Das rote Regal 2.0

Heute Morgen, kurz nach 10 hat es geklingelt.

Hallo? Niemand an der Sprechanlage? Durch den Türspion auch niemand da? Hat uns da jemand einen Streich gespielt? Ne, irgendwas war vor der Wohnungstüre zu hören.

Mal aufmachen…

Da saßen doch glatt Frrranziska und Tacker, die gehört hatten, dass durch des Blaubärbommels Ankunft nun kein Platz mehr für die Tapire auf der Teebommelbärbank war und sie haben kurzerhand ein Tapirregal mitgebracht. Drrrrastisch!

Als die Tapire DAS gehört haben, sind sie ganz schnell losgetrippelt und haben als Dankeschön leckeres Frühstück gemacht.

Die Marmelade stand schon auf dem Tisch. Dazu noch etwas Obst…

…Käse in verschiedensten Variationen…

…und Kresse frisch vom Balkon.

Um auch keines Falls irgendwas zu verpassen, wurde das Tapir-Regal gleich nach dem Frühstück direkt in den Flur gehängt.

Toni, Bruno, Salbei und Honey waren natürlich erstmal nicht mehr von ihrem neuen Zuhause runter zu locken. Also hat das Mungo persönlich Frrrranziska und Tacker „unseren“ Wald hinter’m Haus gezeigt.

Mitkommen, hier geht’s lang!

Ui, soooo schön weiches Moos!

Guckt mal da an den Wegesrand. Da wachsen Erdbeeren!

Hoch mit Euch, von da oben ist die Aussicht noch viel tollerer!

In so einem hohlen Baume kann man Mungo perfekt eine kleine Gummibärchenmampfepause einlegen.

…und die tolle Karte mit den Namen der Berge haben wir auch wiedergefunden.

Das ist ein Gatter. Da passen nur Zweibeiner durch. Keine vierbeinigen Rindviecher. Hier lang bitte.

Dass hier überall Schilder rumstehen, haben wir ja schon zu Genüge verbreitet, aber das hier, das sah ganz besonders verlockend aus.

Dem Schild gefolgt, quer über die Wiese, zwischen den vierbeinigen Rindviechern durch, haben wir auch tatsächlich die Alpe gefunden.

Dort gab es total drrrrastische Bierfilz’l….

…und Apfelschorle für alle.

Ähm… Tacker…. trinken. Nicht baden.

Pauline erzählt

Kurz bevor schon wieder ein Monat zu Ende geht – drrrrrastisch, wie die Zeit vergeht – hat Pauline uns geschrieben, was sie die letzten Tage so erleben durfte.

Hallo ihr Lieben!
Puuuh, es gibt ganz viel zu erzählen, ich hab sooo viel erlebt!

Meine derzeitige Gummibärchentütenöffnerin hat mich mit auf die Arbeit genommen. Sie hat gesagt, ich bleibe aber in der Tasche, die im Schrank liegt… sonst könnte sie für nichts garantieren!
Aber warum denn nicht?
Ist sie etwa Elefantenpflegerin?
Oder Schneeschieberfahrerin (ach nee, ist ja Sommer…)?
… nein! Sie arbeitet in einer Offenen Ganztagsschule? Eine was? Da sind Kinder? Na, das erklärt einiges… 😉
Da wollte ich mir doch wenigstens mal anschauen, wo ich dann ein paar Stunden schlafe:

Und was finde ich da?

*kau* Wo *kau* für sind die? *mampf* Du bestichst die Kinder damit? *müpfel* Aber warum denn? *kau* Die machen sich in meinem Bauch viiiel besser… *schmatz*

Ich habe eine tolle Beschäftigung gefunden…

Ich frage mich zwar, warum Menschen Bilder auseinanderschneiden, um sie dann wieder mühsam zusammenzusetzen – aber es ist ganz lustig… 🙂

Und dann… waren wir weg. Weit weg von zuhause.
Wir mussten packen.
Kuscheldecke *check*
Rest der Bande *check*
Gummibärchenvorrat *check*

Wir können einchecken!

Und los geht’s!

