In einem Haus im Walde.

Wenn die Menschin Urlaub hat und den ganz großen Rucksack vollstopft, dann muss Das.Mungo da mit rein hüpfen.

Die Reise begann noch ganz harmlos. Mit Zugfahren. Mit einer ganzen Menge Zug fahren.

Die Welt wurde immer flacher und auch wenn wir mit jeder Stunde aus dem Fenster mungon weiter weg von daheim kamen… so ganz fremd war die Gegend irgendwie nicht.

Tatsache, hier waren wir schonmal. Einen ganz platten Mungopopo später sind wir gar nicht mal so weit weg davon wo unser rotes Regal einst hang aus dem Zug gehüpft und haben liebe – unphotogene – Menschen getroffen.

Mit diesen Menschen sind wir in Gefilde vorgestossen, die noch nie zuvor ein Mungo erkundet hatte. Zumindest stand da, dass das nur für Eulen ist und nicht für Mungos:

Doch was ein mutiges Mungo ist, das nimmt seine Steifen zusammen und folgt den Pfaden, die sich vor ihm auftun…

…immer tiefer in den Wald hinein.

Bis wir zu einem Haus kamen. Zu einem kleinen, nicht so ganz gerade stehenden, aber feinen Haus, aus dem bekannte Stimmen drangen.

Da wird doch nicht…

…da kann doch wohl kaum…

…doch, sie kann! An der Schwelle des verwunschenen Hauses wurden wir von Henriette und Pauline erwartet.

Was für eine Überdrrrrschng •nach Luft japs•

Kaum zu glauben… diese ganze Reise hatte das Ziel Pauline zu besuchen (und ganz liebe Menschen, die sie mit in das verwunschene Haus gebracht hatte).

Was eine Aufdrrrrrung – wir quasselten, bis es dunkel wurde.

Fast hätten wir gar nicht mitbekommen, dass die Menschen ein Feuer angezündet hatten.

Auf dem Feuer wurden ganz viele leckere Sachen gegrillt um unser Wiedersehen mit Pauline gebührend zu feiern.

Am nächsten Morgen hatte Pauline eine Überraschung für uns. Nach diesem wundervollen Abend am Lagerfeuer verriet sie uns, dass es sich wieder zu den Bergen ziehe.

So hüpften wir nach Sonnenaufgang (bevor die Menschen irgendwas von Aufräumen drrren konnten) alle beide in der Menschin ihren Rucksack und liessen uns einen weiteren Tag lang Zugfahrt zum roten Regal zurück tragen, wo wir gebührend empfangen wurden.

…und wenn sie nicht eingeschlafen sind, dann quasselt das rote Regal noch immer.

Rettet die Möhrchen!

Habt ihr auch manchmal mehr Gemüse daheim, als ihr essen könnt? Da bekommt man schonmal von lieben Menschen welches geschenkt oder die Augen waren auf dem Wochenmarkt einfach grösser als der Bauch (und das Gemüsefach).

Oder aber wir mussten einfach diese Babymöhrchen aus der Du-hast-es-eilig-wir-auch-Kiste im Supermarkt retten.

Zum Glück haben wir da kürzlich bei der Menschinnenmama etwas ganz leckeres probieren dürfen, das wir doch direkt nachdrrrren müssen: Mixed Pickels – oder auch süsses Gemüse, dass es so sauer ist, lange haltbar zu sein.
Also die von der Menschinnenmama, die haben überhaupt gar nicht lange gehalten. Die waren viel zu schnell leer!

Für diese Möglichkeit Gemüse länger haltbar zu machen, als es das im Kühlschrank wäre, braucht man Essig, hat sie gesagt. Den mit den 13 Kräutern, hat sie gesagt.

Wo sind da 13 Kräuter, ich sehe keine!

Aber haaalt! Was ist das Wichtigste zum Gelingen eines jeden Rezeptes? Genau: gute Musik.

Jetzt können wir uns Zwiebeln und Knoblauch widmen. Eine ganze Knolle Knoblauch und ein ganzer Haufen Zwiebeln.

So viele •schnief• Zwiebeln… das ist so •schnief• drastisch… traurig •schnief•

Die nicht zu klein geschnittenen Zwiebeln und die nackigen Knoblauchzehen werden in kochendes, gesalzenes Wasser geschupst.

Deckel drauf. Die müssen nämlich jetzt erstmal über Nacht schwimmen.

