Obst mal anders.

Wir bekennen uns offiziell smoothiesüchtig. Eigentlich so ziemlich jeden Tag vermatschen wir zumindest eine große Pfote voll Obst um es dann ohne Kauen zu genießen. Doch was hat die Menschin da denn wieder angeschleppt?

Eine Smoothie Bowl. Einen Smoothie zum Löffeln. Mit Krümel oben drauf.

Hmmmmm… das sieht echt spannend aus – schmeckt auch sehr lecker – aber müssen wir da wirklich jedes Mal ein Glas und ein Plastikdingens kaufen?

Die Krümelzutaten sind vorhanden.

Die lassen sich prima in ein leeres Marmeladeglas (oder das leere Smoothie Bowl Glas von der gekauften Variante) füllen.

Tiefkühlobst haben wir doch noch in reichlicher Menge im Haus.

Der Zauberstab bekommt das klein (den Mixer düirfen wir ja nicht vor 7 Uhr)

Noch ein paar frische Blaubeeren dazu *werf*

Irgendwo war doch noch… ja…. Kokosmilchjoghurt!

Gut verzauberstabt (das Prodrrrren nicht vergessen!) packen wir die Pampe in den kleinen Isolierfutternapf.

Bitteschön liebe Menschin, Dein Mittagessen!

Pflanzt with Luve

Es war in Stunden zu zählen, wie lange kurz es dauerte, bis unsere Lupinen die Nase aus den Samen streckten. Da hätte man glatt eine Zeitrafferkamera daneben stellen sollen. Das fiel uns aber leider zu spät ein.

Gerade mal eine Woche später waren sie so groß und grün, dass es Zeit für ein geräumigeres Zuhause wurde.

Zum Glück hatten die Menschen da bei der Balkonbepflanzung letztes Wochenende schon was vorbereitet.

Die Lupinen mit samt Blumensamenkindergärten ganz vorsichtig in den großen Topf umziehen…

…gut anpfoten…

…und einen großen Schluck aus der Gießkanne drüber.

Wir sind dann mal weiterhin gespannt.

Wachst, liebe Lupinen, wachst!

Wir mögen Bienen.

Nicht nur auf unserem Balkon wird es zunehmend grüner; der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten. Zwischen den neu gepflanzten Tomaten und Chilis auf dem Balkon stehen drei Dosen Streuwiese rum. Wiese in Dosen? Wo gibt’s denn sowas?

Im Internetz hat die Menschin gesagt und irgendwas von Falschlieferung und trotzdem behalten dürfen erklärt. Wie auch immer, nach kurzer Unterdrrrrrung hat sie mir die Dosen überlassen. Alle drrrrei. Wie drrrrastisch!

Da mache ich mich doch direkt auf die Suche nach dem idealen Platz für eine kleine, aber feine Blumenwiese.

Wie wäre es hinter dem Müllhäuschen? Hmmm… da wird recht oft gemäht…

Vielleicht auf der Verkehrsinsel? Jäten die da?

An der Iller könnte es auch gerne ein Wenig bunter werden?

Oder doch am Waldrand?

Hier vielleicht?

Da drüben sieht es ungemäht werdend aus.

Unter den Büschen?

Direkt neben der Bank?

Mit Aussicht?

Unter diesem Baum ist ein lauschiges Blumenplätzchen?

Wo genau ich die Blumensamen letztlich alle „verloren“ habe, das wird selbstverfreilich nicht verrrrrraten.

Wir wollen schließlich nicht riskieren doch noch wegen aktiver Bienenfreundschaft mit einhergehender Naherholungswerterhöhung Ärger zu bekommen. Doch wenn ihr im Sommer an einer schönen Blumenecke vorbeikommt, dann denkt an uns.

Made With Luve

Kennt ihr Lupinenmilch? Wir finden die ganz drrrrastisch. Egal ob Grießbrei oder Eiskaffee, die schmeckt immer lecker und keiner muss dafür umgebracht werden.

Nur leider gibt es die in keinem Laden, der für uns auf dem Weg liegt und selbst die weiter weg haben dann ganz plötzlich wieder doch nix davon da, wenn wir extra hin gefahren sind.

Ja, wir saßen lupinenmilchtechnisch tatsächlich zeitweise auf dem Trockenen. Kein Eiskaffee!

Also ab ins Internetz und online eine Großbestellung aufgegeben. Leider ist auch der Onlineshop dazu nicht gerade der Hit in Service und Freundlichkeit. Es war nicht das erste Mal, dass wir nach mehreren Wochen erwartungsvoller Briefträgerbeobachtung immer noch kein Paket bekommen haben. Da wir das Zeugs aber halt nunmal so drastisch gerne mögen, tun wir uns den Wahnsinn immer wieder auf’s Neue an. Alles was wir in den letzten Wochen bekamen, waren aussagefreie Systemmails von Lieferschwierigkeiten und wir könnten ja eine Teillieferung der verfügbaren Produkte haben… welche das seien, verriet uns aber keiner… Nachfragen wurden hartnäckig ignoriert.

