Pauline: Letzte Eindrücke aus Braunschweig…

Auch ein zweimonatiger Aufenthalt geht irgendwann zu Ende. So auch Paulines Aufenthalt bei Halligen.

So langsam muß ich mal wieder meine Reisebox suchen, denn in ein paar Tagen besuche ich Sinela! Da wollte ich euch zum Abschied natürlich auch noch die restlichen Bilder aus Braunschweig zeigen, die ich in den letzten Wochen gemacht habe:
In der Stadt sind nämlich unglaublich viele alte Gemäuer zu sehen:

Und zwar fast an jeder Ecke!

Tolle Türme…

Und Kirchen, in denen noch alte Kanonenkugeln stecken!

Seht ihr? (Die ist nocht da hingeklebt worden, sondern steckt echt in der Mauer!)

Hier kommt man schnell hinter Gitter, hihihihi.

An einem Platz hier kommt den ganzen Frühling, Sommer, Herbst Wasser aus dem Boden:

Tolle Brunnen gibt es auch überall, zum Beispiel hier am Theater:

Und verrückterweise wächst zur Zeit in den Blumenbeeten Mangold! Können wir den heute zum Essen….? Nein? Schade.

Und hier noch ein Beispiel für die schönen alten Gebäude überall:

Noch mal etwas näher:

Morgen zeige ich euch noch, was ich in Halligens Garten getrieben hab‘, jetzt gibt es erst mal das zweite Frühstück… *Öhrchen wink*

Eure Pauline!

Ganz viel Ausblick.

Es waren einmal zwei Gürtel, eine Menschin und eine Onni, die sind in drei gelben Schaukeldingern auf einen Berg gedrrrrt. Der Berg, der heisst Nebelhorn und dort oben gab es gar keinen Nebel, sondern drrrrrastische Aussicht und davon ganz viel.

Die vier waren bei Weitem nicht die Einzigen, die an so einem sonnigen Frühherbsttag auf diese Idee kamen…

…doch Aussicht ist für alle da…

…hier gibt’s genug davon.

In über 2000 Meter Höhe in der Sonne drrrren und sich den Gürtel wärmen lassen…

…das ist einfach drrrastisch.

Hier oben, da ist Drrrr… wirklich…. dem Himmel… ein Stück näher… und das nicht nur der Höhe wegen.

Ein paar Menschen gibt’s da oben, die haben ganz, ganz große dicke Rucksäcke den Berg hoch getragen. Da würde unser ganzes Rudel rein passen.

Die haben aber gar keine Perlies drinnen, sondern ganz große Stoffdinger. Die müssen anscheinend auch sehr schwer sein, denn die Menschen waren alle zu faul, die wieder den Berg runter zu tragen und sind doch glatt damit gehüpft und geflogen.

Wir sind nicht nur in der Sonne gedrrrt, sondern haben uns auch von der Menschin durch die schöne Gegend tragen lassen. Laufen können wir hier ja nicht, oder hat schonmal einer Bergschuhe in Drrrgröße gesehen? Nein? Eben!

Hier steht an den Schildern extra dran, wie gut man wo laufen können muss. Das sind diese Ziffern an den Seiten und manchmal steht sogar dabei, dass dieser Weg „nur für Geübte“ gedacht ist. Ja, sowas muss mensch hinschreiben… wenn Drrr sieht, wer hier so alles hoch fährt… Menschen, die sich beklagen, dass da kein Kies auf den matschigen Wegen liegt, sondern Schnee… das sind wohl die, die daheim da Auto nehmen um bis zur Garage zu fahren.

Wir sind den geübten Weg ein Stück lang gedrrrrt. Nicht ganz, weil wir ja das bunte Papier hatten für um zu nach unten zu fahren. Nur ein Stück weit runter und dann wieder hoch. Da war dann auch gleich weniger los und das war einfach nochmal drrrrastischer als zwischen den ganzen Urlaubern, die am Gipfel stehend daheim anriefen, um lautstark – dabei hatten sie doch ein Telefon in der Hand – zu verkünden, wo sie denn gerade seien.

