Schnee und Kekse

Die Tage werden immer kürzer, der Menschin ihre Mütze morgens auf dem Fahrrad immer dicker und wir haben schon das sechste Türchen Beutelchen aufgemacht.

Der Teig für die Weihnachtskekse ist auch fertig. Morgen wird gebacken.

Da kommt ein Karton bei uns an. Der Karton ist neu. Und doch riecht er irgendwie vertraut. In seinem Inneren bimmelt es leise.

Da wird doch nicht… da kann doch nicht… oder etwa…. •schweres Gerät anschlepp•

Hallo? Ist da jemand drrrrrinnen?

Tatsächlich! Es ist ein Jemand drrrrinnen in dem Karton. Da sitzt ein Schneemann im Karton. Nein, er ist kein Schneemann, korrigiert er: ich bin ein Schneebommel.

Wie drrrrastisch! Wir dachten diese Spezies sei längst der globalen Erwärmung zum Opfer gefallen. Doch, so erklärt uns der Schneebommel, es gibt noch ein paar Wenige von Ihm und er hat gehört das rote Regal sei sehr schneemannbommelfreundlich und kalt sei es hier auch ganz oft.

Das stimmt. Wir mögen Schneemänner. Schneemänner sind toll. Und so stellt sich auch gleich unser Freund der Zimi vor, dessen Schlitten gleich neben dem roten Regal parkt. Oh, die beiden haben sich bestimmt noch viel zu erzählen.

Doch erstmal will sich unser neuer Frrrreund von der langen Reise im dunklen Karton erholen und lässt sich unseren Kühlschrank zeigen. Hier zwischen dem ruhenden Keksteig, da ist der perfekte Platz für ein Nickerchen, sagt er.

Schlaf gut, kleiner Schneebommel. Am Montag soll es schneien. Dann zeigen wir Dir Dein neues Zuhause.

Bunte Zahlen und seltsame Bildchen

Letzten Sonntag ist die Menschin, mit dem großen Rucksack auf dem Rücken, in einen Zug geklettert. Ein Ausflug? Ein Ausflug ist immer spannend •in die Tasche hüpf•

Nach einer ganzen Weile im Zug sitzen und noch länger im Zug rumstehen sind wir – draußen war es schon ganz dunkel – in einem Hotel angekommen. Ahja, das wird also ein mehrtägiger Ausflug. Spannend, spannend,…

Ein Hotelzimmer mit Wasserkocher: a-u-s-s-c-h-l-i-e-ß-l-i-c-h- f-ü-r W-a-s-s-e-r.

Ja wofür denn sonst?

Die Menschin hatte das wohl schon geahnt und eine Reisedose voll von unserem Lieblingstee eingepackt – drrrrum war der Rucksack also so voll. Sie hatte wie immer an alles gedacht!

Übrigens ein sehr gürteltierfreundliches Hotel. Hier gibt es das Shampoo in Drrrrrgrösse!

Noch ein Schildchen ? Hmmm.. Handtücher aufhängen… ja was denn sonst?

Aber wir sind da sogar noch umweltfrrreundlicher und haben unser eigenes – ohne Chemie gewaschenes – Handtuch dabei.

Da es draußen schon ganz dunkel und wir müde waren…

…haben wir an diesem Abend nicht mehr viel entdeckt, sondern es uns mit Brüllwürfel…

…und einem guten Buch bequem gemacht. Ja, drrrrum war der Rucksack so voll. •hihidrrr•

Am nächsten Morgen bestätigte sich die Gürteltierfreundlichkeit des Hotels. Nutella zum Frühstück und das an einem Montag! Wie drrrastisch!

Nach einem ausgiebigen Frühstück – für die Menschin gab es Gras und Steine, wie immer – haben wir einen Spaziergang gemacht. Dieser führte uns bis zu einem Haus, vor dem sich die ganze Welt im Wasser gedrrreht hat.

In dem Haus waren noch eine ganze Menge anderer schlauer Menschen (leider alle ohne Gürteltiere) und die wollten sich was beibringen lassen. So wie wir.

