Mission Märchenprinz

Morgen ist Weihnachten, das Jahr geht bald zu Ende und vorher haben wir noch eine Mission. Die Mission Märchenprinz.

Zwar ist es ganz mungomässig drrrrastisch, unsere Menschin ganz für uns zu haben, aber wir würden es ihr doch gönnen, ein klein Wenig glücklicher durch’s Leben zu stolpern. Und genau dafür steht hier noch was rum. Das gab’s von der Menschinnencousine zum Geburtstag und ist noch originalverpackt.

*schlepp*

…ein Märchenprinz zum selbst züchten.

Wie geht das denn. Auspacken… Stöpsel auf… Wasser… Warten… neues Wasser… Warten… das bekommen wir hin.

Komm raus da Du Märchenprinz ähm Frosch.

Ja: Frosch.

Was ein echter Märchenprinz ist, der ist in einem Frosch versteckt. Und um diesen da von seiner Verwünschung zu befreien, muss er gegossen werden.

Wasser bitte!

…und gut zielen, das Loch ist klein.

Nun haben wir also einen Unterwasserfrosch. Und ein nasses Regal.

Laut Anleitung dauert es zehn Minuten, bis aus dem Frosch ein Prinz wird.

Anfangs verlor der Frosch seine grüne Farbe…

…und wenn man ganz genau hinguckt, dann sieht man es blubbern.

Nach den veranschlagten zehn Minuten …

…war von einem Prinzen noch nix zu sehen. Nur ein froschähnlicher weisser Klumpen mit einem Loch im Kopf, aus dem es leise blubberte.

Also warten wir weiter. Der Tapir an sich ist ja ein geduldiges Tierchen. Es sei denn, es geht um Spargel. Aber hier geht es nicht um Spargel. Hier geht es um einen Märchenprinzen.

Wir haben gewartet…

…und gewartet. Bis die Sonne ums Eck war und wir kaum noch was gesehen haben.

Doch dann hatte es aufgehört zu blubbern und das inzwischen grüne Wasser konnte abgegossen werden und raus kam, siehe da: ein Märchenprinz.

Ein zugegebener Maßen ziemlich kleiner Märchenprinz. Ein Märchenprinzeleinchen.

Der Prinz soll wachsen. Dazu braucht er frisches Wasser (und wir bitte nicht noch mal ein nasses Regal).

Gut gegossen soll der Prinz nun 72 Stunden lang wachsen. 72 Stunden, das ist bis (fast) nach Weihnachten.

Das heisst warten….

…und warten…

…und sich die Zeit vertreiben…

….mit viel Blödsinn…

…und noch mehr Blödsinn.

Und wenn sie nicht vom Regal gefallen sind, dann warten sie noch heute.

Fortsetzung folgt.

Ja ist denn schon Weihnachten?

Unsere Menschin hat dem Weihnachtswahnsinn ja die Ignoranz angekündigt und trotzdem ist sie heute Morgen in die Stadt gedüst, denn ihr um den Hals baumel Stein hatte die Fassung verloren und das ging ja mal gar nicht und dann kam sie auch noch mit der Nachricht wieder heim, dass sie ihn am Montag, wenn der Wahnsinn in der Stadt so richtig tobt, wieder abholen kann.

Dann legte sie uns einen Brief auf den Tischen. Dürfen wir aufmachen. Also wir lieben ja Post, aber da steht der Menschin ihr Name drauf und Weihnachten ist doch auch noch nicht… war sie jetzt auch schon aus der Fassung?

Aber wenn die Menschin das sagt… dann mal ran an die Waffen en garde!

*rupf*

Ui….

Da sind Halstücher drinnen! Ein Gruss vom Bonner Weihnachtsmarkt!

Dankedrrrrrrr. Die sind total drrrrrastisch!

Na und wer das drrrritte als erstes ausführen darf, das wird dann mal ausgekniffelt.

Lebkuchenduft

Bald ist Weihnachten und auch wenn unsere Menschin diesen Feiertagsbrimbamborium so weit wie irgend möglich ignoriert, selbstgebackene Lebkuchen gibt es trotzdem. Die kann drrr ja auch mampfen ohne dabei „Oh Du Scheckliche“ singen zu müssen. Drrrrrei Sorten Laible haben wir ja schon und heute wollten wir noch ein anderes Lebkuchenrezept ausprobieren.

