Sonntags auf dem Markt

Kürzlich hat Das.Mungo beim Besuch des Kräutergartens einen Flyer mitgebracht, der uns verraten hat, dass – unter anderem heute – der alternative Markt in Altusried stattfindet. Es ist Sonntag, wir haben Zeit, es ist trocken, wir haben nix vor, wir fahren da hin.

Gesagt, gedrrrt. Mit einem reichhaltigen Frühstücks-Zwischenstopp bei Frrranziska ging es nach Altusried. Ein Parkplatz war dann auch irgendwann gefunden und los ging’s zum Markt. Es ist ein wirklich großer Markt. Was es da nicht alles gibt.

Da gibt es jede Menge Bürsten…

….ausgezogene Schafe…

…handgeschöpfte Bücher…

…und natürlich den leckeren Allgäuer Käse.

Jede Menge Käse gibt es hier.

Hey, wer bist Du denn? Hat Deine Mama die Milch für diesen drrrastischen Käse gegeben?

Gleich daneben gibt es herrlich duftende Seife…

…und Sockenwolle…

…und noch mehr Seife. Seife gibt es irgendwie an jeder Ecke und wie drrrrastisch die riecht!

Ui, den kennen wir doch. Das ist der Tee aus dem Kräutergarten, den Das.Mungo letzte Woche besucht hat!

Da, da, da, da, daaaaaa sind Gummibärchen. Ohne Gelatine! Duuuuu, Menschiiiiiiin….. ?

Total kuhle Taschen gibt es gleich um die Ecke…

…und kuschelig warme Mützen daneben. Na gut, die stricken wir lieber selber. Aber lila steht mir doch, ja?

Was sind das denn für vertrocknete Büschel? Das sind Blumen? Die muss man nur in Wasser legen und dann wachen sie wieder auf? Drrrrastisch!

Diese bunten Klangkugeln sind toll. Kann ich da eine? So eine blaue?

Die Klangkugeln blieben da, die würden wohl sowieso nur unter’m Sofa landen. Na gut… lass uns zum Gemüse drrren.

Ein ganz *kletter* kleiner Kürbis liegt da rum.

Von den handlicheren Exemplaren gibt es auch jede Menge.

Nein, das ist kein Kürbis. Das ist eine tolle, rote Gartenkugel. Leider haben wir keinen Garten. Aber die Kugel ist toll!

Äpfel, hier gibt es Äpfel!

Außerdem gibt es noch Brot und Musik und Bonbons und noch mehr Obst und Kartoffeln und und und und und wir haben eine ganz schwere Tasche zurück zum Auto geschleppt.

Wieder daheim angekommen, habe ich der Menschin geholfen, unsere Beute in der Wohnung zu verteilen. Das Brot in die Brotkiste..

…das spitze und das runde und das gehobelte Kraut in den Kühlschrank….

…die Äpfel, wo kommen die noch gleich hin?

Ja und die Lebkuchen, die gehören in den Dillobauch, zusammen mit einem leckeren Tee aus der handgetöpferten Wohlfühltasse. *drrr*

Das war ein drrrrastischer Ausflug und nächstes Jahr, wenn der Markt wieder ist, dann drrren wir da wieder hin. Versprochen?

Nachschub.

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir ein Tee-Probierpaket geschenkt bekommen. Wir haben uns inzwischen durch die meisten Proben geschlürft und die Tütchen sind leer.

Nix mehr drin.

Lecker waren sie bisher alle, aber die aller besten, die haben wir uns gemerkt. Den Tütchen haben wir ein Knickohr verpasst, um sie wiederzufinden.

Also es ist jetzt nicht so, dass wir keinen Tee mehr im Haus hätten…

..oder auch nur annähernd den Boden der Teebeuteldose erahnen könnten.

Doch was so ein echt besorgter Teebomelbär ist, der sorgt vor.

