Weihnachten mit Pauline

Weihnachten daheim, das ist schon drrrrastisch. Wenn man so ein richtiges Daheim hat – sagt die Menschin.

Wir haben gerade diskutiert, ob die Weihnachtsgummibärchen nun ein angemessenes Feiertagsfrühstück sind….

…da ging unser neuer Mitbewohner bereits wieder seiner Lieblingstätigkeit nach. Graben.

Dürfen wir vorstellen: Grabowski.

Unser neuer Mitbewohner und ein Weihnachtsgeschenk von der lieben Tine, bei der Pauline den November verbracht hatte. Grabwoski redet ganz komisch. Drum hat er auch eine extra Anleitung ein extra Wörterbuch mitgebracht…

…dass wir ihn verstehen. *hihidrrr*

Er gräbt gerne. Das haben wir schon verstanden. Und er sieht wohl nicht ganz so gut.

Bald gibt es ganz viel zum Umgraben draußen. Pünktlich gestern Abend hat es nämlich angefangen zu schneien. In dicken, weissen Flocken…

…und es werden immer mehr.

Pauline in Sonthofen

Nach einem gemütlichen Frühstück hat Pauline gerade alte Bekannte begrüsst….

…als ihr Blick aus dem Fenster fiel.

Drrrrrastisch – hier sieht es ja wirklich so aus, wie auf Euren Fotos und in dem Video. Ob wir mal nach draussen drrren?

Das lies sich Henry nicht zwei Mal sagen, packte die warmen Schals und Pauline und zeigte ihr unseren drrrastischen Ausblick.

Erstmal vom Balkon aus (ja, sowas haben wir jetzt auch) und dann ging’s ganz nach draußen.

Pauline, wir Du wohnst jetzt in Sonthofen….

…und die haben extra ein „Willkommen“-Schild für Dich aufgestellt!

Gleich hinterm Haus gibt es einen Spielplatz. Mit Schaukel…

…und Wippe.

Kletter mal rüber…

*hüpf*

Wer wollte da gleich noch den Nachschlag beim Frühstück, Henry? *hihidrrr*

Nur wenige Gürtel weiter, da fliesst die Iller. Da kann man im Sommer drin baden und dran grillen.

Im Hintergrund, sind Berge. Dort lässt es sich im Winter – also der mit Schnee – mungomässig Schlittenfahrten.

Wieder daheim im Warmen, gab es erstmal einen leckeren Tee und Pauline fing an zu erzählen….

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

…und erzählen…

Wenn der Postmann klingelt.

Lange nachdem das Frühstück aufgefuttert war und die Menschen sich ein – hoffentlich – letztes Mal in den vorweihnachtlichen Innenstadtwahnsinn gestürzt hatten, da hat es an der Tür geklingelt.

„Die Post, ein Paket“, sagte die freundliche Stimme an der Sprechanlage.

Ein Paket? Aber eigentlich warten wir doch auf gar nichts?

Der Absender verriet dann mehr. Das Paket kam von Biggi, Paulines Dezember- und Januargummibärchengeberin. Stimmt, sie hatte die Menschin gefragt, ob sie einen Teil von Paulines Reiseerinnerungen aus dem Karton holen und vorab an uns schicken dürfe. Zur Zwischenlagerung, da der Karton immer grösser und schwerer werde. Klar durfte sie.

Paulines Erinnerungskiste ist das also!

Da bin ich aber mungomässig gespannt. Wo geht dieser große Karton denn auf hier?

Erstmal kam jede Menge Papier zum Vorschein.

Da freut sich der Menschenmann, das braucht der zum Anfeuern für den Ofen *hihi*.

Unter dem Anfeuermaterial kam ein Brief raus. Ein orangener Brief.

Liebe Sonja,
Seid einiger Zeit mache ich mir Sorgen um Pauline, Sie liebt ihre Abenteuer, scheint aber mit den Gedanken abwesend zu sein. Alpha hat sich lang und intensiv mit ihr unterhalten.
Pauline hat Heimweh !!!
Sie vermisst ihre Menschin und auch Das.Mungo.
Sie fragte mich schließlich, ob ich ihr diesen Weihnachtswunsch erfüllen würde.
Somit schicke ich sie zu euch mit einem weiteren Wunschstern im Gepäck. Wünscht Euch etwas und habt ein besinnliches Weihnachtsfest.
Alles Liebe
Biggi und die Zebreselgang

Also ich habe meine Menschin ja noch nicht oft sprachlos gesehen, aber in dem Moment…

…da Pauline aus ihrer Decke kroch, da war sie es.

So kamen im Paket nicht nur Paulines Erinnerungen nach Hause, sondern Pauline selbst und höchstpersönlich saß mit im Paket.

Erinnerungen hatte sie natürlich auch dabei. Sehr viele sogar.