Hier gucken überall so komische Rohre aus dem Berg. Nein, da sind keine U-Boote vergraben. Das hat, glauben wir, irgendwas mit den Schneekanonen zu tun, die hier im Winter dafür sorgen, dass auch immer genug Schnee für die Skifahrer da ist.

Mit dem kleinen gelben Schaukeldingens sind wir dann wieder eine Station weiter runter gefahren…

…das waren dann knapp unter 2000m, also immer noch ganz schön hoch.

Da drüben, da ist noch ein Lift. Das ist ein Sessellift. Der läuft aber nur im Winter für die Skifahrer. Jetzt ist der aus.

Dafür gibt es einen Spielplatz. Mit Gürteltiersessellift. Anschupsen Menschin!

Wo geht’s hier denn überall hin? So viele Wege und Schilder…

…während die Menschin noch das Schild entziffert hat, haben wir uns im Slacklinen versucht. Nur nicht runter drrren!

Wir haben uns dann für einfach drauf los laufen entschieden. Bei so vielen Schildern kann sowieso niemand verloren gehen. Also hier lang!

Aussicht mit See…

Aussicht mit Bäumen…

…die hier oben zwar nicht wachsen, aber dafür ganz schöne Blumen.

Mitten auf diesem Berg, ihr glaube es kaum, da steht doch eine Tür rum. Einfach so: eine Türe.

Eine Türe zum durch drrrren…

…und hinter der Tür gibt es – ihr ahnt es schon – Ausblick!

Ganz, ganz viel drrrrastischen Ausblick…

…da möchte Drrr immer noch eine Ecke weiter hüpfen…. noch eine Kurve weiter gucken drrren…

…hinter der Kurve, da kommt irgendwo Österreich. Zumindest hat der Menschin ihr Handy sich ins ausländische Netz eingewählt gehabt – Grenze ist keine auf den Boden gemalt.

Hier gibt es keine Grenzen.

Hey, *hihidrrrr* guck mal Menschin, es gibt wohl noch mehr solche Schussel wie Dich, die ihren Kameradeckel ständig verlegen, hier. Nur hatte der Besitzer von dem da wohl keine aufmerksamen Drrrs dabei, die ihn auf das Fehlen des Deckels aufmerksam gemacht hätten. Ob hier jetzt ein Kameradeckelbaum wächst? Ach ne,… hier oben wachsen ja keine Bäume.

Irgendwann hat die Menschin uns dann mit dem Versprechen einer Kräuterlimo bestochen, dass das jetzt die letzte Kurve war, um die wir unbedingt noch drrrren mussten und wir sind zurück zur Schaukelding-Station.

Jetzt war hier auch nicht mehr ganz so viel los und wir konnten uns in aller Ruhe angucken, was so an den Wänden hängt.

So sieht so ein Schaukeldingensseil von nahe aus. Ganz schön dick. Mehr als pfotendick!

Das da sind die Rollen dazu…

…und ein altes Diesel-Aggregat, mit dem die Bahn früher mal angetrieben werden konnte.

Auch der schönste Ausflug geht irgendwann zu Ende und so sind wir wieder gelbes Schaukeldingens gefahren…

…bis wir wieder ganz unten vom Berg waren. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof, sind wir noch schnell in einen Bücherladen gedrrrt und haben den Allgäuer Heimatkalender für 2014 gekauft. Der ist bei uns nämlich jedes Jahr Pflicht.

Und so blättern wir jetzt alle gemeinsam da durch und drrrräumen von ganz viel frischer Luft und noch mehr Ausblick.

Zwei Gürteltiere im Schnee.

Immer wenn unsere Menschin beim Feneberg einkauft, dann lässt sie sich ’nen Stempel in dieses bunte Papierkärtchen machen. Das macht sie schon, seit das rote Regal im Allgäu hängt. Also schon ziemlich lange.

Jetzt war da bunte Kärtchen voll und wir haben dafür ein anderes buntes Papier bekommen. Ein Papier, mit dem wir umsonst auf einen Berg fahren können. Und wieder runter.

Das lassen wir uns doch nicht zwei Mal drrren, also ab in den Zug und näher ran an die Berge. Noch näher, als wir sowieso schon sind.

