Auf Ohrensesseljagd.

Da stellt die Menschin sich doch tatsächlich für einen ganz normalen Samstag den Wecker. Das muss eine Grund haben. Also habe ich mich präventiv in Ihren Rucksack – ohne den sie nirgendwohin geht – geschlichen und es hat sich gelohnt!

Nachdem sie mich zum Bahnhof getragen hat um ein Stück mit dem Zug zu drrrren, sind wir in ein Auto umgestiegen. Das war das Auto der Menschinnenmama und die hat uns mitgenommen.

Wieder ausgestiegen sind wir auf einem ganz großen Parkplatz mit vielen Menschen und noch mehr Autos. Da habe ich mich dann doch nicht aus der Tasche gedrrraut. Erst als wir drinnen waren in dem großen Haus, das zum Parkplatz gehört hat. Möbelhaus haben die das genannt. Da wohnen die Möbel. Also alle die Möbel, die noch von niemandem adoptiert worden sind.

Jetzt ging mir auch ein Kronleuchter auf. Die Menschin quasselt doch schon seit Wochen von einem Sessel, den sie sich wünscht. Zum Lesen, Stricken und Gürtel kraulen. Wir sind also hier um einen Sessel zu adoptieren. Wie spannend!

Da gibt es welche mit Blümchen…

…welche mit Ausschlag…

…und sogar welche für Prinzessinnen.

A-a-c-h-t-u-u-n-g S-c-h-a-u-u-k-e…. *hui* der bewegt sich, wenn drrr drauf hopst.

Nein, einen Schaukelsessel wollen wir nicht. Da schläft die Menschin abends ja noch schneller ein, als sowieso schon.

Mittendrinnen haben wir unser Drrraumsofa entdeckt!

Leider Zum Glück hing da schon ein Schild mit „verkauft“ dran, so konnten wir nicht in Versuchung geführt werden.

Der da sieht doch toll aus!

Doch dann haben wir auf das Preisschild…

*Schockstarre*

Das kommt dem, was die Menschin sich vorstellt schon sehr nahe… vielleicht noch ein katzenkrallenresistenterer Stoff….

…aber die Menschin hat gesagt, das Preisschild soll ich besser nicht lesen, sonst müsse sie mich wieder tragen.

Da waren noch zo viele Sessel und Sofas und Tische und Schränke und tolle Sachen, die aber *ausmess* irgendwie alle nicht…

….das Passende waren.

Die Pfoten wurden immer platter und wir haben schon fast nicht mehr dran geglaubt doch noch mit mehr als einem neuen Badteppich (den die Menschin auch ganz brav durch’s halbe Möbelhaus getragen hat) nach hause zu kommen. Doch plötzlich… nach den Lampen, den Gartenmöbeln und siebenunddrrrrölfzig Ecken weiter: da stand er!

*probehops*

Unser Sessel!

In so vielen verschiedenen Farben gibt es den *blätter*.

Wir haben uns für gänseblümchenwiesengrün entschieden.

Darauf erstmal ein leckeres Eis!

Jetzt heisst es Warten. Dreizehn Wochen Warten müssen wir. Dafür kommt der Sessel dann von alleine bis zu uns in Wohnzimmer.

Wie viele Eisbecher sind dreizehn Wochen Warten gleich nochmal?

Haferflockenverarbeitung oder auch: Kekse.

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt. Aber das Glas, sagt sie. Schön, das Glas ist drrrrastisch, aber was wer drrrt die ganzen Haferflocken? Wir sind doch alles keine Müslitiere.

Heute Morgen hat sie dann ganz tapfer welche davon in ihr Frühstück gemischt.

So viel Einsatz will belohnt werden und wir haben kurzer Pfote beschlossen beim Freimachen des Glases für andere tolle Dinge zu helfen. Kekse gehen immer und irgendwo in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir da doch mal was von Haferflockenkeksen gedrrrt.

Dazu braucht drrrr Bananen. Die gibt’s bei uns doch bestimmt noch….

..genau: tiefgefroren als Smoothiezutat. Zwei Stück brauchen wir. Wieviele Scheiben sind gleich nochmal zwei Bananen?

Da blieb wohl nix anderes über als zu puzzeln. „Mir fehlt ein Randstück. Hat jemand ein Randstuck gesehen?“

Als die ungefähre Menge an Banane ziemlich genau ermittelt war, kamen die Haferflocken dazu: 200 Gramm pro 2 Bananen.

