Bücher auf Reisen.

Ihr kennt das, wenn das Bücherregal doppelreihig vollgestellt ist und einfach nichts mehr rein passt.

Ehrlich gesagt, haben wir noch nie ein Buch so wirklich zwei Mal gelesen und da wäre es doch eigentlich viel besser für die Bücher, wenn da noch wer anders was von hätte und sich daran erfreuen könnte.

Also haben wir ein paar Bücher aussortiert.
Ja, es sind „nur“ drei geworden, aber doch immerhin ein Anfang.

Diese drrrei Bücher haben wir in den Fahrradkorb gesteckt und sind damit in die Stadt geradelt. Dort steht nämlich ein Schrank. Ein Bücherschrank.

Das ist ein Schrank, in das jeder Bücher reinstellen und auch welche rausnehmen darf.

Wir finden das eine ganz tolle Sache, die die Stadt sich dabei gedacht hat.

Jede Menge Bücher stehen da drinnen. Manche sind nicht so interessant, aber einige lohnt es sich, in die Pfoten zu nehmen.

Guck, hier ist Platz für unsere Bücher.

Macht’s gut, liebe Bücher. Mögen noch ganz viele andere Menschen Freude an Euch haben.

Nein, mitgenommen haben wir heute kein Buch; haben uns ganz fest selber auf die Pfoten geklopft, auch wirklich alle stehen zu lassen. Derderderweil wir wollen ja Platz im Regal bekommen. Ok, den ein oder anderen Titel haben wir uns – nur ganz unverbindlich, versteht sich – gemerkt…. gibt’s ja vielleicht auch als e-Book… mitohne Platz im Regal und so…

Wir haben grüne Männchen gebacken.

Erinnert Ihr Euch noch an diese Kiste? Die hat uns auf Regenbögen zum Essen gebracht.

Neugiereig wie Gürtel einfach sind, haben wir uns da was bestellt.

Eine Halloween-Keks-Kiste.

Nun guuuut, Halloween ist gerade so schon vorbei, also legen wir den Kürbisausstecher mal bei Seite. Aber das Männchen, das ist ja ganz neutral.

Und Kekse gehen doch sowieso immer.

Wie genau funktiodrrrrt das den jetzt?

Hmmmm… erstmal ganz normale Kekse backen, das bekommen wir hin!

Zimmerwarme Butter – Öhm… Kühlschrank!

Ei – Neeeeeee.

Handrührgerät – Ne, wir haben Pfoten.

Nudelholz – Wozu denn sowas?

Die ganzen trockenen Zutaten gut verdrrrren…

…das Ei durch was leichenfreies ersetzen…

…und die harte Alsan aus dem Kühlschrank auf zimmerwarm hinschummeln.

Das mit den zwei Stunden Ruhen ersparen wir dem Teig auch, ein paar Minuten auf dem Balkon bei Minusgraden tut es genauso.

Dann schön platt ausgerollt (mit der altbewährten Kunststoffflasche, dessen Deckel wir sowieso schon nicht mehr finden *hihidrrrr*…)

…und viele kleine Männchen auf das Backblech gedrrrt.

Wir gestehen selbst etwas überrascht gewesen zu sein, dass tatsächlich alle zwei Arme und zwei Beine hatten und haben sie ganz stolz in den Backofen geschoben.

In der Zwischenzeit kam der Regenbogen dran.

Sechs verschiedene Farben und Geschmäcker sind dabei.

Erstmal soll der Zuderpucker gesiebt (was überhaupt gar nix geholfen hat, wir mussten trotzdem ganz viele Klümpchen plattdrrren) werden.

Mit etwas Wasser zu „zahnpastaähnlicher“ Konsistenz verrühren. Nach etwa drölfunachzig Mal zu-flüssig-zu-fest-zu-flüssig-zu-fest hatten wir diese Konsistenz erreicht und der Regenbogen konnte dazu.

Wir haben uns für grün entschieden.

Die grüne Pampe muss in einen Spritzbeutel…

…mit Tülle.

Wie das geht? Ganz einfach: Gürteltier raus, grüne Pampe rein!

Inzwischen waren unsere Männchen knusprig gebacken und wir konnten sie anmalen.