„Blue, lies mal vor, was wir unbedingt nachordern müssen!“

So kam es, dass die Menschen heute ein Paket aus der Packstation holen musste, obwohl sie eigentlich dachte, auf gar nix zu warten.

Mr.Smith war auf alles vorbereitet…

…und – ohne Worte.

Teebommelbären und Tee konnten am Ende wohlbehalten aus dem Karton befreit werden.

….ich geh dann mal Tee kochen.

Mais direkt vom Kolben.

Irgendwie hat Menschinnenurlaub ja schon sehr viel mit Essen zu tun… auf jeden Fall hat sie da Zeit, uns tolle neue Sachen probieren zu lassen.

Denn also: Herbst ist toll. Da gibt es frisches Gemüse und Obst in Hülle und Fülle.

Am Samstag vom Markt hat uns die Menschin nicht nur leckere Fraktale mitgebracht, sondern auch zwei lustige grüne Etwas.

Sie hat gesagt, da muss die grüne Schale noch ab, bevor wir die drrren können. *hau ruck*

Schau mal einer guck, da kommt ein Maiskolben raus. Sokrates, hilf mal ziehen!

So drrrrastich frische Maiskolben kann Drrr zwar auch direkt roh verputzen, aber wir haben sie doch in den Römertopf gekullert…

…und in gut warm war es noch viel leckererer.

Auch unserer Möhrenvernichtungsmaschine scheint es sichtlich geschmeckt zu haben…

…so schnell konnten wir gar nicht drrren, wie der zweite Maiskolben abgehyppot war.

Gut, dass die Menschen nix von ab haben wollte. Die mag ja üüüüüüberhaupt keinen Mais. Ach ne? Doch?

Gewokte Blumenkohlsuppe

Heute beim Einkaufen ist frischer Blumenkohl ins Körbchen gedrrrrt.

Was machen wir da draus? Machen wir Suppe draus? Gewokte Suppe. Drrrrrastisch!

Den Blumenkohl in einzelne Röschen zerschneiden, waschen und ab in den heißen Wok mit einem EL Sesamöl.

Noch eine Möhre und ein kleines Stückchen Ingwer dazu.

Tofu würde noch reinpassen. Mandel-Nuss-Tofu hätte ich da gerade gefunden. Seidentofu wäre zwar wahrscheinlich besser geeignet, aber den haben wir gerade nicht da. Also geht das auch mit dem hier. *schnipseln drrr*

Und jetzt kommt der Clou. Wir gießen das ganze nicht mit Wasser, sondern mit Reis-Kokos-Milch auf. Die schmeckt sooooo drrrrrastisch!

Alles gut aufkochen und (außerhalb des beschichteten Woks) verzauberstaben. Jetzt noch gut würzen mit Salz, Pfeffer, eigenem Suppenpulver und reichlich Kümmel.

Also auch wenn das optisch jetzt keinen aus dem Gürtel hebt, geschmeckt hat die gewokte Suppe ganz gar drrrrrastisch. Gut, dass wir gleich doppelte Portion gemacht haben. Da freuen wir uns schon auf den zweiten Teller morgen Mittag.

Ein Urrrrlaub geht zu Ende.

Vor einigen Tagen haben die ersten Berge ihre Wintermützen anprobiert. Das weisse da, das ist Schnee.

Unserem Urrrlauber Knut war das nicht geheuer. Schnee ist kalt und er hat gehört, hier soll es ganz viel von geben. Überhaupt und sowieso jucke ihm langsam der Gürtel… Heimweh heisst das… und er möchte gerne wieder nach Hause reisen. Einen chicen Karton habe er auch schon gefunden.

Knut’s Abreisepläne hatten sich schnell rumgedrrrrt.

Vergiss die Andenken nicht!

Reiseproviant soll auch nicht fehlen!

Und ein Glas von der leckren Marmelade musst Du unbedingt mitnehmen!

Und das, das ist von uns allen. Ein Geschenk für Dich als Erinnerung an einen ganz drrrrastischen Urlaub im Allgäu. Aber erst daheim aufmachen!

