Freitagnachmittag – fast wie Urlaub.

Freitag, das ist der Tag, an dem die Menschen meistens schon mittags freudig „Feierabend“ drrrend nach hause kommen. So auch gestern.

Da das Wetter – nach drei Wochen Regen ausnahmsweise – viel zu schön für Stricknadeln und Sofa war, haben sie die Drahtesel gesattelt und sind einen halben Ort weiter geradelt. Ihr Ziel war die Starzlachklamm. Eine Klamm ist, so hat die Menschin erklärt, das ist der Anfang eines Flusses. Aus einem Berg kommt Wasser raus, das wird immer mehr, gräbt sich über die Jahre Jahrtausende in den Stein und übrig bleibt, eine stetig tiefer werdende, mehr oder minder enge Schlucht mit Bach. Eine Klamm.

Das Wasser ist ganz klar…

…und gar nicht tief. Nur ein ganz kleines bisschen tiefer, als der Menschin ihre Hosenbeine kurz waren *hihidrrr*

Von der Seite kommt noch eine kleine Quelle aus dem Wald, die auch zum Fluss werden will. Hört ihr es plätschern?

So ein Berg spuckt nicht nur Wasser aus, sondern auch Steine. Viele Steine. Grosse, kleine, flache, runde,… Sogar einen grrrrrünen habe ich gefunden.

Diese Steine lassen sich doch….

…stapeln.

*schups* noch einen oben drrrrauf.

Wenn Drrrrr genügend Steine aufeinander balanciert, dann gibt das ein Steinmännchen.

Das geht auch im Wasser *Pfötchen dabei abkühl*

Nun gut, manchmal fallen diese Steinmännchen auch einfach wieder um. *guck links guck rechts ich waaaar das nicht*

Guck, alles wieder heile!

Steinmännchen sind wie Gürteltiere: sie sind Rudeltiere!

Auf Steinen lässt es sich aber auch hervordrrrend einfach sitzen…

…sonnen…

…und die Aussicht genießen.

Ja, wir haben es schon drrrrastisch schön hier. So viele – im Moment sogar noch mehr – Menschen fahren ziemlich weit und zahlen jede Menge Geld, um ein paar Tage im Jahr im schönen Allgäu zu sein. Wir hingegen müssen nur das Schnäuzchen zur Tür raus strecken.

Und wo so ein Fluss aufhört, das sehen wir in vier Wochen, haben die Menschen gesagt.