Die Kekse sind wirklich sehr hüpsch geworden. Und freundlich gucken tun sie auch.

Nur mit Zuckerguss scheint es ähnlich wie mit Nudeln, Reis und Sorgen zu sein: drrrr macht sich einfach zu viel davon.

Die Kekse sind übrigens ganz drrrrastisch lecker. Dennoch werden wir den restlichen Regenbogen lieber in unsere Smoothies kippen, denn der Inhalt dieser kleinen, feinen Fläschchen hat nicht nur die Farbe, sondern schmeckt auch tatsächlich nach dem, was drauf steht.
Naja und bei dem, was die kosten…. ist das als „nur“ Farbe für die Kekse ja fast schade!

Nachgezählt

Pauline macht zur Zeit Urrrrlaub bei Halligens Bande im flachen Norden. Dort gibt es gar keine Berge und so ein Wenig scheint Pauline die zu vermissen. So hat sie mich gebeten nachzuzählen, ob in ihrer Abwesenheit auch noch wirklich alle Berge da sind.

Zwar kann ich mir kaum vorstellen, wie einer davon abhanden kommen sollte, aber für meine Pauline tue ich doch (fast) alles.

Auch wenn unser Thermometer schon vor Monaten den letzten Lebenswillen von sich geworfen hat, bin ich mir sicher, dass es heute kalt ist draußen. Also erstmal den warmen Schal suchen um die Streifen einzuwickeln.

Gut eingemungot ab nach draußen.

Hier liegt noch der Herbst rum und der Winter, der hat sich einfach oben drauf gelegt.

*brrrrr* ist das kalt; trotz Sonnenschein.

Der Grünten hat sich auch eingewickelt, aber er ist noch da.

Links die Berge: sind noch da.

In der Mitte die Berge: sind noch da:

Rechts die Berge sind auch noch da!

An den Menschen ihrem Winterarbeitsplatz liegen auch schon die ersten Schneeflocken rum. Mungomässig!

Liebe Pauline, wie es aussieht, sind noch alle Berge da. Sicherheitshalber schicke ich Dir noch ein großes Foto, auf dem kannst Du selbst nachzählen.

Mungomässigen Spass dabei!

Nur eines, das verstehe ich wahrlich nicht: warum liegt vor unserer Haustüre ein Osterei?

Pauline@work

Nein, Pauline macht nicht etwa faulen Urlaub; Pauline ist sehr fleissig!

Heute habe ich mich in Halligens Arbeitstasche versteckt… musste mal wieder frische Luft schnappen! Und das wetter war die letzten Wochen echt…. mies hier. Sorry, aber war so!

Da der Bus bald kommen sollte, durfte ich nach der Entdeckung bei der Suche nach der Fahrkarte also mit… hihi.

Der Bus kam uns raste mit uns los!

Im Bioladen hatte Halligen sooooo viel zu tun, daß ich bis zum Kassenabschluß warten musste und gar nicht das schöne Biogemüse inzpizieren konnte. Doof, aber ich wollte ja nicht alleine durch den Laden flitzen und nachher mopst mich einer!

Dafür gab es zur Belohnung für uns am Abend nach dem harten Tag einen Gemüsepfannkuchen und ein kühles (Malz) Bier.

Schönes Wochenende!

Pauline

Ein extra langes Wochenende in Auslandien

An so einem extra langen Wochenende, da hält zwei Gürtel nichts auf dem roten Regal. Mit den Menschen ins Auto gedrrrt und los ging es.

Erstmal durch ziemlich viel Rrrrrregen….

…haben wir das Land verlassen.

Das Wetter wurde in Auslandien auch nicht besser, aber wir sind trotzdem gut angekommen. Für das Zelt ist Ende Oktober zu kalt, also habe wir die Menschen ein Hotelzimmer suchen lassen. Das haben die auch wirklich gut gemacht.

Ein Bett für die Menschen und ein Stapelbett für die Gürteltiere. Ist das nicht drrrrastisch?

Nur eben schnell das Gepäck abgestellt, sind wir auch gleich wieder weiter gedrrrt. Auto in der Tiefgarage gut versteckt und ab in die U-Bahn – ja, wir sind in einer großen Stadt…

…und beim Aussteigen standen wir vor einem großen Riesenrad.

