Gummistiefelpunsch.

Der Kalender sagt, dass morgen Juni ist.

Die Menschin hat sich heute Gummistiefel gekauft.

Unser grosser grüner Regenschirm kommt mit dem Trocknen kaum noch nach.

Vom auf der Blumenwiese rummungon bleibt nur die vage Erinnerung…

…gut, dass wir noch einen Rest Weihnachtspunsch da haben.

Mungoschlürfer.

Ach ja und die Fellnasen des Hauses sind nicht von der Heizung runter zu bekommen. Waren… also genau so lange, bis die Menschin mit dem Fotoknipps kam…

Kippeltee

Schon zum Geburtstag hat unsere Menschin eine ganz bärige Teetasse bekommen. Wir hatten nur noch keine Gelegenheit, Euch davon zu erzählen. Doch an so einem spätherbstlichen frühsommerlichen Donnerstagnachmittag…. der ist wie dafür gemacht, die Türe von innen zu zu machen und Tee zu kochen.

Nein, das ist kein Blumentopf, dass ist eine Teetasse. Eine Kippteetasse. Die kann man hin…

…und her kippen.

Hmmm…

Aber wir wollten ja nicht schaukeln, sondern Teekochen.

In der kleine Körbchen kommt der Tee und dann das Wasser in die restliche Tasse.

Zwei Minuten warten…

…und vorsichtig umkippen.

Jetzt liegen die Teeblätter auf dem Trockenen und der Tee zieht nicht weiter.

Na dann mal – ganz vorsichtig, dass einem die Teeblätter nicht auf die Nase tropfen – genießen.

Schmeckt bärig.

Abschied von Pauline

Und da war er auch schon um der Mai.


Damit ich pünktlich zum 1.6. in meiner neuen Heimat auf Zeit ankomme, habe ich heute meine Sachen gepackt und werde morgen zur Post gebracht.

Hugo und Heidi wollten mich gar nicht gehen lassen. Auch wenn ich nicht lange hier war haben wir uns super verstanden und viel Spaß gehabt.

Gisela ist spontan in Tränen ausgebrochen und musste von mir getröstet werden. Würde sie am liebsten mitnehmen, aber für so einen großen Waran ist kein Platz in meiner Reisebox.

Nun war es Zeit mich anzuziehen und schonmal in die Box zu klettern.

Ich wurde noch liebevoll zugedeckt und jetzt versuche ich zu schlafen bis ich in Bonn angekommen bin.

Fachmännisch verpackt mache ich mich morgen auf den Weg nach Bonn.

Es war eine schöne, wenn auch kurze Zeit hier.

Die Heimreise.

Am Donnerstag war es dann so weit, wir haben uns auf den Weg zurück ins kalte Deutschland – der Schnee war bereits angekündigt – gemacht. Zurück zum roten Regal, zu den Fellnasen und zum eigenen Bett!

Das Auto aus der Tiefgarage raus geschält, durch den Berufsverkehr von Barcelona, im Parkhaus die richtige Etage gefunden, das Auto abgegeben und den Koffer auch wieder an einem Labyrinth weggegeben.

23.7ºC. Können wir die mitnehmen, bitte?

Wo geht’s denn lang?

Was ist das denn? Eine Handygarage mit Tankstelle?

Da kann man sein Handy anstöpseln, einsperren und Laden. Das hatte ich jetzt bisher auch noch nie gesehen. *mit den Ohren schüttel*

Du Menschen? Wir könnten doch nochmals…. so ein letztes Mal… so leckeres…..? Ja? Danke *umpfote*

Am Flughafen gab es sogar einen Spielplatz!

Doch die Leute haben alle ganz komisch geguckt, als ich gerutscht bin…

…also hat mir die Menschin und ja auch weil ich ein total liebes Erdferkel war die gaaaaanze Zeit, ein anderes Spielzeug gekauft. Einen bunten Würfel, bei dem eigentlich alle Seiten einfarbig sein müssen, aber irgendwie sind sie das nicht und jetzt muss ich da so lange drehen, bis sie es wieder sind *grübel*

Es gab auch sonst ganz viel zu kaufen am Flughafen, aber die Gummibärchen waren alle nur mit Schlachtabfall…

…also habe ich lieber noch die letzten spanischen Sonnenstrahlen genossen.

Wann kommt denn unser Flugzeug?

Aha. Da haben wir ja noch Zeit zum Umgucken.

Hey, da fahren Koffer! Ob da unserer dabei ist?

