Kater ohne Jammer – Kater weg?

Da diskutiert man gerade mit den Fusselnasen dieses Rudels um die sonnigsten Plätze auf dem Balkon…

…um zu Feierabend die Streifen etwas zu wärmen…

…da klappert es auf dem Geländer. Das klingt doch… das kling wie Schlüsselanhänger. Ist unser Muskelkater etwa zurück, hat er die Motorradschlüsselratte wiedergefunden? Ach nein, der ist ja gar kein Schlüsselanhänger mehr.

Doch da klapperte tatsächlich ein kleiner Muskelkaterschlüsselanhänger…

Huch, wo isser denn? Da war doch gerade noch…

*Äuglein reib*

Hallo, wer bist Du denn?

Das fremde Drrr stellte sich als Waffel vor. Aber wo ist der Muskelkaterschlüsselanhänger hin?

Während wir uns noch wunderten, kam noch ein fremdes Drrr um die Ecke. Sie stellte sich als Smile vor und hatte gute Laune im Gepäck.

Aber da hatte es doch geklappert? Ja, da klappert es. Ein Marienkäferich sumsebrummste heran. Er habe gehört, hier sei kurzfristig ein Job als Motorradschlüsselanhänger frei geworden. Ob er denn, er wolle doch schon immer so gerne das wäre käfritastisch…

Ja, er durfte. Wenn unser grauer Ratterich wider Erwarten den Weg nach Hause finden sollte, werden sie eben beide zu stetigen Mitfahrern.

Nur dieser Muskelkater – der würde doch so gut an den Menschinnenschlüsselbund passen – doch wo ist er hin?

Oder ist er etwa ein Grinsekater, der sich unsichtbar machen kann?

Diesem Rätsel müssen wir noch auf den Grund gehen und so lange erkläre ich der Menschin mal in aller Ruhe, dass das kein Versehen war, dass den Neuzugängen gleich zwei Sucht-Selbsttest bei lagen…

Katerjammer.

Heute gibt es von einem Mitbewohner zu erzählen, der sich nur selten ins Rampenlicht traut. Obwohl er derjenige ist, der die Menschin am meisten begleitet. Immer, wenn sie aus der Wohnung geht, dann ist er dabei: der Minimuskelkater am Schlüsselbund.

Doch heute ist er traurig. Sehr traurig.

Sein bester Freund, die Ratte von und zu Motorradschlüsselanhänger, ist verschwunden. Irgendwo auf der Tour, die Menschin und Motorrad gestern gemacht haben, scheint er abgesprungen zu sein. Einfach so. Ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Ganz leer ist er jetzt, der Motorradschlüssel.

Das macht den Muskelkater traurig. Sehr traurig. Schneller als ein Drrr oder gar die Menschin gucken konnte, hat er sich vom Schlüsselbund los gerissen…. maunzte was von „ausgehfein“ und hopste in die Waschmaschine.

Eine Karussellfahrt später, katerte er an der Menschin ihrem Handy rum. Auf einschlägigen Seiten hat er sich rumgetrieben. Er meinte, morgen, oder spätestens übermorgen, da werden wir verstehen.

Denn er, er könne nicht bleiben. Er habe eine Mission. Er muss seinen Freund suchen.

….und weg war er.

Fortsetzung folgt.

Teebommeltestbären

Also die Menschin aber auch, die hat da doch mal wieder richtig Glück gehabt und es kam überraschend Post. Ein eigentlich recht unscheinbarer brauner Umschlag.

Was ist den da drinnen?

Da kommen zwei Tüten mit Tee raus. Zwei mal drei Beutel.

Guck mal, das ist der Menschin ihr Lieblingstee !!!

Jede Menge Papier ist da auch dabei…

…da steht drauf, dass wir jede Sorte 3-4 Tage testen und dann bewerten sollen. In einer genauen Reihenfolge.

Nur wie wir mit drei Beuteln 3-4 Tage weit kommen sollen, das steht da nicht, oder? Die reichen doch höchstens bis zum ersten Frühstück.

Fangen wir mit dem ersten Beutel der ersten Tüte des ersten Tees an.

Hier Menschin, probier auch mal…

…und sag uns dann, was wir ankreuzen sollen.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die da doch nicht etwa die Rezeptur ändern wollen? Warum wird das getestet? Oder wollen die nur uns testen, ob wir unseren Lieblingstee auch wirklich rausschmecken?

Na wir sind ja mal gespannt. *schlürf*

Das.Mungo goes Augsburg

Gestern war es mal wieder so weit, Das.Mungo und seine Menschin kletterten in einen Zug.

