kein Käse – so ein Käse

Kein Käse? So ein Käse. Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt? Ach das kam ganz von alleine… zum ausprodrrren…

Na dann… wie drrrrt denn das?

Das ist Pulver und das muss in Wasser.

Eine viertel Stunde quellen lassen. Geht klar.

Danach gut verzauberstaben *aus dem Weeeeg*

Und dann soll drrrr das aufkochen lassen. Das ist ja wie beim Puddingkochen.

Jetzt alles in eine Form drrren, die dann in den Kühlschrank passt.

Mit der zweiten Tüte machen wir das auch so.

Ok, das ist wirklich wie beim Puddingkochen. Meeeeenschin? Das Aufräumen übernimmst Du!

Beide aufgekochten Pulveranrührpatschepampen müssen dann abkühlen.

Für das weisse Zeugs rühren wir so lange schonmal Salzlake an.

Sobald das fest geworden ist *schwupps* rein damit.
*Salzlake vom Näschen wisch*

Alles ab in den Kühlschrank und eine Nach drüber schlafen.

Jetzt sind wir aber gespannt. Sieht nicht aus wie Käse. Riecht auch nicht so. Und schmeckt auch nicht so. Es schmeckt… es schmeckt… es schmeckt… wie In Wasser aufgekochtes Pulver…

Also entweder haben wir was falsch gedrrrt, oder das Zeug ist absichtlich so grausam. Ne… also… wenn wir Käse wollen, dann essen wir Käse… und da wir keinen Käse essen wollen, essen wir einfach keinen Käse…. hat mal jemand ein Stück Schokolade? Wir müssen den Geschmack aus dem Mäulchen bekommen.

Pfannkuchen aus der neuen Pfannkuchenpfanne

Die Menschin hat was mitgebracht und sie hat gesagt, dass ist Drrrrrgröße und drrrrum dürfen wir das auspacken. Drrrrastisch! Ein Pfannkuchenset.

Da sind jede Menge Pfannkuchenrezepte drinnen. Na gut, alle irgendwie mit Tier drinnen, aber da sind wir ja ganz kreativ.

Weizen- und Dinkelmehl sind auch gleich dabei. Wie prrraktisch.

Die Pfanne mit den kleinen Wichteln drrrauf sagt, sie funktionniodrrt auf unserem Herd. Prima!

Dann kann es ja losgehen. Eine mittelgroße Tasse Mehl…

… und genauso viel Milch (von glücklichen Haferflocken) wie Mehl.

Außerdem noch ein Löffelchen Natron und ein Schluck Apfelessig (findet drrr ja in jedem gut sortierten Menschenbad) und alles gut umrrrrühren.

So lange, bis da kleine Blubberbläschen sind.

Die Pfanne steht schon auf dem Herd.

Wenn die Pfanne heiss ist, rein damit!

Wenn die eine Seite braun und die andere nicht mehr flüssig ist,…

…dann üben wir das mit dem Umdrrrehen nochmal.

Warum ist Küchenrolle immer dann alle, wenn die Sauerei am größten ist? Menschiiiiiiin, mach das mal weg!

Während die Menschin die Sauerei verschwinden lässt, kümmern wir uns schonmal um das Obst dazu.

Ja gut, ein Schnäzchen voll frisches Obst ist auch ok. Aber nur dazu.

Wir lassen uns das dann mal schmecken und drrren der Menschin besser nicht im Weg rum, wenn sie das Schlachtfeld wieder beseitig.

P.S. Unbezahlte Werbung – alles ganz freiwillig selbst gekauft.

Kombucha der Neue

Hier wohnt ja schon seit vielen Monaten – oder sind es schon Jahre ? – ein kleiner Schwabbeln namens Kombucha-Pilz.

Das ist ein sehr pflegeleichter Mitbewohner. Einmal die Woche koche ich ihm frischen Tee mit ganz viel Zucker drinnen. So etwa 4 bis 5 große Esslöffel in den Liter Tee.

