Unser neuer Drrrrr-Turm

Seit Weihnachten steht ein Turm in unserer Küche.

Ein Drrrrr-Turm. Nein, das ist kein Anbau zum roten Regal, sondern da kann man Obst drrrren. Und viele andere Sachen auch.

Erst muss das Kerngehäuse aus dem Obst…

…und wenn drrrr dann durch die Birne durch gucken kann…

…wird die in dünne (gleichmässige) Scheiben gehobelt. Vorsicht, das Hobeldingens ist ganz scharf!

Die dünnen Scheiben kommen alle nebeneinander auf ein Sieb. Das Sieb ist ein Stück vom Turm. Unser Turm hat fünf Stück davon.

Das birnenbescheibte Sieb kommt wieder auf die Dörrmaschine…

…und die ganzen anderen Siebe auch. Drei Birnen und eine ganze Kaki passen da gleichzeitig kleingescheibt rein.

Ganz oben drrrrauf kommt der Deckel…

…und dann schalten wir die Uhr auf drei Stunden (hat die Menschin gesagt).

Jetzt fängt der Turm an, warme Luft durch alle Etagen zu pusten. Die kommt oben wieder raus und riecht wie frischer Obstsalat. *mjammidrrrr*

Vor so viel leckerem Duft drrrrt uns der Gürtel ganz arg und wir überbrücken die Wartezeit mit den Äpfeln und Kakis, die die Menschin gestern Abend schon gedrrrrt hat.

Wenn die Birnen trocken sind, versuchen wir es mit Tomaten, Pilzen, Tompinambur und einer Süsskartoffel. Das geht bestimmt alles auch.

Ob das mit Gummibärchen auch geht?

Wo ist der Schnee geblieben?

Da klingelt doch gestern das Telebimmel, dass der Menschenmann heute arbeiten müsse. Ja wo denn bitte? machen die sich jetzt Rollen unter die Skier? Draussen ist doch alles grün!

Das musste ich mir ansehen und tatsächlich, die haben ein paar Schneeflocken gestapelt und aneinander gereiht.

Rundrum sieht es allerdings wirklich ziemlich grün aus. Nur direkt unter den Schneelanzen und im Schatten liegt ein Wenig weisses Zeugs rum.

Ziemlich eisig und dünn das Ganze.

Der Blick ins Unterland ist auch nicht besser: so weit das Auge reicht nur ganz viel grün.

Schilder, die den Menschen als knapp über dem Boden stehend bekannt sind, gucken menschenhoch aus dem Boden…

Noch’ne Schneekanone, noch ein klägliches Häufchen…

…in der Sonne immer kleiner werdend.

Ne, hier kommt kein Schnee raus. Viel zu warm.

Das Schild da steht im Winter aber auch nicht hier rum…

…und daneben blühen noch die Disteln.

Die großen Bahnen laufen zwar, aber viele Menschen sieht man da nicht damit fahren. Wäre es jetzt richtiger Winter, das würden die sich nur so tummeln im Schnee.

Nochmal Schnee gefunden!

Mindestens zweiandhalb Gürtel hoch!

Da kann drrrr schon mal die Menschin ins Eis schicken, weil wenn die da schon so rumsteht, dann muss Drrrr auch mal auf die Pistenraupe klettern.

Lauter rote x. Nix los hier…

..obwohl das Sommerprogramm noch rumsteht.

Und zum Beweis: 25. Dezember

12 Minuten nach zehn

plus 8.6 Grad

Wenigstens der Winterwanderweg ist auch ohne richtigen Winter da. Lass uns den doch mal lang drrrren.

Eine Bank! Die ist im Winter auch ganz tief vergraben.

Sag mal… Menschin… musst Du Dich zum fotograknipsen eigentlich immer in den grössten Matsch knien? Ja, sagst Du… das gehört so? Na gut… wenn Du das sagst.

Einmal um den Berg rum gedrrrrt war dann gar kein Schnee mehr da.

Guguuuck? Schnee?

Hier am Wegrand: zwei Gürtel breit und eine halbe Nase hoch!

