ganz viel Baustelle

Bei uns vor der Türe ist derzeit ganz schön was los. Den ganzen Tag rrrrrumort’s und es wird Erde bewegt. Baustelle nennen die Menschen das.

Gleich vor der Türe steht erstmal ein Halteverbotsschild.

An der Ecke steht das nächste.

Die Strasse lang…

…ihr ahnt es schon: ein Halteverbotsschild.

An der Kurve: noch eins…

…und noch eins. Die gab es anscheinend im Dutzend billiger, denn…

…ein paar Meter weiter, genau: noch eins. Balou parken wir jetzt dann demnächst einfach im Wohnzimmer. Da ist noch (!) kein Halteverbot.

Morgens auf dem Weg zum Gummibärchenverdienen müssen wir jetzt rechts abbiegen…

…ob wir wollen oder nicht, es gibt nur noch den Weg durch die Stadt und beim Bäcker vorbei.

Vor lauter Baustelle, gibt es keinen anderen Weg mehr. Hier wird ganz drrrastisch gebuddelt. Mit vielen Schaufeln…

…die sich in der Abendsonne beraten, wo morgen weiter gebuddelt wird. Hey Mädels, wie ist der Plan?

Die Bagger dazu schlafen schon.

Ob ich da mal….

…hmmmm, eigentlich darf hier niemand weiter laufen. Wobei…. dieses Schild gilt doch nur für Menschen, oder siehst Du da irgendwo ein durchgestrichenes Gürteltier?

Außerdem steht da doch überall unser Name drauf!

Auf den Baggern…

…ganz groß.

Über der ganzen Baustelle – sogar in leuchtend!

Auf jeder einzelnen Absperrung steht unser Nachname…

…ganz drrrrastisch groß!

Da darf ich doch bestimmt mal eine Runde Gabelstapler drrren. Mist, abgedrrrt.

Was steht hier denn noch so alles rum?

Ich wusste noch gar nicht, dass es Baustelle jetzt schon in Eimern gibt. Baustelle to-go sozudrrrren.

Ob das ein neuer Fahrradweg wird? Den alten haben die nämlich auch weggedrrrt. Na das muss aber noch gerader werden. *Schlangenlinien drrr*

Hier schlafen die Strassenschilder. Also alle außer den Halteverbotsschildern. Die stehen ja bei uns rund ums Haus verteilt.

Wo dieses Rohr wohl hin…

…ah, zu einem freifliegenden Gullideckel. Da fehlt noch die Strasse außen rum.

Das wird also mal ein Kreisverkehr. Es lässt sich schon erkennen *im Kreis drrrr*

Um den Kreis außen rum stehen noch mehr Bagger. Leider alle schon eingeschlafen abgesperrt.

Hier besser nichts anpfoten.

Leider ist auch der ganz große Bagger auch schon eingeschlafen. Aber mal probesitzen, das geht.

Seht ihr mich?

Wie groß die ganze Baustelle ist, sieht drrr erst von oben (mit freundlicher Genehmigung von Aspektair – Klick macht groß):

Drückt uns ganz drrrrastisch die Daumen, dass morgen Fahrradwetter ist und wir weder morgens im Dunkeln Pfeile sehen noch abends einen neuen Parkplatz suchen müssen.

Summerbreeze 2016

Letzte Woche sind die Menschen einfach nicht zur Arbeit gegangen. Statt dessen haben sie das Auto voll gestopft bis oben hin und haben was von Urlaub gedrrrrt. Da musste ich doch mit.

Wo geht’s denn hin?

Ab auf die Autobahn und erstmal in den Stau eingereiht, ging es Richtung Dinkelsbühl.

Mit ganz, ganz vielen anderen Menschen zusammen auf einer großen Wiese angekommen, wurde das Auto wieder ausgeräumt. Den Zeltaufbau habe ich den Menschen überlassen und mich – so bald sie hing – in meine Hängematte begeben. Von dort aus hat Drrrr den besten Überblick.

Als alles stand, gab es erstmal ein Bier.

Den ersten Abend haben wir ganz ruhig auf dem Zeltplatz verbracht. Zusammen mit ganz ganz vielen anderen Menschen.

Morgens einen Kaffee…

..und Frühstdrrr.

Frisch gestärkt habe ich erstmal dafür gesorgt, dass wir weiterhin kaltes Bier haben. Dazu hatten wir ein Solarpanel im Gepäck.

Das hält (zusammen mit ein paar Kabeln und der Autobatterie) das Bier schön kalt. Sonnengekühlt sozudrrren.

Um für den Abend perfekt vorbereitet zu sein, habe ich die Aufgabe des Taschenlampe aufdrrrrenens übernommen. Feste kurbeln… das gibt Strom.

Ach… oder einfach in die Sonne legen? Na das hättet ihr mal auch früher erwähnen können. Jetzt hab ich Pfotenkater.

Während die Sonne unser Bier kühlte und die Taschenlampe aufdrrrte, ging es dann auch endlich los. Mit Musik. Mit ganz viel Musik.

Die ganzen vielen Menschen haben sich die Musik angedrrrrrt.

Mir wurde es – so ein schwarzer Schlafanzug (den hier aber irgendwie alle an hatten) ist nicht die beste Wahl in der Sonne – bald zu warm und ich habe mir der Menschin ihren Windmacher ausgedrrrt.

Zwischendurch gab es (eingeschmuggelte) Ravioli…

…und noch mehr Musik.

Sogar Onni kam aus der Tasche gekrochen und hat mit geheaddrrrrt.

Bis es dunkel wurde.

Am nächsten Tag gab es wieder Musik…

…den ganzen Tag…

…bis es dunkel wurde.

Und am nächsten Tag wieder. Ein Abend wurde leider ein wenig feucht. Das waren keine 10 Minuten, die es geregnet hat. Die aber dafür gründlich. Doch so eine Sonne ist echt praktisch. Die kann nicht nur Bier kalt machen, sondern auch Gürtel und Klamotten trocken.

Einfach in die Sonne setzen und trocknen.

Wenn sie richtig scheint, dann geht das ganz schnell. Guckt mal, wie das drrrrrt.

Auch ich war ganz bald wieder trocken. Also nur von außen *hihidrrr*

Am Sonntagvormittag war dann leider alles vorbei. Warum muss Urlaub immer so schnell um sein? Die Menschen haben wieder Autotetris gespielt und wir mussten nach Hause fahren.

Fahren wir da nächstes Jahr wieder hin? Bitteddrrrrr!