Ja ist denn schon Frühling?

Gestern war es endlich so weit: der erste mungomässige Motorradausflug dieses Jahr!
Hach, was war das herrlich!

Doch auch neben der Strasse hat sich der Schnee inzwischen in die schattigen Ecken zurück gezogen und den Frühlingsblumchen Platz gemacht.

Hier wachsen Gänseblümchen…

…und Himmelschlüssel.

Ganz viele von diesen Schlüsselblumen.

Die Schlüsseldingensblumen, die lass ich ganz brav stehen. Die stehen nämlich unter Naturschutz. Aber so ein Gänseblümchen, das darf schon mal gemungot werden.

Oh, zwei Primeln. Die hat hier wohl jemand ausgesetzt.

Ganz am Zaun im Schatten, da wachsen kleine lila Blümchen. Stand aber nicht drauf, wie die heissen.

Die Menschin, die hat das natürlich gleich wieder übertrieben…

…und ist mit unbesockten Pfoten über die Wiese gemungot.

Wobei…. eigentlich…. war ja angenehm warm… und das Moos sooo schön weich….

Pauline fährt Straßenbahn

Pauline ist nun genug durch Karlsruhe gelaufen und hat sich zur weiteren Stadtbesichtigung für einen fahrbaren Untersatz entschieden.

In Karlsruhe muss man einfach Straßenbahn fahren. Die gelben Bahnen gehören zu dieser Stadt dazu. Mommy hat für die Zeit von Paulines Besuch extra eine Monatskarte gekauft, mit der wir im ganzen Verbundnetz herumfahren können.
Einsteigen bitte!

Wenn die Bahn voll ist mit großen Menschen, bleibt ein kleines Dillo am besten in der sicheren Tasche sitzen. Aber wenn es so leer ist wie hier, dann findet sich ein bequemer Platz auf der Lehne, um aus dem Fenster zu schauen.

Leider wartet die Bahn nicht auf Fahrgäste mit kurzen Pfoten. Die kriegen wir nicht mehr!

Was sagt der Fahrplan? Hmmmm…

Also müssen wir waaaaaarten.

Manche Bahnen haben sogar solche Sitzbänke für kleine Passagiere an den Fenstern!

Die Bahn fährt aber nicht nur durch die Stadt, sondern weit raus zu all den kleinen Städten und Dörfern in der Umgebung. (Na gut, nicht zu allen, aber zu sehr vielen.) Manche Haltestellen liegen echt in der Pampa, so wie diese hier. Das da hinten ist übrigens die Rheinbrücke, die wir Euch neulich schon gezeigt haben.
Man kann stundenlang mit der Straßenbahn durch die Gegend fahren, wenn man will…

… sogar bis weit hinauf in den Schwarzwald! Zum Abschluss ihres Besuchs hat Russell Pauline nämlich zu einem großen Ausflug eingeladen. Aber davon erzählen wir Euch morgen!

Die schönen Ecken von Karlsruhe

Pauline hat die schönen Ecken von Karslruhe entdeckt. Die mit ohne Baudrrrren.

Doch, es gibt sie: Straßen ohne Baustellen. Schöne Altbauviertel. Pauline hat sich heute auf die Suche nach ihnen gemacht.

Eine Kirche und ein Platz mit ganz neuen Bänken.

Auf einem anderen Platz steht in der Mitte dieser seltsame Brunnen. Mommy hat etwas von „Jugendstil“ erzählt. Okay, die Kindlein, die darauf herumtanzen, sind in der Tat noch recht jung.

Der Pelikan hier ist hingegen ein müder alter Herr. Hey, aufwachen!

Das ist doch nicht wirklich ein Kohlkopf da oben drauf?
Doch, es ist einer, denn auf diesem Platz findet der Wochenmarkt statt.

Noch eine schöne Straße mit Bäumen in der Mitte.

Hier lässt sich’s bestimmt auch gut wohnen.

Vive la France!

