Berlin, Berlin, wir drrrren nach Berlin!

Nein, nein wir haben keinen Knoten in der Reiseplanung, Paulines Juni war Bonn, aber die Juni-Gummibärchengeberin hat einen Ausflug nach Berlin gemacht und Pauline mitgenommen. Drrrrastisch, nicht?


Und wieder ist es soweit, Pauline packt ihre Sachen. Aber huch, das ist doch gar nicht ihr Reisepaket? Und wieso stopfen denn da Heinz der Waschbär und die Zebresel ihre Süßigkeiten mit in den Rucksack?

Achso, es geht auf nach Berlin. Menschin fährt ihre Heimat besuchen.

Völlig erschöpft von der langen Reise mit Bus, Bahn und Auto musste Pauline erst einmal eine Pause einlegen.

Als sie wieder erwachte, war Menschin verschollen. Schließlich stellte sich heraus, dass diese auf dem Christopher street day war und Pauline nicht mitkommen durfte. „Nix für kleine Dillos“. Dennoch lässt sich unsere kluge Pauline nicht lumpen und hat sich die Parade einfach heimlich im Internet angeschaut.

Als Menschin wieder Heim kam entschuldigte sie sich auch und ging mit Pauline einen leckeren großen Cupcake essen.

Nach dieser Stärkung waren alle bereit, um Berlin unsicher zu machen.

Leider schlug das Wetter schlagartig um, als Pauline die Spree erreichte. Zum Glück hatte Menschin ein Dillogerechtes Regencape dabei.

Besonders beeindruckt war Pauline von der East-Side-Gallery, auf welcher so unheimlich viel schöne Bilder sind.

Nach einem langen Marsch erreichten wir dann auch die Oberbaumbrücke, welche Ost und West verbindet.

Leider wurde das Wetter so schlecht, dass Pauline dort lieber ihre Tour abbrach und an einem anderen Tag vollendete.

Fruchtsaft ohne totes Tier

Zwar trinke ich hauptsächlich Leitungswasser, Tee und Kaffee, aber so hin und wieder ein Schluck Saft im Wasser, so ein Wenig Geschmack, das hat schon was. Leider ist in der Supermarkt-Stangenware hier oftmals Schlachtabfall versteckt. „Mit Gelatine geklärt“ nennt sich das dann. Leider besteht keine Deklarationspflicht für derartige Sauereien und so ist man als Verbraucher darauf angewiesen, selbst mitzudenken und nachzufragen.

Die einzig mir bisher bekannte freiwillige (!) Deklaration war Rapunzel bei seinen Weinen. Rapunzel-Weine sind nicht nur alle vegan, sie sind seit einiger Zeit auch als solches gekennzeichnet. *Daumen hoch*

Um nicht bei jedem Einkauf auf’s Neue zweifelnd vor dem Regal zu stehen und dann doch wieder zum naturtrüben Apfelsaft zu greifen (was naturtrüb ist, sollte auch nicht geklärt sein), habe ich in der letzten Zeit einige Hersteller angeschrieben und um eine Übersicht ihrer Getränke gebeten, aus der eindeutig hervorgeht, wo sich Schlachtabfälle tummeln und was vegan ist. Die Auswahl der angeschriebenen Hersteller entstand rein daraus, was mir spontan einfiel und hat bei weitem keinen Anspruch auch Vollständigkeit.

Fünf Antworten habe ich bislang bekommen und die möchte ich Euch nicht vorenthalten.

1. Feneberg mit der Bio-Eigenmarke FeBio.

Die, binnen weniger Tage und diverser Weiterleitungen – die haben sich echt Mühe gemacht – bekommene Antwort lautet:

Beim Wein kommt Gelatine zum Einsatz, somit ist dieser nicht vegan. Ähnliches gilt für die drei FeBio Säfte „Apfel-Holunder“, Johannisbeere“ und „Traube rot“, auch hier wird mit Gelatine gefiltert.

Alle anderen VON HIER- und FeBio-Säfte werden aber nicht mit Gelatine „geschönt“ und sind somit für Veganer geeignet.

Merke für FeBio: Apfel-Holunder, Johannisbeere und Traube rot sind nicht vegan.
Somit fallen die drei genannten Sorten weg, alles andere vegan.