Ganz, ganz, drrrrastisch viele.

Doch bevor sie uns erzählt, was sie in den letzten 3 1/2 Jahren alles erlebt hat, da hat sie sich ein duftendes und wärmendes Lavendelbad verdient.

Den Staub der Strassen, über die sie reiste, von den Tupfen geweicht…

…und den Sand der weiten Wege vom Bäuchlein geschrubbt.

Den Schaum wieder aus den Öhrchen gespült und ordentlich abgerubbelt…

…trocknet Pauline sich nun vor dem Ofen ihren Gürtel und entspannt von der langen, langen Reise.

Ja, auch im Mungo-Haushalt hat sich einiges getan, seit ihrer Abreise im Mai 2011. Wir sind drei Mal umgezogen, wohnen jetzt 600km näher an den Bergen als damals, wir haben einen Ofen und sowieso und überhaupt noch ganz viel mehr.

Oh ja, es wird viel zu erzählen geben.

Pauline als Tierpfleger

Dass Pauline sehr tierlieb ist, hat sie ja schon mehrfach bewiesen. Heute durfte sie sich als Tierpfleger versuchen.


Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn die Menschin macht ihr Versprechen wahr und nimmt mich mit zur Tierpflege. Endlich darf ich das verbotene Zimmer betreten. Zu meiner Überraschung war es angenehm warm und sehr sehr hell. Es hat mich an meine Reisen in den Süden erinnert.

Während ich meinen Gedanken nach ging öffnete sich eine weitere Tür und ein komisch echsenartiges Tier schaute mich etwas verwundert an. Vogel? Wieso heißt du Vogel? …. Ich glaube er wollte nicht mit mir reden.

Dann öffnete sich eine weitere Tür. Und wer bist du? Wo ist denn ein Kopf? Und wo dein Ende? Menschin, das Tier ist unheimlich!

Äh …. Menschin hat gesagt, ich soll da mal ein Auge drauf werfen, während sie am putzen ist. Bitte, bitte liebes Tierchen bleib sitzen

Eins, Zwei, Drei, Vier, …. du hast ja fast so viele Beine, wie ich Punkte! Nein Menschin, das mag ich gar nicht

GEFUNDEN, nach langem suchen. Du bist mir da schon lieber, auch wenn du sehr glibschig aussiehst

Menschin meinte, dass sie mir gerne noch eine andere Bande vorstellen möchte.

Hallo Ihr! ja ihr seid mir viel viel lieber, als diese komischen Exoten im anderen Zimmer. Euch kann man wenigstens anfassen

Und streicheln, und massieren, ….

veganes Weihnachtswichteln

In den unendlichen Weiten habe ich eine Aktion des veganen Weihnachtswichtelns entdeckt.
Mit genauer Erklärung – für vegane Neulinge oder Neugierige ohne Vorkenntnisse – was denn so gewichtelt werden soll und darf:

Das ist ein veganes Wichteln – bitte achte darauf, dass Dein Geschenk keine tierischen Produkte enthält (auch keinen Honig, Bienenwachs, etc.) Das Geschenk soll von Herzen kommen und etwas sein, was Dir selbst eine Freude bereiten würde.

Nun ja, wir bekommen doch soooooo gerne Post und dann auch noch mit tatsächlich geniessbarem Inhalt? Die Anmeldung war schnell geschrieben.

Heute war es dann so weit, der Postbote hat geklingelt und ein großes, rotes Paket gebracht.

Jetzt heisst das zwar Weihnachtswichteln, aber hättet ihr noch zwei ganze Wochen neben so einem großen roten Paket sitzen können wollen?

Genau, ich auch nicht.

Was ist denn da…

…huch *hatschiiii*.

Erstmal erwartete uns ganz viel Nasekitzelwatte.

Tief drinnen kam ein Tee-Adventskalender zum Vorschein. Nur gut, dass ich nicht warten konnte. Stellt Euch vor, der Adventskalender wäre erst am 24. Dezember gefunden worden. Dann hätte der ja ein ganzes Jahr warten müssen?

Außerdem war noch eine Karte dabei…

…Gummibärchen, die leider ganz und gar nicht vegan sind…

…und ganz viele (fusselige) Räucherkegel. Die duften sehr fein!

Außerdem noch jede Menge von diesem Nasekitzelzeugs. Meeeenschiiiin! Fusselbüüüürste!!

So isst schon besser.

*hatschiii*

Liebe Laura aus Stuttgart, lass Dich umpfoten! Vielen lieben Dank für das mungomässige Wichtelpaket. Ich bin dann mal Tee 1-11 trinken.

Wir haben natürlich auch ein Wichtelpaket gepackt in den letzten Tagen. Zwar in keinem so bunten Karton, dafür mit tatsächlich veganem Inhalt. Unseres reiste nach Frankfurt und wir hoffen, damit jemandem ein Freude machen haben zu können.