Noch eine Pfotenspitze voll Vanille und ein großer Löffel gemahlene Mandeln und dann alles gut durchdrrrren.

Nachdem die ganze Pampe gut aufgetaut und durchgeweicht war, ab auf’s Backblech damit in kleinen Häufchen.

Unsere Häufchen haben gut 20 Minuten bei 150°C gebraucht, bis sie aussen braun und innen noch ganz leicht weich waren.

Um nicht zu riskieren, dass die Kekse doch noch zu gesund werden (so ohne Zucker und Fett), haben wir in der Zwischenzeit reichlich Schokolade geschmolzen….

…und die halbwegs ausgekühlten Kekse dann damit hübsch gemacht.

Beim Aufräumen Zusehen wie die Menschin die Küche putzt kam uns dann noch in den Sinn, dass diese Kekse bestimmt auch ganz einfach in rohköstlich umzusetzen wären: Dörrturm statt Backofen und andere Schokolade. Oder die Schokolade weglassen. Nein: rohköstliche Schokolade.

Das prodrrrren wir dann demnächst mal aus, es sind ja noch reichlich Haferflocken da.

In eigener Sache: Kommentarfunktion

Liebe Leser,

Nun freue ich mich über jeden einzelnen Eurer Kommentare, doch komme ich leider einfach nicht mehr hinterher den Spam zu löschen.

Bis zu 50 (!) angebliche Kommentare pro 24 Stunden, die mir in mir nicht vertrauten Sprachen Dinge andrehen wollen, die ich gar nicht haben mag. Der Spamfilter lässt immer mehr davon durch – mit der Fussnote für ein wirklich funktionierendes Plugin möge man doch bitte extra bezahlen. Das mag ich aber nicht.

Somit ist es ab sofort nur noch möglich Kommentare zu hinterlassen und an Diskussionen teilzunehmen, wenn ihr registriert seid.

Dazu schickt bitte eine kurze Email an Das.Mungo(at)sonjageiger.de und ich lege Euch einen Benutzer in meiner kleinen, gestreiften Welt an. Ihr bekommt auch kein Spam von mir. Versprochen.

*Mungonasenstupser*

Ein Blumenkasten voll Unkraut

Zugegeben, wir haben nun einige Zeit nichts von uns lesen lassen. Erst waren wir (fast) eingeschneit, dann sind wir (fast) davon geschwommen und nun ist heute seit langem der erste Tag, an dem wir uns vom roten Regal runter gedrrrraut haben und eine Pfote auf den Balkon setzen wollten.

Doch… wie drrrrt es denn da aus? Was haben die Menschen denn hier bitte veranstaltet?

Da wäre ein Staubdrrrrrr ganz dringend von Nöten…

…aber nein, für’s Saubermachen, da sind unser Pfoten viel zu ungeschickt. Lieber erstmal erkunden, was hier von Statten drrrrt.

Da wachsen ja schon Tomaten!

Ob jemand merkt, wann ich diese Paprika einfach mal andrrrr – die sieht ja so lecker aus!

Hmmmm, die Erdbeeren, die brauchen noch ganz viel Sonne, da sieht es noch recht drrrrün aus.

Neben dem Ruccola, wäre noch Platz für Pflücksalat…

…drrrrrfen wir?

Was wächst denn bitte hier? Ein ganzer Blumenkasten voll Nichts?

Da könnten wir doch…

…und Gänseblümchen!

Mit schneller Pfote das Nichts umgegraben….

…und Blumen für die Schmetterlinge (und Bienen) gesät.

So sehen also Gänseblümchen ohne Blümchen aus?

Dafür ein extra Loch gedrrrrrt…

…und am Ende alles gut anpfoten.

Das mit dem Giessen haben wir den Menschen überlassen. Uns bleibt nun zu warten, bis unser Blumenkasten voll Bienenfutter, oder – wie unsere Nachbarn es wohl nennen werden – unser Blumenkasten voll Unkraut das Wachsen anfangen wird. Da so ein Blumenkasten ganz schnell voll ist und Blumen ja auch Platz brauchen, haben wir noch jede Menge Gänseblümchenrohlinge übrig, für die sich bestimmt noch irgendwo ein Plätzchen drrrrrr.