Die haben da ganz komische Sachen mit dem Computer gemacht.

Mit ganz vielen Zahlen und lustigen Bildchen aus Zahlen.

So ganz wirklich… habe ich das ja…. Also nur teilweise… nicht wirklich… die haben aber auch nicht mit Gummibärchen gerechnet, sondern mit Prüfmengen und Maschinen und Fähigkeiten und… und meine Fähigkeiten habe ich dann gerne mit dem Buntstift unter Beweis gestellt.

Nach einem langen Tag mit ganz vielen Zahlen und jeder Menge bunter Bildchen aus Zahlen sind wir wieder weiter spaziert. Noch nicht gleich zurück in das Hotel, sondern erst noch in einen großen Supermarkt. Die haben hier echt lange auf. Schlafen diese Menschen hier denn nicht?

Dort gab es nicht nur eine ganze Kühltheke voller veganer Salate und Aufstriche, sondern auch ein Schokolinsenparadies!

Ob man die auch zählen und statistisch auswerten… nein, wir zählen die jetzt nicht, Menschin!

Ehrlich gesagt haben wir uns nach dem anstrengenden Tag dann tatsächlich lieber für Vleischsalat und Marakujalimo entschieden. Ohne Zählen. Dank Vordach vor dem Fenster hatten wir einen Kühlschrank im ersten Stock •hihidrrr• des Hotelzimmers.

Irrrrgendwie war der Tag aber echt anstrengend und so •chapfüdrrrrr•

Noch ganz viele bunte Zahlen und komische Bildchen auf dem Computer später haben wir am Donnerstagmorgen wieder alles in den großen Rucksack gestopft…

…und sind noch im Dunkeln zum Bahnhof gedrrrt.

Von dort aus sind wir zurück in die Zivilisation gebummelzugt….

…und so spannend drei Tage bunte Zahlen und lustige Bildchen auch waren…die Menschin sagt ja, sie habe das alles verstanden und es sei total interessant gewesen – ja, manchmal hat sie einen echt seltsamen Humor – so waren wir doch beide froh am Mittag nicht nur die Sonne, sondern auch einen Zug ins Allgäu zu sehen.

Das aller Schönste an Ausflügen ist ja doch immer das nach Hause kommen, nicht wahr?

Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.

In einem Haus im Walde.

Wenn die Menschin Urlaub hat und den ganz großen Rucksack vollstopft, dann muss Das.Mungo da mit rein hüpfen.

Die Reise begann noch ganz harmlos. Mit Zugfahren. Mit einer ganzen Menge Zug fahren.

Die Welt wurde immer flacher und auch wenn wir mit jeder Stunde aus dem Fenster mungon weiter weg von daheim kamen… so ganz fremd war die Gegend irgendwie nicht.

Tatsache, hier waren wir schonmal. Einen ganz platten Mungopopo später sind wir gar nicht mal so weit weg davon wo unser rotes Regal einst hang aus dem Zug gehüpft und haben liebe – unphotogene – Menschen getroffen.

Mit diesen Menschen sind wir in Gefilde vorgestossen, die noch nie zuvor ein Mungo erkundet hatte. Zumindest stand da, dass das nur für Eulen ist und nicht für Mungos:

Doch was ein mutiges Mungo ist, das nimmt seine Steifen zusammen und folgt den Pfaden, die sich vor ihm auftun…

…immer tiefer in den Wald hinein.

Bis wir zu einem Haus kamen. Zu einem kleinen, nicht so ganz gerade stehenden, aber feinen Haus, aus dem bekannte Stimmen drangen.

Da wird doch nicht…

…da kann doch wohl kaum…

…doch, sie kann! An der Schwelle des verwunschenen Hauses wurden wir von Henriette und Pauline erwartet.

Was für eine Überdrrrrschng •nach Luft japs•

Kaum zu glauben… diese ganze Reise hatte das Ziel Pauline zu besuchen (und ganz liebe Menschen, die sie mit in das verwunschene Haus gebracht hatte).

Was eine Aufdrrrrrung – wir quasselten, bis es dunkel wurde.