In der Zwischenzeit können wir schonmal Deckel, Gläser und Dichtungsgummis zusammensuchen; was ein Puzzle!

Am nächsten Morgen kommt dann das Gemüse dazu. Außer den geretteten Babymörchen kommt noch ein Blumenkohl mit rein.

Den ganzen Kopf in einzelne Blümchen gekohlt und ab in den Topf zu den schwimmenden Zwiebeln mit dem Knoblauch von gestern.

Noch eben Zucker in den Essig mit den durchsichtigen Kräutern gerührt – es soll ja süsssauer werden..

…Gewürze gehen immer…

…und Deckel drauf.

Wenn alles einmal aufgeblubbert ist…

…angeln wir das Gemüse raus – Vorsicht heiss! – und stapeln es hübsch in die zusammengesuchten Gläser. Also in alle die, für die es noch einen Deckel gibt.

Wenn in dem Topf nur noch Zucker-Essig-Gewürz-Mischung schwimmt – vorsicht, immer noch heiss! – alles nochmal ganz kurz aufblubbern lassen…

…und gerade soviel von der Plämpe in die Gläser füllen, dass es beim Auflegen der Deckel nicht spritzt. Sonst ist das nämlich total doof mit heisser Essigbrühe auf den Bauch gespritzt… also… haben wir uns sagen lassen…

Auf die vollen Gläser kommen dann ganz schnell die Deckel drauf. Diese Klammern, deren Aufgabe es ist die Deckel auf den Gläsern zu halten, bis der Unterdruck das tut, eigenen sich übrigens hervordrrrend für das Schnäuzchen. Denn also.. so kochender Essig… wir mutmaßen mal, der hilft auch bei Schnupfen. Unsere Nasen sind jetzt jedenfalls frei.

Wenn alles schön abgefüllt ist, darf die Menschin gerne die Küche putzen (und lüften). Wir passen so lange auf, dass die Möhrchen im Glas auch alle brav stehenbleiben.

Berge von der anderen Seite.

Auch der Chef braucht einfach mal Urlaub und so bin ich höchst permungot ins Gepäck gehüpft, als die Menschen sich mit Zelt und Badehose Richtung Süden aufmachten. Wir mögen unsere Berge. Wir mögen die so gerne, dass wir uns gar nicht davon trennen können. Also sind wir genau einmal oben drüber gefahren, aber so, dass man immer noch welche sieht.

Ist das nicht ein mungomässiger Blick (vom Zelt aus)?

Guckt mal, unser Zelt hat sogar einen Wein“keller“ *hihicks*

Einfach mal alle vier Pfoten gerade sein lassen…

…und sich dann die Streifen in der Sonne trocknen, nachdem die olle Gummiinsel gekentert ist.

Ein paar Ausflüge haben wir auch gemacht. Wusstet ihr, dass es in Italien so viele Treppen gibt?

Da gab es Treppen zu einem Wasserfall:

Ein kleiner Wasserfall. Aber die Luft war dort bei gut über 30°C schon ganz viel angenehmer als draussen.

Weiter rein in diesen Berg, von dem das Wasser fallt habe ich mich dann lieber von der Menschin tragen lassen, denn da war ganz schön viel los.

In dieser kleinen Höhle war es aber auch schön…

…da will auch die Sonne rein.

Ob es der auch so warm ist? Jedenfalls macht sie tolle Regenbögen, die die Menschen dann sogar doch noch geschafft hat, bevor die Kamera abgesoffen ist.

Wieder raus aus der Höhle (und viel zu schnell wieder getrocknet) gab es nicht nur mungomässige Aussicht…

…sondern auch ganz viele Blumen.

Was riecht denn hier so lecker und warum ist HIER jetzt keine Treppe?

Rosmarin! Ich bekomme Hunger!

Ne, Euch kann mungo nicht fressen.

Hier wohnt ein Mungo?

Hallo, jemand zuhause? Hast Du Erdbeereis?

Wie, hier sitzenbleiben, wenn ich nicht aufhöre nach Futter zu quängeln… Hey!

Keine Angst, ich wurde nicht auf dem Stacheldingens sitzen gelassen und zurück am Campingplatz gab es dann auch Kekse bis die Streifen spannten.

Dazu original italienischen Kaffee.

Da lässt es sich aushalten.

An einem anderen Tag haben wir eine Burg erobert.

War ja klar: Treppen – Meeeeenschin…. warm….tragen….?

