Wieder geht ein Monat zu Ende.

Gerade erreichten uns Fotos von Pauline. Mit folgendem Betreff:

Pauline die Letzte (vorläufig) Das ist eine Anmeldung!!!

Pauline ist seit gestern so nachdenklich…..

…man könnte meinen, sie bekommt Fieber… Reisefieber.

Wo ist bloß der ganze November hingedrrrt? Die Zeit verging viel zu schnell und es heißt Abschied nehmen.

Da werden ein paar Tränchen verdrückt, alle sind sehr still und traurig und Schlums bekommt als Andenken den Flokati (Dem steht er eh besser)


Noch Gummibärchen für unterwegs und das Versprechen, sich ganz bestimmt wiederzusehen.

Gute Reise liebe Pauline, mach’s gut und viel Spaß bei deinen nächsten Gastgebern. Grüß‘ auch schön! Und lass wieder von dir hören und….ach du fehlst uns jetzt schon!!!

Schneeeeheflöckchen, Weißröckchen….

Seit letzter Nacht schneit es im Allgäu; das hat auch Pauline ganz verzückt.


Pauline konnte es heute Morgen kaum glauben: Es hat geschneit!!

Schnell warm angezogen und nix wie raus in den Schnee.

Wie riecht Schnee eigentlich? Ujjjj!!!

Schlums wollte seine Nase auch mal in dieses kalte weiße Zeug stecken…

Schnee ist lustig.

Schnee macht Spaß.

Auf dem Heimweg hätte Schlums fast schon einen Christbaum mitgenommen… gut gemeint, aber etwas früh!!!

Jetzt aber heim, bevor es einen Schnupfen gibt….hatschi!
…und daheim hat dann Frrranziska schon mit Lebkuchen gewartet.

Eine Tüte voll.

Das ist mal wieder typisch unsere Menschin. Da kommt sie vom Einkaufen heim und ist ganz augedrrrt. Sie hat was mitgebracht. Ganz aus dem Gürtel ist sie.

Maronen hat sie mitgebracht. Es gab – das erste Mal diesen Winter – Maronen im Bioladen.

Maronen kennen wir. In heiß und lecker und mampf auf dem Weihnachtsmarkt. Aber so roh? Wie kocht man den die so ohne Weihnachtsmarktbude?

Tja, also das…. das wisse sie jetzt auch nicht so recht…. das würden wir doch sicher rausfinden… meint sie.

Kann uns jemand helfen?

Sie haben Post.

Heute Nachmittag, kurz nach Feierabend kamen Menschin und Mungo vom Gummibärchengeldverdienen und fanden einen Zettel an der Wohnungstüre hängen. Einen Zettel von den freundlichen Nachbarn aus dem 7ten Stock, die so lieb sind, Pakete anzunehmen.

Hat Das.Mungo etwa Post bekommen? Selbstverständlich ist es mit in den 7ten Stock gemungot, um das Paket abzuholen und sich persönlich vorzustellen. Es wurde sehr freundlich begrüßt.

Tatsache, da wartete ein Paket, adressiert an Menschin und Mungo.

Wer hat denn da so lieb an uns gedacht? Was ist denn da drinnen?

Ein Teeadventskalender, ein mungomäßiger Teelichthalter und ein lieber Brief waren drinnen.

Der Brief, der hat verraten, wer da so lieb an uns gedacht hat. Beim ersten Wintereinbruch des Jahres hat die Menschin Tami und Jerry winterfest bestrickt und das Päckchen ist das mungomäßig drrrrrastische Dankeschön dafür.

Viiiielen, viiiiielen, mungomäßig drrrrastischen Dankeschön für diese tolle Überraschung!

Eine Fahrt ins Blaue

Pauline hat einen drrrrrastischen Ausflug gemacht!

Heute machen wir einen Ausflug mit unserem heißen Luxusschlitten.

Hoffentlich passen wir da auch alle rein.

Tacker, mach‘ dich nicht so breit, wir wollen alle mit!

Schlums ist der Größte von uns. Er soll fahren. (Außerdem sieht er als einziger über’s Lenkrad, hihihi)

Halt doch mal an, wir haben drrroßen Hunger.

Lust auf Gummibärchenpicknick!!!

Pauline hat mal wieder an alles gedacht!

Mampf-mampf-mampf
Auto fahren macht eben hungrig…. und rrriesen Spaß!

Tag 23

Was als Experiment begann, könnte durchaus zur Lebensweise werden. Heute ist Tag 23 in vegan. Auch wenn der ein oder andere (vegane) Dominostein und wöchentlich ein Mon Chèrie (ja, die Dinger sind auch vegan) dran glauben musste, wieder tierische Produkte zu essen, kann ich mir bislang nur schwer vorstellen.

Firestarter Heidelbeere als Frühstück wenn’s schnell gehen muss…

…Tomate Tofu zum Abendessen..

…oder auch das heutige Sonntagsfrühstück…

…nichts lässt mich bisher Milch, Käse oder gar totes Tier vermissen.