Paulines Märzquertier – Karslruhe – ist auch ganz am Rand von Deutschland. Nicht am Rand zum Schokoladekaufland oder zu den Rumkugeln, sondern…


Auslandien? Klaro. Das können wir auch.
Die Grenze ist nicht weit, und wir können sogar mit Mommys Straßenbahnfahrkarte rüberfahren.
Das ließ sich Pauline nicht zweimal sagen. Damit sie sich nicht verirrt, ist Herdenchef Enrico mitgefahren. Endlich wieder ein Mungo als Gesellschaft!

Wissembourg ist gleich hinter der Grenze. So sah es dort früher mal aus. Das Tolle daran ist, dass es heute noch fast genauso aussieht.

Das da ist kein Hotel, obwohl „Hôtel de Ville“ dransteht, sondern das Rathaus. Blumen gibt es dort überall, im Sommer sollen es noch viel mehr sein.

Das ist doch der Overkill an Romantik, oder?
Der Turm dahinten gehört zur ehemaligen Klosterkirche. Die schauen wir uns nachher noch an.

Festhaaalten! He, was machst du denn, du Kirche?

Noch mehr Blumen und schöne alte Häuser.

Pauline musste unbedingt wieder King Kong spielen. Das hätte sie aber besser gelassen…

Auweia, Pauline, schau dir das Dach an! Was hast du denn da angestellt?!?

Jetzt aber nichts wie weg, bevor sie uns erwischen…

Hey, halt mal an, wo sind wir denn hier? Das sieht ja schön aus mit dem Fluss in der Mitte.

Dieses Viertel heißt auf Elsässisch “ ’s Bruch“ und der Fluss ist die Lauter.

Ein Dillo-Pool mit Dusche! Dass die hier das Freibad schon offen haben… Heute ist es aber ein bisschen kalt zum Baden.

Da weiß man gar nicht, wo man sich zuerst hinsetzen soll zum Fotografieren.

Das ist aber ein lauschiger Garten.

Eine Stadtmauer haben die hier auch!

Da ist wieder die Kirche. Hier stand vor langer Zeit ein großes Kloster. Vom Kreuzgang ist nur noch ein Stück übrig.
Das muss Pauline erkunden.

Neben der Kirche gibt es eine kleine, sehr alte Kapelle. Die Tür war offen, also sind wir rein. Ganz schön dunkel hier! Irgendwie ein bisschen unheimlich.

Jetzt reicht es uns aber mit dem Sightseeing. Wir streiken! Wir haben HUNGER!

Wie wär’s damit?

Oder sowas? Was nehmen wir denn?

Als nächsten Gang einen Elsässer Gugelhupf, den sie hier „Kougelhopf“ schreiben…

Und zum Nachtisch für jeden noch ein Schokobrötchen.
Mjamm, wir mögen die französische Küche!

So gestärkt, können wir uns noch ein bisschen weiter umschauen.

Da gibt es noch hübsche Altstadtgassen zu erkunden.

Allmählich tun aber die Pfoten weh vom vielen Laufen.
Hey Pauline, bist du müde? Du hängst ja rum wie ein Erdferkel!

Wann fährt der nächste Zug nach Hause? Okay, den nehmen wir…

Pauline und die Musik

Dass Pauline ausgessprochen musikalisch ist, hat sie ja bereits vor Antritt ihrer langen Reise bewiesen, aber wie wir erfuhren, kann sie ihr Talent in der Märzbleibe voll ausleben.


Unsere Mommy singt ein bisschen und geht sogar einmal die Woche zum Gesangsunterricht. Klar, dass Pauline mit musste.

So viele Noten liegen da rum. Was singen wir denn als erstes?

„Ein Klavier, ein Klavier!“
Wenn man von oben mit voller Gürteltierbreite auf die Tasten springt…

… dann gibt das einen satten Sound!
Und im Klavier spiegeln kann drrr sich sogar auch noch.

