Der Blutmond

Der Gürtel an sich ist nun nicht gerade der geborene Frühaufsteher. Doch alle haben vom Mond gedrrrt, also haben wir Gummibärchen gezogen und einer musste früh raus…

…um mit der Menschin auf dem kalten Balkon auszuharren.

Doch es hat sich gelohnt. Ist er nicht faszinierend, der Blutmond?(Klick macht grösser)

So ein Blutmond, der kommt nur alle paar gar nicht mal so häufige Jahre vor und wenn drrrr da so in drrrrr Kälte steht und verschlafen in den Himmel guckt… Dann ist das schon irgendwie nachvollzihebar, dass die Menschen ganz viel früher, als es noch keine Tante Wiki gab, Respekt und Angst bekamen.

Doch auch, wenn einem eine Menschin erklären kann, was da so vor sich geht… Es ist faszinierend!

P.S. Und jetzt erstmal einen warmen Tee.

rote Beete in Schokolade

Ääähm… Menschin…. was sollen denn die roten Beete in der Kuchenform?

Du willst da einen Kuchen draus… *kugel vor drrrren*…. Zum Kuchenbacken nehmen wir dann doch lieber die altbewährten Inhaltsstoffe.

Schön schmelzen, liebe Schokolade!

Dieses Schummel-Ei könnten wir noch verwenden. Das haben wir doch mal zum prodrrrren geschenkt bekommen.

Koksmehl soll noch mir rein. Das musste sogar unsere Menschin extra besorgen, obwohl wir ja echt viel in der Backschublade haben. Das Einkaufen hat sich gelohnt. Das Zeug riecht zum reinsetzen lecker!

Dann kam sie wieder mit ihren roten Beeten an. Pürieren sollten wir sie. Na gut, Du wirst schon sehen, dass das nur die Küche und den Kuchen versaut.

Da, guck! Der ganze Kuchenteig ist rosa! Das sieht aus wie Hackfleisch!

Die Farbe liess sich von der Schokolade überdecken – Schokolade is(s)t eben immer gut. Aber, aber, aber…..

Ja, wir geben’s zu… auch aus roten Beeten lässt sich ausgesprochen leckerer Schokoladenkuchen drrren.

Will jemand das Rezept?


200g Butter (geschmolzen)
150g dunkle Schokolade (geschmolzen)
200g rote Beete (gekocht und püriert)
100g gemahlene Mandeln
150g Kokosmehl
1/2 Tüte Backpulver
etwas Vanille
3 Eier – müssen keine echten sein
1 Pr Salz
100g Agavendicksaft
3 Blätter Minze

25 Minuten bei 150 Grad backen

Einmal Italien und zurück.

Es war einmal am Freitagmittag. Die Menschen kamen vom Gummibärchenverdienen und haben das Auto voll gestopft.

Dann sind wir los gefahren.

Erstmal Richtung Süden.

Immer näher an die Berge und bis fast zum Schnee.

Durch Kurven und Tunnel und Kurven und Tunnel und noch mehr Tunnel und noch mehr Tunnel.

Wir haben uns dann mal nützlich gemacht und das Tunnel-Luft-bleib-draußen-Spiel gespielt.

Die Schilder wurden immer fremder…

…und als wir von h=ganz hoch rauf wieder ganz weit runter kurvt waren, tauchte ein See neben uns aus.

Lago Maggiore heisst der. Das klingt aber schon sehr italienisch, oder?

Tatsache. Wir fahren nach Italien.

Da vorne ist Italien!

Benvenuti dann auch!

Ganz gar nicht mehr viel weiter haben wir uns den „Platz 125“ gesucht…

…und das Auto wieder ausgepackt. *puuuump*

Bitteschön: unser Zuhause für das Wochenende. Mit Gürteltierhängematte, versteht sich.

Auf der anderen Seite unseres drrrastischen Zeltes da war direkt der See.

Hach, ist das entspannend hier.

Wenn wir den See sehen, dann brauchen wir gar kein Meer mehr…

*soifz*

Der Menschenmann hat uns auch hier ganz leckeres Futter gekocht.

Angucken kann man auch ganz viel, aber das haben wir die Menschen alleine machen lassen.

Enge Gassen.

Bunte Balkone.

Und da…

..ja, da ist der See wieder.

Der See.

Die Menschen haben sich das alles angeguckt.

Wir bleiben so lange bei dem Rotwein und den Oliven.