2. Hersteller Voelkl, bekannt aus Bioladen und Reformhaus

Binnen 24 Stunden war eine ausführliche Antwort da:

Wir haben mit Hochdruck daran gearbeitet unsere Produkte als 100% vegan ausloben zu können und freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass es uns nun, bis auf wenige Ausnahmen, möglich ist. Nachfolgend aufgeführte Säfte enthalten Joghurt bzw. Honig und sind aufgrund dessen nicht vegan.

Bonjour Frühstückstrunk
Vital ACE
Holunder Glühpunsch

Alle anderen Produkte aus dem Hause Voelkel sind vegan, ebenso der Leim für die Etiketten. Von unseren Lieferanten liegen uns alle notwendigen Bestätigungen vor, dass keine Gelatine eingesetzt wird und dass so genannte Kreuzkontaminationen ausgeschlossen sind.

Außerdem habe ich die mir sehr gut gefallende Zusatzinformation bekommen, dass in naher Zukunft geplant ist, die Gelatinefreiheit mittels „vegan“ Label auf dem Etikett auszuloben. *Daumen hoch*

Merke für Voelkl: Alles, auf dem nicht „Honig“ steht, ist vegan.

3. Alatura, die bei DM zu erstehende „Bio-Discounter“ Marke.

Auch hier war die Antwort binnen weniger Stunden da:

Die Alnatura Säfte sind Direktsäfte und daher ungeklärt. Die Säfte sind vegan, es werden weder Gelatine noch andere tierische Bestandteile verwendet. Einzige Ausnahme ist der Alnatura Klarer Birnensaft, dieser wird mit Gelatine geklärt. Auch die beiden Alnatura Naturels sind vegan. Bei den Alnatura Schorlen ist die Apfelschorle vegan, die Rhabarber-Trauben- und die Apfel-Johannisbeer-Schorle werden mit Gelatine geklärt.

Merke für Alnatura: von Alnatura keine klare Birne, alles andere vegan (Schorlen kaufe ich sowieso nicht).

4. Beutelsbacher, ebenfalls bekannt aus Bioladen oder Reformhaus

Ebenfalls eine Antwort binnen eines Tages, jedoch mehr Reklame für die Gelatine, als Antwort auf meine sachliche und klar formulierte Frage.

Hier nur ein kurzer Auszug der Antwortmail:

Gelatine:
Gelatine wird für naturtrübe Säfte benötigt, die anschließend klar filtriert werden.
Gelatine zieht sich über eine elektrochemische Reaktion mit den Trubstoffen im Saft zu größeren Masseneinheiten zusammen, damit diese mit herausgefiltert werden können, ohne dass es zu Nachtrübungen des Safts kommt. Mit den Trubstoffen zusammen wird auch die Gelatine aus dem Getränk entfernt.

Dies ist entsprechend der EU-Bio-Verordnung genehmigt und die von uns eingesetzte Gelatine ist garantiert BSE-frei. Betroffene Produkte sind hier unser Birnensaft, Birne-Apfelsaft, Quittensaft und Traubensaft weiß Chardonnay, Apfelsaft klar, Apfel-Limette, Apfelessig klar, Weinessig weiß Chardonnay, Apfelwein, Cassis Schorle, Birne Rosé und Quitten Schorle.


Was genau noch über bleibt habe ich noch nicht recherchiert, jedoch kann es all zu viel nicht sein und wer so viele seiner Produkte mit Schlachtabfall zu verunstalten müssen glaubt, den will ich eigentlich einfach gar nicht unterstützen.

Merke für Beutelsbacher: nein.

5. Rabenhorst, Massenwarenabfüller, der aber auch einiges an Bio im Sortiment hat

Ich muss gestehen, hier hätte mich die Antwort von oben nicht gewundert, aber denkste, wenige Stunden nach meine Anfrage kam die ausführliche und höfliche Antwort:

Unsere Säfte werden weder mit Gelatine, Fischblase oder Eiklar geklärt. Überwiegend setzen wir 100% naturtrübe Säfte ein. Sofern ein Entfernen des Trübes technologisch unabdingbar ist, geschieht dies durch Separation bzw. Filtration an anorganisches Filtermaterialien.