Ziel: Augsburg.

Wir wollten die Menschinnencousine besuchen und außerdem ist gerade wieder Dult und dort gab es letztes Jahr einen Perlsacktierstand.

In Augsburg angekommen und die Menschinnencousine entdeckt sind wir auf nicht ganz so direktem Weg den Schildern Richtung Dult gefolgt.

Auf der Dult gab es ganz viele Sachen. Pfannen, Brot, Backformen, ganz viel zu Essen… nur leider, leider, leider keinen Perlsacktierstand.

*heul*

Wie können die nur…. das war doch der für uns am nächsten gelegene Stand überhaupt…

*schnief*

Ja gut, Menschin… ich weiss, Du kannst da auch nix dafür… aber *schnief*…. einen roten Zuckerapfel? Na gut… das tröstet ein Bisschen… aber nur ein kleines Bisschen… *Mungotränen wegwisch*

Als der Apfel vermungot und alle Schnäuzchen wieder sauber waren, sind wir in eine Straßenbahn gestiegen und ein Stückchen aus der Innenstadt raus gefahren. Dann noch ein Wenig laufen (für Das.Mungo = tragen lassen) und wir waren in Schweden.

Dort gab es Gefriedbeutelklammern und Spülbürsten für die Menschin und ungesunde Trost-Pommes für Henry.

Die Menschinnencousine hat sich dann einen Spiegel unter den Arm geklemmt und wir sind mit dem Bus wieder zur Strassenbahn gefahren. Zumindest wollten wir das. Das Bus ist los gefahren, um einige Ecken und über diverse Kreuzungen und dann stand der wieder vor dem IKEA. Wir sind einfach sitzen geblieben, denn da kamen wir ja her, da wollten wir jetzt nicht mehr hin. Bei der zweiten Runde kam der Bus dann an der Strassenbahhaltestelle vorbei und wir konnten uns wieder in die Innenstadt bewegen.

Den Spiegel sicher weggebracht, sind wir noch über den Plärrer gemungot. Soll ja gegen plärrende Mungos helfen.

Dort steht ein Riesenrad…

…und es duftet nach gebrannten Mandeln.

Man kann Karussell fahren…

…und Lebkuchenherzen kaufen.

Mein Mungobäuchlein war aber noch gut voll von den Trost-Pommes und dem Apfel und so habe ich ein Schläfchen im Rucksack gemacht, während die Menschinnen noch ganz viel gequasselt und Kaffee getrunken und gequasselt und Kaffee getrunken haben.

Bis ich wieder aufgewacht bin, hat die Menschin mich schon den Berg zu unserem Zuhause hochgetragen gehabt.

Das war ein toller Tag. Auch wenn er mit Perslacktierstand noch viel tollerer gewesen wäre.

Monatsende

Wieder war ein Monat um und es wurde höchste Zeit, dem Gürteljucken nachzugeben…. und weiter zu reisen.


Hallo Sonja,
wir haben noch ein paar Fotos gemacht.
Sie sind in der richtigen Reihenfolge nummeriert.. 😉
Zuerst haben wir gemeinsam Paulines Sachen gepackt,

dann wollte die gesamte Familie Perli mitkommen,

um sie zum Treffen mit Kathrin zu begleiten. Das ging natürlich nicht..
also wurde erstmal laaaange diskutiert, wer mit darf…

Anschließend gab es eine ordentliche Abschiedsrunde, sogar die Katze
hat sich verabschiedet! 😀

Und Heinz und Heather durften dann (warm angezogen) mit.
Die beiden haben sich dann zum Schluß von Pauline verabschiedet,
und haben Kathrin und ihren Perlis viel Spaß mit Pauline gewünscht.

Anschließend sind sie mit mir im Auto zur Arbeit gefahren…

Bin schon gespannt, was Kathrin noch alles zu berichten hat! 🙂
Liebe Grüße,
Petra

Pauline in Erfurt

Zwar wissen wir immer noch nicht, was Pauline die letzten vier Wochen widerfahren ist und warum sie uns nichts erzählen durfte, aber heute Nacht, da hat sie uns Fotos geschickt. Pauline war in Erfurt.


Drrröhliche Ostern, Menschin!
Ich war dieses Wochenende mit Angus und Yuna in Erfurt, weil die Frau mit Freunden zum Eisbrecher Konzert wollte.
Und weil der Angus Musik liebt, und ich ja gerade zu Gast bin, und wir
farblich einfach toll zusammen passen, durften wir drei mitfahren! 🙂
Zuerst sind wir morgens losgefahren und mussten laaaaange brav im Auto sitzen..
Die Zeit durften wir uns mit Schokolade und lesen vertreiben.