Fast hätten wir gar nicht mitbekommen, dass die Menschen ein Feuer angezündet hatten.

Auf dem Feuer wurden ganz viele leckere Sachen gegrillt um unser Wiedersehen mit Pauline gebührend zu feiern.

Am nächsten Morgen hatte Pauline eine Überraschung für uns. Nach diesem wundervollen Abend am Lagerfeuer verriet sie uns, dass es sich wieder zu den Bergen ziehe.

So hüpften wir nach Sonnenaufgang (bevor die Menschen irgendwas von Aufräumen drrren konnten) alle beide in der Menschin ihren Rucksack und liessen uns einen weiteren Tag lang Zugfahrt zum roten Regal zurück tragen, wo wir gebührend empfangen wurden.

…und wenn sie nicht eingeschlafen sind, dann quasselt das rote Regal noch immer.

Rettet die Möhrchen!

Habt ihr auch manchmal mehr Gemüse daheim, als ihr essen könnt? Da bekommt man schonmal von lieben Menschen welches geschenkt oder die Augen waren auf dem Wochenmarkt einfach grösser als der Bauch (und das Gemüsefach).

Oder aber wir mussten einfach diese Babymöhrchen aus der Du-hast-es-eilig-wir-auch-Kiste im Supermarkt retten.

Zum Glück haben wir da kürzlich bei der Menschinnenmama etwas ganz leckeres probieren dürfen, das wir doch direkt nachdrrrren müssen: Mixed Pickels – oder auch süsses Gemüse, dass es so sauer ist, lange haltbar zu sein.
Also die von der Menschinnenmama, die haben überhaupt gar nicht lange gehalten. Die waren viel zu schnell leer!

Für diese Möglichkeit Gemüse länger haltbar zu machen, als es das im Kühlschrank wäre, braucht man Essig, hat sie gesagt. Den mit den 13 Kräutern, hat sie gesagt.

Wo sind da 13 Kräuter, ich sehe keine!

Aber haaalt! Was ist das Wichtigste zum Gelingen eines jeden Rezeptes? Genau: gute Musik.

Jetzt können wir uns Zwiebeln und Knoblauch widmen. Eine ganze Knolle Knoblauch und ein ganzer Haufen Zwiebeln.

So viele •schnief• Zwiebeln… das ist so •schnief• drastisch… traurig •schnief•

Die nicht zu klein geschnittenen Zwiebeln und die nackigen Knoblauchzehen werden in kochendes, gesalzenes Wasser geschupst.

Deckel drauf. Die müssen nämlich jetzt erstmal über Nacht schwimmen.

In der Zwischenzeit können wir schonmal Deckel, Gläser und Dichtungsgummis zusammensuchen; was ein Puzzle!

Am nächsten Morgen kommt dann das Gemüse dazu. Außer den geretteten Babymörchen kommt noch ein Blumenkohl mit rein.

Den ganzen Kopf in einzelne Blümchen gekohlt und ab in den Topf zu den schwimmenden Zwiebeln mit dem Knoblauch von gestern.

Noch eben Zucker in den Essig mit den durchsichtigen Kräutern gerührt – es soll ja süsssauer werden..

…Gewürze gehen immer…

…und Deckel drauf.

Wenn alles einmal aufgeblubbert ist…

…angeln wir das Gemüse raus – Vorsicht heiss! – und stapeln es hübsch in die zusammengesuchten Gläser. Also in alle die, für die es noch einen Deckel gibt.

Wenn in dem Topf nur noch Zucker-Essig-Gewürz-Mischung schwimmt – vorsicht, immer noch heiss! – alles nochmal ganz kurz aufblubbern lassen…

…und gerade soviel von der Plämpe in die Gläser füllen, dass es beim Auflegen der Deckel nicht spritzt. Sonst ist das nämlich total doof mit heisser Essigbrühe auf den Bauch gespritzt… also… haben wir uns sagen lassen…

Auf die vollen Gläser kommen dann ganz schnell die Deckel drauf. Diese Klammern, deren Aufgabe es ist die Deckel auf den Gläsern zu halten, bis der Unterdruck das tut, eigenen sich übrigens hervordrrrend für das Schnäuzchen. Denn also.. so kochender Essig… wir mutmaßen mal, der hilft auch bei Schnupfen. Unsere Nasen sind jetzt jedenfalls frei.