Im Turm war es nicht viel weniger warm und ob die Idee diesen in der Mittagszeit zu erklimmen unsere beste war, sei mal dahingestellt…

…aber die Aussicht war es wert.

Da kann man sie wieder erahnen im Dunst: Berge. Berge von der anderen Seite.

Wisst ihr was das Wichtigste ist im Urlaub? Also ausser Keksen und leckerem Rotwein?

Ganz viel Nixtun:

Urlaub ist toll. Ganz viel Nixtun und dazwischen ein Wenig durch die Gegend tragen lassen. Da habe ich mir meine Pizza auch ganz großzügig mit Onni geteilt.

Auf Ohrensesseljagd.

Da stellt die Menschin sich doch tatsächlich für einen ganz normalen Samstag den Wecker. Das muss eine Grund haben. Also habe ich mich präventiv in Ihren Rucksack – ohne den sie nirgendwohin geht – geschlichen und es hat sich gelohnt!

Nachdem sie mich zum Bahnhof getragen hat um ein Stück mit dem Zug zu drrrren, sind wir in ein Auto umgestiegen. Das war das Auto der Menschinnenmama und die hat uns mitgenommen.

Wieder ausgestiegen sind wir auf einem ganz großen Parkplatz mit vielen Menschen und noch mehr Autos. Da habe ich mich dann doch nicht aus der Tasche gedrrraut. Erst als wir drinnen waren in dem großen Haus, das zum Parkplatz gehört hat. Möbelhaus haben die das genannt. Da wohnen die Möbel. Also alle die Möbel, die noch von niemandem adoptiert worden sind.

Jetzt ging mir auch ein Kronleuchter auf. Die Menschin quasselt doch schon seit Wochen von einem Sessel, den sie sich wünscht. Zum Lesen, Stricken und Gürtel kraulen. Wir sind also hier um einen Sessel zu adoptieren. Wie spannend!

Da gibt es welche mit Blümchen…

…welche mit Ausschlag…

…und sogar welche für Prinzessinnen.

A-a-c-h-t-u-u-n-g S-c-h-a-u-u-k-e…. *hui* der bewegt sich, wenn drrr drauf hopst.

Nein, einen Schaukelsessel wollen wir nicht. Da schläft die Menschin abends ja noch schneller ein, als sowieso schon.

Mittendrinnen haben wir unser Drrraumsofa entdeckt!

Leider Zum Glück hing da schon ein Schild mit „verkauft“ dran, so konnten wir nicht in Versuchung geführt werden.

Der da sieht doch toll aus!

Doch dann haben wir auf das Preisschild…

*Schockstarre*

Das kommt dem, was die Menschin sich vorstellt schon sehr nahe… vielleicht noch ein katzenkrallenresistenterer Stoff….

…aber die Menschin hat gesagt, das Preisschild soll ich besser nicht lesen, sonst müsse sie mich wieder tragen.

Da waren noch zo viele Sessel und Sofas und Tische und Schränke und tolle Sachen, die aber *ausmess* irgendwie alle nicht…

….das Passende waren.

Die Pfoten wurden immer platter und wir haben schon fast nicht mehr dran geglaubt doch noch mit mehr als einem neuen Badteppich (den die Menschin auch ganz brav durch’s halbe Möbelhaus getragen hat) nach hause zu kommen. Doch plötzlich… nach den Lampen, den Gartenmöbeln und siebenunddrrrrölfzig Ecken weiter: da stand er!

*probehops*

Unser Sessel!

In so vielen verschiedenen Farben gibt es den *blätter*.

Wir haben uns für gänseblümchenwiesengrün entschieden.

Darauf erstmal ein leckeres Eis!

Jetzt heisst es Warten. Dreizehn Wochen Warten müssen wir. Dafür kommt der Sessel dann von alleine bis zu uns in Wohnzimmer.

Wie viele Eisbecher sind dreizehn Wochen Warten gleich nochmal?

Haferflockenverarbeitung oder auch: Kekse.

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt. Aber das Glas, sagt sie. Schön, das Glas ist drrrrastisch, aber was wer drrrt die ganzen Haferflocken? Wir sind doch alles keine Müslitiere.

Heute Morgen hat sie dann ganz tapfer welche davon in ihr Frühstück gemischt.

So viel Einsatz will belohnt werden und wir haben kurzer Pfote beschlossen beim Freimachen des Glases für andere tolle Dinge zu helfen. Kekse gehen immer und irgendwo in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir da doch mal was von Haferflockenkeksen gedrrrt.