In einigen wenigen Produkten setzen wir Honig zur Süßung ein, dieses ist dann jedoch in der Zutatenliste aufgeführt. Unsere Eisen- und Calcium-Zusätze sind auf mineralischer Basis und sind natürlichen, nicht-tierischen Ursprunges bzw. werden chemisch hergestellt. Lediglich das Vitamin D (in: Rotbäckchen Knochenstark, Vitesse für gesunde Knochen, 11 +11 rot) wird aus Wollwachs von Schafen extrahiert.

Merke für Rabenhorst: wenn kein Honig drinnen ist (der deklariert wird), dann vegan.

Nerven-Kekse

Was macht Drrr, wenn der Hochsommer schon wieder vorbei ist und es frostige 20ºC hat? Richtig: Kekse backen. Nervenkekse sollten es werden. Die heissen so, da Muskat drinnen ist. Die Muskatnuss ist ein Gewürz, dass die Nerven beruhigt. Das sind also die idealen Kekse, um sich die Gürtel zu wärmen, bis der Sommer zurück kommt.

Das Rezept besagt:


500g Mehl
120g gemahlene Mandeln
200g Butter (= Alsan)
1 TL Backpulver
2 Eier (= EL Sojamehl)
50ml Milch (Sojamilch)
130g Rohrzucker
Muskat
Zimt
gemahlene Nelken

Die Mehlbeisse stand dank der Tomatensuppe sowieso noch in der Küche rum, also konnten wir direkt starten. Wir haben – wie immer wenn es kein Brot ist – Dinkel genommen.

Statt Ei nehmen wir Eiersatz. Der ist zwar schon abgelaufen, da es Sojamehl genauso tut, aber sieht noch gut genug aus. Rein damit.

Die Milch nehmen wir auch von glücklichen Sojabohnen…

…und bevor das ganze noch droht gesund zu werden, muss reichlich Zucker dazu.

Ganz wichtig sind die Gewürze. Alle drei Packungen plus zwei Drrr-Nasen wiegen 352g, also brauchen wir…. ach was, einfach eine Nase voll von allem!

Die Weihnachtsausstecher haben wir dann doch im Schrank gelassen und runde Schnappsglaskekse ausgestochen.

Ab in den Ofen damit…

…und, genau, w-a-r-t-e-n.

Nach knapp 20 Minuten bei kuscheligen 150ºC waren sie fertig: unsere Nervenkekse.

*mjamm* wir können Euch versichern, die duften und schmecken genauso drrrrastisch, wie sie aussehen!

Grüne Tomatenkernsuppe

Unsere Menschen hat die Tage ein neues Kochbuch angedrrrrt. Von außen sieht es aus, wie jedes andere Buch auch. Viereckig. Mit einem Bild drauf.

Aber innen drinnen, da ist es drrrrastisch. Wir haben ganz schnell angefangen, Post-its zu kleben. An jedes Rezept, das unbedingt ausprobiert werden muss, ein Klebezettelchen.

So kam es, dass nach kürzester Zeit nicht nur auf jeder Seite des Buches bis zu drei Zettel klebten…

…und wir haben beschlossen, die Menschin einfach mal einkaufen zu schicken.

Es ist doch immer wieder faszindrrrierend, wie viel in so einen Fahrradkorb passt. So viel Obst und Gemüse. Das Drrrrrastische an diesem Buch ist nämlich, dass Drrr da gar keine ausgefallenen Sachen braucht, sondern zu den frischen Sachen dazu, haben wir unserer Menschin gerade mal Haselnussmus auf den Einkaufszettel geschrieben, weil wir nur noch Mandel-, weisse Mandel, Cashew-, Sesam und Erdnussmus da hatten.

Wo fangen wir denn jetzt an? Hier. Heute gibt es Suppe. Tomaten-Grünkern-Suppe. Die klingt soooo lecker.

Ähm… ja. Der Grünkern sollte eigentlich nicht direkt auf den Herd. Eine kleine Portion davon sollte in die Mehlbeisse zum Schroten und der Rest in diese hübsche orangene Vorratsdose.

Während Brain das Missgeschick beseitigte, transformierte Sara die Tomaten bereits scharfen Messers…

…in handliche Würfel.

Der zu Schrot gewordene Grünkern wurde in etwas Olivenöl kurz angewokt, bis es lecker nussig roch und die Tomaten dazu konnten.