Da hinten, da sind die wirklich großen Berge. Einige davon haben schon ihre weißen Wintermützen aufgezogen in den letzten Tagen. An die fahren wir ein Stück näher ran, hat die Menschin gesagt.

Nach nicht mal einer halben Stunde im Zug, sind wir in Oberstdorf angekommen. Das ist da, wo die große Skischanze steht, die Fiona und unser Urrrrlauber letzten Sommer erkundet hatten.

Aus dem Zug geklettert, hat unsere Menschin Schilder geguckt. Da hier alles ausgiebigst touristisch erschlossen ist, gibt es davon gerade genug und wir sind denen da gefolgt:

Angekommen. An der Nebelhornbahn. 828 bis 2224 Meter. So lang ist die? Nicht lang, sondern hoch? Ja wie: hoch?

Die Menschin hat sich an einer mittellangen Schlange angestellt und unser buntes Papier in ein anderes buntes Papier umgetauscht. Schon wieder.

Dann noch eine mittellängere Schlange und dann musste wir nochmal kurz warten. Mit Blick den Berg hoch…

…und da kam sie auch schon: die Bahn ein gelbes Schaukeldingens.

Wir sind in das gelbe Schaukeldingens gedrrrt…

…und losgeschaukelt. Da war es pfoo eng, dafff die Menffin gar nifff rifftig pfotograpffieren konnte.

Erst als wir oben wieder ausgestiegen sind – also die ganzen allen vielen Menschen, wegen denen es so eng war – gab’s wieder ein Foto. Da, guckt, das ist das gelbe Schaukeldinges, mit dem wir fahren durften.

Doch das war nicht das einzige gelbe Schaukeldingens. Wir sind gleich ins nächste gedrrrrt. Dort war es wieder so eng, aber dieses Mal hatten wir einen Fensterplatz ergattert!

Jetzt sind wir schon so hoch, hier wachsen gar keine Bäume mehr. Ja, Bäume wachsen nur so bis 1800m, drüber gefällt denen das nicht mehr und da gibt es einfach keine mehr. Drrrrastsch, oder?

Aus dem zweiten gelben Schaukeldingens raus gedrrrt, ging es in ein drittes. Das war dann ein kleineres und da waren auch weniger Leute.

Einige Leute sind nämlich den Weg vom letzten Schaukeldingens gelaufen. Da unten, da laufen sie.

Wir hatten ja aber das bunte Papier für zum ganz hoch fahren, also sind wir auch ganz hoch gefahren. Oben angekommen… was sollen wir drrrren…. ist das mal ein Ausblick?!?

Die letzten Meter bis zum Gipfel, die sind wir dann auch selbst gedrrrrt….

…ganz schön hoch oben.

Jetzt sind wir auf 2224 m ü. NN. Das heisst wir sind 2224 Meter, das sind mehr als zwei Kilometer, weiter oben als das Meer. Und uns ist gar nicht schwindelig!

Ganz ungefährlich ist das hier nicht – halt uns bloß gut fest, Menschin!

Wir hatten es von daheim aus schon gesehen und konnten es doch nicht glauben. Drrrrrrastisch… hier hat es erst vor wenigen Tagen geschneit.

Gut, dass die Menschin neben der obligatorischen Flasche grünem Tee, der Kamera und unserem Mittagessen Anmerkung der Menschin: …und zwei dicken Gürteltieren *autsch* nicht zwicken auch an unsere Schals gedacht hatte…

…so konnten wir den Schnee anpfoten, ohne kalte Gürtel zu bekommen.

Sogar hier oben stehen Schilder rum, wo es wo hin geht.

Apropos Mittagessen… Menschin? Wir hätten da schon so ein Gürteldrrrrren…

Unsere Menschin ist einfach die Beste. Sogar Gummibärchen hat sie mitgenommen.

Was ein Festmahl. Mit Aussicht. Und mit was für einer Aussicht.

Vorne Aussicht…

…hinten Aussicht…

…rechts Aussicht auf den Grünten. Wie klein der von hier oben aussieht!