Hier stehen ganz viele von diesen Flugzeugen mit den Tupfen auf der Schwanzflosse. Mit so einem sind wir her gekommen.

Fliegen wir auch wieder mit so einem heim?

Das da ist unseres? Mit Tupfen *grins*

Anschnallen bitte.

Die Menschin wollte den Fensterplatz nicht hergeben, also habe ich wieder den Schulterplatz genommen und dieses Mal ging es auch ohne Pfötchenhalten beim Starten.

Einmal in den Sitz gedrrrrückt werden später waren wir abgehoben. Üüüüüüber den Wooooolkeeeeeeen…..

Hoi, Onni? Du bist ja auch dabei? Die Flugexpertin beim Fliegen!

Schon ganz bald wurden die Wolken wieder mehr…

…und mehr…

…und mehr…

…und mehr…

…und es hat uns ganz feste durchgeschüttelt. So feste, dass die Anschnalllichtzeichendingens eigentlich gar nicht aus gingen.

Das Schütteln hat uns aber gar nix ausgemacht und weil „the athmosphere is unstabile today“, sind wir dann viel tiefer geflogen, als eigentlich und da haben wir ganz toll die Berge gesehen…

….und die Wiesen wurden wieder grüner…

…und wir sind gelandet.

Nach ganz kurzem Warten am Kofferkarussel…

…sind wir in die S-Bahn gestiegen um zum Zug Richtung Immenstadt zu kommen.

Dort angekommen wurden wir von nassem, kaltem Regeln erwartet. Welchem back to Germany.

Eine lange Reise, aber eine total spannende.

Korbinian in Granollers

Am Pfingstmontagabend ging die Freizeit dann zu Ende. Aus dem Ausflug wurde die Dienstreise. Wir sind mit dem Bus wieder zum Flughafen gefahren, haben dort ein Auto abgeholt und sind nach Granollers, einen Vorort von Barcelona gefahren.

Dort ging es in ein richtiges Hotel. Komischer Kasten…

Nach drölf Mal im Kreis fahren und letztendlich am Empfang fragen, haben wir dann auch die Tiefgarage gefunden. Die war ein echtes Abenteuer…. mit einem fremden, nagelneuen Auto… aber die Menschin schafft alles!

Sogar aus der Garage wieder raus haben wir gefunden.

Hier gab es auch keinen stylischen Haustürschlüssel mehr, sondern eine hochmoderne Plastikkarte.

Die Zahnptzbecher sind in Plastikfolie eingewickelt…

…und das Klo hat eine Banderole.

Daneben steht eine Erdferkelbadewanne. Nein? Ich soll da raus? Aber ich bin doch noch sandig! Raus? Na gut.

Was ist das denn für ein seltsamer Liegestuhl? Da kommt der Koffer drauf? Einen Liegestuhl extra für den Koffer? Das ist ja ein Luxus hier.

Das Hotelzimmer ist auch ausgesprochen perlsacktierfreundlich. Sogar ein extra Regal gibt es. Ob ich hier schlafe….

….nein. Ich schlafe hier. Du darfst rechts schlafen, Menschin.

Ich habe einen Schuhlöffel gefunden…

….und eine Flimmerkiste plappert hier rum…

…und im Schrank gibt’s einen Safe. Kommen da die unartigen Waschbären rein?

Ein echter Kulturschock, dieses Zimmer. So nach der kuscheligen Unterkunft mit altersschwachem Aufzug im Zentrum von Barcelona. Hier steht es auch: das ist kein Hotel zum wohlfühlen, das ist ein Hotel für Dienstreisen.

Aber der Ausblick, der ist gut.

Und die Nachbarschaft, die ist auch toll. Ein Obstladen!

Ein Paradies!

Das Abendessen, das wurde ein Festmahl!

Dazu gab’s Kanariengrasmilch. Kennt ihr Kanariengrasmilch? Die ist köstlich und ich sehe uns schon in Deutschland alles umkrempeln, um die aufzureiben.

*schlemmer und den Ausblick genieß*

Die nächsten beiden Tage, die habe ich in der Tasche verbracht und der Menschin beim Schulen zugehört. Ich habe zwar kein Wort verstanden, aber die spanischen Menschinnenkollegen, die haben das Englisch genannt und wohl verstanden und das ist gut.

Aber abends, wenn es leckere Oliven gab, dann bin ich natürlich aus der Tasche raus gekrochen. Wie Menschin, Du willst auch was ab? Och komm…

…to be continued.