Die Gummibärchentütenöffnerin hatte aber ihren Fotoknips vergessen und somit gibt’s nur den Reisebericht…
Wir waren auf Seminar. So hat die GBTÖ das genannt. Sie hat mir das mal erklärt… sie macht ein FSJ, also ein Freiwilliges Soziales Jahr in dieser Schule, wo immer die Türen offen stehen. Das heißt, sie arbeitet da 1 Jahr lang und dann fährt sie ab und zu mit ganz vielen anderen in ein großes Haus und dann reden die ganz viel *schnarch* aber sie machen wohl auch ganz viele tolle andere Sachen. Sie hat gesagt, zu den „Einheiten“ darf ich nicht mit, aber in den Pausen und abends ist immer ganz viel los!
Oh jaaa, das kann ich jetzt nur bestätigen. Wir waren spazieren, haben Karten gespielt und so lustig machenendes Blubberwasser aus Flaschen getrunken und ich war der Star! 🙂
Irgendwann gings dann wieder in die Tasche und als die GBTÖ mich wieder rausgeholt hat, hat sie ganz viel geweint. Ich wusste gar nicht wieso, hab ihr aber Taschentücher geholt und Händchen gehalten. Sie hat gesagt, das war das letzte Seminar und sie wird die anderen ganz doll vermissen…

Aber wir waren auf dem Rückweg noch in einem Laden. In diesem Laden waren Gummibärchen. Nur Gummibärchen! Ein Dilloparadies… Leider ist von der Tüte, die wir gekauft haben, schon gar nichts mehr übrig *rotwerd*

Sooo, ich werde jetzt mal wieder aufhören. Aus dem Wohnzimmer höre ich Fußballguckgeräusche – das lasse ich mir nicht entgehen!

Viele liebe Grüße,
Pauline

Von Bären und Beeren.

Es gab ja schon Beschwerden, dass Mr. Smith ein Regaltier sei. Dem muss vehement widersprochen werden. Zwar lebt er im (Tee-)Regal, jedoch hat er eine Aufgabe, die er sehr wichtig nimmt. Granny verwaltet meine nicht gerade unerheblichen Vorräte an Tee. Grüner, brauner, schwarzer,….

Für die Päuschen zwischendurch hat er eine sehr gemütliche Bank im Regal stehen. Manchmal sitzen da noch Toni, Bruno, Salbei und Honey mit drauf, aber meistens sind sie irgendwo in der Wohnung unterwegs. Quirlige Zeitgenossen die vier Tapire.

Mr. Smith ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse mit wenig Flausen im Köpfchen.

Dachte ich.

Kam ich doch die Tage nach Hause und erwischte ihn an meinem Computer. Was er daran wollte, war nicht aus ihm raus zu bekommen. Nichtmal unter Androhung von Gummibärchenentzug wollte er rausrücken, warum er heimlich online ging.

Heute kam dann die Auflösung ins Haus. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es hat geklingelt….

…und vor der Türe stand ein Blaubeerbommelbär.

„Hallo, ich habe gehört, hier wohnt ein Waldmeisterbommelbär, der sich manchmal einsam fühlt““

„Ähm…….“- weiter kam ich nicht, da war er schon an mir vorbei gewuselt, direktissima in die Küche und ab auf’s Teeregal.

Gut, dann wohnen hier jetzt wohl 2 Bommelbären.

Was will frau machen. Jetzt ist er da, jetzt bleibt er da. Also nicht, dass sich dieses Vorgehen im roten Regal rumsprechen sollte – vielleicht sollte ich meinen Computer besser wegräumen, wenn ich nicht daheim bin?

Noch in Gedanken, was hier gerade vor sich ging, hörte ich es in der Küche rumoren. Nein, das klang nicht nach Teedosen. Auch nicht nach Teebeutelweitwurf. Der Neuankömmling war wohl hungrig von seiner spontanen Reise aus dem Gehege bis ins Allgäu. Zumindest waren alle beide Bommelbären gerade dabei, den Kühlschrank zu erkunden….

Wir einigten uns dann auf ein Schüsselchen unbommelige Blaubeeren zur Feier der Ankunft des Blaubärbommel. Guten Appetit!

Tja, was will man sagen…

Sokrates lebt. (Teil 2)

Nach einem ausgiebigen Schläfchen in der Nachmittagssonne, ging es weiter. Quer über die Wiese.

Uuuuuuh *Nase zuhalt* da hat jemand mitten auf die Wiese gemacht!

Hey, hier steht ein Apfelbaum mit Namensschildchen. Reeesistent gegen Schädlinge…

…gut, dass Gürteltiere keine Schädlinge sind.

Hey, hier stehen noch mehr Bäume mit Namen. Aber, sag mal, warum hängen da gar keine Äpfel an den Bäumen? Achso, wir haben noch nicht Herbst. Dann kommen wir im Herbst wieder hier her?