Links Aussicht bis nach Immenstadt. Wenn man ganz genau hinguckt, dann sieht man die gelben Klötze, in denen – im dritten von links – das rote Regal hängt….

…und mitten drinnen Aussicht mit Onni.

Ja wo kommst Du denn her?

….Fortsetzung folgt.

Erbsen denen das Lachen vergeht

Viel Lust zu kochen hatte bei uns heute Mittag keiner und schnell gehen sollte es auch, schließlich hat es endlich aufgehört zu regnen und wir wollten wieder nach draußen.

Nach kurzem Drrrren hatten wir eine Idee. Brot war noch da und dazu soll es Hummus aus dem kleinen grünen Buch geben. Nein, nicht das Zeug für in den Blumenkasten, sondern den Brotaufstrich, den sich auch hervordrrrent mir Gemüse dippen lässt.

Dazu brauchen wir lachende Erbsen *hihidrrrr*

In so einer Dose sind 240 Gramm davon. Für das Rezept brauchen wir 175 g. Das ist jetzt aber doof…

…da hilft wohl nur der Taschenrechner. Wir nehmen die ganze Dose und alle anderen Zutaten einfach mal 1.37142857. Geht doch.

*schupsdrrr* in den Mixer mit Euch ihr Erbsen, Euch wird das Kichern schon noch vergehen!

Zwei Esslöffel Tahin mal 1.37142857 das ist *rechne*… ach wir nehmen einfach den großen Esslöffel und da dann zwei davon. Passt.

Außerdem noch Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch und Gewürze mit in den Mixer und gib ihm!

Abweichend vom Rezept haben wir noch etwas frische Petersilie mit in den Mixer gedrrrrt und das Ergebnis kann sich schmecken lassen. Drrrrastisch. *mjammidrrr*

Das mit dem Mixer saubermachen… das macht die Menschin dann später… gelle? *hihidrrr und weg*

Pauline zu Gast: Gebratenes Polenta-Gürteltier

Pauline durfte heute exklusiv und einzigartig zu Gast in Cordys Kochstudio verdrrrrren.

So kommt es auch, dass heute nicht ich, Das.Mungo, von Paulines Abenteuer erzähle, sondern ich gebe hier mit das Worrrrrt an Cordy.

Cordy

Heute habe ich mir unseren Ehrengast Pauline mit ins Kochstudio geholt. Hallo Pauline!

Drrrrr! Hallo Cordy!

Pauline, wir machen heute Gebratenes Polenta-Gürteltier und….

Ach, ich bin nicht der Gast, sondern das Futter? *husch und weg*

Hihihihi, komm wieder aus der Nudeldose raus, du weißt doch, daß wir ein Gürteltier AUS Polenta braten wollen, nicht MIT Polenta!

Na gut. Was ist Polenta? Ein weiblicher Polizist? Ich fresse keine Menschen!

Das ist Maisgries. Das Gericht kommt aus Italien! In Norditalien ist Polenta so beliebt, daß Italiener aus dem Süden die Leute aus dem Norden „polentoni“ (Polentafresser) nennen. Das muß drrrr doch proberen!

OK, wir werden heute Polentoni…!

Also wir brauchen dazu erst mal RIESIGE Paprika. Ähm. Ja. So in der Art hier.

Und – man ahnt es schon – Maisgries (*schieb*):

Das wichtigste: die Gürteltier-Backform vom letzten Jahr.

Der Maisgries wird mit der dreifachen (!) Menge Wasser aufgekocht. Vorsicht, wenn der das Wasser aufgesogen hat, fängt der plötzlich an zu blubbern wie ein Geysir. Nase aus dem Topf nehmen und Herd kleiner stellen zum Ziehen lassen.

Derweil die Paprika in minikleine Stückchen schneiden.

Und diese dann in den Maisbrei schubsen und würzen.
Pfeffer, Salz, Kräuter reicht aus. Etwas Öl hineingeben.

Diese klebrige Masse dann in das Förmchen patschen. *pitsch, patsch*

Zum Anbraten nicht aus der Form flutschen lassen. Das gibt dann in Kürze nur… überfahrenes Gürteltier. Sehr unschön.