Er mag aber keinen heißen Tee. Also bleibt der Tee eifach etwas stehen, bis er auf irgendwas um die 30 Grad ausgekühlt *check* ist.

In dem kalten, süssen Tee schwimmt er dann etwa eine Woche lang drin rum.

Dabei mampft er den Zucker aus dem Tee und pupst ein Wenig Blubber in den Tee. Drum ist da kein fester Deckel drauf, sondern etwas luftgasdurchlässiges.

Nach der Woche (oder wenn wir halt gerade dran denken und Zeit haben), wird der vollgepupste Tee durch ein Sieb gekippt.

Dann haben wir leckeres Kombuchagetränk und der kleine Schwabbeln bekommt ein neues süsses Schwimmbad für die wieder nächste Woche.

Nun hat die Menschin – ja, sie war mal wieder online shoppen – einen Roy angeschleppt. Das ist auch ein Kombucha. Aber mit Namen.

Aber *nanu* da ist ja gar kein Schwabbel drinnen, sondern nur Flüssigkeit. Haben die den vergessen?

Nein, haben sie nicht, steht in der Anleitung.

In der Anleitung steht noch ganz viel mehr.

Schwarzer und grüner Tee soll es sein. Hmmm… so ist denn…

Braucht schwarzer und grüner Tee nicht eine ganz andere Wassertemperatur? Na egal, wenn die das schreiben…. Gefunden: ein grüner und ein schwarzer Beutel.

Dann kochen wir den mal.

Und genau acht Minuten soll der ziehen, schreiben die. Wird gemacht!

Jetzt brauchen wir ein Gefäss, in das anderthalb Liter rein passen.
Sorry, Menschin – die nächsten zwei Wochen gibt’s kein kühlschrankkaltes Wasser zu trinken. Ich brauche die Flasche!

Das Wasser sollen wir genau abmessen. *drei im Becher, sieben im Pelz*

Der Zucker für den Tee, das sollen genau 90g sein. Bekomme ich hin!

Das Wasser in die Flasche…

…und den Tee oben drauf…

…und jetzt den Inhalt der Tüte dazu.

Das Ganze nicht luftdicht verschließen…

…und Warten. Bis zu zwei Wochen lang. Puh – Warten ist doof.

Zwei Wochen später brauche ich noch mehr Gläser.

Ui, der Roy, der kann ja auch schwabbeln. Sogar ein Flugschwabbel ist das!

Wie bekomme ich jetzt den großen Schwabbeln durch den engen Flaschenhals?

Damit könnte es mungotionieren.

Die Anleitung sagt, man soll den Roy dann mit Saft oder Früchten füttern. Die Hälfte davon (ein Glas, in das alles reinpasst, habe ich sowieso nicht gefunden) bekommt Orangensäft.

In das zweite Glas habe ich ein Schnäuzchen voll Erdbeeren geschupst.

Und jetzt – genau: wieder warten. Ich koch solange schonmal Tee für Schwabbeln eins, der ist nämlich schon das übernächste Mal umzugsreif inzwischen.

Weitere vier Tage später haben wir dann die Erdbeeren rausgefischt, alles nochmal durch ein Sieb gekippt und *Trommelwirbel*…

..haben leckeres Kobuchagetränkt mit Erdbeergeschmack. Lecker ist er ja. Aber unser altbewährtes Verfahren mit Abwiegen frei Schnäuzchen und einfach den Tee nehmen, der gerade vorne steht, gibt auch ein sehr leckeres Ergebnis. Mit weniger Kücheputzen.

Na wir werden sehen. Den Schwabbel von Roy und einen großen Schluck ohne Saft haben wir auf jeden Fall aufgehoben und in neuen süssen Tee (ja, mit genau 90g Zucker) geschupst. Gut schwimm!