Aber Pauline kann tatsächlich Klavier spielen, wer hätte das gedacht. Der Flügel ist bloß ein bisschen groß für sie. Man bräuchte ein zwanzigpfötiges Ensemble.

Dort hat sie sogar einen sehr kuscheligen neuen Freund kennen gelernt. Hoffentlich wird Nutello nicht eifersüchtig!

Pauline am Rhein

Pauline hat viel nachzuholen und so konnte sie auch strahlender Sonnenschein nicht von einem spontanen Spaziergang abhalten.


Da das Wetter heute doch viel besser war als der Wetterbericht, entschloss drrr sich am Nachmittag zu einem spontanen Spaziergang am Rhein. Wie kommt man da hin? Natürlich mit der Straßenbahn, wir sind schließlich in Karlsruhe.
Auf einmal stand Pauline vor einem hohen Damm. Was ist denn dahinter? Mal nachschauen…
Das ist der Rhein? Der ist aber groß und breit!
Windig ist es auch. Aber auf dem Damm kann man toll entlanglaufen, und runter zum Wasser geht es auch…







Frühling aus der Sicht eines Schneemanns

Es wird jeden Tag ein Stückchen wärmer. Das Thermometer klettert fleißig und Mitte März ist auch schon fast vorbei.

Auf dem Balkon wird es immer grüner und die Petersilie schmeckt schon wieder ganz *mampf* lecker.

Die ersten mutigen Gärtnereien werden unternommen…

…und alle freuen sich, über den anklopfenden Frühling.

Alle? Nein, nicht alle. In der Ecke unserer Eckbank, da sitzt jemand – er ist kein Perlsack – der den steigenden Temperaturen mit gemischten Gefühlen entgegen sieht.

Darf ich vorstellen: Zimi.

Zimi, seines Zeichens Schneemann hegt ernsthafte Befürchtungen, von der immer wärmer werdenden Frühlingssonne weggeschleckt zu werden.

Da muss Abhilfe geschaffen werden. Vielleicht im Kühlschrank? Hmmm… nee…. zu viel Salat.

Aber da gibt es doch *kletter*…

…über dem Kühlschrank…. rutsch mal ein Stück, Du Tiefkühlspinat *schieb*

Na wer sagt’s denn.

Na dann mal einen angenehmen Sommerschlaf, Zimi. Wir wecken Dich dann, so bald der erste Schnee fällt.

Pauline in Ettlingen

Pauline hat ihn gefunden, den Teil ihres Märzquartiers ohne Baustellen.


Pauline hat inzwischen genug von den Baustellen und möchte gern Orte besuchen, an denen es keine gibt – oder wenigstens nicht so viele. Das einfachste Ziel für einen Kurzausflug ist Ettlingen. Nach einer halben Stunde Straßenbahnfahren stieg sie dort aus und…

Oh schaut mal, da ist ein Schloss! Und so viele Blumen. **Schnupper**

Und so sieht es im Schlosshof aus. Schick, aber die ganze Architektur ist nur auf die Wand aufgemalt.

Die haben hier ulkige schiefe Fenster.

Russell spielt gern King Kong und hat Pauline erklärt, wie das geht: man klettere aufs Dach und schaue von oben runter…

Es war ein warmer Frühlingstag, und die Menschen sammelten sich an den Tischen draußen vor den Eiscafes und Lokalen.
Eis wollten wir auch, aber erstmal schauten wir uns weiter um.

Das ist das Rathaus.

Die katholische Stadtkirche ist von vorne barock und von hinten gotisch, aber von allen Seiten fotografierenswert.

Dahinetr fließt ein kleiner Fluss mitten durchs Städtchen. An seinem Ufer stehen schöne alte Häuser.

Die Trauerweide bekommt schon grüne Blätter! Es ist doch erst Mitte März!

In den Gassen der Altstadt

An einem Haus hängt diese sehr alte Steintafel mit einem Mönch, der in eine Seitengasse zeigt. Der hat übrigens nicht den Schluckauf – „hic“ heißt „hier“. Er ist ein Wegweiser und sollte den Leuten zeigen, wo das Hospital ist.
Pauline fühlte sich aber gesund und wollte nicht ins Krankenhaus.