Aber wenn man es von beiden Seiten in der Form anbrät (heiß und schnell!)…

Hat man nachher auf dem Teller das PERFEKTE Polenta-Dillo! Taditadrrrr:

Dazu servieren wir bevorzugt adeliges Gemüse (von gestern), weil das mit der Polenta so aufwendig ist und man dann schnell essen kann, weil der Rest fertig ist.

Was für ein Spaß, aber apropos „Essen“… wo ist denn jetzt Pauline? Und der Teller, wo ist denn der Tell…. drrrr!

Bis später! *hinterherflitz*

Cordy

Pauline als „Location-Tester“

Wie ihr alle mitbekommen habt, hat Pauline ihren Augustaufenthalt bei Halligen recht spontan in den September ausgedehnt.

Kein Wunder, so viel wie es da zu entdecken gibt!

Gestern durfte ich mal wieder einen Ausflug mitmachen! Die Halligen, die macht ja in ihrer Freizeit „LARP“ (…was ist das? Klick.) Und da sie im Oktober mit Freunden mal wieder selbst eins veranstaltet, musste eine sogenannte „Loction“ her, also ein Ort, an dem man Spielen kann als erwachsener Mensch. Den wollte sie sich am Mittwoch mal anschauen, und ich war mit: quasi als unabhängidrrrre Beraterin.
Erst mal gucken… da müssen wir hin.

So, angekommen. Man begrüßt mich mit Schild, sehr aufmerksam.

Ganz viele befreundete Städte…. ich war noch in keiner. Dabei dachte ich, wäre schon so viel unterwegs gewesen…!

Zunächst gingen wir durch einen Park. Mit Blumen in meiner Farbe:

Und netten Steinbären, die ein Gürteltierausblickspunkt sind.

Das hier ist es? Schick.

Sieht irgendwie alt aus. Passt. Was ist da drüben, gehört das dazu?

Ein Schuppen. [Achtung, Kalauer!] Gürteltiere mögen Schuppen.

Innendrin sah es aber auch sehr altertümlich aus!

Febft aber mift pfudrehem!

Lieber mal im Haus umgucken…

Hübsche kleine Räume und nette Aussicht nach draußen….

Sehr gut: Holzofen…

Noch bessser: Mehr Holzöfen!

Das Haus war prima und auch der Wald und die Wiesen außerhalb mussten noch erkundet werden. Ich husch mal in die Wiese und suche nach dem Schatz!

Nach einem spannenden Nachmittag, wo ich jetzt voll viel über das Larp gelernt hab‘ führen wir wieder zurück. Wer den Plot (=die Handlung, das Geheimnis der Geschichte) hören will, der soll mich mit gaaaaaanz vielen Gummibärchen bestechen!

Pauline

a box of vegan

Heute kam die Menschin patschnass nach Hause. Denn auch wenn es gießt wie aus Kübeln, musste sie Lotta unbedingt noch an der Packstation vorbei lenken. Dort hat ein ganz besonderes Paket auf sie gewartet. Unsere erste Vegan Box. Das ist – wir sind in Facebook drüber gedrrrt – eine Überrrraschungsbox mit lauter veganen Leckereien.

Auf die Box mit Gedrrrr!

Ganz oben drauf liegt ein Zettel. Auf dem steht wohl drauf, was alles drinnen ist in der Box. Aber wer will schon lesen… wir wollen entdecken!

Unter dem drrrrastisch lilanen Einwickelpapier – aber sowas von pyjamafarben – hat sich ein Leinenbeutel mit Vegan Box Aufdruck versteckt.

Drrrrastisch – damit können wir dann den Nachschub von all dem kaufen gehen, was uns schmeckt?

Was ist da denn noch alles drinnen?

Uiuiui, ist das spannend….

Ganz viele Leckereien kommen aus der Box. Kekse, Schokolade, was zum Knabbern,…. wie, nicht alles auf Einmal? Och komm, Menschin…

Außerdem sind ganz tolle Sachen für’s Gesicht dabei. Ähm, Pyjama…. die Vayonnaise gehört glaube ich eher in den Salat, als ins Gesicht. Meinst nicht auch?

Zu Trinken gibt’s auch was. Tee und eine spannende Dose.

