Frühlingsgrüsse von Pauline

Tja, im Allgäu freut Drrrr sich über die ersten Schneeglöckchen und postwendend kam Post von Pauline.

Eine „kleine Auswahl“ an ganz viel mehr Frühling.

Sooooo schön.

Dankeschön!


Hallo Sonja,

Schneeglöckchen? Darüber kann Pauline nur schmunzeln. Hier am Oberrhein ist schon richtig Frühling, und es blüht so allerlei. Sogar der Mandelbaum an der Kirche und die Scillawiese im botanischen Garten. Anbei eine kleine Auswahl!

Viele Grüße
Kathrin

In Auslandien

Unsere Menschin, die ist bei ihrer neuen Arbeit regelmässig in Auslandien. Kleinwalsertal nennt sie das. Eigentlich jede Woche einmal. Von dort hat sie leckere *hicks* Rumkugeln mitgebracht. Also sie selber, die isst die nicht. So bleiben mehr für uns.

Nun war vergangenen Samstag herrlichster Sonnenschein und die Menschen haben was von „ins Tal fahren“ gedrrrrt. Das mit diesem Tal sagt die Menschin beim Arbeiten in Auslandien auch immer, also war das DIE Gelegenheit zu sehen, wo diese leckeren Rumkugeln herkommen.

Die Wahl fiel auf Korbinian, schließlich hat er bereits Auslandserfahrung. Ab ins Auto und los geht’s. Immer in Richtung der weissen Berge.

Nach gerade mal 20 Minuten oder so, waren wir angekommen. Erstmal gab es einen leckeren Kaffee.

Und dann gab es Aussicht.

Gaaaaaanz viel Aussicht.

Und Skifahrer sind auch noch unterwegs…

…auch wenn der Schnee schon recht knapp bemessen war.

Der Schlitten da, der steht schon auf dem Trockenen Grünen.

So ziemlich fast mitten auf der Skipiste, da stand ein komisches, viereckiges Ding. Mit einer Tür dran. Eine T-e-l-e-f-o-n-z-e-l-l-e haben die Menschen das gekannt. Telefon? Ist da etwa….

…in der Tat: da ist ein Telefon. Anscheinend haben sich die Handys noch nicht bis nach Auslandien durchgesetzt.

Na gut, die Menschin hat mir dann erklärt, dass das Telefonieren mit einem Handy in fremden Ländern teuer ist und drum steht da noch so ein Telefonzedingens. Früher standen die wohl überall rum. Auch in Deutschland.

Da wir nicht telefonieren wollten, haben wir die Aussicht genossen und sind weiter spaziert.

Fussgänger und Getragenwerdende bitte hier lang!

Eine Kurve weiter, da stand ein grünes Monster. Ein Schneespuckemonster.

Das muss doch gleich genauer untersucht werden *kletter*

Uiuiui, da kommt also der Schnee raus! Ist aber gar nicht kalt *hihi*

Von dem Schneespuckemonster aus hat Ferkel einen drrrrastischen Ausblick. Da hinten rechts unten, da arbeitet die Menschin, wenn sie morgens nach Süden (= zu den Bergen hin), statt nach Norden (= von den Bergen weg) fährt.

Die Menschen haben dann noch mehr Kaffee getrunken und die Aussicht genossen, bis wir wieder zurück ins Allgäu gefahren sind.

Wieder zurück, gab’s noch ein Sonnenbad auf dem Balkon. Hier liegt auch gar kein Schnee mehr, dafür… da hinten… da sind doch…

*kletter*

….Tatsache: da wachsen Schneeglöckchen.

Hier ist Frühling.

Zwei Jahreszeiten und zwei Länder an einem Tag. Was war das aufregend.

Jetzt aber endlich ein entspannendes Sonnenbad!

*chhhrrrrpfüüüüü*

Pauline mówi po Polsku – Pauline spricht Polnisch

Wer so weit reist, wie unsere Pauline, der lernt auch viele verschiedene Sprachen kennen. Bayrisch, Hochdeutsch und Säächsisch hat sie bisher problemlos verstanden. Jetzt versucht sie sich sogar in Polnisch.


Pauline hat sich schnell eingewöhnt und angefangen, ihr neues Quartier zu erkunden. Nun hat sie auf dem Schreibtisch ein seltsames Buch entdeckt. Anscheinend geht es darin um Essen, aber…

Hä? Was ist denn das für’n Zeug? Das versteht doch kein Dillo.
Polnisch ist das? Aha, Eure Mommy macht zur Zeit einen Sprachkurs. Das muss ich auch ausprobieren…

Cześć! Pozdrowenie z Karlsruhe!
Hallo! Grüße aus Karlsruhe!
Jak nazywasz się? – Nazywam się Pauline.
Wie heißt du? – Ich heiße Pauline.

Kim jesteś? – Jestem pancernikem.
Was bist du? – Ich bin ein Gürteltier.
Das Wort für „Gürteltier“ steht natürlich nicht in Mommys Schulbuch. Aber man kann Wikipedia durchaus als Wörterbuch benutzen…
Gürteltier heißt also „Pancernik“. Aber jetzt wird’s richtig gemein. Polnisch hat nämlich nicht vier, sondern sieben Fälle. Und schätzungsweise braucht man hier den Instrumental, meint Mommy…

Mieszcasz w Karlsruhe? – Nie, tu jestem w odwiedziny. Jestem z Bawarii!
Wohnst du in Karlsruhe? – Nein, ich bin hier zu Besuch. Ich komme aus Bayern!
Tu spotkałam siedem pacnerników. Nazywają się Leonieke, Tuamotu, Primavera, Ronan, Sophie, Fragolino i Filou. Tu też jest Mungo, ma na imię Enrico. Już znacie Enrica z forum perlsackowe. (Das Wort haben wir eben erfunden.)
Hier habe ich sieben Gürteltiere getroffen. Sie heißen Leonieke, Tuamotu, Primavera, Ronan, Sophie, Fragolino und Filou. Hier gibt es auch einen Mungo, sein Name ist Enrico. Ihr kennt Enrico schon aus dem Perlsackforum.
A tu mieszka Russell, oczywiście! Russell jest wombatem z Australii.
Und hier wohnt Russell, selbstverständlich! Russell ist ein Wombat aus Australien.

Pauline in Karlsruhe

Nachdem wir letzten Monat mal wieder gründlich vergürtelt wurden – nicht ein einziges Foto haben wir bekommen, kein Lebenszeichen, einfach NICHTS – heute die gute Nachricht:

Pauline ist wohlbehalten bei Russel angekommen!


Pauline ist endlich in Karlsruhe angekommen und wird von Russell in Empfang genommen.
Hey, aufwachen!

Hallo Pauline!

Pauline bekommt den Ehrenplatz im Regal und muss erst einmal erzählen…