Ganz viele Bohnen ganz ohne Dosen

Mögt ihr auch so gerne diese dicken Bohnen in Tomatensoße? Ich liebe die ja als Abendessen (zu frisch gebackenem Brot dazu).

Aber leider sind die zur Zeit kaum irgendwo zu bekommen. Was machen die Menschen eigentlich alle mit diesen Konserven und dem Klopapier?
Selbst ist Das.Mungo und so haben wir da eine Quelle (Danke, Menschinnenmama) gefunden, die – nicht ganz so große aber ganz ähnlich schmeckende – Bohnen aufgetrieben hat.

Die sollten so für das ein oder andere Abendessen reichen.

Da es sich ja lohnen soll die Küche einzutomaten, haben wir gleich mal reichlich davon in einen großen Topf geschüttet und Wasser drauf, dass die über Nacht einweichen können.

Solange schonmal Gläser gespült und bereitgestellt. Wer braucht schon Blechdosen.

Am nächsten Morgen haben wir ganz schön irritiert aus den Streifen geguckt. Wir hatten das wohl etwas unterschätzt wieviel Wasser so eine Bohne schlürft und wie dick die dann über Nacht wird. Der Topf, der ist jetzt jedenfalls zu klein.

Nur gut, dass wir noch den ganz großen Marmeladenkochtopf im Schrank stehen hatten. Also sind die Bohnen eben umgezogen.

Während die Bohnen leise vor sich hin blubberkochen, kümmern wir uns um die Tomatensoße. Na etwas kreativer (und mehr) werden wir da schon, lieber Guinness.

Genau, erstmal *schniiief* Zwiebeln kleindrrrren.

Och nö, das italienische Olivenöl ist alle und das jetzt wo wir doch so schnell kein neues kaufen können so ohne Urlaub und so.

Möhren sind noch da. Einmal klein-d-r-r-r-e-n.

Die Zwiebeln – in nicht italienischem – Öl schön andrrrren…

…und mit den Möhren und jeder Menge Gewürzen wird eine lecker duftende Tomatensoße drrrraus.

Mittlerweile sind die Bohnen weich geworden und kommen – unter strenger Aufsicht des Rudelschefs – in die wartenden Gläser.

Jetzt schnell die noch blubbernde Tomatensoße drauf…

…und die Deckel ganz feste zugedrrreht. Ja, das sind viele Bohnen geworden und es hat sich mal wieder bewährt, dass wir so viel Bionella und Mandelmuß mampfen; so sind immer noch irgendwo ein paar leere Gläser zu finden. Und so lohnt es sich jetzt die Küche zu putzen von der Menschin putzen zu lassen.

Das kleine Glas da, da gibt es heute zum Abendessen. Ich bin gespannt!

Von Wichteln und Einhörnern

Hier steht noch so eine Keksdose mit irgendwas drinnen rum. Die hat die Menschin angeschleppt, weil sie ein paar Dullen hat und sie deswegen wohl keiner kaufen wollte. Unsere Menschin mal wieder…

Was ist denn das alles….Mehl… Zucker…. ein Keksbausatz!

Nur gut, dass vom Plätzchenbacken vor Weihnachten noch eine Alsan übrig war. Die hat zwar keine nur ganz wenig Dullen, aber die muss auch ganz dringend mal weiter.

Hmmmm… in dem Büchlein aus der Keksdose, da wird beschrieben wie Wichtel aus den Einzelteilen Kekse bauen. Wichtel sind aber gerade aus. Da müssen wir wohl selber Pfote anlegen.

Die Alsan gleich mal schschschschauuuumiiiiig rrrrrrrrüüüührrrrren (lassen)…

….den Zucker und das Einhorn-Mehl dazu. Öhm, Einkorn Mehl natürlich – wir backen hier doch nicht mit tierischen Zutaten!

Als alles zusammengerrrrührt war, hatten wir doch tatsächlich Schokoplättchen übrig. Ob wir die einfach…. eben im Gürtel… verschwinden…

Na gut, wir haben sie dann doch – entgegen dem Rezept – mit in den Teig geknetet.

