Experimentalfrühstück

Seit eben kann ich meinen eigenen Joghurt machen. *freu*

Kaum war das Geschenkpapier abgewickelt – ok abgerupft *lach – habe ich mich auch gleich in die Küche gestürzt und meinen ersten eigenen Joghurt angesetzt. Man nehme 150g Joghurt, einen Liter Milch und einen Joghurtbereitern (Danke Elke!) und etwas Geduld. Klingt machbar.

Eine nähere Inspektion meines Kühlschrankes ergab neben einer undefinierbaren Menge Landliebe-Joghurt unbekannten Verfallsdatums genau einen Becher Bio-Joghurt von Lidl. H-Milch habe ich, aus der Zeit da ich Kaffee ohne Milch nicht runter bekam, sowieso noch in ausreichender Menge daheim.

Also Gläser ausspülen:

Auffüllen:

Und jetzt waaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten……

Ach ja man merke:1 Liter Milch + 150g Joghurt unter der Randbedingung „Vermischen mit dem Zauberstab“ = Aufwischen , da so viel Milchschaum entsteht, dass ein 1.2 Liter Gefäß einfach überläuft.

Es ist ein Bienenstich.

Nachdem mich am vergangenen Samstag mal wieder ein akuter Anfall von Kuchen Backen heimsuchte und ich mich einfach nicht dagegen wehren konnte, war das Ergebnis ein Bienenstich, welchen meine Kollegen heute ausbaden mussten.

Da nun von allen Seiten Lob kam, will ich das Rezept nicht vorenthalten.

2 Eier
120g Zucker
120g Margarine

375g Mehl
1 Backpulver
ein großer Schluck Milch

ergeben den Teig. Diesen auf ein Backblech fabrizieren und oben drauf den Belag.

Der Belag besteht aus:
300g Zucker und 2 Vanillezucker in
1 Stück Butter (geschmolzen) auflösen
200g Mandeln (Plättchen) und
100g Kokosraspel reinrühren

Das Ganze etwa 30 Minuten bei 180°C backen und in handliche Stücke schneiden.

Die g-Angaben sind wie immer bei meinen Rezepten nicht so ganz genau zu nehmen, es muss halt eine Teig-Konsistenz geben und naja wer nimmt schon 7/8 Eier oder lässt 50g Butter über.

Btw, für den Belag muss es Butter sein, Margarine karamelisiert nicht so schön.