Dazu braucht drrrr Bananen. Die gibt’s bei uns doch bestimmt noch….

..genau: tiefgefroren als Smoothiezutat. Zwei Stück brauchen wir. Wieviele Scheiben sind gleich nochmal zwei Bananen?

Da blieb wohl nix anderes über als zu puzzeln. „Mir fehlt ein Randstück. Hat jemand ein Randstuck gesehen?“

Als die ungefähre Menge an Banane ziemlich genau ermittelt war, kamen die Haferflocken dazu: 200 Gramm pro 2 Bananen.

Noch eine Pfotenspitze voll Vanille und ein großer Löffel gemahlene Mandeln und dann alles gut durchdrrrren.

Nachdem die ganze Pampe gut aufgetaut und durchgeweicht war, ab auf’s Backblech damit in kleinen Häufchen.

Unsere Häufchen haben gut 20 Minuten bei 150°C gebraucht, bis sie aussen braun und innen noch ganz leicht weich waren.

Um nicht zu riskieren, dass die Kekse doch noch zu gesund werden (so ohne Zucker und Fett), haben wir in der Zwischenzeit reichlich Schokolade geschmolzen….

…und die halbwegs ausgekühlten Kekse dann damit hübsch gemacht.

Beim Aufräumen Zusehen wie die Menschin die Küche putzt kam uns dann noch in den Sinn, dass diese Kekse bestimmt auch ganz einfach in rohköstlich umzusetzen wären: Dörrturm statt Backofen und andere Schokolade. Oder die Schokolade weglassen. Nein: rohköstliche Schokolade.

Das prodrrrren wir dann demnächst mal aus, es sind ja noch reichlich Haferflocken da.

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*Mungonasenstupser*

Ein Blumenkasten voll Unkraut

Zugegeben, wir haben nun einige Zeit nichts von uns lesen lassen. Erst waren wir (fast) eingeschneit, dann sind wir (fast) davon geschwommen und nun ist heute seit langem der erste Tag, an dem wir uns vom roten Regal runter gedrrrraut haben und eine Pfote auf den Balkon setzen wollten.

Doch… wie drrrrt es denn da aus? Was haben die Menschen denn hier bitte veranstaltet?

Da wäre ein Staubdrrrrrr ganz dringend von Nöten…

…aber nein, für’s Saubermachen, da sind unser Pfoten viel zu ungeschickt. Lieber erstmal erkunden, was hier von Statten drrrrt.

Da wachsen ja schon Tomaten!

Ob jemand merkt, wann ich diese Paprika einfach mal andrrrr – die sieht ja so lecker aus!

Hmmmm, die Erdbeeren, die brauchen noch ganz viel Sonne, da sieht es noch recht drrrrün aus.

Neben dem Ruccola, wäre noch Platz für Pflücksalat…

…drrrrrfen wir?

Was wächst denn bitte hier? Ein ganzer Blumenkasten voll Nichts?

Da könnten wir doch…

…und Gänseblümchen!

Mit schneller Pfote das Nichts umgegraben….

…und Blumen für die Schmetterlinge (und Bienen) gesät.

So sehen also Gänseblümchen ohne Blümchen aus?

Dafür ein extra Loch gedrrrrrt…

…und am Ende alles gut anpfoten.

Das mit dem Giessen haben wir den Menschen überlassen. Uns bleibt nun zu warten, bis unser Blumenkasten voll Bienenfutter, oder – wie unsere Nachbarn es wohl nennen werden – unser Blumenkasten voll Unkraut das Wachsen anfangen wird. Da so ein Blumenkasten ganz schnell voll ist und Blumen ja auch Platz brauchen, haben wir noch jede Menge Gänseblümchenrohlinge übrig, für die sich bestimmt noch irgendwo ein Plätzchen drrrrrr.

Köstlichkeiten aus der Genussmanufaktur

Kennt ihr schon Das Bernsteinzimmer, die Genussmanufaktur für vegane Schokoladenköstlichkeiten? Das ist kein Großkonzern, der sich totverwaltet und die Rohstoffe containerweise für Hauptsache-billig anschleppt. Nein, das sind zwei Menschen, die eine Idee hatten. Eine verdammt leckere Idee, die wirklich jeden Cent wert ist.