Wenn alles schön abgefüllt ist, darf die Menschin gerne die Küche putzen (und lüften). Wir passen so lange auf, dass die Möhrchen im Glas auch alle brav stehenbleiben.

Berge von der anderen Seite.

Auch der Chef braucht einfach mal Urlaub und so bin ich höchst permungot ins Gepäck gehüpft, als die Menschen sich mit Zelt und Badehose Richtung Süden aufmachten. Wir mögen unsere Berge. Wir mögen die so gerne, dass wir uns gar nicht davon trennen können. Also sind wir genau einmal oben drüber gefahren, aber so, dass man immer noch welche sieht.

Ist das nicht ein mungomässiger Blick (vom Zelt aus)?

Guckt mal, unser Zelt hat sogar einen Wein“keller“ *hihicks*

Einfach mal alle vier Pfoten gerade sein lassen…

…und sich dann die Streifen in der Sonne trocknen, nachdem die olle Gummiinsel gekentert ist.

Ein paar Ausflüge haben wir auch gemacht. Wusstet ihr, dass es in Italien so viele Treppen gibt?

Da gab es Treppen zu einem Wasserfall:

Ein kleiner Wasserfall. Aber die Luft war dort bei gut über 30°C schon ganz viel angenehmer als draussen.

Weiter rein in diesen Berg, von dem das Wasser fallt habe ich mich dann lieber von der Menschin tragen lassen, denn da war ganz schön viel los.

In dieser kleinen Höhle war es aber auch schön…

…da will auch die Sonne rein.

Ob es der auch so warm ist? Jedenfalls macht sie tolle Regenbögen, die die Menschen dann sogar doch noch geschafft hat, bevor die Kamera abgesoffen ist.

Wieder raus aus der Höhle (und viel zu schnell wieder getrocknet) gab es nicht nur mungomässige Aussicht…

…sondern auch ganz viele Blumen.

Was riecht denn hier so lecker und warum ist HIER jetzt keine Treppe?

Rosmarin! Ich bekomme Hunger!

Ne, Euch kann mungo nicht fressen.

Hier wohnt ein Mungo?

Hallo, jemand zuhause? Hast Du Erdbeereis?

Wie, hier sitzenbleiben, wenn ich nicht aufhöre nach Futter zu quängeln… Hey!

Keine Angst, ich wurde nicht auf dem Stacheldingens sitzen gelassen und zurück am Campingplatz gab es dann auch Kekse bis die Streifen spannten.

Dazu original italienischen Kaffee.

Da lässt es sich aushalten.

An einem anderen Tag haben wir eine Burg erobert.

War ja klar: Treppen – Meeeeenschin…. warm….tragen….?

Im Turm war es nicht viel weniger warm und ob die Idee diesen in der Mittagszeit zu erklimmen unsere beste war, sei mal dahingestellt…

…aber die Aussicht war es wert.

Da kann man sie wieder erahnen im Dunst: Berge. Berge von der anderen Seite.

Wisst ihr was das Wichtigste ist im Urlaub? Also ausser Keksen und leckerem Rotwein?

Ganz viel Nixtun:

Urlaub ist toll. Ganz viel Nixtun und dazwischen ein Wenig durch die Gegend tragen lassen. Da habe ich mir meine Pizza auch ganz großzügig mit Onni geteilt.

Auf Ohrensesseljagd.

Da stellt die Menschin sich doch tatsächlich für einen ganz normalen Samstag den Wecker. Das muss eine Grund haben. Also habe ich mich präventiv in Ihren Rucksack – ohne den sie nirgendwohin geht – geschlichen und es hat sich gelohnt!

Nachdem sie mich zum Bahnhof getragen hat um ein Stück mit dem Zug zu drrrren, sind wir in ein Auto umgestiegen. Das war das Auto der Menschinnenmama und die hat uns mitgenommen.