Da stehen aber viele Bänke. Hier können wohl ganz viele Drrrs gemeinsam die Aussicht genießen.

Guck mal, da ist ein Bild von den Bergen. Da stehen Namen dran. Hat hier eigentlich alles Namensschildchen?

Mal drrrren. Dieser Berg mit der Antenne drauf, der ist 1736 Meter hoch und heißt Grünten.

Der soll da ganz links…. stimmt!

Und da hinten, da sind noch höhere Berge mit Schnee drauf.

Stimmt auch. Drrrrrastisch!

Drrrrrölf Bäume weiter, da steht doch glatt eine Badewanne mitten auf der Wiese. Ist das die für wenn Drrr in die Pfütze gefallen ist? Ach ne? Da trinken die draus, die da vorher auf die Wiese gemacht haben? Tztztz…

Wegen denen sind da auch solche surrenden Zäune, die ich nicht anfassen darf und die nur Menschinnen vorsichtig auf und gleich wieder zu machen dürfen? Drrrrastisch. Besuchen wir die auch mal?

Also verlaufen kann man sich hier wirklich nicht. Überall stehen Wegweiser…

…und mitten auf der Wiese steht eine Landkarte rum. Wo sind wir denn? Aha.

Drrren wir da lang? Nein? Genug für heute? Ja stimmt, mir knurrt auch schon der Gürtel. Du hast nicht zufällig Gummibärchen…? Nein?

Dann ab nach Hause!

Aber eins muss noch gesagt sein heute: Danke, liebe Menschin, dass Du mich adoptiert hast. *drrrrr*

Sokrates lebt.

Gestern war so ein Sonntagnachmittag, die Sonne lacht und die Menschin hält nichts mehr in der Wohnung. Einen Spaziergang machen wolle sie. Das.Mungo schläft in der Sonne, Hermann hat keine Outdoor-Bereifung, also darf ein Dillo mit.

Sokrates machte ganz große Ohren: „wie, darf mit – wir dürfen auch vom Regal runter? Drrrrastisch“.

Tja, der liebe Sokrates komm aus einer S-a-m-m-l-u-n-g an Perlsacktieren, die so gut wie neu, unbespielt und sauber, sind. Denn sie saßen immer nur im Regal. Seine Weisheit und sein Wissen, so drrrte er ganz leise, die habe er aus den Büchern, die mit im Regal standen. Immer wenn die Menschen nicht daheim waren, hat er heimlich gelesen und dieses draußen, das kenne er nur aus einem flimmernden Kasten, den diese Menschen Fernseher nannten.

Somit war dann klar, wer die Menschin heute begleiten durfte. Freudig drrrrent machte sich Sokrates auf den Weg zum Balkon. Denn da ist draußen.

„Ne, Sokrates, wir gehen ganz raus“

„Wie… aus der Wohnung raus? Daaaa soll ich raus? Magst Du mich etwa nicht mehr und wirfst mich wieder raus? Ich kenne mich doch gar nicht aus da vor der Türe.“

Fast hatte er Tränchen in den Augen, da habe ich ihm ganz schnell erklärt, dass ich mitkomme und den Weg kenne. Um sein Vertrauen zu stärken, habe ich ihn bis vor die Haustüre erstmal getragen und ihm die Blümchen direkt vor dem Haus gezeigt.

*schnupper* – gar nicht so übel dieses Draußen!

Hier geht’s lang? In den Wald? „Aber, da werd ich doch drrrrrreckig – dann bin ich ja gar nix mehr wert und dann hat mich keiner mehr lieb“.

Hier war wohl ein ernsthaftes Gespräch von Gesicht zu Gürtel dringend von Nöten. Setz Dich mal hier auf’s weiche Moos, Sokrates.

„Lieber Sokrates,
Du bist jetzt kein Ausstellungsstück mehr. Du darfst ein richtiges Gürteltierleben leben. Mit Gummibärchen, Kuscheln, Ausflügen und Flausen im Kopf. Wenn Du Dich mal dreckig machen solltest, dann musst Du eben baden und wäschst Dich wieder sauber. Deswegen haben wir Dich doch nicht weniger lieb.“

„Echt jetzt???“

*Menschin nickt und knuddelt das Drrrr*

Gesprochen, gehört, verstanden und Sokrates war nicht mehr zu halten.

Er hüpfte auf Baumstümpfe…

…erkundete Holzstapel…

..und balancierte über Geländer.

Haste nicht gesehen, wie schnell so ein gerade noch schüchterner Gürtel auf Bäume klettern kann.