Wir waren gerade dabei, reichlich Schokolade zu verflüssigen…

…um unsere Lebkuchenherzen darin zu ertränken.

Viele Lebkuchenherzen. So ganz, ganz viele Lebkuchenherzen.

Da ist jemand um die Ecke gedrrrrt, die sich als Soleil vorstellte. Es hatte sich wohl bis ins Gehege rumgesprochen, dass es bei uns heute frische Lebkuchen gibt.

Bis die Schokolade fest geworden ist, so lange konnte da niemand mehr warten. So wurde sich bei einem Teller Lebkuchenherzen „nur“ mit Marmelade drauf bedrrrrt und kennengelernt.

(Lebkuchen-)Herzlich willkommen in unserem Rudel, Soleil. Wir sollen mal wieder durchzählen…….

Vegan-Box Dezember

Nachdem der Inhalt der letzten Vegan-Box unserem Geschmack sowas von überhaupt nicht zugesagt hat, dass sie uns keinen Blog wert war, haben wir heute voller Spannung die nächste in Empfang genommen.

Hoffentlich ist nicht wieder Pappmaschee mit Fertiggewürzmischung, Früchtetee … ne also die Novemberkiste war echt zum Abgewöhnen. So gesehen kann es ja eigentlich fast nur besser werden. Mach mal auf da!

Holzwolle. Hmmm…. kann man da Holzsocken daraus stricken? Nein? Dann weg damit!

Unter der Holzwolle kam er zum Vorschein. Die Entschädigung für alle weiterverschenkten Un-Köstlichkeiten der letzten Box. Da lag er vor uns. Der Nougatring. So einen hatte die Menschin schonmal bei Alles Veggie mitbestellt und der ist einfach himmlisch!

Tiefer in der Box kam dann die nächste Entschädigung: Maronen. Also wir haben zwar noch nie nicht-frische Maronen gegessen, aber diese da können wir uns gut in einer Suppe vorstellen (ja, wir werden berichten).

Alles in Allem war dieses Mal sehr viel Süsses in der Box. Das passt auch, denn schliesslich ist bald Weihnachten und da hat der Gürtel traditionsgemäß etwas zu spannen *hihidrr*

Dazu noch die Maronen, ein pfanzliches „Würstel“ und eine Falafelmischung.

Außerdem noch ein sehr lecker klingender Tee und eine – nein nicht noch eine Handcreme – eine Ganzgürtelcreme.

Unsere Begeisterung ist wieder erweckt und wir konnten die Menschin davon abhalten, ihre Drohung nach der letzten Kiste – sie maulte was von kündigen – wahr zu machen.

Wir sind dann mal nougatringeln. *mjammidrrr*

Pauline in der Schule

Pauline war in der Schule. Freiwillig. Und das auch noch an einem Sonntag…


Nun wird klar, weshalb Pauline irgendwie alles zu können scheint. Am Sonntag war die bekannte Dillodame in der Schule. Ja, an einem Sonntag! Alter Streber.

Zuerst versuchte sie sich an Informatik. Das war ihr aber etwas zu langweilig.

Da ging es weiter… An der Planetenkarte vorbei…

… zu den Vorbereitungsräumen. Da fühlte sich Pauline wesentlich wohler. Es gab einiges zu erforschen und zu entdecken.

Gleich der Solarkocher musste genau inspiziert werden. Interessantes Teil. Muss man schon sagen.

Leider ist ja nun Winter und alles grau in grau. Da funzt so ein Kocher nicht wirklich. Und der Topf sah auch nicht mehr besonders einladend aus. Da war das Chili bei uns in der BrotBox aus unserem Topf am Vorabend doch besser.

Lehrer scheinen verspielt zu sein. Denn da lag auch mitten drin ein Ball. Ein lustiger Hüpfeball. Sowas.

Anschließend wurde unter Hochspannung geschaukelt.

Ich machte das Licht aus und zeigte Pauline die Gasentladungsröhre. Sie war erst mal fasziniert von dem grellen Licht. Leider wollte der Fotoknips da nicht so wirklich mitspielen auf die Schnelle.