Alles friedlich vor sich hin köcheln lassend noch etwas Buschbasilikum auf dem Balkon ernten…

…und die Suppe verperfektiodrrren.

Wasser dazu, gut durchköcheln lassen, abschmecken, nicht pürieren und genießen.

Drrrrrrastisch, ist die lecker!

Paulines Dienstag

Was ist das drrrrastisch, dass Pauline wieder so richtig was erleben darf!

Den heutigen Vormittag hat Pauline mit der Zebresel-Bande verbracht. Sie war schon sehr überrascht, wieviel Blödsinn diese kleinen gestreiften Gesellen im Kopf haben.
Unter Paulines wachsamen Augen durften die auch ihren Reisekarton durchsuchen. Da sind aber wirklich wieder viele Mitbringsel und Geschenke drin.

Huch was haben die denn da gefunden. Paulines Ausweis, sogar mit Bild.

Wollten doch die Zebresel nicht glauben, dass dieser Ausweis wirklich von Pauline stammt.

Nach dem Bildabgleich mussten die Punkte auch noch gezählt werden. Ca 34 … 1 … 2 … 3

Es bestättigte sich schließlich. Dieser Ausweis gehört zu Pauline. Und weil sie diese ganze Tortur so entspannt hat über sich ergehen lassen, haben die Zebresels auch ihre Schlümpfe mit ihr geteilt.

In der Zwischenzeit hatte es aufgehört zu Regnen und die Sonne kommt raus. Das genießt auch unsere Pauline.
Allerdings wird es unter dem dicken Dillo-Gürtel doch ziemlich heiß. Da muss man doch Abhilfe schaffen können. Vielleicht weiß Igor der Waran eine Lösung.

„Oh Pauline, ich habe da eine ganz tolle Idee. Wollen wir uns nicht einfach einen Cocktail mixen? “ Begeistert von dieser Idee, hat sich Pauline auch gleich einen ganz leckeren ausgesucht mit Ananas, Kokosmilch und Eis.

Gut das Menschin alle Zutaten in der Wohnung hatte.

Jetzt nur noch das Eis dazu. Selbstverständlich durfte Pauline auch einen Löffel voll kosten.

Mixer an und etwa eine Minute durchmixen. Der hat aber ganz schön Power.

Oh ja, so lässt es sich doch leben. Mmmmmmmmhhhhhhhhhhhh schmeckt das gut.


Drrrrrastisches Eis

Dieses vegane Bio-Eis, das die Menschin da angedrrrt hat, das schmeckt ja ganz lecker, aber es ist halt doch mehr Zucker drinnen, als das Obst schon mitbringt und es ist und bleibt was Fertiges.

Mango-Kokos ist das. Wir hatten doch *rollldrrrr*…

…und irgendwo im Kühlschrank habe ich einen Rest Kokosmilch gesehen…

…und Melone haben wir auch da.

Meeeeenschiiiiin! Wenn wir das jetzt in diese Tupperdingense zum Eismachen? Ja? Dürrrrfen wir? Drrrrastsch!

Die Mango (ja, liebe Rechtschreibkorrektur, hier darfst Du Mango schreiben…. was Du ja sooo gerne aus jedem „Mungo“ machst *hmpf*) ganz in den Mixer zu stecken, das konnte die Menschin gerade noch verhindern. Auch wenn der Mixer das vermutlich geschafft hätte. Nur geschmacklich….

Wir haben uns auf fachdrrrrische Zerlegung geeinigt.

Alles in den Mixer und gib ihm!

T’schuldidrrrrr, Frau Nachbarin. Das muss sein, auch wenn es schon nach 20 Uhr ist. (Memo an die Waschbären im Flur: wenn’s heute noch an der Türe klingelt – wir sind nicht daheim!).

Da uns eine halbe Melone für in den Mixer gereicht hat, war das Abendessen auch gleich gesichert *mjammidrrr*

Die gut durchgemixerte Obst-Kokosmilch-Pampe vorsichtig in die Eismachedingser füllen…

…Deckel drauf…

en garde! *hihidrrr*

…und ab ins Gefrierfach damit.

