Waffeltime

Da wir ja nun im Besitz eines Waffelmachedingens sind, können wir Waffeln machen. Klingt logisch, ist auch so.

Und wie geht das jetzt?

Wo kommen da die Waffeln raus?

Ach wir müssen da Teig rein drrrren und dann kommen Waffeln raus?

Wir brauchen Teig. Waffelteig.

Unser kleines grünes Büchlein verrät uns, wie Drrr Bananenwaffelteig macht.

Auf jeden Fall kommt schonmal eine Banane rein.

Geschält? Ja gut, dann eben geschält.

Statt dem Vanillearoma nehmen wir lieber echte Vanille.

Aber sonst haben wir uns fast ganz genau an das Rezept gehalten.

Banane, Wasser, Mehl, Backpulver, Haferflocken, Vanille(aroma), Zimt und Agavendicksaft

Fertig gerrrrrührt, rein mit dem Teig und zu das Ding.

Menschin, der Teig sollte doch in das Waffelmachedingens und nicht daneben *tztztz*

Uiuiui, und da hinten versucht er abzuhausen. Fluchtversuch!

Nach gar nicht mal so lange warten – Waffeln sind viel toller als Brot – roch es köstlichste nach Bananenwaffeln in der Küche. Da haben wir das Waffelmachedingens vorsichtig, ohne uns die Pfoten zu verdrrren, wieder auf gemacht und da lagen sie: unsere ersten eigenen Waffeln.

Noch mit kreativem Lochmuster, doch bis zum Ende der Teigschüssel hatten wir dann auch die Optik voll im Gürtel.

Wie die geschmeckt haben! Drrrrrrastisch!

Dienstag

Ein Dienstag im Leben eines Mungo. Also im Leben DES Mungos.

Was ist das denn? Ist das tatsächlich die Sonne, die mich da an der Nase kitzelt?

*räkel*

Oh nein, Meeeenschin! Wir haben vermugot! Du musst doch Geld für Gummibärchen verdienen gehen!

Wie, nein.

Heute nicht?

Du hast heute frei? Einfach so? Mungomäßig. Machen wir eine Motorradtour?

Nein, machen wir nicht. Zu kalt.

Aber wir könnten Waffeln machen. So wie Halligen’s Drrrrs. So leckere Anti-Regen-Waffe(l)n!

Ich hab da auch schon ein Rezept gefunden.

Wie… wir haben gar kein Waffelmachedingens? Warum denn nicht?

Menschin, wir brauchen ein Waffelmachedingens!

Gesagt, gemungot, Menschin und Mungo sind in den Zug gemungot, nach Kempten gedrrrrt und haben sich auf die Jagd nach einem Waffelmachedingens gemacht.

Sie haben auch eins gefunden. Und Wolle. Und Badezeugs. Und Creme. Und, und, und, und,…

Pauline hat Hannover verlassen

Pauline hat Hannover verlassen. Die paulineblogfreie Zeit ist endgültig vorbei. Mungomässig, drrrrrastisch, ferklotastisch, bärig!


Endlich ist es soweit und der gelbe Mann Namens Paketbote bringt das langersehnte Reiseparket der Pauline.

Mit vereinten Kräften schleppen die Dillos es ersteinmal in die Wohnung. „Pauline? Hallo?“ In dem Paket reagiert nix.

Nachdem beim Absetzen ein klägliches „Drrrrrrr“ aus dem Reisekarton erklang schlug bei der Dillomanschaft die Panik aus. Sofort wurde Dieter mit seinem großten Messer herbei gerufen. Irgendwas stimmte mit Pauline nicht!

Das Klebeband war noch nicht einmal richtig gelöst, als auf einmal der Deckel aufflog und lautschreiend die Zebreselbande aus dem Reisekarton sprang. Dieser Schock hat gesessen.

Gerade als sich der Schrecken etwas gelegt hatte konnte man hinter der Tür ein leises Kichern vernehmen.

Pauline war heil angekommen und hatte sich einfach einmal einen kleinen Scherz erlaubt. Zum Glück ist die Zebreselbande ja für alles zu haben.

Im Regen tanzen.

Wetter ist das, was Drrrr draus macht. Wer sagt, dass wir nicht im Regen tanzen können, während wir auf die Sonne warten?

Heute Nachmittag, als es kurzfristig nur geregnet und nicht mehr geschüttet hat, habe ich mir die Menschin in ihren neuen Gummistiefeln mit samt Fotoknips geschnappt und bin nach draußen gedrrrrt.

Da unten, da fährt der Zug. Wenn er fährt. Seit gestern Abend fährt da keiner mehr. Unwetterbedingt. Und daneben ist der Fahrradweg, auf dem die Menschin vom Arbeiten nach Hause strampelt. Alles ganz schön nass.

So viel Wasser.

Illeraufwärts: Viel Wasser.

Illerabwärts: Viel Wasser.

An der Brücke blinkt und fiepst es. Wer immer noch auf dem Fluss rum paddelt, der muss aber sofort augenblicklich auf der Stelle anlanden.

Das ist aber auch viel Wasser…

Hier gibt es eine Pegelstandsanzeige. *vorsichtig andrrr*

2.40 Meter ist die Iller hier derzeit hoch. Tief. Voll. Normal ist, wenn ich mich recht erdrrrre, irgendwas knapp unter einem Meter.

Das muss aber letzte Nacht, als auch kein einziger Zug mehr fuhr, noch mehr gewesen sein.

Auf so einem Stein, da kann ich sitzen…

…und die reissenden Fluten beobachten…

….aber auf dem ehemaligen Fahrradweg, da lasse ich mich doch besser von der begummistiefelten Menschin tragen…

…denn der ganze Boden ist noch reichlich aufgeweicht….

…und das Wasser schon arg nah am Ufer…

…und Drrr sieht an den Ablaufspuren, dass hier vor kurzem noch Land unter war.

Was eine Brühe. Aber trotzdem schön, einfach mal wieder an der frischen Luft zu drrrren. Mit der Menschen im Hoppserlauf durch die Pfützen zu plantschen. Im Regen zu tanzen.

Wie wir da so am Ufer stehen und die Fluten bestaunen, machte es ein komisches Geräusch hinter uns. Ein Rattern. Das wird doch nicht… das kann doch nicht…. doch, Tatsache: ein Zug.

Dann ist es wohl wirklich deutlich trockener geworden, als letzte Nacht. Die Züge fahren wieder.