Pauline im Dezember

Pauline ist wohlbehalten im nächsten Monat angekommen.

Anfang Dezember war es wieder soweit und Pauline hatte sich auf die erneute Reise in die Heimat der Zebreselgang begeben.
Diese konnten die Ankunft ihrer altbekannten Freundin kaum erwarten. Dann endlich war es soweit und gemeinsam machte sich die Gang auf den Weg Pauline aus den Fängen der Paketfressenden ähhhh, -aufbewahrenden Maschinen abzuholen.

Jetzt muss das wirklich riesige Paket nur noch die eisigen Treppen hoch, Stufe für Stufe. Und noch einmal Hau – Ruck, Hau – Ruck, …

„Pauline? …. Pauline wo bist du?“ Hm, egal in welcher Ecke Pauline wohl auch stecken mag, sie hatte ne Menge Lesestoff dabei

Ahhhh da ist sie ja endlich. Herzlich willkommen als Ehrenmitglied der Zebreselgang

ein nicht ganz normaler Sonntag

Sonntagmorgen kurz nach Acht und die Menschen sind schon wach und verlassen das Nest. Was ist denn da los? Habe ich mich im Kalender verguckt? Heute ist doch gar kein unter-der-Woche-Tag?

Sicherheitshalber habe ich mich da mal angemungot und bin mit. Wer weiss, was die vor haben.

Zum Bahnhof sind sie gelaufen. Im kalten Nebel *brrr* und in den Zug nach München geklettert. München? M-ü-n-c-h-e-n? War da nicht?

Genau, es ging zur Wintertollwood nach München.

Dort gab es Nicht nur Glühwein…

…sondern auch einen Perlsacktierstand. Dort war allerdings soooo viel los, dass man auf jeglichen Fotos sowieso nur Menschen von hinten gesehen hätte. Na und wie die auseshen, das wisst ihr ja. Müssen wir also nicht knipsen, neh?

Im Zug auf dem Heimweg war’s dann auch schon zu dunkel – Winter ist schon irgendwie doof, so lange kein Schnee liegt – und so haben die Menschen völlig ungeknipst die Taschen ganz viel voller nach Hause getragen, als wir morgens los sind.

Ganz viele tolle Sachen hat es gegeben.

Einen Gürtel mit verbrannten gebrannten Nüssen…..

…und einen mit Kaleidoskop.

Dieses Kaleidodingens, das ist mal echt mungomässig. Auf einere Seite ist eine Glaskugel und die andere ist zum Reingucken

Da sieht drrrr auf einmal ganz viele Gürteltiere und alle sehen sie gleich aus… Und drrrrrehen sich….

Mungotastisch das….. !

Alle Jahre wieder…

Alle reden schon von Weihnachten und dabei liegt doch noch gar kein Schnee. Dann müssen wenigstens Laible her.

Gesagt, gedrrrrt…..

Halligens Gekekse sollte es auf jeden Fall werden.

Erstmal die Mehlbeisse anwerfen….

ein Wenig *oops* eine Tüte Backpulver dazu..

…Zucker darf auch nicht fehlen…

…und alles zusammen rühren.

Da unser Kühlschrank an chronischer Gemüseüberfüllung leidet, musste der Teig auf den Balkon zum Abkühlen. Da ist ja auch die Aussicht viel schöner.

Bevor der Teig zu Knubbeln gedrrrt wird und mit dem Schnäuzchen Marmelademulden gestupst werden, bin ich noch eben auf den Dachboden gedrrrrt und hab die Marmelade geholt.

Die leckere Pflaumenpunschmarmelade vom vergangenen Herbst eignet sich dafür ganz hervordrrrrend.

Ab in den Ofen…

..und Warten.

Die Warterei war aber sehr kurzweilig, denn wir wollten ja auch noch dieses kleine gelbe Türmchen, das nun schon geschlagene zwei Mal mit umgezogen ist, verarbeiten.

Dieses Türmchen wartete nun schon seit letztem Weihnachten darauf, zu Lebkuchen veredelt zu werden.

Dazu muss der Sirup warm gemacht werden. Das geht am aller besten im roten Topf mit den weissen Tupfen.

Während wir uns durch den Lebkuchenteig gedrrrrt haben – das ist vielleicht ein zähes Zeugs – war das Marmeladengekekse fertig. Gleich mal eins probierrrren.

Zum Geniessen war aber noch gar keine Zeit, denn dann wollten schon die Lebkuchen ausgerollt werden. Danke dem tollen Tipp mit dem Backpapier, haben wir uns das Frischhaltefolienmassaker gespart…

…und die Lebkuchen unfallfrei in den Backofen buxiert.

Nebenbei noch etwas Einhornstreusel auf die Gewürzkekse

…und jetzt wünschen wir Euch allen einen leckeren zweiten Advent!