Die Menschin wäre ja nicht die Menschin, wenn sie nur mich mitgetragen hätte. Natürlich gibt es auch leckeren Tee. Der schmeckt auch ohne kalt.

Auf dem Nordhang gegenüber (dort wird nicht beschneit) sieht es auch nicht besser aus.

Guck mal, eine Bergenamenkarte.

Wo sind wir denn?

Ganz im Wald haben wir dann doch tatsächlich dreiundfünfzig Meter Piste gefunden. Mit Skispuren drauf. Das war aber auch schon alles.

Die beiden warten wohl auf Schnee oder zumindest mehr Kälte…

…wir dann mal auch.

Frohes Frühlingsfest.

In der Küche kochen die Kartoffeln für den Weihnachtskartoffelsalat. Auch wenn draussen zweistellige Plusgrade herrschen und von Schnee keine Spur in der Luft liegt, es scheint Weihnachten zu sein.

Eigentlich fühlt es sich ja mehr nach Frühsommer an…

Wie viel Glühwein muss Drrrrr trinken, um in Weihnachtsstimmung zu kommen? Na das werden wir *hicks* testen.

Dazu noch ein paar Plätzchen

…und die richtige Deko.

Dann wird das schon.

Wir wünschen Euch alle geruhsame Feiertage, ganz viel leckeres Essen und nicht zu viele Pflichtbesuche.

Paulines Heimkehr

Henry war gestern schon den ganzen Tag so hibbelig zwischen den Streifen. Immer wieder ist er zum iPad gemungot und hat eine Sendung verfolgt.

An Nachmittag war es dann endlich so weit. Das Paket kam. Also DAS Paket kam.

Vierandhalb Jahre sind zu Ende. Pauline ist wieder zuhause.

Lass Dich drücken, Weltenbummlerin!

Nach so einer langen Reise, ist ein wohltuendes Bad angemessen. Ein Prinzessinenbad. Für die Prinzessin.

Lass Dich verwöhnen.

Den Prinzessinenstaub (und den Staub von der langen Reise) gut abspülen…

…und schön trocken mungon.

Hier vor dem Ofen wartet schon Dein Liegestuhl auf Dich.

Und jetzt: erzähl. Wie ist es Dir all die Jahre ergangen? Was hast Du alles erlebt? Wie ist es wieder daheim zu sein und und und und…

Schnell hatte es rumgesprochen, dass Pauline zuhause ist. Alle wollten sie begrüssen und Ihren spannenden Erlebnissen lauschen.

Und wenn ich alle sage, dann meine ich auch alle…

…also wirklich alle.

Henry und Junior, Onni, das bayerische Glückshormon, vier Waschbären, der Büroeumel, beide Teebommelbären, das Erdferkel, neun Tapire und einundfünfzig Gürteltiere (und zwei Kater und eine zwei Menschen).

Der letzte Abschied

Vierandhalb lange Jahre sind nun vorüber. Paulines Reise neigt sich zu Ende.


Irgendwo in dieser Richtung ist meine Heimat

Hey Pauline, was ist denn los?

Ich habe Heimweh Merle, ich möchte nach Hause gehen

Hier, ein kleines Abschiedsgeschenk

Merle, warum läufst du denn weg?

Ich will nicht, dass du weg gehst

Ach Merle, sei nicht traurig, irgendwann komme ich wieder, ich verspreche es

Komm, lass dich drücken

Tschüss Pauline, kommt gut nach Hause!

Du fehlst mir jetzt schon

Pauline beim Training

Bevor Pauline wieder nach Hause kommt, scheint sie sich noch ein Wenig den Gürtel straffen zu wollen. Will ja eine gute Figur machen bei ihrer Rückkehr.


Heute durfte ich mein Gastfrauchen zum Krafttraining begleiten:

Ob der Knilch zuviel trainiert hat?

Fahrrad fahren im Zimmer? Coole Sache, da wird man wenigstens nicht nass

Ich steh im Tor, im Tor, im Tor und nicht dahinter

Ist das anstregend

Nach dem Training sind wir noch ein bisschen in den Park gegangen

Man, bin ich müde, ich glaube, ich drrre jetzt mal eine Runde