Also zurück ins Städtchen. Wie wär’s mit einer Schönheitsbehandlung? Aber die hat Pauline doch eigentlich nicht nötig.
Also suchte drrr lieber eine Eisdiele auf.

Mjammmm schleck

Zähltag

Was ein guter Rudelchef ist, der sorgt nicht nur für ausreichend Gummibärchenzufuhr, sondern kontrolliert auch von Zeit zu Zeit, ob denn noch alle anwesend sind.

8 Tapire – vollständig
4 Waschbären – alle da
2 Teebommelbären – stimmt

Nur bei den Drrrrs, da ist die Zählung bereits nicht so ganz ohne.

Unser erstes Drrrr, das ist Pauline. Dann kamen Nutello und Anton…

…Mathilde…

…Sunset…

…Fou…

…Sophie…

…Frederick, Kekx und Krümel.

Rutscht mal was zusammen hier, es könnte eng werden!

Amadeus, Fleur, (B)engel, Sara, Brain, Sokrates,…

…Fiona, Guinness, Brownie, Sugar…

…Pyjama, Kringel, Lavande, Mirror.

*zähl*

*Strichliste mach*

*nochmal zähl*

„Das macht zusammen 41 Gürteltiere.“

…wollte ich gerade mungon, da kam die Menschin von der Arbeit nach Hause und hatte jemanden mitgebracht.

Dieser jemand stellte sich als „42“ vor.

Das ist also 42. Nummer 42 der Bewohner des roten Regals…

…und auf der Suche nach der Frage zur Antwort: 42.

Das wäre doch gemungot, wenn wir diese Frage nicht finden. Oder?

Pauline und die Karlsruher Baustellen

Pauline hat Karlsruhe erkundet und dabei so einiges erlebt:


Pauline wollte selbstverständlich die Stadt besichtigen. Das erste, was man in Karlsruhe sehen muss, ist das Schloss. Leider sieht man nicht viel von ihm, weil alles hinter Baugerüsten versteckt ist! Anscheinend wird das ganze Gebäude ringsherum gerade aufgehübscht.

Dafür ist es im Schlosspark umso schöner. Die Frühlingssonne hat Horden von Menschen ins Freie gelockt, die auf den Wiesen herumsitzen und -liegen.
Da kann sich auch drrr ihr Bäuchlein bräunen lassen!

Nach einer kurzen bis längeren Ruhepause auf der Wiese ging es weiter. Pauline traf diesen Herrn, der sich als Karl Friedrich, Großherzog von Baden vorstellte. Er steht da oben auf seinem Sockel und schaut sehr misstrauisch Richtung Marktplatz.
Wie sich zeigen sollte, gibt es allen Grund für das Misstrauen.

Was ist denn hier los? Die buddeln alles auf! Den Marktplatz kann man gar nicht richtig anschauen.
Mommy erklärte, dass in Karlsruhe ein Tunnel für die Straßenbahn gebaut wird und dass die Innenstadt für etliche Jahre eine einzige Baustelle ist. Alle sind wohl ziemlich genervt davon. Mommy nennt es „die kürzeste und überflüssigste U-Bahn der Welt“.
Der nette Bauarbeiter wollte Pauline gleich mitnehmen und ihr die Baustelle zeigen, aber das hat sie sich doch nicht getraut.

Da ratterte nämlich ein riesiges gelbes Monster quietschend durch die Gegend.

Shoppen macht auch nicht viel Spaß, wenn man die ganze Zeit aufpassen muss, dass man nicht in die Baugruben fällt!

Hurra, endlich ein Platz ohne Baustelle! Hier gefällt es mir schon besser. Das hinter mir ist übrigens die Stephanskirche, sagt Mommy.

Noch eine Kirche und gleich wieder der nächste Bauzaun. Die spinnen, die Karlsruher…