Wieder ausgestiegen sind wir auf einem ganz großen Parkplatz mit vielen Menschen und noch mehr Autos. Da habe ich mich dann doch nicht aus der Tasche gedrrraut. Erst als wir drinnen waren in dem großen Haus, das zum Parkplatz gehört hat. Möbelhaus haben die das genannt. Da wohnen die Möbel. Also alle die Möbel, die noch von niemandem adoptiert worden sind.

Jetzt ging mir auch ein Kronleuchter auf. Die Menschin quasselt doch schon seit Wochen von einem Sessel, den sie sich wünscht. Zum Lesen, Stricken und Gürtel kraulen. Wir sind also hier um einen Sessel zu adoptieren. Wie spannend!

Da gibt es welche mit Blümchen…

…welche mit Ausschlag…

…und sogar welche für Prinzessinnen.

A-a-c-h-t-u-u-n-g S-c-h-a-u-u-k-e…. *hui* der bewegt sich, wenn drrr drauf hopst.

Nein, einen Schaukelsessel wollen wir nicht. Da schläft die Menschin abends ja noch schneller ein, als sowieso schon.

Mittendrinnen haben wir unser Drrraumsofa entdeckt!

Leider Zum Glück hing da schon ein Schild mit „verkauft“ dran, so konnten wir nicht in Versuchung geführt werden.

Der da sieht doch toll aus!

Doch dann haben wir auf das Preisschild…

*Schockstarre*

Das kommt dem, was die Menschin sich vorstellt schon sehr nahe… vielleicht noch ein katzenkrallenresistenterer Stoff….

…aber die Menschin hat gesagt, das Preisschild soll ich besser nicht lesen, sonst müsse sie mich wieder tragen.

Da waren noch zo viele Sessel und Sofas und Tische und Schränke und tolle Sachen, die aber *ausmess* irgendwie alle nicht…

….das Passende waren.

Die Pfoten wurden immer platter und wir haben schon fast nicht mehr dran geglaubt doch noch mit mehr als einem neuen Badteppich (den die Menschin auch ganz brav durch’s halbe Möbelhaus getragen hat) nach hause zu kommen. Doch plötzlich… nach den Lampen, den Gartenmöbeln und siebenunddrrrrölfzig Ecken weiter: da stand er!

*probehops*

Unser Sessel!

In so vielen verschiedenen Farben gibt es den *blätter*.

Wir haben uns für gänseblümchenwiesengrün entschieden.

Darauf erstmal ein leckeres Eis!

Jetzt heisst es Warten. Dreizehn Wochen Warten müssen wir. Dafür kommt der Sessel dann von alleine bis zu uns in Wohnzimmer.

Wie viele Eisbecher sind dreizehn Wochen Warten gleich nochmal?

Haferflockenverarbeitung oder auch: Kekse.

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt. Aber das Glas, sagt sie. Schön, das Glas ist drrrrastisch, aber was wer drrrt die ganzen Haferflocken? Wir sind doch alles keine Müslitiere.

Heute Morgen hat sie dann ganz tapfer welche davon in ihr Frühstück gemischt.

So viel Einsatz will belohnt werden und wir haben kurzer Pfote beschlossen beim Freimachen des Glases für andere tolle Dinge zu helfen. Kekse gehen immer und irgendwo in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir da doch mal was von Haferflockenkeksen gedrrrt.

Dazu braucht drrrr Bananen. Die gibt’s bei uns doch bestimmt noch….

..genau: tiefgefroren als Smoothiezutat. Zwei Stück brauchen wir. Wieviele Scheiben sind gleich nochmal zwei Bananen?

Da blieb wohl nix anderes über als zu puzzeln. „Mir fehlt ein Randstück. Hat jemand ein Randstuck gesehen?“

Als die ungefähre Menge an Banane ziemlich genau ermittelt war, kamen die Haferflocken dazu: 200 Gramm pro 2 Bananen.

Noch eine Pfotenspitze voll Vanille und ein großer Löffel gemahlene Mandeln und dann alles gut durchdrrrren.