Dazu gibt’s eine ganze Packung harmonisches Müsli. Das passt ja wunderherrvorzüglich, denn das Müsli aus Halligens letztem Care-Paket ist fast aufgedrrrt.

Ganz unten in der Box haben wir noch eine ganze Wurst ohne Wurst gefunden…

…und ganz, ganz unten drinnen was zu Lesen.

Wirklich drrrrastisch diese Box und wisst ihr was? Die Menschin hat gesagt, wir bekommen so eine tolle Überrrrraschungsbox jetzt öfter. Jeden Monat hat sie gesagt. Wir werden berichten!

Halber Reisebericht

Pauline war Ikognidrrrr auf einer Reise während ihrer Reise, also extra spannend sozusagen!


Guten Abendrrr. Ich war mal wieder unterwegs. Aber quasi heimlich. Beruflich. Also nicht mein Beruf, der ist ja gerade Reisedillo. Nein, der von meiner Gastmenschin. Und da durfte ich nur mit als Ikognidrrrr.

Wir waren im Münsterland, zu Besuch beim Großhandel Weiling.
Auf der Hinfahrt habe ich mich noch gesonnt…

Danach regenete es schon heftig und ich blieb bis zum Hotel in der Tasche. Dafür wartete eine ganze Doppelbetthälfte auf mich! (Ob es doch bekannt war, daß ich mitfahre?)

Abends drrrten wir dann zu einem riiiiiiesigen Buffet, das ich leider nicht fotografieren konnte, weil da einfach zu viele Zweibeiner waren. Aber als die Band anfing zu spielen und alle Menschen wild rumhüpften, musste ich einfach ein Bild machen:

Am nächsten Tag wollte ich auf der Messe eiiigentlich Jérôme Eckmeier treffen, und ihn fragen, ob er sich mit mir, für das Dilloblog von Halligen fotografieren lassen würde. Aber er war leider nicht da. Rüsselpest, oder so.

Also blieb ich in der Tasche bei den ganzen Pröbchen und schaute mir nur hin und wieder was an. Zum Beispiel ein Fass, wo man sehen konnte, wie echter Weinstein gewonnen wird (Backpulver ohne Phostphate):

Und was es voll Geheimes in diesem Winter Neues von Wheaty geben wird:

Gut gefallen hat mir auch die Käseglocke in Gürteltiergröße:

Und jetzt essen wir die ganzen Pröbchen auf. Heute gab es Griesbrei mit Banane:

Griesbreimischung von Bauck, 500ml Mandelmilch von Provamel, und etwas Agavendicksaft.

Leckerschmecker!

Pauline

PS: Anmerkung der Menschin: unerwähnt ist geblieben, daß ich mir verflixt sicher war, auch eine Tüte Gummibärchen als Probe bekommen und in die Tasche getan zu haben. Die ist aber nie wieder aufgetaucht.

Die Qual der Wahl

Seit einigen Wochen hängen nun an jeder Laterne, an jedem Brückengeländer, an vielen Gartenzäunen und weiss der Mensch wo noch überall diese lustigen bunten Plakate mit mehr oder minder freundlich drein guckenden Menschengesichtern, die für irgend welche – die Menschen nennen es Parteien – werben. Die Menschin hat mir erklärt, das liegt daran, dass bald Wahl ist. Da darf jeder erwachsene Mensch ein Kreuzchen machen und damit bestimmen welches dieser vielen bunten Gesichter seine eigene Meinung vertritt. Naja, zumindest theoretisch. Praktisch stehen da ganz viele bunte Versprechen auf diesen Plakaten, von denen keiner so recht daran glaubt, dass die auch eingehalten werden.

Warum machen die Menschen das dann überhaupt? Warum hängen die bunte Gesichter in der ganzen Stadt auf, wenn die doch sowieso nix anders machen, als die alten bunten Gesichter?