… und schon wieder Regen

Hach, ist das schön, wieder regemässig von Pauline berichten zu können.

Sie hatte heute einen verregneten, aber sehr gesunden Sonntag. *mjammi*


Es regnet ja mal wieder… also darf ich heute kein Ball-Dillo beim Tennis sein :(Dafür habe ich mit Helmus heute einen Smoothie gemacht 🙂

Die Kiwis sahen echt lecker aus.

Ob ich das schon probieren darf?!

Als wir alles fertig geschnippelt hatten, hat das komsiche rote Ding ganz schön Krach gemacht…

Aber der Krach hat sich gelohnt… lecker 🙂

Wünsche einen schönen Restsonntag.

Immer noch Pfingstmontag

Gar nicht weit weg von Herr Neptun, da stand es: das Mammut!

In Lebensgrösse!

Hola Mammut *Pfote schüttel*

Du bist aber ganz schön groß!

Also der kleine blaue Punkt da auf dem Rüssel, das bin ich, Korbinian in seiner vollen Grösse!

Das Mammut hatte zum Glück schon gefrühstückt, also ist mir nichts passiert. A propos Essen… hier gibt es doch überall so leckeres Obst… Meeeeeenschin? *Ferkelblick*

Danke *mjamm*

Frisch gestärkt habe ich noch einen Bewohner des Parkes kennengelernt.

Haaaallo, Du Gans Du!

Ja, Dich mein ich!

Und diese roten Fahrräder auf der Stange, die standen da auch schon wieder rum.

Ob man da…

…hmmmm die Anleitung, wie man sich so ein Fahrrad ausleihen kann, gibt es nur auf Spanisch. Schade.

Müssen wir wohl erstmal zu Fuss weitergehen.

Wo geht’s denn lang…

…erstmal um diesen Baum außen rum. Ja, man muss einen Baum nicht umbringen, nur weil er dort steht, wo die Menschen eine Treppe haben wollen. Geht alles!

Ahja. Steine. Viele, verschiedene Steine…

…und ein Baum *kletter*.

Da wächst was. Eine Mandarine?

Moderne Kunst gibt’s hier auch.

Mit Namensschild!

Auf der anderen Seite sind wir aus dem Park wieder raus. Dort steht ein Triumphbogen. Und – wie könnte es anders sein – ganz viele Palmen.

An dem Bogen wohnen gruselige Gestalten. Wollen wir weitergehen? Ja? Danke.

Oh, an diesem Parkhaus wurde die Euroumstellung wohl sehr genau genommen.

…to be continued.

Pfingstmontag in Barcelona.

Unsere U-Bahn-Fahrkarte, die gilt zwei Tage. Da steht der weiteren Stadterkundung nichts im Weg.

Genau das richtige Wetter dazu!

Unser Frühstück ist heute auch gesichert, denn gleich in der selben Strasse wie unsere Unterkunft, gibt es ein Gemüsse-all-you-can-futter-Lokal.

Der tolle Markt, von dem die Menschin so geschwärmt hat, der hat leider am Sonntag geschlossen.

Dummer Weise ist auch der Pfingstmontag ein Sonntag.

Doch auch an einem Feiertag gibt es auf der La Rambla, das ist eine ganz berühmte Strasse mitten in Barcelona und gerade mal eine Querstrasse von unserer Unterkunft entfernt, ganz viel zu sehen.

Da stehen Statuen rum, die sind gar keine.

Die stehen da einfach so rum.

Wir, wir sind nicht rumgestanden. Komm Menschin, lass uns wieder U-Bahn fahren!

Hier geht’s lang.

Na die ist dann wohl weg. Aber hier kommt ja alle paar Minuten wieder eine neue.

Hier gibt es einen Zoo.

Gibt es da auch Erdferkel?

Ähm…. nein. Fast 20 Neuronen bezahlen wir nicht, um, zusammen mit plärrenden Kindern, eingesperrte Tiere anzugucken.

Da laufen wir lieber einmal um den Zoo außen rum und gehen in den Stadtpark. Dort soll ein Mammut wohnen.

Hier gibt es Springbrunnen….

…und Palmen. Ein Stadtpark mit Palmen. Ganz ohne Kastanienbäume. Unglaublich!

Schön ist das hier.

Hallo Herr Neptun!

Doch wo ist denn jetzt das Mammut?

…to be continued.

Pauline bei Carina

Es ist so weit. Es gibt Neues von Pauline. Wir freuen uns so !!!