So schade, so nervig, endlich kam das Paket. Unser Vorrat (soll sich ja lohnen der Ärger und die Versandkosten) hat uns erreicht… teilweise…. und…. war gerade mal drei Wochen haltbar…bei einem Produkt das 6-12 Monate MHD hat… eigentlich… normaler Weise….

Nicht dass wir das nicht ausgetrunken bekommen würden, aber genau genommen könnten wir direkt wieder bestellen, in der Hoffnung der Nachschub kommt dann, wenn alles abgelaufen = ausgetrunken ist. Aber wer sagt uns, dass wird nächstes Mal länger haltbare Exemplare bekommen? Doof das.

Das kann ja so eigentlich keine Lösung sein, also haben wir eine – freundliche aber bestimmte – Email an den Hersteller geschrieben. Ob die eigentlich wissen, wie der unter ihrem Namen geführte Onlineshop die Nerven seiner/ihrer Kunden strapaziert.

Von dort kam dann sehr zügig eine Antwort. Mit dickem Entschuldigung und man bat um unsere Adressdaten. Gesagt, gedrrrt….. und wir bekamen ein Päckchen! Einfach so, als Entschuldigung. Ist das nicht drrrrastisch?

Dankeschön!

Was da wohl alles…

…eine Packung von genau der Lupinenmilch, die wir so lieben! Dazu eine Packung Nudeln. Die kennen wir noch nicht. Die tesdrrrr’n wir gerne.

Dazu noch eine Pfote voll Aufkleber…

…und Lupinensamen. Wie drrrrastisch.

Für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Balkon ist es noch zu früh im Jahr, aber auf der Fensterbank… wir hatten da doch noch… gefunden…. *schlepp*….

Den Boden einer Schüssel mit Blumensamenkindergärten auslegen…

…reichlich Wasser darauf…

..und zugucken, wie sie sich vollsaugen.

Da kann drrrr wirklich zugucken, so durstig sind die. Die Samen schön tief drrreinpfoten….

…und ab an einen warmen und katersicheren Ort damit.

Vielleicht haben wir ja ganz bald unsere eigenen Lupinen. Aber nur zum Angucken. Zum Essen gibt es ja die von LuVe.

Wir werden berichten!

Pasta a la Pauline

Pauline genießt es unterwegs zu sein und hat mal wieder ihre geschickten Pfoten in der Küche ihrer derzeitigen Gummibärchengeber bewiesen:


Die letzten Tage habe ich mit der Halligen-Herde im Garten verbracht, weil hier gerade mächtig der Frühling ausbricht, während zu Hause noch der Schnee liegt, und meine Leute noch fleißig Schneemänner backen:

Hunger hatten wir heute auch und zuuuuuuuuufällig ich hatte bei meinem Gang durch den Keller gestern eine Nudelmaschine gefunden:

Schnell war das Teil ausgepackt und wurde für top in Ordnung befunden.

Hartweizen war auch im Haus (guter Biohaushalt, fast wie zu Hause!), der musste noch durch die Mehlbeiße (Mühle heißt das hier):

Dann brauchte ich noch Olivenöl, Wasser und Salz.

Salz war auch nachgekauft. Puh, sonst hätte Halligen morgen keins mehr gehabt. Hat die ein Glück!

Das Mehl habe ich einmal leicht ausgesiebt, damit keine Reste der harten Randschichten in die Nudeln kommen, vollkornig waren die aber trotzdem noch genug.

Mit dem Knethaken habe ich Wasser und Olivenöl langsam mit dem Teig vermengt.

Danach sah das aus wie Teig für Streuselkuchen!

Deswegen musste jetzt die Menschenfrau mit ihren riesen Pranken Händen ran, um daraus einen schönen weichen Teig zu kneten. 10 Minuten lang…

Nach meiner Kontrolle *patsch-patsch* war der teig prima

Danach musste der Teig (und das Gürteltier) erst mal eine Stunde ruhen. In der Zeit konnte sich die Menschenfrau nützlich machen und Pastasauce aus frischen Tromaten kochen.

Der Teig kam dann stückchenweise flach ausgerollt in die tolle Nudelmaschine:

Das sind gute Portionen für ein Regal voller Gürteltiere!

Das Wasser kochte gerade richtig schön, als die Nudeln fertig aus der Maschine kamen.
Aber es hat sich erst mal erschreckt, als wir sie reingeworfen haben – so viel kalter Teig!

