Perlsackiges Kochen

Wir haben Hunger.

Hermann, Nutello, lasst uns mal die Küche stürmen. Was gibt der Kühlschrank denn so her…

Soooo viel Gemüse…. hmm… dann kochen wir eben Gemüse…. erstmal gemeinschaftliches Möhrenschälen…

Nutello der Mutige, schneidet das Gemüse in handliche Stücke…

Wenn da schon keine Essigdrrrurken reinkommen, dann aber wenigstens ein Lauch-Baum…

Nutello, hierher mit dem Topf! Da schwimmen Linsen drin in dem Topf. Die hat die Menschin da heute morgen schon eingeweicht. Waren die soooo dreckig?

Alles rein in den Topf, Wasser dazu, warten,…..

Der Kochlöffel ist wichtig….

…um guuuuut umzurühren:

Würzen nicht vergessen…

Dann hat die Menschin das Gemüse samt Freischwimmerlinsen verzauberstabt, noch eine Hand voll Schinkenwürfel reingeworfen und dann gab’s leeeecker Fressen:

Nach dem Fressen hat die Menschin dann gesagt, nun suche sie Freiwillige zum Spülen. Bei der Suche wollten wir ihr mal lieber nicht im Weg stehen und haben uns aus der Küche verkrümelt, um ein Verdauungsschläfchen zu machen.

Nutello wird amtlich

Nutello wollte ja eigentlich nur Pauline treffen, aber nun gefällt es ihm – Glück gehabt – so gut bei uns, dass er hier bleiben möchte. Somit war es auch an der Zeit, seinen Ausweis auszustellen. Dafür brauchten wir ein Foto von ihm. Also gab es heute ein Fotoshooting.

Und dann wurde auch der Ausweis ausgefüllt.

Jetzt gehört Nutello ganz offiziell zur Familie. Gummibärchen Essigdrrurken für alle !!!

Es hat geklingelt.

Gerade eben hat es geklingelt. Sollten wir etwa Besuch bekommen? Wir bekommen doch nie Besuch.

Die Menschin wuselte zur Haustüre und erst sah es so aus, als wäre da gar niemand:

Aber nein, da drrr-te jemand: Hallo, ich bin Nutello und ich habe gehört, hier gehört Pauline, die zauberhafteste aller Gürteltierdamen, her?

Ähm ja, Nutello, sei gegrüßt und komm doch erstmal rein.

Wir mussten dem schokoladigen Dillomann dann vorsichtig beibringen, dass Pauline hier zwar durchaus wohne, aber sie ist gerade auf Reisen.

„Was, Pauline ist gar nicht da, aber wann kommt sie denn wiedrrrrr?“

Behutsame Erklärungen, dass das noch eine Weile dauere, denn Pauline erlebe ganz viele tolle Sachen und habe noch viele, viele Pläne, machten den Dillomann erstmal traurig:

Man versuchte ihn mit Gummibärchen aufzuheitern:

…und mit Salzstangen:

….und mit Schokolade:

…aber die Ohren blieben hängen und Henry und Hermann wollten schon aufgeben…

…und ich war kurz davor, an einem nicht-Sonntag das Nutella zu holen, da drrte ein leises „Essigdddrurken?“. Na dem konnte geholfen worden:

Das hob Nutellos Laune etwas und er begann zu erzählen, wie es kam, dass er den Weg zu uns fand:

…und dann gab es doch noch großes Begrüßungspartyfressen.

Wir hoffen, Nutello davon überzeugen zu können, dass es bei uns – auch vorerst ohne Pauline – ganz toll ist und dass er bei uns leben darf. Es gibt auch so viele Essigdrrrurken, wie er mag.

Pauline packt den Koffer

Pauline packt. Nein, es geht noch nicht auf die Weiterreise im Wandersack-Projekt. Pauline darf mit ihrer derzeitigen Gast-Adopteuse auf Abschlussfahrt nach London fliegen.

Dafür wurde heute der Koffer gepackt.