Den Teig in den Kühlschrank schupsen…

…oooops. Wie… den Teig in Rollen rollen, bevor der in den Kühlschrank kommt? Aber der ist doch schon drrrinnen?

Nein, wir waren das nicht!

Dank eines fleissigen Herrn Schneemanns – dem ist ja sonst auch langweilig in unserem Kühlschrank – kamen dann nach einer Stunde gut gekühlte Teigrollen aus seinem Zuhause raus.

Die mussten wir nur noch in kleine Scheiben schneiden…

…und das prodrrrren nicht vergessen – ein echter Keksbäcker, der prüpft die Qualität scheinest Werkesch ja schon am Geschmack desch rohen Teigesch.

Ab auf das Backblech damit und…

…Felix, mach mal den Ofen auf! Wie, Du hast die Schokolade gefunden? Aber die ist doch schon drinnen?

Ganz hinten im Buch wäre gestanden, dass die Schokolade, zusammen mit dem Puderzucker, den wir irgendwie auch übrig haben, auf die fertig gebackenen Kekse geklebt werden hätte sollen?

Zu spät. Was schreiben die das auch ganz hinten ins Buch – oder wir sind eben doch keine Wichtel.

Egal ob mit Schokolade drinnen oder drauf, die duuuuften! •vorsichtig vom Blech schups•

So viele Kekse…

…die passen ja gar nicht alle in die Dose! Da müssen wir wohl gleich was von aufessen. So viel, bis der Deckel zu geht.

Denn auch ohne Puderzucker und mit eingebackener Schokolade, sind unsere Kekse sehr drrrrrastisch geworden. Wer braucht schon Rezepte, wenn es frei Schnäuzchen (mindesten genauso) lecker wird •hihidrrrrr•

Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.

Rettet die Möhrchen!

Habt ihr auch manchmal mehr Gemüse daheim, als ihr essen könnt? Da bekommt man schonmal von lieben Menschen welches geschenkt oder die Augen waren auf dem Wochenmarkt einfach grösser als der Bauch (und das Gemüsefach).

Oder aber wir mussten einfach diese Babymöhrchen aus der Du-hast-es-eilig-wir-auch-Kiste im Supermarkt retten.

Zum Glück haben wir da kürzlich bei der Menschinnenmama etwas ganz leckeres probieren dürfen, das wir doch direkt nachdrrrren müssen: Mixed Pickels – oder auch süsses Gemüse, dass es so sauer ist, lange haltbar zu sein.
Also die von der Menschinnenmama, die haben überhaupt gar nicht lange gehalten. Die waren viel zu schnell leer!

Für diese Möglichkeit Gemüse länger haltbar zu machen, als es das im Kühlschrank wäre, braucht man Essig, hat sie gesagt. Den mit den 13 Kräutern, hat sie gesagt.

Wo sind da 13 Kräuter, ich sehe keine!

Aber haaalt! Was ist das Wichtigste zum Gelingen eines jeden Rezeptes? Genau: gute Musik.

Jetzt können wir uns Zwiebeln und Knoblauch widmen. Eine ganze Knolle Knoblauch und ein ganzer Haufen Zwiebeln.

So viele •schnief• Zwiebeln… das ist so •schnief• drastisch… traurig •schnief•

Die nicht zu klein geschnittenen Zwiebeln und die nackigen Knoblauchzehen werden in kochendes, gesalzenes Wasser geschupst.

Deckel drauf. Die müssen nämlich jetzt erstmal über Nacht schwimmen.

In der Zwischenzeit können wir schonmal Deckel, Gläser und Dichtungsgummis zusammensuchen; was ein Puzzle!

Am nächsten Morgen kommt dann das Gemüse dazu. Außer den geretteten Babymörchen kommt noch ein Blumenkohl mit rein.