Das Reagenzglas wollte sie gleich behalten, aber lieber nicht. Wer weiß, auf was für Ideen die hier dann kommen. Experimente in allen Ehren. Aber doch nicht bei uns daheim.

Was Moleküle sind, wurde auch eingehend diskutiert und als Modell begutachtet…

Und dann… Dann wurden die Augen richtig groß. JETZT hatte Pauline wirklich Angst.
Es gibt ja diese Honigbrummer, genannt Bienen. Die sind aber normal in einer vertretbaren Größe. Doch die… Die war wirklich beängstigend. Zumal zerteilt… Das gibt es doch nicht!

Kaum war dieser Schreck halbwegs überstanden, folgte der Nächste. Eine knochige Hand packte das arme Dillo.

Zum Glück war sie schnell befreit. Sowas. Gefährliches Pflaster. Aber Pauline wäre nicht Pauline, wenn sie sich auch hiervon nicht schnell erholt hätte. Denn da stand ein ganzes Skelett. Ein ganzes Tier mit ohne Haut und Fell. Das musste genauer betrachtet werden.

Bleibt die Frage, wie sich das Skelett dabei fühlte…

Let’s fröbel

Nachdem Pauline uns auf die Idee brachte, dass unsere Flechtsterne Fröbelsterne heissen und es die Streifen dafür in fertig vorgeschnitten gibt, haben wir die Menschin los gejagt. Solche Streifen brauchen wir auch.

Unsere Menschin kann diese Sterne nämlich auch. Sie hat das vor vielen Jahren von ihrer Oma beigebracht bekommen.

Da das gar nicht so schwer ist, erklären wir es Euch auch gleich, wie man Sterne flechtet flicht fröbelt.

Zu erst braucht man vier farblich gut zu unterscheidende Drrrrs. Nein, Mirror und Lavande, ihr seid dazu absolut ungeeignet. T’schuldidrrrr.

Nanu, Drop, Methusalem und Guinness – schon besser.

Erstmal den von der Menschin schon fertig gefröbelten Stern genau in Augenschein drrrren….

…und dann kann’s los gehen. Für jedes Drrr einen Papierstreifen: Nanu die Karos in rot, Drop ist Herr der weiss-grauen Blümchen, Methusalem bekommt grau-weisse Karos und Guinness grüne Blümchen.

Die Papierstreifen sind in der Mitte gefaltet.

Zwei Streifen, mit dem gefalteten Ende zueinander, nebeneinander legen.

Dann geht das Flechten auch schon los. Den dritten Streifen um den unteren außen rum…

…und durch den obener innen durch.

Mit dem vierten Streifen das gleiche, nur genau anders rum. Um den oberen außen rum und durch den unteren innen durch.

An allen vier Streifen vorsichtig aber fest ziehen und voilà, wir haben ein Quadrat.

Jetzt schnappt sich Methusalem die obere Hälfte seines Streifens…

…und hoppst damit zu Drop.

Drop wird das allerdings zu eng und er drrrt (ebenfalls mit der oberen Hälfte seines Streifens) auf die Seite, auf der Methusalem vorher saß.

Jetzt ist das Quadrat ganz in grau-weiss zu sehen. Langweilig, oder?

Also weiter geht’s. Guinness schnappt sich seine obere Streifenhälfte und steckt sie unter Methusalems umgeknickten Streifen durch…

…um mich Nanu zu kuscheln.

Nanu drrrt dafür – mit seiner oberen Streifenhälfte – auf Guinness Platz. Dabei hüpft er über Mehtusalems Streifen und kriecht unter Drops Streifen durch.

Wenn jetzt dann alle vorsichtig die Streifen straff ziehen, ist das Quadrat wieder vierfarbig.

Jetzt wird’s etwas wuselig. Guinness nimmt seinen grün geblümten Streifen ins Mäulchen und macht eine viertel Rolle links rum.

Dann noch eine viertel Rolle: Drrrr liegt auf dem Rücken und der Streifen ist einmal um 90º gefaltet.

Um den Purzeldrrr zu vollenden, rollt Guinness weiter, bis er wieder auf den Pfötchen steht. Den (immer noch oberen) Streifen dabei fest im Schnäuzchen.