Mit etwas Verspätung bin ich nun für meine Kurzbesuch bei Carina und ihren Perlis angekommen. Ein kleines Begrüßungskommitee stand bei meiner Ankunft schon für mich bereit.

Und ich durfte auch endlich meine Zwillingsschwester Elvira kennenlernen. Sie hat mich schon sehnsüchtig erwartet 🙂

Nach und nach erkundete ich mein Feriendomizil und fand weitere Dillos auf der Sofalehne. Elvira hatte mir schon berichtet, dass ich hier oben Hugo und Heidi finden würde. Die beiden wohnen schon am längsten hier.

Rudi und Gisela begrüßten mich auch sofort, als sie mich entdeckt hatten. Das war ein aufregender Tag für mich, also werde ich mich jetzt erst einmal hinlegen und mich auf die nächsten Tage freuen.

Nach tagelangem Regen war es heute endlich trocken und Gisela und ich beschlossen den Garten zu erkunden.

Also machten wir uns auf den Weg nach draußen.

Gisela fing an Blumen zu pflücken.

Für miiiiiich???????

DANKE 🙂

Die riecht aber gut. Natürlich fing es wieder an zu regnen und wir gingen erstmal wieder ins Haus. Ich bin gespannt was wir als nächstes machen. Aber ich habe schon gehört, dass ich morgen Ballmädchen beim Tennis sein darf 😀
Ich bin gespannt.

Pfingstsonntag in Barcelona.

Nach einem ganz tollen Flug sind wir am Pfingstsamstagabend in Barcelona angekommen. Raus aus dem Flugzeug, rein in den Bus, noch ein Stück zu Fuss und da waren wir, bei unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.

Wir haben einen nicht zu übersehenden Schlüssel bekommen…

…haben uns auf Grund des Warnschildes vor dem Aufzugalter spontan für das Treppenhaus entschieden…

….sind in einem total tollen alten richtigen spanischen Wohnhaus gelandet…

…und haben in einer tollen großen Wohnung das Zimmer hinter der Türe da links bezogen.

Für ein Erdferkel war es ein langer und sehr spannender Tag, also ist die Menschin alleine ins Nachtleben von Barcelona gezogen.

Am nächsten Morgen, da wurden wir zusammen von lauer Frühlingsluft und einem herrlichen Ausblick geweckt.

Frühstück haben wir erstmal ausfallen lassen (gab’s erst ab 10 und sowieso nicht tierfrei, also los in die Stadt und lass sie uns erobern).

Hier darf man nicht Fussballspielen, den Rasen nicht betreten, keine Hundehaufen drauf machen und soll den Mülleimer benutzen. Von Bepfoten steht da nix…

…also darf ich auch diese „kleine“ Palme erklimmen.

Gaaaaaanz schön hoch.

Diese Palmen, die stehen da überall rum. Das ist wie Kastanienbäume bei uns. An jeder Ecke wachsen die. Und an jeder zweiten Ecke fahren Busse ohne Dach rum. Aber bei dem Wetter, da braucht’s ja auch gar kein Dach.

Hier liegt ein Anker rum. Da kann der Hafen doch nicht weit sein, oder?

Hmmmm… hier stehen Fahrräder rum. Lauter gleiche.

Dahinter – Tatsache – da ist das Meer.

Mit einem Piratenschiff.

Oder sowas Ähnlichem. Wir haben das Schild nicht wirklich verstanden. Aber das Schiff ist toll!

Ein nach-weit-weg-guck-Ding in Korbinianfarben. Ferklotastisch!

Aber sag mal Menschin, wenn hier das Meer ist, dann ist da doch bestimmt auch irgendwo Strand, oder?

Wie… U-Bahn…. ich dachte…. wir wollten… zum Strand?

Gut, dann U-Bahn.

Ist es denn die Möglichkeit? Hier kann man mit der U-Bahn zum Strand fahren. Ist das nicht herrlich?

Das ist es also. Das Meer.

Ganz mutig….

…mal von etwas näher beschnuppern…

…huch, nicht so stürmisch, liebes Meer.

Danke für’s Retten, Menschin.

Das macht dann einmal nasses Erdferkel.

Und was ergibt nasses Erdferkel im Sand?

Genau: paniertes Erdferkel!

Aber guckt mal… der Menschin ihre Füsse, die sind auch paniert! *hihiiii*

Die Sonne macht Menschinnenfüsse und Ferkelbäuche wieder trocken. Hach wie ferklastisch das ist!

…to be continued.