Den ganzen Kopf in einzelne Blümchen gekohlt und ab in den Topf zu den schwimmenden Zwiebeln mit dem Knoblauch von gestern.

Noch eben Zucker in den Essig mit den durchsichtigen Kräutern gerührt – es soll ja süsssauer werden..

…Gewürze gehen immer…

…und Deckel drauf.

Wenn alles einmal aufgeblubbert ist…

…angeln wir das Gemüse raus – Vorsicht heiss! – und stapeln es hübsch in die zusammengesuchten Gläser. Also in alle die, für die es noch einen Deckel gibt.

Wenn in dem Topf nur noch Zucker-Essig-Gewürz-Mischung schwimmt – vorsicht, immer noch heiss! – alles nochmal ganz kurz aufblubbern lassen…

…und gerade soviel von der Plämpe in die Gläser füllen, dass es beim Auflegen der Deckel nicht spritzt. Sonst ist das nämlich total doof mit heisser Essigbrühe auf den Bauch gespritzt… also… haben wir uns sagen lassen…

Auf die vollen Gläser kommen dann ganz schnell die Deckel drauf. Diese Klammern, deren Aufgabe es ist die Deckel auf den Gläsern zu halten, bis der Unterdruck das tut, eigenen sich übrigens hervordrrrend für das Schnäuzchen. Denn also.. so kochender Essig… wir mutmaßen mal, der hilft auch bei Schnupfen. Unsere Nasen sind jetzt jedenfalls frei.

Wenn alles schön abgefüllt ist, darf die Menschin gerne die Küche putzen (und lüften). Wir passen so lange auf, dass die Möhrchen im Glas auch alle brav stehenbleiben.

Haferflockenverarbeitung oder auch: Kekse.

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt. Aber das Glas, sagt sie. Schön, das Glas ist drrrrastisch, aber was wer drrrt die ganzen Haferflocken? Wir sind doch alles keine Müslitiere.

Heute Morgen hat sie dann ganz tapfer welche davon in ihr Frühstück gemischt.

So viel Einsatz will belohnt werden und wir haben kurzer Pfote beschlossen beim Freimachen des Glases für andere tolle Dinge zu helfen. Kekse gehen immer und irgendwo in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir da doch mal was von Haferflockenkeksen gedrrrt.

Dazu braucht drrrr Bananen. Die gibt’s bei uns doch bestimmt noch….

..genau: tiefgefroren als Smoothiezutat. Zwei Stück brauchen wir. Wieviele Scheiben sind gleich nochmal zwei Bananen?

Da blieb wohl nix anderes über als zu puzzeln. „Mir fehlt ein Randstück. Hat jemand ein Randstuck gesehen?“

Als die ungefähre Menge an Banane ziemlich genau ermittelt war, kamen die Haferflocken dazu: 200 Gramm pro 2 Bananen.

Noch eine Pfotenspitze voll Vanille und ein großer Löffel gemahlene Mandeln und dann alles gut durchdrrrren.

Nachdem die ganze Pampe gut aufgetaut und durchgeweicht war, ab auf’s Backblech damit in kleinen Häufchen.

Unsere Häufchen haben gut 20 Minuten bei 150°C gebraucht, bis sie aussen braun und innen noch ganz leicht weich waren.

Um nicht zu riskieren, dass die Kekse doch noch zu gesund werden (so ohne Zucker und Fett), haben wir in der Zwischenzeit reichlich Schokolade geschmolzen….

…und die halbwegs ausgekühlten Kekse dann damit hübsch gemacht.

Beim Aufräumen Zusehen wie die Menschin die Küche putzt kam uns dann noch in den Sinn, dass diese Kekse bestimmt auch ganz einfach in rohköstlich umzusetzen wären: Dörrturm statt Backofen und andere Schokolade. Oder die Schokolade weglassen. Nein: rohköstliche Schokolade.

Das prodrrrren wir dann demnächst mal aus, es sind ja noch reichlich Haferflocken da.