Und weil das so anstrengend ist, haben wir uns dann erstmal ausgeruht und ferngesehen, als wir im Hotel ankamen.

Es war auch noch Zeit bis zum Konzert. Die Menschen haben sich noch umgezogen, und dann sind wir schon wieder Auto gefahren, aber diesmal nicht so lange.
Das Auto haben wir in einem Parkhaus abgestellt (da friert es nicht so leicht), und sind dann zu Fuß zum Stadtgarten gegangen… aber das war gar kein Garten… und wir standen dann noch über eine Stunde in der Kälte herum (naja, die Menschen haben herum gestanden und gefroren, wir drei haben uns in der Tasche der Frau aneinander gekuschelt und nicht gefroren…)
Dann durften wir endlich rein… die Frau musste am Eingang ihre Tasche aufmachen, und wir wurden von einem blauen Taschenlampenlicht geblendet.. anscheinend sahen wir nicht so gefährlich aus
und durften mit rein. 😉
Drinnen war dann wieder warten angesagt.. warum warten die Menschen so gerne auf etwas?

Angus meinte, diesmal würde sich das Warten lohnen.. das tat es auch!
Zuerst kam die Vorband dran „Black Blitz“, die waren schon sehr gut und haben schönen klassischen Rock gespielt (das hat mir Angus so erklärt..). Danach war wieder Warten angesagt.. so langsam gewöhnten wir uns daran.. die Menschen besorgten Schokoriegel, das war lecker! Ein wenig Hunger hatten wir schon bekommen bei der ganzen Warterei.. 😉
Und dann wurde es im Saal wieder dunkel und die Hauptband trat auf „Eisbrecher“!

Die haben den Saal zum Kochen gebracht und die Menschen haben getanzt und mitgesungen!
Die Frau hatte Angst, daß wir ihr in der Menge verloren gehen, darum sollten wir brav in der Tasche bleiben. Haben wir auch gemacht. Wir sind ja wohlerzogene Perlsäcke.. 🙂
Nach dem Konzert sind wir wieder zum Auto gegangen und ins Hotel zurück gefahren.
Da es so ein langer Tag war, sind wir schon auf dem Weg zum Auto in der Tasche der Frau eingeschlafen und haben bis zum Morgen durchgeschlafen… Morgens sind wir mit knurrenden Mägen aufgewacht.
Die Menschen haben ihre Taschen gepackt und zum Auto getragen. Im Hotel war ein schönes Frühstücksbuffet aufgebaut, aber wir sind einfach weggefahren, ohne davon etwas probieren zu dürfen! o.O
Schon wieder Auto fahren! Und wieder in ein Parkhaus, damit das Auto nicht so friert…

Naja, die Frau hat uns ja getragen, also haben wir uns umgesehen…

Wir kamen am Biergarten und dem Dom von Erfurt vorbei und sind durch die Altstadt gelaufen, wo es dann endlich was zu essen gab!
Ein leckerer Osterbrunch in einem Café! Das hat Spaß gemacht! Und die riesige Auswahl!!!

Danach haben die Menschen einen Verdauungsspaziergang durch Erfurt gemacht, wir kamen am Sandmännchen, der Tigerente und Bernd das Brot vorbei! Sie waren so nett für ein paar Fotos mit uns still zu halten!

Wir haben auch an einem lustigen mechanischen Theater halt gemacht und uns die Vorführung namens Schneewittchen angesehen. Das war lustig! 🙂

Auf dem Weg zurück zum Auto kamen wir an einer Kirmes vorbei: „Erfurter Altstadtfrühling“ (ich frage mich nur, wo der Frühling dabei war…), und da stand ein netter Hase, der auch mit mir für ein Foto still gehalten hat!
Das Bild schicke ich Dir und allen Bewohnern des roten Regals als Ostergruß, liebe Menschin! 🙂

Von der Rückfahrt wissen wir drei nicht mehr viel… wir haben wohl die meiste Zeit geschlafen.

Gut, daß die Frau immer gut auf uns aufpasst, damit wir nicht verloren gehen!
Wir haben der Familie Perli auch leckere Schoko-Osterhasen mitgebracht:

In der nächsten Woche reise ich hier in Hannover weiter! Ich bin schon gespannt, wo ich wohl hin komme!

Ganz liebe Drrrüße von Deiner reisefreudigen Pauline!