Angefangen hat es bei uns mit einer Teetasse vor Weihnachten, die wir unbedrrrt haben wollten und in der Konfekt aus dem Bernsteinzimmer drinnen war. Kaum war das erste Stückchen im Mäulchen, da waren wir auch schon infiziert. Wir mussten einfach mehr davon haben. Also haben wir die Menschin überdrrrrrt, dort unbedingt nochmal zu bestellen.

Ganz besonders das Erdnuss-Salz-Karamel hatte es uns angedrrrrt, so dass wir einfach eine ganze Tüte davon haben mussten!

Geniessen… und ・haps・

Die Menschin meinte irgendwas von „das Porto soll sich ja lohnen“ und so reiste der erdnussige Traum nicht alleine.

So lag dem Paket ein Brief bei, der erklärte was von Videochat und Zauberhänden.

Und davon, was sich alles in der kleinen, feinen Schachtel versteckt. Crunchmunch, Ingwer-Zitrone, Lavendel, Banatonka, Kokosblüte-Koriander…. und…

…wo geht das hier auf?

Drrrrrrrrastisch!

So viel Schokolade und das alles für die ganze Familie uns alleine.

Ein Stück Bananashape mit MaplePecan-Zimt lag auch noch dabei.

・meins・

Also…. Wir geben unsere Gürtel ja nicht für Werbezwecke her, aber in diesem Fall müssen wir Euch einfach empfehlen… wenn ihr Schokolade liebt, für die niemandem weh getan wurde… oder vielleicht sogar mal in die Nähe von Wuppertal kommt, denn dort kann man sogar lernen, wie diese Köstlichkeiten hergestellt werden.

Naja und so lange gibt’s den Onlineshop, in dem wir sicher nicht das letzte Mal bestellt haben.

Rohköstliche Leckerein

In einer Woche ist Weihnachten schon bald überstanden. Da wird es höchste Zeit Kekse zu drrrren. Unsere Lieblingsplätzchen schlummern seit gestern Abend in der Dose und warten drauf verschnascht zu werden. Doch wir wollten da mal was Neues ausprodrrrren.

Rohköstliche Plätzchen sollen es werden. Also Plätzchen ganz ohne Kochen und Backen.

Erstmal brauchen wir Datteln.

Eine Tasse Ein Einmachglas voll von. Die haben wir klein geschnipselt und über Nacht in einem großen Schluck Wasser aufweichen lassen.

Auf die Datteln, fertig drrrrrrr – alles zu einem einheitlichen Matsch verzauberstaben (und dann die Wand abputzen).

Zusammen mit etwa genauso viel Mandeln in eine große Schüssel…

..das Lebkuchengewürz nicht vergessen…

…und so viel Kokosmehl dazu…

…dass sich der Teig gut anpfoten lässt ohne am Schnäuzchen pappen zu bleiben.

Die Hälfte des Teiges aus der Schüssel werfen und den Rest mit einem Löffel voll Kakaopulver perfektionieren.

Das haben wir dann die Menschin zusammenkneten lassen, denn Menschinnenfinger lassen sich doch einfacher waschen, als Gürteltierflauschpfoten.

Der fertig verknetete Teig klebt immer noch ein (großes) Wenig, so dass drrrr ihn zum Ausrollen am besten zwischen zwei Blätter Butterbrotpapier sperrt. ∙hauuuuruckdrrrr∙

Aus der hellen Hälfte haben wir Monde ausgestochen.

Ganz viele Monde, die direkt – samt Papier – in das Sieb des Drrrrautomaten verteilt wurden.

Aus der Schokohälte wurden Sterne.

Alles auf den Drrrerling gestapelt und den ∙schuuuups∙ Deckel drauf.

Dass das ganze auch rohköstlich bleibt, den Temperaturregler schön weit runter drehen…

…einstecken (sonst drrrrt da nix, wir haben es versucht)…

…und den Gürtel von Keksduft bepusten lassen.

Wie lange das jetzt dauert, das wissen wir selbst noch nicht. Aber wir werden berrrichten.

Ob unsere Zutaten alle wirklich Rohkostqualität mitbringen, dafür wollen wir die Pfote mal nicht über den Adventskranz halten, aber es ging uns ja auch darum das einfach mal auszuprodrrrrren und das eben mit Zutaten, die sowieso daheim waren.

Nachtrag – mit inzwischen ganz drrrastisch warmen Gürteln: die Kekse sind sehr lecker.