Das Riesenrad hat sich zwar, wegen zu viel Wind, nicht gedreht, aber jetzt wisst ihr bestimmt, wo wir das Wochenende verbracht haben.

Genau, in der Stadt der Mozartkugeln, des Kaffees und der Schnörkel (aber dazu später mehr): Wien.

Da das mit dem Wetter leider nicht so gürteltierfreundlich war, wie das mit den Hotelbetten, haben wir die Menschen kurzer Hand in ein Museum gescheucht. Davon gibt’s in Wien jede Menge und es ist drinnen warm und trocken. Und Wind geht auch (fast) keiner.

Wir treffen uns in vier Stunden da hinten links, Menschen. *losdrrrrr*

Eine echte Dampflokomotive steht hier einfach so im Museum rum.

Das Berühren ist zwar überall untersagt, aber von Anpfoten steht da nix!

Hey, guck mal da drrrüben!

Da wächst Gemüse im Regal. Ein hydroponischer Garten, wie direkt von Star Trek kopiert.

Hach, ist das alles spannend!

Eine Mondlandefähre…

…ganz alte Autos…

… ganz neue Autos…

…und sogar Legomännchen stehen hier zur Schau.

So drrrrastisch viele Sachen gibt es hier zum Angucken, das schaffen acht Pfoten gar nicht an einem Tag. Waren da doch noch Musikinstrumente, Computer, Schreibmaschinen, Bücher, Küchengeräte und und und und und und eine Blitzmaschine.

Da mussten wir uns die Ohren zuhalten und dann haben wir echte Blitze ganz nah gesehen und gehört.

Nach so vielen spannenden Sachen, (haben wir uns aus dem Museum raus tragen lassen und) hatten wir uns eine Pause aber wirklich verdient. Auch das mit dem leichenteilfreien Essen ist in so einer großen Stadt total einfach. Wir hatten eine drrrrastische Auswahl und haben uns für Burger mit Salat entschieden.

Ja, die waren so lecker, wie sie aussehen.

Das mit dem Wetter… lassen wir das. Wozu gibt es schließlich so total viele Museen in einer großen Stadt. Nach dem ganzen vielen „nicht berühren“ haben wir die Menschen in ein Museum zum Anfassen geschleppt. In das Museum der Illusionen. Das ist ein kleines, aber feines Musum, in dem es ganz viel zu Gucken und jede Menge auszuprobieren gibt.

Wenn drrrr dieses Bild ganz lange anguckt und irgendwie durch das Bild durch guckt, dann sieht es eine ganze Kaffeetasse.

Sehr ihr sie?

Hmmmm… und hier… was versteckt sich da da hinter?

Ein Spiegel, in dem sich jeder so rum sieht, wie einen andere Menschen Gürtel sehen. Sozusagen „richtig rum“… oder ist das dann nicht eigentlich „falsch rum“?

Noch ein Spiegel!
Uiuiui… so viel Streifen… da wird es einem ja fast schwindrrrlig.

Guckt Euch mal dieses Bild an. Und dann sagt die Farben der Buchstaben, die zu Worten gedruckt sind laut vor Euch auf. Ganz einfach? Na erstmal ausprodrrren!

Ein Wenig schwindrrrrlig und wohl auch etwas schielend, haben wir, als das Wetter sich dann entschieden hatte doch trocken zu bleiben, die Stadt erkundet. Getragen im Rucksack der Menschin, versteht sich. Mit Ausblick.

Wir haben uns dafür an der Navigation beteiligt…

…und ohne Umwege in den Manner Laden gefunden *hihidrrr*

Mit vollem Bauch lässt es sich so eine Stadt doch am besten erkunden und da gibt es jede Menge Statuen…

…und Kirchen…

…und Häuser mit Schnörkeln.

Überhaupt hat in dieser Stadt irgendwie alles Schnörkel. Sogar die Litfasssäulen haben Schnörkel!

Es gibt ja so viel zu sehen in so einer großen Stadt und wir haben nur einen ganz kleinen Teil davon gesehen in der kurzen Zeit, aber der war wirklich toll.