Und dann begann das große Abschieds-Knuddeln.

Machs gut, Knut. Es war eine schöne Zeit mit Dir. Lass mal von Dir lesen und komm gut heim!

Ketchup mal anders.

So eine Flasche Ketchup, das ist ja genau genommen ganz viel Zucker mit etwas Essig und das ganze dann mal an einer Tomate vorbeigelaufen.

Das muss doch auch anders gehen.

Gedacht, gedrrrt.

Erstmal die Tomaten waschen.

Eine Zwieben schneiden.

Ein großes Stück Ingwer und eine selbstgezogene Balkon-Chilli dürfen auch nicht fehlen.

Zwiebel, Chili und Ingwer habe ich in einem mittelkleinen Schluck Olivenöl – aufpassen, dass Drrr auch das hitzebeständige erwischt – kurz angeschwitzt.

Und jetzt *hau ruck* rein mit Euch *schupps* Tomaten.

Um unsere Tomatenkreation ein Wenig süß zu bekommen und das ganz ohne, dass purer Zucker dazu kommt, fiel meine Wahl auf eine halbe Banane. Die andere Hälfte also die hapf aine Pferwendung gepfun*kau*den,

Als alles im Topf war und die Menschin mir geholfen hat, mit einem Schluck Apfelessig abzulöschen, kam der Pürierstab. Das kennt ihr ja schon. Einmal verzauberstaben… und dann durch ein Sieb mit der Kreation. Aber vorsicht, nicht das Schnäuzchen verdrrrren, das Zeug ist verdammt warm!

Das, was unten aus dem Sieb wieder raus kam, wurde gut gewürzt, mit viel Pfeffer und wenig Salz. Dann nochmals aufblubbern lassen, um es wirklich ganz heiß in leere Smoothieflaschen füllen zu können.

Voilà, Tomaten in der Flasche ohne viel süß!

Fraktales Mittagessen.

Die Menschin hat uns gestern vom Wochenmarkt fraktales Gemüse mitgebrachte. Was das ist? Dazu gleich mehr.

So sieht es auf jeden Fall aus und es heißt Romanesko.

Es sieht ein Wenig aus wie ein Blumenkohl. Nur grüner. Und spitzer. Und mit kleineren Blättern. Aber es muss auch erstmal erlegt werden, bevor es in den Kochtopf kommt.

Tja und wenn man diese einzelnen Röschen dann auseinander geschnitten hat, dann sehen die alle gleich aus. Also sie sind verschieden groß, aber in sich, da haben sie das selbe Muster und die großen, die bestehen aus vielen kleinen und die ganz großen aus vielen großen, die aus vielen kleinen bestehen. Und immer so weiter.
Warum das jetzt Fraktal heisst? Also das kommt vom lateinischen „frangere“, was „brechen“ bedeutet. Sozudrrren ganz oft auseinander gebrochen, oder eben auch zusammengebaut, es kommt immer das selbe Muster raus. Drrrrrastisch, nicht?

Aber wir wollten ja unser Mittagsmampf eigentlich nicht berechnen, sondern futtern. Ab ins Wasser mit den Fraktalen, denn da ist noch Erde dran und die stört das Muster.

So lange eine unfraktale Tomate kleindrrren…

…und dann alles zusammen in den schon ordentlich eingeweichten Römertopf.

Noch eine Briese Zaubersalz drüber…

…und *hau ruck* ab in den Ofen damit.

Während unsere Fraktale nun vor sich hin garen, haben wir noch ein Schnäuzchen voll frischer Balkonkräuter gepflückt. Es soll nämlich Kräuterquark dazu geben.

Drrrrrrastisch, sieht das lecker aus. Auf die Fraktale, fertig, mampf!

Äpfel sind aus

Erinnert ihr Euch noch an die Apfelbäume, die gleich hier um die Ecke wachsen? Im Sommer hingen noch keine Äpfel dran. Aber jetzt, jetzt ist es Herbst. Also könnten da doch jetzt Äpfel dranhängen. Somit stand das Ziel unseres Sonntagsspazierganges heute fest: Apfelbäume besuchen.