Eine weitere Berufung von Pauline…

Wer so viel unterwegs ist wie Pauline, der lernt auch eine Menge.


Da leider der Baby-Menscherich bei der aktuellen Gast-Menschin mit einer Bindehautentzündung kämpft, war nicht viel geboten.
Pauline erweist sich aber als große Hilfe bei der Betreuung des kleinen Manns.

Sie beruhigt ihn, wenn er weint

Sie organisiert passendes Spielzeug (Der Kleine sollte seines Blähbauches viel auf dem Bauch liegen – Will aber nicht)

Sie entfernt dillogroße Bomben und sorgt anschließend fürs passende Outfit

Und dann sorgt sie auch noch dafür, dass das Mobile schön wackelt…

Wahnsinn, dieses Gürteltier!

Hoffentlich wird die kommende Woche besser. Das steht und fällt leider mit der Genesung des BrotBärchens.

Pauline zurück in der Brotbox

Wie in den letzten Monaten auch schon, bereist Pauline im Endspurt ihrer Wanderschaft einige Ziele, die sie schon kennt und bei denen sie sich nochmal blicken lassen will.

Oder… von denen sie glaubt, dass sie sie schon kennt.


Nachdem der letzte Besuch von Pauline schon eine gefühlte Ewigkeit her ist, ist sie nun seit gestern wieder in der BrotBox. Nur ist in der BrotBox quasi nichts mehr so, wie es beim letzten Besuch einmal war. Aber alles der Reihe nach.

Gestern klingelte der Postmann und wir nahmen das ersehnte Paket entgegen. Freudig wurde sich gleich ans Auspacken gemacht.

Schon bei der Begrüßung schwante Pauline, dass es dieser Monat in sich haben wird. Kein großes Empfangskommitee wie letztes mal. Nur die Notbesetzung, bestehend aus Pille und dem MuskelKater. Pille hat sich aber gefreut für fünf – ach, was sage ich – für drölfzig Dillos!
Als sie aus ihrer Reisebox stieg, hörte man auch schon den Grund. Einen sehr lauten Grund. Pauline wusste, dass es sich hierbei um das angekündigte BrotBärchen handeln musste. Bereits bei der vorherigen Gastgeberin wohnte ein Mini-Menscherich. Hier erfuhr sie auch, dass sie wieder so einen kleinen Menschen bedrrrren konnte. Scheinbar hat sie sich darauf gefreut, denn sie kam mit einem kleinen Geschenk für das BrotBärchen.

Ganz vorsichtig schlich sie sich ins Bettchen und betrachtete den kleinen Mann. Der schnarchte aber noch genüsslich vor sich hin.

Weil sie gelernt hat, dass man das ausnutzen muss, wenn man mit einer Mama-Menschin sprechen will… Kam sie zurück ins Wohnzimmer und lies sich bei einem gesunden Snack erzählen, weshalb die BrotBox nun in NRW ist und nicht mehr in Bayern, wer der Bär ist, warum das BrotBärchen schon im Krankenhaus war und und und.
Das dauerte natürlich alles seine Zeit.

Und irgendwie klang das wie ein Déjà-vu. War nicht die letzte Gast-Menschin auch erst Bajuwarin und ist dann in den Norden gezogen!? Da war doch was .

Mal sehen, was Pauline im September noch so alles erleben wird 🙂 Es werden wohl eher die kleinen Abenteuer des Alltages sein, aber die haben es ja bekanntlich auch manchmal in sich.

Abschied aus Hamburg

Wieder ging ein Monat zu Ende…


Zum Abschied durfte ich noch wie verdprochen mit in die Speicherstadt.
Dort stehen riesige Schiffe…

… die Elbphilharmonie endlich ohne Kräne…

… alte Schiffe…

… und die alten Gebäude der Speicherstadt, in denen man jetzt Wohnräume, Restaurants oder Museen findet.

Nicht nur große Schiffe findet man hier, sondern auch alte Schiffe im Traditionsschiffhafen.

Und mit einem Schiff kann man sogar reinfahren in die Speicherstadt.

Jetzt aber schnell zurück und mich von allen verabschieden.
Eine riesige Knuddelrunde gabs zum Abschied.

Und von Tami habe ich ein Halstuch geschenkt bekommen aus dem Stoff aus dem auch Hochzeits- und Taufkleid sind, als Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Aber jetzt wirds Zeit weiter zu reisen.
Eure Pauline