*wink*

Verstecken Spielen ist auch ganz drrrrastisch!

Ui, was ist das denn? Kann man das drrren?

Ui, wohnt hier ein Biber? Na lass uns schnell weiter. Nicht dass der noch größer ist, als ich.

Hier lang…

…über Stock…

…und Stein.

Ist der Wald hier etwa schon zu Ende?

Herrrlich *drrrrr die Ohren im Wind*

Pause?

*drrrrrpfüüüüüü*

To Be Continued.

Blühen soll es.

Unser Balkon, der ist schon drrrrastisch. Da wachsen Erdbeeren, Schnittlauch, Cranberries, Lavendel, Tomaten, Minze, Salbei, Rosmarin, Basilikum, Kresse, Koriander, Chillis, Kohlrabi, Dill, Petersilie und Stevia. Ganz viel Grün. Leckeres Grün. Wenn wir aber so an die tollen Fotos von Merle’s Ginny’s Cannas denken – also irgendwas Blühendes wäre doch schon ganz nett.

Lina hat einen erstaunlichen Spürsinn im Gürtel und entdeckte im Menschinnenschrank einen ganzen Blumenstrauss an Samen.

Ein leerer Topf steht auch noch rum. Irgendwo hatte ich auch noch Blumenerde gesehen „Jungs *brüll* ich brauch hier mal zwei starke Gürtel, die die Blumenerde bringen.“

Gebrüllt, gedrrrt.

Alles schön gleichmäßig locker verteilen…

…und dann den Blumensamen im Topf verteilen. Ja, den ganzen. Ja, alles durcheinander.

Die Menschin war dann so lieb, den Topf in die passende Balkonecke zu stellen und nun bewacht Lina ihr Werk, dass hier auch niemand was sortiert oder anderweitig umgräbt.

Drrr weiss ja nie…

Drrrrr-Gruppenfoto.

Wir wurden ganz lieb darum gebeten, ob es möglich wäre, ein Gruppenfotos aller im roten Regal wohnenden Dillos zu machen. Die Menschin gab kurzfristig zu bedenken, wie viel Sortierarbeit das ist und dass es dich schon eine Perlsacktierübersicht gibt (*hier*). Doch kaum hatten die Dillos von der Idee gehört, gab es kein Halten mehr.

Ein Foto? Von uns allen? Drrrrastisch!

Am besten draußen, da ist das Licht am besten.

Und schon drrrte alles gen Balkon…

Mathilde war etwas zögerlich vor dem Sprung vom roten Regal…

….aber Anton rief ihr von unten Mut zu und versprach, sie sicher aufzufangen.

Hermann wollte auch mit auf’s Foto und brauste gleich los (…kam aber nur bis zur Türschwelle).

Im Freien angekommen, gab es Gedrängel und Geschubse. Jeder wollte in die Mitte des Fotos.

Neee, also irgendwie ist so ein Dillostapel unübersichtlich. Die unteren Gürtel sind kaum zu sehen und die arme Sara japst schon ganz gefährlich nach Luft. Da griff kurzer Hand der Chef ein und dirigierte die ganze Bande auf den Klapptisch. Bitte nicht drängeln, jeder kommt auf’s Bild.

So ist’s gut. Jetzt die Menschin mit Knipsomat noch auf die Trittleiter stellen und bitte recht freundlich…

*klickklacker*

Bitteschön, hier ist das Dillo-Gruppenfoto mit allen Mitbewohnergürteln des Mungos:

Anmerkung der Menschin: Nein, das ist kein Aussuch-Bestell-Adoptier-Katalog. Hier zieht niemand aus. Versuch zwecklos 😉

Marmelade drrrrr :)

Fiona fühlt sich schon ganz daheim im Hause Das.Mungo. Ihre erste Nacht verbrachte sie – nur zur Eingewöhnung *hihidrrrr* – im Menschinnenbett. Als die Menschin heute morgen in Richtung Wochenmarkt losdrrrte, drehte Fiona sich nochmal um und machte ein kleines Vormittagsschläfchen. Kaum stand aber die Markt-Beute in der Küche, war Fiona hellwach und stürzte sich darauf. Als Dankeschön für die herzliche Aufnahme in die Familie, wollte sie Marmelade kochen.

Und sie machte sich hervorragend als Küchengehilfin. Beim Blaubeerjonglieren….

…..der Erdbeerverkostung….

….und als Aprikosentransport.