Wann sind frische Nudeln eigentlich fertig? Früher als trockene? Oder später? Ich hab nach 8 Minuten probiert: die waren schon gut!

Das war ein riesengroßer leckerer Teller für uns – und die Menschen konnten sich auch noch einen teilen!

300 g Hartweizenmehl Vollkorn oder hell
1 TL Meersalz, gehäuft
4 EL Olivenöl
160 ml Wasser

Alle Zutaten langsam verrühren, hier ist Zeit wirklich wichtig, und unbedingt mindestens 10 min den fertigen Teig kneten. Mindestens 30 min ruhen lassen. Für eine Nudelmaschine in 5-7mm dicke Platten ausrollen.

Schön, dass Du es Dir so gut gehen lässt, liebe Pauline.

*Mungonasenstupser*

P.S. Jetzt habe ich Hunger.

Wir backen einen Schneemann.

Hey, wer/was bist Du denn?

Ein hohler Schneemann?

Eine Schneemannbackform. Wie drrrrrastisch ist das denn: wir backen einen Schneemann!

Die Margarine erweichen…

…Zucker dazu…

…ein Schummelei anrühren…

…Mehl abwiegen…

…Backpulver unterdrrrrren…

…und aus allem einen Schneemannteig rühren.

Der gut verdrrrte Teig kommt dann in die (zusammengebaute) Schneemannbackform…

…und im Kopfstand ab in den Ofen.

Nach einer guten Stunde ist der Schneemann geschmolzen fertig gebacken und es wird spannend. 10 Minuten auskühlen lassen. Auf dem Kopf. *omdrrrr*

Gaaaaanz vorsichtig die Backform wieder aufmachen… und… huch… ja wo ist denn die Schneemannnase abgeblieben? Da war wohl eine Luftblase in der Backform.

Wir sind uns aber sicher: der wird (trotzdem) schmecken.

Kaffee-Cookies

Schau mal einer guck, die Weihnachtskekse sind endlich aufgefuttert.

Höchste Zeit neue zu backen!
Wir hatten da doch dieses Rezept gelesen… Halligens Kaffeecookies, oder irgendwie so. In weiser Vorausdrrrrung hat die Menschin die dafür passenden Zutaten schon eingekauft.

Außerdem kommt noch Kaffee in den Teig. Davon haben wir immer und ausreichend im Haus. Große Bohnen, kleine Bohnen, gemahlener Kaffee, runde Pads,…. und Instantkaffee, noch übrig von den Mokkaplätzchen. Genau den brauchen wir.

Die Margarine mit voller Gürtelpower (nein, wir haben keinen Handmixer) schaumig verkloppen.

Ein großes Schnäuzchen Zucker dazu…

…und am Ende noch reichlich Mehl *hatschiiidrrr*.

Alle Zutaten – noch bis auf den Kaffee – gründlich durchdrrrren, bis es einen schönen, glänzenden Teig gibt.

Die Hälfte des Teiges wurde dann noch mit Instantkaffee verfeinert, bevor beide Teigknubbel ein Schläfchen im Kühlschrank machen durften.

Wir haben so lange ein Schläfchen vor dem Ofen gemacht. Dort ist es viel wärmer, als im Kühlschrank.

Den ausgeruhten Teig nochmal gut durchpfoten…

…und sodann immer eine Pfote voll hellen und dunklen Teig zusammendrrren…

…und in kreativem Keksmuster auf’s Blech befördern.

Nach 20 Minuten im Ofen (und einem weiteren kleinen Schläfchen vor dem anderen Ofen für uns) kamen lecker duftende Kaffee-Kekse aus dem Ofen.

Irgendwie sehen die zwar ganz anders aus, als Halligens Originale, aber sie schmecken (auch) ganz drrrastisch lecker.

Ach ja, das Rezept ist eigentlich total simpel:

250g Margarine
250g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
3 (Ersatz-)Eier
500g Mehl
1 TL Salz
4 EL Instantkaffee

Smoothies zum Löffeln

Was hat denn die Menschin da wieder angeschleppt. Frühstück von Oatsome im Weihnachtsprobierpack.

Smoothies zum Löffeln. Das klingt toll. Wir lieben Smoothies und am liebsten essen wir alles mit dem Löffel. Ja, auch Salat.

Ein Frühstück soll es also werden. Hmmm, wie geht denn das….

…Flüssigkeit muss dazu. Wir hätten da noch Mandel-Kokos-Drink im Kühlschrank!

Ziemlich genau 160ml davon in den Mixer kippen..

…und den Tüteninhalt oben drauf.

Jetzt gut durchmixen.

Ok, das wurde dann eher nichts. Zu viel Mixer für zu wenig Inhalt.