Mungo muss die Menschenwelt wohl nicht immer verstehen. Dieses Wählen, das war trotzdem spannend. Da die Wahl während unseres Urrrrlaubs ist und die Menschin nicht vorher festlegen wollte, da auch wirklich daheim zu sein und die Zeit zu haben, ihr Kreuzchen machen zu gehen, hat sie sich für Briefwahl entschieden. Da musste sie im Internetz ein paar Sachen eingeben und für die andere Wahl (es gibt wohl gleich zwei davon diesen Monat) einen Brief bei der Stadt einwerfen. Daraufhin hat sie dann eine ganze Menge buntes Papier bekommen.

Da war graues Papier mit einem grauen Umschlag…

…gelbes Papier mit einem gelben Umschlag…

…blaues Papier mit einem blauen Umschlag…

…und eine bunt bebilderte Anleitung, welches Papier nach dem Kreuzchenmachen wo wie in welchen Umschlag rein muss.

Dann machen mal los. Wie viele dieser Kringel darf ich ausmalen, Menschin?

Wie, gar keine? Das musst Du selber machen? Und ich muss auch noch weggucken dabei? Na gut…. *schmoll*

Als dann alles angekreuzt und die großen Papierblätter in die farblich passenden Umschläge versteckt waren, durfte ich wieder gucken und helfen, alles in die rosaroten Umschläge zu stopfen.

Da musst Du noch unterschreiben, Menschin, dass Du die Kreuzchen auch wirklich selber gemacht hast und ich auch gaaaar nicht geguckt habe.

Alles zugeklebt und ab zur Post damit. Da komme ich jetzt aber mit. Los geht’s!

Ein Topf und Eintopf

Der Sommer hat sich verabschiedet, morgens braucht die Menschin jetzt schon Handschuhe zum Radeln und gestern hat es dann auch noch geregnet. Neben Wolldeckensofateestrickkuscheln schreit das doch geradezu nach Suppe. Oder nach Eintopf? Also einen Topf haben wir. Braucht’s nur noch Inhalt.

Erstmal Kartoffeln bürsten. Schälen mag die hier nämlich keiner. Das macht immer so pappige Pfoten. Also schälen wir die nicht, sondern bürsten sie ganz sauber und drrrren die Schale dann mit.

Ein kleines Tänzchen mit dem Ingwer… und eins und drrrr und zwei und drrr…

…eine Runde Zwiebelkarussell… *huiiidrrr*…

…und die Kartoffeln, zusammen mit einer Möhre in mäulchengerechte Stücke schnipseln. Oben drauf kommt noch ein Ast Liebstöckl, aber den haben wir die Menschin vom Balkon holen lassen, denn wir, also WIR haben keinen Regenschirm. Die Menschin schon. Sogar zwei.

Dazu brauchen wir noch jede Menge Erbsen…

…und einen Kochlöffel, um alles in den Topf zu schupsen. In den einen Topf. Aber also… Meeeeeeenschiiiiiin, wie oft haben wir Dir schon gesagt, dass Holzlöffel nicht in die Spülmaschine gehören? Guck Dir das doch mal an… ganz krumm… wenn Du schon immer nach dem Kochen hinter uns her räumst, dann mach das doch bitte wenigstens ordentlich und gewissenhaft, ja? Jetzt müssen wir ganz um die Ecke rrrrrrühren.

Nachdem Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren kurz angebraten waren, alles mit Wasser aufgießen und die Erbsen rein schupsen. Immer schon einzeln *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*…

Kurz bevor alles weich gekocht war, haben wir noch Bauernknacker im Kühlschrank erbeutet und klein gedrrrrt. Keine Angst, die sind nicht aus Bauern gemacht. Die heissen nur so und sind voll pflanzlich. Drrrrrrastisch!

Die Würstelschnipsel noch eben mit warm werden lassen und dann war er fertig: unser Erbseneintopf. Wie der duftet…. drrrrrastisch!

Tut uns leid Frau Suppentasse, auch wenn Sie noch so bedrrrröppelt gucken, Sie werden jetzt leer gelöffelt!

Da wir – wie immer – den Suppentopf natürlich nicht für einen einzelnen Teller angeworfen haben, blieben noch drrrrei Portionen zum Einfrieren. Schön eingetuppert und tiefgefriert und wir freuen uns jetzt schon ganz drrrrrastisch drauf, die bald wieder aufzutauen.