Die wichtigste Aufgabe war es jedoch, dafür zu sorgen, das die Menschin nicht wieder zu viel AgarAgar erwischt, denn Marmelade, die man scheibchenweise auf’s Brot legen muss, haben wir schon.

Nachdem Blau- und Erdbeeren vermarmeladet waren, wurde es unserem Kochlöffel zu bunt. *hihidrr*

So wurde püriert und gerührt und gekocht und die Küche eingeklebt und abgefüllt und beschriftet und probiert. Stellt Euch vor, die Marmeladenkoch-Schutzkleidung der Menschin hat doch glatt ein Dillo-Abteil. Drrrrastisch!

Gut beschürzt und fleißig rührend, haben wir ganz viel drrrrastisch leckere Marmelade gezaubert. Blaubeer-Banane, Apfel-Zimt, Birne-Orange, Melone-Aprikose und natürlich Erdbäreer.

Gut abkühlen lassen und im Abstellraum unterbringen. Gleich hinter der Balkonminze, die da gerade zum Trocknen baumelt.

Wer probieren will, sei herzlich zum Frühstück eingeladen *drrrr*

Die Dillos rollen den roten Teppich aus.

Kaum ist Fleur mit ihrem neuen Begleiter auf’s rote Regal zurückgezogen, schon gab es wieder große Aufdrrrrung im Hause Das.Mungo. Die Dillos hatten gehört, dass weiterer Zuwachs ansteht. Nein, niemand aus dem Gehege, auch keine Standbekanntschaften, es hieß ein wirklich weises Dillo mit jeder Menge Lebenserfahrung im Gürtel ziehe bei uns ein.

So wurde heute der rote Teppich ausgedrrrt (Anmerkung der Menschin: da ist also mein roter Schal abgeblieben…) und die Gummibärchen abgezählt.

Kaum war der SchalTeppich gerade gezogen, hat es auch schon an der Tür gedrrrrt und der Götterbote überbrachte die wertvolle Fracht.

Da sind sie also die Beiden: Sokrates (rechts) und Fiona (links).

Wo immer sie herkamen, dort muss es kalt sein. Beide kamen mit wärmendem Schal um den Hals hier an.

Man geleitete die Neuen ins Wohnzimmer und beschnupperte sich.

„Achso, ihr seid mit 3,2,1-Travel gereist und wusstet nicht, wo’s hin geht… “

„Drrrrrrum die Schals…“

„Drrrr weiss ja nie…“

„Sehr weise!“

*eindrrriges Kopfnicken*

Ins Gespräch verdrrrt wurde die Stimmung wärmer, die Schals wurden abgelegt…

…..und immer mehr interessiere Zuhörer versammelten sich um die beiden Neuankömmlinge.

Natürlich gab’s auch Gummibärchen, die jedoch fast uninteressant waren, so spannend wie Sokrates erzählen kann. Eine kleine Stärkung nach der Reise ins Ungewisse war aber doch willkommen und an leckerer (gelatinefreier) Gumminahrnung gestärkt, drrrren sie noch immer.

Depri-Dillo

Die liebe Fleur hatte vor einiger Zeit das rote Regal verlassen und ist ins Menschinnenbett gezogen (*klick*) – sie passte farblich einfach zu gut genau dort hin. Doch heute ist es passiert…

Da drrrrt man mal eben kurz an die Gummibärchentüte um sich zu stärken, kommt zurück und – oh Schreck – das Bett ist nicht mehr lila. Nenenenene, da hat die Menschin das Bett in einer anderen Farbe angezogen… das geht doch nicht… nein…. das darf nicht sein…

Nach diesem Schrecken saß Fleur ganz drrrastisch traurig bedrrrröppelt am Fenster und schaute in die Ferne. „Lila ist weg – da drrrraußen is wenigstens grün“ hörte man sie leise drrren.

Auch Sunset konnte sie nicht aufmuntern, da sie nicht DAS Lila habe…

Wir hatten schon Angst, dass Fleur sich aus dem Fenster stürzt…

….da drrrte es leise hinter ihr. Sie drrrte sich – ganz gefährlich im Fensterrahmen – um und wollte schon schluchzen, ihre Ruhe haben zu wollen, doch wer saß da? „Du bist ja auch lila! Drrrrastisch“

„Soso, Du bist heute mit dem Götterboten angereist.“

„Du willst bei mir bleiben?“

„Drrrrastisch“

Fleur’s deprrrrrrrimierte Stimmung war schnell verflogen….

…und gemeinsam drrrrten die beiden sowar wieder zurück auf’s rote Regal.