Jetzt wird das grüne Ende in das Quadrat (ganz außen dran) gesteckt, so das es in der Mitte vom Quadrat wieder raus kommt.

Vorsichtig dran ziehen, bis der erste Zacken des Sterns zum Vorschein kommt.

Jetzt sind die anderen drei Streifen dran mit Purzeldrrr.

Vorsicht: Verknotungs- und blaue Fleckengefahr!

Alle ihre Enden straff ziehen und schon hat der Stern vier Zacken.

Nun geht es auf der Rückseite weiter. Einmal umdrehen.

Ähm, den Stern. Nicht die Drrrrs.

Für die Zacken fünf bis acht, bitte jeder einen Purzeldrrrrr. Und zuuu gleich!

Genauso wie oben die Enden nach dem Purzeldrrr in die Seiten stecken…

*steck wurstel zieh zerr*

…dass sie in der Mitte wieder raus kommen.

Jetzt einmal alle Männchen machen, denn nun wird’s dreidimensional.

Guinness fängt wieder an und knickt seinen Streifen im Dreieck nach außen…

…und steckt ihn unter Drop in den nächsten Schlitz der Sternenmitte.

Das Ende kommt dabei mitten in Drops Zacken gleich neben Methusalem raus. Vorsichtig ziehen, denn hier wird nun nicht gefaltet, sondern nur gebogen.

Bitteschön: der erste stehende Sternenzacken.

Genauso muss nun Drop unter Nanu durch…

…Nanu unter Methusalem…

…und Methusalem unter Guinness, der da aber schon gar nicht mehr sitzt, denn er hatte ja angefangen mit dem Geklettere.

Jeder wieder alleine auf einer Seite, vorsichtig ziehen und die Oberseite des Sterns ist fertig.

Ihr ahnt es schon: den Stern (nicht die Drrrs) umdrrrehen und weiter geht’s.

Drop unter Methusalem durch…

..und spätestens hier wird klar, dass die fertig gekauften Streifen auch nicht wirklich perfekt gerade sind, denn wir mussten nachschneiden, um durch zu kommen.

Guinness unter Metusalem…

…Methusalem unter Drop…

…und vorsichtig ziehen.

Zu guter Letzt werden nun die aus den Zacken raus guckenden Ecken abgeschnitten. Aber ganz vorsichtig, denn wenn drrrr dabei in die Ecken schneidet, dann war alles umsonst und der Stern entflicht sich wieder.

Am Ende hatte nicht nur Drop blaue Flecken, aber unser erster gemeinschaftlich gefröbelter Stern kann sich sehen lassen:

Wie viele Streifen waren gleich noch in der Packung?

…und Euch allen nun einen verfröbeltem zweiten Advent!

Pauline technisch kreativ

Pauline kann backen, stricken, gärtnern, Häuser bauen,…. und wie mir ihre derzeitige Gastgummibärchengeberin soeben berichtete, noch viel mehr.


Heute Vormittag hat mir Pauline schnell geholfen, das Laufwerk beim Desktop zu tauschen. Das war kaputt.

Dieses Dillo kann echt alles.

Anschließend öffnete ich meine Adventskalender. Ja, Madame Brot hat gleich drei davon. In einem waren augenscheinlich weitere Streifen für Fröbelsterne drin. Diesmal wollten das die Perlis übernehmen. Bitte. Gerne!

Erst mal ausdrrrrrn

Der Chef beobachtet das wilde Treiben lieber aus sicherer Entfernung. Oder sollte ich sagen Höhe?

Wie das aber manchmal so ist… Verschiedene Farben und Muster… Da gibt es erst mal Zoff. Da aber Pauline der Gast ist, wurden ihre Wunschstreifen genommen.

Den Anfang bekamen sie noch recht gut hin (dank Anleitung)

Doch dann wurde es etwas chaotisch und ich entschied mich, einzugreifen.

Sie staunten nicht schlecht, wie schnell Mensch das hinbekommt. Ein Hoch auf Finger.

Doch, nachdem sie genau sahen, wie es funktioniert… Tja… Da…

Und wenn ihnen das Material noch nicht ausgegangen ist, fröbeln sie noch bis Weihnachten.