Unterwegs haben wir schonmal jede Menge Pilze gefunden. Aber mit Pilzen kennen wir uns nicht aus und da gibt es ja doch sehr viele, die Streifengrummeln machen, also haben wir lieber alle stehen gelassen und sie nur angeguckt.

Der Ausblick, der ist auch noch da. Gut so.

Und da unten, guck mal, da wachsen Äpfel. Der Baum steht allerdings so am Hang, dass wir da auf der matschigen Wiese (doofer Regen gestern) nicht wirklich hin kamen…

…und die erreichbaren Bäume waren alle bereits abgeerntet. Schade eigentlich.

Überall nur noch Hagebutten.

Es ist Herbst.

Es ist der 22. September und der Kalender sagt, jetzt ist es definitiv Herbst. Das Thermometer ist der selben Meinung.

Kurz und gut: Menschin, es ist kalt! Und ich habe keinen warmen Schal.

Können wir das ändern? Hier habe ich auch schon einen Knäul Wolle gefunden, der soooo gut zu meinen rosa Öhrchen passt. Hast Du da mal passende Stricknadeln dazu?

Die Stricknadeln konnten gefunden werden und los ging’s. Zugegeben, anfangs sah es etwas verwurstelt aus…

….aber irgendwie kam doch ein Schal bei raus! Hyppotastisch!

Dann noch die Fäden vernilpferden…

…und ab sofort kann mir der Herbst nix mehr anhaben.

Jetzt noch eine Möhre und das Leben ist perfekt!

Jetzt wird’s rosa.

Es war einmal ein Nilpferd namens Nicki. Dieses Nilpferd war im Herzen dem Süden Deutschland’s zugetan… es summte den ganzen Tag das Lied zu ihrem Namen vor sich hin.

Wie es auch immer dazu kam, Nicki das Nilpferd verirrte sich an einen Perslacktierstand im Osten Deutschlands. Sie hat die Menschen um sie herum nicht wirklich verstanden… die redeten so… so anders eben… Aber die Verständigung reichte aus, sich von ihrer Zwillingsschwester, die glücklicher Weise des Weges kam, adoptieren zu lassen. Adoptieren, um in die Richtung geschickt zu werden, wo sie eigentlich schon immer hin wollte. Denn sie hatte erfahren, man sprach im Gehege davon, es gibt da ein rotes Regal, das hängt ganz nah an den Bergen und genau dort wollte sie unbedingt hin.

Jetzt war sie ein glückliches Nilpferd.

Nach kurzer Zwischenstation in einem hyppodrrastischen Kurzzeitdaheim, hüpfte sie mit Hilfe ihrer Schwester in einen bequemen Reisekarton…

…und es hieß:

Gar nicht viel lange später wurde sie vom dem Mungo persönlich per Götterbote in Empfang genommen! Das.Mungo, das ist der Chef des roten Regals. Das wusste Nicki schon.

Das.Mungo behauptet ja, sie könne das gar nicht mitbekommen haben, denn sie habe laut geschnarcht im Karton. Pah, Das.Mungo hat wohl noch gar keine Nilpferdkenntnisse. Ein echtes Nilpferd bekommt auch im Tiefschlaf alles mit!

Mit vereinten Kräften…

…wurde der Karton geöffnet..

…und Nicki durfte Allgäuer Luft schnuppern.

Ein Wenig zerknautscht von der Reise und hypphungrig hüpfte sie aus dem Karton. Hat mal jemand eine Möhre hier?

Man hatte.

Leise knabbernd Laut schmatzend wurde Nicki Nilpferd gleich von einigen der Bewohner des berühmten roten Regals umringt und erzählte von ihrer spannenden Reise und wie es ihr eben doch gelungen war, den Bergen ganz nahe zu kommen.

Danke, liebe Kitty, für die Fernadoption!