Bunte Zahlen und seltsame Bildchen

Letzten Sonntag ist die Menschin, mit dem großen Rucksack auf dem Rücken, in einen Zug geklettert. Ein Ausflug? Ein Ausflug ist immer spannend •in die Tasche hüpf•

Nach einer ganzen Weile im Zug sitzen und noch länger im Zug rumstehen sind wir – draußen war es schon ganz dunkel – in einem Hotel angekommen. Ahja, das wird also ein mehrtägiger Ausflug. Spannend, spannend,…

Ein Hotelzimmer mit Wasserkocher: a-u-s-s-c-h-l-i-e-ß-l-i-c-h- f-ü-r W-a-s-s-e-r.

Ja wofür denn sonst?

Die Menschin hatte das wohl schon geahnt und eine Reisedose voll von unserem Lieblingstee eingepackt – drrrrum war der Rucksack also so voll. Sie hatte wie immer an alles gedacht!

Übrigens ein sehr gürteltierfreundliches Hotel. Hier gibt es das Shampoo in Drrrrrgrösse!

Noch ein Schildchen ? Hmmm.. Handtücher aufhängen… ja was denn sonst?

Aber wir sind da sogar noch umweltfrrreundlicher und haben unser eigenes – ohne Chemie gewaschenes – Handtuch dabei.

Da es draußen schon ganz dunkel und wir müde waren…

…haben wir an diesem Abend nicht mehr viel entdeckt, sondern es uns mit Brüllwürfel…

…und einem guten Buch bequem gemacht. Ja, drrrrum war der Rucksack so voll. •hihidrrr•

Am nächsten Morgen bestätigte sich die Gürteltierfreundlichkeit des Hotels. Nutella zum Frühstück und das an einem Montag! Wie drrrastisch!

Nach einem ausgiebigen Frühstück – für die Menschin gab es Gras und Steine, wie immer – haben wir einen Spaziergang gemacht. Dieser führte uns bis zu einem Haus, vor dem sich die ganze Welt im Wasser gedrrreht hat.

In dem Haus waren noch eine ganze Menge anderer schlauer Menschen (leider alle ohne Gürteltiere) und die wollten sich was beibringen lassen. So wie wir.

Die haben da ganz komische Sachen mit dem Computer gemacht.

Mit ganz vielen Zahlen und lustigen Bildchen aus Zahlen.

So ganz wirklich… habe ich das ja…. Also nur teilweise… nicht wirklich… die haben aber auch nicht mit Gummibärchen gerechnet, sondern mit Prüfmengen und Maschinen und Fähigkeiten und… und meine Fähigkeiten habe ich dann gerne mit dem Buntstift unter Beweis gestellt.

Nach einem langen Tag mit ganz vielen Zahlen und jeder Menge bunter Bildchen aus Zahlen sind wir wieder weiter spaziert. Noch nicht gleich zurück in das Hotel, sondern erst noch in einen großen Supermarkt. Die haben hier echt lange auf. Schlafen diese Menschen hier denn nicht?

Dort gab es nicht nur eine ganze Kühltheke voller veganer Salate und Aufstriche, sondern auch ein Schokolinsenparadies!

Ob man die auch zählen und statistisch auswerten… nein, wir zählen die jetzt nicht, Menschin!

Ehrlich gesagt haben wir uns nach dem anstrengenden Tag dann tatsächlich lieber für Vleischsalat und Marakujalimo entschieden. Ohne Zählen. Dank Vordach vor dem Fenster hatten wir einen Kühlschrank im ersten Stock •hihidrrr• des Hotelzimmers.

Irrrrgendwie war der Tag aber echt anstrengend und so •chapfüdrrrrr•

Noch ganz viele bunte Zahlen und komische Bildchen auf dem Computer später haben wir am Donnerstagmorgen wieder alles in den großen Rucksack gestopft…

…und sind noch im Dunkeln zum Bahnhof gedrrrt.

Von dort aus sind wir zurück in die Zivilisation gebummelzugt….

…und so spannend drei Tage bunte Zahlen und lustige Bildchen auch waren…die Menschin sagt ja, sie habe das alles verstanden und es sei total interessant gewesen – ja, manchmal hat sie einen echt seltsamen Humor – so waren wir doch beide froh am Mittag nicht nur die Sonne, sondern auch einen Zug ins Allgäu zu sehen.

Das aller Schönste an Ausflügen ist ja doch immer das nach Hause kommen, nicht wahr?

Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.