Da war es wieder: das Warten. Lange warten. Noch schlimmer lange warten als beim Brotbacken. Sogar so lange warten, dass es schon dunkel wurde *chhhhzdrrrrr*

Paketpost

Da kam doch mal wieder so ein Paket. Also SO ein Paket. Ein Menschinnendealtauschpaket. Die Waschbären waren die ersten am Pappkarton und haben ganz oben drauf einen Brief gefunden.

Nein, eine ganz lecker aussehende Karte. Eine Kartoffelkarte.

Innen drinnen ist ganz genau beschrieben, wie mit dem Inhalt des Paketes zu verfahren ist.

Alles war in regionale Lektüre verpackt und die liebe Absenderin hat für Das.Mungo Marmelade gekocht. Hier, Henry für Dich!

Das ist die Menschinnenbestellung. Bitteschön.

Halt, da gehört noch was dazu!

Die Dillos bekommen die Fenchel-Kerze für die gemütlichen Abende am Kräuterbeet…

…und von Muffin und Fietje sind die Teebeutel-Morgen-Grüsse an die Teebommelbären.

Da sagen wir, im Namen aller, ein gaaaaanz dickes:

nachdenkliche Pauline

Pauline hat in den letzten Tagen die Nachrichten gesehen und sich ihre Gedanken gemacht.


Die letzten Tage schien unsere Pauline irgendetwas zu bedrücken. Sie zog sich immer weiter zurück und grübelte vor sich her. Als sie dann heute morgen ganz verschwunden war, machten wir uns alle ganz besorgt auf die suche. Schließlich fanden wir sie in der Badewanne, traurig, den Tränen nahe.

„Was ist denn los Pauline? Du kannst doch mit uns reden?“ So kannten wir sie gar nicht! Sie schluchzte herzhaft und schaute zu uns hinüber.
„Ich mache mir Sorgen um meine Menschin und auch all die anderen Menschen und Perlies, welche ich auf meiner Reise kennenlernen durfte. In den Nachrichten zeigen die immer ganz schlimme Bilder von ganz viel Wasser. Können wir nicht irgendwas machen?“

„Liebe Pauline, wir können zwar nicht aktiv helfen, aber wir haben da eine Idee…“ und damit rannten wir los und drückten ihr einen dicken, fetten Stift in die Hand.

Wir wünschen euch alles Gute und viel Mut und Kraft diese schweren Zeiten zu überstehen.

Es grünt auf Balkonien

Unsere Erdbeerpflanze hat den Winter nicht wirklich überstanden. Erst ist sie erfroren, dann versoffen und zum Schluss auch noch vertrocknet.

Da traf es sich drrrrastisch, dass die Tage ein ganz besonderes Paket kam. Eins mit lebenden Pflanzen.

*Werkzeug anschlepp*

Erstmal kam aus dem Paket jede Menge Holzwolle…

…doch unten drunter und innen drinnen versteckten sich sechs zarte, etwas verdrrrrte, aber quicklebendige Pflanzen.

Gut, dass die Menschin bereits zum Namenstag zwei Säcke Blumenerde geschenkt bekommen hat!

*schnupperdrrr*

Auch dieses Jahr wird es Mini-Chillis geben.

Wie wir das so buddelten und rumdreckelten, haben wir was in der Blumenerde gefunden.

Eine kleine weisse Perle mit einem rosa Herzen drauf. Ob die wohl irgend jemandem mit in den Biomüll gefallen ist und dann hat sie die Komposieranlage überlebt und ist so in unseren Sack mit Blumenerde geraten?

Wir haben sie aus der Erde gerettet und weiter umgedrrrrt.

Wenn wir schon gerade dabei sind, können wir doch auch noch diese Samentüten, die die liebe Menschin schon im Winter kaufen musste, verdrrren.

Ganz schön anstrengend so GartenBalkonarbeit.

Jetzt ein Nickerchen im Schatten das Basilikums…

…oder doch unter dem Lauch?

Waaaachst, liebe Kräuter, waaaaachst!

Dass alles groß und erntefertig wird, müssen wir jetzt wieder jeden Abend an das Gießen denken. Aber das geht ganz leicht. Wir haben nämlich die gerettete Perle sauber gewaschen und eine Halskette draus gedrrrt. Das ist unsere Gießdienstkette. Immer das Drrrr, das sie an dem Tag tragen darf, das muss abends unsere Kräuter gießen. Drrrrraschtisch, nicht?