Nehmen wir mal – ganz rosa Wolken mäßig – an, es gäbe immer und überall die Möglichkeit vegan zu essen. Es gäbe keine Situationen in denen man als Volldepp hingestellt wird, keinen Salat mit Gelatineessig, keinen Kuchen mit Eiern drinnen und erst recht keinen Restaurantmampf zu essen. Stelle ich mir vor, ich wäre kein Alien, kein Außenseiter und keine Bekloppte, sondern müsste nicht vor einem leeren Teller sitzend anderen zusehen wie sie vermeintlich leckeres in sich rein stopfen und mir bei jedem Bissen erzählen, wie bescheuert es doch ist, diese „Leckereien“ zu verschmähen…. es gäbe für mich zum jetzigen Zeitpunkt KEINEN Gedanken daran, in vier Tagen dem veganen auch nur annähernd wieder abtrünnig zu werden.

Mir geht es so gut wie kaum zuvor, fühle mich fitter als mit (früher) drei Kannen Kaffee am Vormittag und ja, ich lebe 😀

Bratäpfel zum Trinken – Teil 2

Zwei Wochen sind um, unser Bratapfellikör ist lange genug rumgestanden. Inzwischen sieht etwas… ähm… seltsam… aus

Wie geht’s denn jetzt weiter *blätterdrrr*

Ahja, während die Menschen mit jeglichen Sieben, Filtern und Ideen versucht, nicht nur Äpfel, Walnüsse und Rosinen, sondern auch das Marzipan wieder rauszuangeln, wiege ich den Zucker ab und dann noch Apfelsaft dazu.

Da muss so viel Zucker in so wenig Apfelsaft aufgelöst werden, das geht nur mit Kochen.

Die wieder abgekühlte Apfelsaft-Zucker-Lösung mit dem Liköransatz vermischen und in kleine Fläschchen füllen…

….und jetzt muss der Likör nochmals zwei Wochen rumstehen. Bis Nikolaus ist er fertig! *mjammidrrr*

Pauline will Schreiner werden.

Nein, sie hat nicht den Pumuckl kennengelernt und ist in Meister Eders Schreinerwerkstatt umgezogen. Pauline hat ihre Liebe zum Holz entdeckt.


Hatschi….. nein, wir haben keinen Schnupfen, nur Sägmehl kitzelt in der Nase.
Das kam so:

Frrranziska kennt da einen Schreiner, dem wollten wir mal bei der Arbeit zusehen.

Ganz schön spannend, was der so alles baut.

Was macht man denn mit diesem Dingsdabumsda??!

Achtung Schlums, deine Nase!!! Hihihi…

Pauline war gar nicht mehr zu bremsen.

Von der Bohrmaschine mussten wir sie gleich wegholen.

…und jetzt will sie unbedingt Schreiner werden.

Drrrrei Sorten Kekse.

Draußen wird es immer winterlicher, wir haben längst die Wintermützen und Kuschelschals rausgeholt und halten uns nicht mehr draußen auf, als es sein muss.

Guten Morgen Henry, was liest Du denn da?

Plätzchenrezepte? Das klingt ja drrrratisch. Was hat die Menschin gesagt, nur drrrrei Sorten dürfen wir backen? Und Du kannst Dich nicht entscheiden? Wir helfen Dir!

Die Vanille-Zimtschnecken, die müssen sein. Diktier uns doch mal gleich die Zutaten für den Einkaufszettel.

Drei Rezepte sind wirklich nicht viel… die Einkaufsliste ist trotzdem ganz schön lang geworden.

Aber davon haben wir doch bestimmt einige Sachen sowieso da. Ab in den Abstellraum!

Zucker habe ich gefunden… Marzipan…nein, nicht mehr genug… Mandeln sind noch da… Dinkel sowieso… hat jemand Backpulver gesehen?

Ach ja, hier. Also notier mal, Kekx: …

So, fertig. Menschin, Du hast die wärmste Jacke, Du gehst einkaufen. Die gelb angemalten Sachen musst Du einkaufen. Die nicht angemalten musst Du nicht einkaufen, aber die darf hier niemand aufdrrren, bis wir gebacken haben.

Wer geht denn freiwillig mit raus in die Kälte? Irgendwer muss doch aufdddren, dass die Menschin auch nix vergisst?

Grüezi mitanand.

Dienstagabend, kurz nach Feierabend und es hat an der Tür gedrrrrt. Wer kommt denn jetzt? Besuch?

Ja wer bist Du denn?

Grüezi, ich bin der Berrie. Bist Du Das.Mungo?

Soso, da hat unsere Menschin also mal wieder ein Dillo auf der Suche nach einem neuen Zuhause aus dem Internet errettet. Aus der Schweiz kommt er, der Berrie. Von der anderen Seite der Berge.

Aber komm doch erstmal rein. Magst Du ein paar Beeren zur Stärkung nach der abenteuerlichen Reise, Berrie?

Man verstand sich auf Anhieb, knabberte ein paar Beeren und taute mehr und mehr auf. Ja, hier gefällt es Berrie, hier will er bleiben.

Also schritt Das.Mungo zur Tat und begann mit dem Willkommensritual am roten Regal.

*schnippschnapp* Zettel ab!

Jetzt gehörst Du dazu zu unserer Familie. Ab auf’s rote Regal mit Dir…

…und erstmal alle ordentlich begrüßungsknuddeln!

Na und heute Abend, die erste Nacht im neuen Daheim, die darf Berrie natürlich bei der Menschin im Bett drrren 😉