Nachdem die ganze Pampe gut aufgetaut und durchgeweicht war, ab auf’s Backblech damit in kleinen Häufchen.

Unsere Häufchen haben gut 20 Minuten bei 150°C gebraucht, bis sie aussen braun und innen noch ganz leicht weich waren.

Um nicht zu riskieren, dass die Kekse doch noch zu gesund werden (so ohne Zucker und Fett), haben wir in der Zwischenzeit reichlich Schokolade geschmolzen….

…und die halbwegs ausgekühlten Kekse dann damit hübsch gemacht.

Beim Aufräumen Zusehen wie die Menschin die Küche putzt kam uns dann noch in den Sinn, dass diese Kekse bestimmt auch ganz einfach in rohköstlich umzusetzen wären: Dörrturm statt Backofen und andere Schokolade. Oder die Schokolade weglassen. Nein: rohköstliche Schokolade.

Das prodrrrren wir dann demnächst mal aus, es sind ja noch reichlich Haferflocken da.

In eigener Sache: Kommentarfunktion

Liebe Leser,

Nun freue ich mich über jeden einzelnen Eurer Kommentare, doch komme ich leider einfach nicht mehr hinterher den Spam zu löschen.

Bis zu 50 (!) angebliche Kommentare pro 24 Stunden, die mir in mir nicht vertrauten Sprachen Dinge andrehen wollen, die ich gar nicht haben mag. Der Spamfilter lässt immer mehr davon durch – mit der Fussnote für ein wirklich funktionierendes Plugin möge man doch bitte extra bezahlen. Das mag ich aber nicht.

Somit ist es ab sofort nur noch möglich Kommentare zu hinterlassen und an Diskussionen teilzunehmen, wenn ihr registriert seid.

Dazu schickt bitte eine kurze Email an Das.Mungo(at)sonjageiger.de und ich lege Euch einen Benutzer in meiner kleinen, gestreiften Welt an. Ihr bekommt auch kein Spam von mir. Versprochen.

*Mungonasenstupser*

Ein Blumenkasten voll Unkraut

Zugegeben, wir haben nun einige Zeit nichts von uns lesen lassen. Erst waren wir (fast) eingeschneit, dann sind wir (fast) davon geschwommen und nun ist heute seit langem der erste Tag, an dem wir uns vom roten Regal runter gedrrrraut haben und eine Pfote auf den Balkon setzen wollten.

Doch… wie drrrrt es denn da aus? Was haben die Menschen denn hier bitte veranstaltet?

Da wäre ein Staubdrrrrrr ganz dringend von Nöten…

…aber nein, für’s Saubermachen, da sind unser Pfoten viel zu ungeschickt. Lieber erstmal erkunden, was hier von Statten drrrrt.

Da wachsen ja schon Tomaten!

Ob jemand merkt, wann ich diese Paprika einfach mal andrrrr – die sieht ja so lecker aus!

Hmmmm, die Erdbeeren, die brauchen noch ganz viel Sonne, da sieht es noch recht drrrrün aus.

Neben dem Ruccola, wäre noch Platz für Pflücksalat…

…drrrrrfen wir?

Was wächst denn bitte hier? Ein ganzer Blumenkasten voll Nichts?

Da könnten wir doch…

…und Gänseblümchen!

Mit schneller Pfote das Nichts umgegraben….

…und Blumen für die Schmetterlinge (und Bienen) gesät.

So sehen also Gänseblümchen ohne Blümchen aus?

Dafür ein extra Loch gedrrrrrt…

…und am Ende alles gut anpfoten.

Das mit dem Giessen haben wir den Menschen überlassen. Uns bleibt nun zu warten, bis unser Blumenkasten voll Bienenfutter, oder – wie unsere Nachbarn es wohl nennen werden – unser Blumenkasten voll Unkraut das Wachsen anfangen wird. Da so ein Blumenkasten ganz schnell voll ist und Blumen ja auch Platz brauchen, haben wir noch jede Menge Gänseblümchenrohlinge übrig, für die sich bestimmt noch irgendwo ein Plätzchen drrrrrr.