Natürlich muss die Lieblingskuscheldecke mit…

*knüllstopfknödel*

Alles drin.

Die Ausweise brauchen wir noch *such*…

…was ist das denn? Riecht wie Geld, sieht aber gar nicht so aus: da steht gar nicht Euro drauf?

Alle feste abschiedsknuddeln…

…und ab ins Handgepäck.

So Marina, los geht’s!

Wollsäcke

In Anbetracht des Wetters, haben wir Herren Perlsäcke heute die Wollreste unserer Menschin durchwühlt und beschlossen, einen Schal zu brauchen. Rot ist schön. Komm mal her Menschin und erklär uns, wie das mit diesem Strickliseldingens funktioniert.

*knot*

*wurstel*

*wickel*

Zwischendurch gab es leichte Verwicklungen…. Menschin… würdest Du mal…. ganz unauffällig… bitte… danke..

Wo sind nur die verlorenen Maschen hin… Hallo, Maschen? Guguck?

Ui, Maschen sind das keine, aber man könnte doch…

Das mit der Schere am Ende und der Pieksenadel um die Fadenenden zu verstecken überließen wir dann vorsichtshalber der Menschin, reicht schließlich, wenn die sich piekt und schneidet. Aber ich finde, unser Ergebnis kann sich sehen lassen:

…und bis wir einen zweiten Schal strickliseln, wärmt er auch zwei perlige Hälse auf einmal:

Sind Mungos faxogen?

Dass Perlsacktiere im Allgemeinen ausgesprochen fotogen sind, steht außer Frage, aber sind sie auch faxogen? Wie Halligens Armadillos bereits bewiesen, sind Gürteltiere es. Aber Mungos und Waschbären?

Nachdem meine Bande den oben verlinkten Thread erspäht hatten, waren sie nicht mehr zu halten. Da wir daheim kein Faxgerät haben, mussten sie heute unbedingt mit ins Büro.

In der Frühstückspause dann erspähte ich, dass sie flugs aus der Tasche kletterten…

…und den faxenden Drucker erklommen.

Komm Henry, rein da!

…und wer wählt jetzt?

Das Ergebnis gibt’s (bestimmt) ganz bald bei Halligen im Blog zu sehen 🙂

Hermann allein zuhause

Hermann wollte heute morgen unbedingt daheim bleiben. Er sei viel zu müde, um mit ins Büro zu gehen. Ich dachte mir nix dabei, glaubte ihm, legte ihn in die katersichere Schuhschrankkuschelschublade und packte das Mungo alleine ein.

Als ich wieder nach hause kam, erahnte ich, warum der Herr heute uuuunbedingt alleine daheim bleiben wollte. Er hat wohl anscheinend gesehen, wie ich meine „geheimen Vorräte“ an Süßkram, vermeintlich sicher, im Wohnzimmerschrank verstaut habe. Um die Tüte oben aufzumachen, reichten die Waschbärärmchen nicht, also knabberte er kurzer Hand ein Loch von unten rein. Somit erwartete mich, nach Feierabend heimkommend, folgendes Bild:

So schnell wird Herr Waschbär nun nicht mehr alleine gelassen werden….

Seifenblasen für alle

Alle reden von diesen Seifenblasendingern. Wir wollen auch Seife blasen. Oder Blasen einseifen?

Die Menschin hat uns mit in ein ganz großes Spielzeuggeschäft ganz weit weg genommen und wir haben so ein Seifenbladingens bekommen. Hermann, siehst Du hier Blasen? …und schäumen tut auch nix.

Guck mal Henry, das kann man aufschrauben und dann kommt da ein lustiges Guckloch am Stiel raus.

Puuuuuuuuuuust…

Seifenblubberblasen für alle!

..und weg sind sie.

Die Menschin hat gesagt, es ist zu viel Wind für Seifenblasenfotos. Also wir glauben ja, diese Seifenblubberdinger wollten einfach nicht mit uns spielen, aber die Menschin hat auch gesagt, dass wir das bald nochmal probieren, wenn denn dann weniger Pustewind ist.