Macht aber nix, durchgeweicht war trotzdem alles und so haben wir eben Brei statt Smoothie. Mögen wir auch. Den haben wir mit einem langen Löffel aus dem Mixer gekratzt und dann das Topping…. wo ist eigentlich das Topping abgeblieben?

Gut, also das Gürteltier aus der Toppingtüte, das Topping oben auf den Brei, alias Smoothie drauf und schmecken lassen.

Ein wirklich leckeres Frühstück. Das mit dem Pürieren versuchen wir bei der nächsten Portion mit dem Zauberstab (den Mixer dürfen wir ja morgens eh nicht…) nochmal und statt der Milch sollte Wasser auch ausreichend sein.

Mit vollem Gürtel gesprochen: das war lecker. Eine leckere Frühstücksabwechslung zu Smoothies, Brezen oder Frühstückbrei.

Ein Karton voller Wassertropfen

Ihr wisst ja, dass wir für so ziemlich jeden Blödsinn mit ausreichend Neugierde gesegnet sind, ihn ausprobieren zu müssen.

So kam auch dieser bunte Karton von Waterdrop in unsere Pfoten. Etwas neuartiges zu Trinken soll da drinnen sein. Das klingt spannend.

Eine Wasserflasche ist da drinnen. Aus Glas im Neoprenanzug. Die sieht ja schonmal toll aus und davon kann man ja eigentlich nie genug haben.

Was genau ist das da? Ist das der Inhalt für die Flasche? Kann drrrr das trinken? Sieht trocken aus.

Da ist ein Aufreisspenüpsel dran *zerrrrr*

W.a.s i.s.t d.a.s d.e.n.n? Das sind ja lauter kleine Müllberge.

Da haben wir wohl die Beschreibung falsch gelesen. Das ist gar keine Kartonverpackung. Das ist gruseliges Plastik. Können wir das …. nein, können wir nicht mehr zurück schicken? Steht schon zu lange hier rum… das ist aber… doof.

Nun gut, wenn es jetzt schonmal da ist, dann probieren wir das eben auch. Einen solchen kleinen Würfel von seiner Plastikbehausung befreien und in die Flasche (mit Wasser drinnen) schupsen.

Dann beim Auflösen zugucken.

Das sprudelt.

Für jede Flasche Blubberwürfelgetränkt bleibt eine Pfote voll Plastikmüll über.

Ne, also das war ein echter Fehlkauf. Wir bleiben bei Sirup und Tee ohne Plastikverpackung. Die schmecken dann wenigstens auch nicht nach einer Mischung aus Klostein und Ahoibrause, bei der jemand den Zucker vergessen hat.

Pauline bei den Elben

Pauline hat ja wirklich schon viel erlebt auf ihrer Reise, doch dieses Mal…. sie war bei den Elben.

Hui…, ich muß noch einen Bericht aus dem November nachreichen! Da habe ich mich zusammen mit Konrad, der Con-Ratte in Halligens Liverollenspieltasche geschmuggelt und bin über 500km nach Baden-Würtenberg gefahren, zu einem Elben-Liverollenspiel. Die Halligen macht das ja öfter, sie fährt dann zusammen mit Freunden irgendwo hin, verkleidet sich und dann spielen sie zusammen ein paar Tage Fantasy-Rollenspiel – so richtig mit Schwertern und allem.

Das wollte ich auch mal sehen. Ich habe zwar auch spitze Ohren, aber ich musste leider die meiste Zeit von weitem zuschauen, weil Gürteltiere in den Landen der Elben wohl leider nicht so häufig vorkommen, wurde mir erklärt.

Hier schaut noch mein Ohr aus der Reisetasche mit den Elfenklamotten raus:

Nach vielen Stunden Fahrt kamen wir am Baumpalast an. Das sind Holzhäuser mitten im Wald. Sehr schick.

Am nächsten Morgen hat es etwas geschneit…

… und der Menschenfrau waren über Nacht lange Ohren gewachsen! Habe kräftig reingebissen, ohne daß sie was gemerkt hat: die sind aus Latex!

Als die Menschen, ähm, Elben, alle in der Festhalle saßen, sind Konrad und ich hinterher gehuscht (es war schon dunkel, ich habe einfach auch Ratte gespielt) und wir haben uns die Gesellschaft von einer kleinen Balustrade aus angeschaut. Sooooooo schön!

Das sah aus, wie im Film!

Hier noch ein helleres Foto, das einer der Menschen mit Blitz gemacht hat

Später sind die ganzen Elben dann auch noch wie im Film mit Fackeln an unserer Hütte vorbeigekommen.

Tolle Sache, das!
Demnächst machen wir hier mit den Gürteln auch mal eine Rollenspielrunde… :o)

So eine Gürtelspielrunde finde ich ja eine mungomässige Idee und bin schon gespannt, wie Henriette mit spitzen Ohren aussehen wird.