Rohköstliche Leckerein

In einer Woche ist Weihnachten schon bald überstanden. Da wird es höchste Zeit Kekse zu drrrren. Unsere Lieblingsplätzchen schlummern seit gestern Abend in der Dose und warten drauf verschnascht zu werden. Doch wir wollten da mal was Neues ausprodrrrren.

Rohköstliche Plätzchen sollen es werden. Also Plätzchen ganz ohne Kochen und Backen.

Erstmal brauchen wir Datteln.

Eine Tasse Ein Einmachglas voll von. Die haben wir klein geschnipselt und über Nacht in einem großen Schluck Wasser aufweichen lassen.

Auf die Datteln, fertig drrrrrrr – alles zu einem einheitlichen Matsch verzauberstaben (und dann die Wand abputzen).

Zusammen mit etwa genauso viel Mandeln in eine große Schüssel…

..das Lebkuchengewürz nicht vergessen…

…und so viel Kokosmehl dazu…

…dass sich der Teig gut anpfoten lässt ohne am Schnäuzchen pappen zu bleiben.

Die Hälfte des Teiges aus der Schüssel werfen und den Rest mit einem Löffel voll Kakaopulver perfektionieren.

Das haben wir dann die Menschin zusammenkneten lassen, denn Menschinnenfinger lassen sich doch einfacher waschen, als Gürteltierflauschpfoten.

Der fertig verknetete Teig klebt immer noch ein (großes) Wenig, so dass drrrr ihn zum Ausrollen am besten zwischen zwei Blätter Butterbrotpapier sperrt. ∙hauuuuruckdrrrr∙

Aus der hellen Hälfte haben wir Monde ausgestochen.

Ganz viele Monde, die direkt – samt Papier – in das Sieb des Drrrrautomaten verteilt wurden.

Aus der Schokohälte wurden Sterne.

Alles auf den Drrrerling gestapelt und den ∙schuuuups∙ Deckel drauf.

Dass das ganze auch rohköstlich bleibt, den Temperaturregler schön weit runter drehen…

…einstecken (sonst drrrrt da nix, wir haben es versucht)…

…und den Gürtel von Keksduft bepusten lassen.

Wie lange das jetzt dauert, das wissen wir selbst noch nicht. Aber wir werden berrrichten.

Ob unsere Zutaten alle wirklich Rohkostqualität mitbringen, dafür wollen wir die Pfote mal nicht über den Adventskranz halten, aber es ging uns ja auch darum das einfach mal auszuprodrrrrren und das eben mit Zutaten, die sowieso daheim waren.

Nachtrag – mit inzwischen ganz drrrastisch warmen Gürteln: die Kekse sind sehr lecker.

Einfach vegan backen

Anscheinend haben wir oft genug gequängelt. Tatsächlich haben wir DAS Backbuch bekommen.

Womit fangen wir denn an? Hier steht was leckeres. Nein, hier. Ne hier hinten….

Menschin, strampel Du mal bitte einkaufen. Wir brauche – wie… mitkommen… ne, es regnet!

Kurzer Pfote haben wir Nüsse klein gehackt…

… Möhren geraspelt…

…Schokolade nach Art von Pauline portioniert…

…und rühren gelassen.

Nach ganz viel Werkeln, drrrrühren, einem Schokoladenbad – nein, Menschin, das Foto zeigst Du nicht *Gürteltierblick* – und noch mehr prrrrobieren hatte wir ein knusprig fluffiges Möhren-Walnuss-Brot…

….eine himmlisch duftende Schoko-Kokos-Tarte, bei der wir noch nicht so recht wissen, wie wir sie unbeschadet aus der Form bekommen sollen…

…und Kokosöltapser in Buch. Kratz mich doch einer am Gürtel, das ist doch…. egal, dafür ist es ein Backbuch geworden.

Danke liebe Menschinnenmama für das Buch und Danke lieber Jérôme Eckmeier für die tollen Rezepte.