Ein kaltes Kissen

Vor einigen Wochen, da bekamen wir eine Email, die uns fragte ob wir ein Kältekissen geschenkt haben wollen, wenn wir dafür eine Bewertung schreiben.

Geschenkt ist immer toll und getestete Dinge öffentlich zu zerlegen, das ist auch voll unser Ding.

Also haben wir uns da direkt angemeldet und es wurde uns versprochen, dass das Kissen in gut einer Woche, also am 11. Juli bei uns ist. Am 11. Juli hieß es dann, das Kissen kommt am 14. Juli. Am 14. Juli stand dann da, dass keiner weiss wann was ankommt… wir haben dann nochmal zwei Wochen gewartet und es kam immer noch nichts. Auf freundliche Nachfrage dann kam heute endlich ein Paket! Wie spannend!

Sofort das schwere Gerät rausgekramt und den Karton aufgedrrt.

Erstmal kam uns Plastik entgegen. Plastik ist doof. Das haben wir direkt in den grünen Sack gestopft. Warum verpacken diese Menschen eigentlich immer alles in Plastik?

Da ist es also, das Kältekissen. Hübsch kariert ist das. Das sieht toll aus.

Nur riechen tut es nicht toll. Wir mögen ja schon den Geruch von Rapsöl in der Bratpfanne nicht und das Kissen, das riecht genauso.

Was sagt dann die Anleitung…. hmmm… Mikrowelle… haben wir nicht… Backofen… ne, wir wollen es ja kalt…

Ab ins Gefrierfach mit dem Kissen. Laut Anleitung in einer Plastiktüte – aber ne, lass mal, das geht auch ohne. Im schlimmsten Fall riecht es dann halt etwas nach Erbsen.

Eine 3/4 Stunde später haben wir das Kissen wieder aus dem Gefrierfach befreit. Jetzt stinkt es auch nicht mehr so (und riecht auch nicht nach Erbsen). Es ist angenehm kühl anzupfoten. Drrrrastisch bei den derzeit über 30ºC draußen.

Aber wir wollen ja nicht nur anpfoten, wir wollen ja testen. Wie kalt ist das denn wirklich.

16.5ºC – das ist deutlich unter Zimmertemperadrrrr.

Eine viertel Stunde drauf Rumhüpfen später sind es immer noch gerade mal knapp 19ºC.

Wie lange es unter der warmen Bettdecke kühlt, das testen wir heute Abend. Aber so auf den ersten Blickdrrrrr, ist das echt prrrraktisch und im Winter legen wir es dann auf den Ofen!

Danke Herbalind, dass wir dieses Kissen geschenkt bekommen haben. Das mit der Lieferzeit war etwas abenteuerlich und hätten wir dafür bezahlt, wäre uns das wohl schon gegen den Gürtel gegangen. Aber das Kissen ist toll.

Frisches Gemüse

Mittwochnachmittag und es klingelt an der Türe. Wer kommt uns denn jetzt besuchen?

Kaum zu drrrren, da sitzt ein Apfel, ein Pilz und ein Blumenkohl vor der Türe. Wo kommt ihr denn her? Ja, wir lieben Gemüse und Plüschnasen sind uns auch jederzeit willkommen.

Aber kommt doch erstmal rein!

Soso, eine lange Reise habt ihr hinter Euch gebracht… hier wird man adoptiert und nicht gesammelt, habt ihr gehört… stimmt!

Aber bevor wir Euch allen anderen hier vorstellen, wäre wohl ein…. wie soll ich’s drrren… kleines Bad… angedrrrt?

Augen zu – erstmal desinfiziodrrren.

Hopp, hopp in die Waschmaschine…

…drei Pfoten voll Waschnüsse dazu…

…und los geht die wilde Fahrt! Aber keine Kochwäsche, bitte. Nur dünsten!

Jetzt *klammer* riecht ihr wieder wie frisches Gemüse und aller Staub Eurer langen Reise ist abgewaschen. Jetzt könnt ihr gemütlich trocknen und wir suchen schonmal ein gemütliches Einmachglas für Euch. Oder lieber einen Obstkorb? Wie wohnt ein Blumenkohl denn so?

Ach ja und weiss jemand, warum da ein Schneemann in der Waschmaschine sitzt?

Das Monster unter unserem Bett

Oh die Menschin und dieses Plüschtierheim, sie kann es einfach nicht lassen. Aber es ist ja auch für eine gute Sache und so. Heute zogen somit zwei weitere neue Familienmitglieder – inklusive blinder Passagiere – bei uns ein: Bob das Schaf…

..und ein Monster mit sehr sonnigem Gemüt. Am liebsten *tuscheltuschel* wie für ein echtes Monster *tuscheltuschel* angemessen *tuscheltuschel*

Dem kann geholfen werden. Komm mit, neuer Freund!

Na was soll ich sagen… ab sofort wohnt ein Monster unter unserem Bett. Ein sehr freundliches. Manchmal, da darf es bestimmt auch zum Kuscheln hoch kommen. Vor allem bei Gewitter, denn da haben kleine Monster mit grünen Punkten ja bekanntlich Angst!