Ein Glückstreffer

Freitagnachmittag, kurz vor drrrei, hat es an der Türe gedrrrt. Wer ist das denn? Kommen die Nachbarn schon wieder zum Meckern? Haben wir unser Fahrrad am falschen Baum angebunden? Hat der Goldfisch zu laut gepupst?

Weder noch. Es ist ein erfreulicher Gast. Sogar zwei davon.

„Hallo, ich bin Fortune und das da ist meine Kleine Fortuity. Wir haben gehört, hier kann eine Portion Glück und Schicksal gebraucht werden?“

Dass die beiden es überhaupt zu uns geschafft haben, bedurfte schon reichlich Glück, denn irgendwer hatte versucht, sie auf der Reise zu uns zu entführen. Auf dem Adoptionsantrag ans Gehege (Henry war’s!) stand die richtige Adresse. Doch auf dem Paket hatte diese jemand von Hand durchgestrichen und eine falsche Strasse – ganz am anderen Ende der Stadt – drüber geschrieben.

So irrten die beiden durch die gelben Felder…

…fragten die Gänseblümchen…

…und baten vorbeikommende Passanten um Rat.

Unter den Guten ist das rote Regal bekannt. Bekannt genug, sich erfolgreich durchzufragen.

„Tja und so sind wir glücklicher Weise dann doch noch angekommen, wo wir hin wollten.“

Mit ganz viel Glück und Schicksal im Gepäck. *auspacken drrr*

2 Gedanken zu „Ein Glückstreffer“

  1. Wahnsinn, diese Postentführungen da bei euch immer – das ist im Allgäu irgendwie gefährlich. Obwohl, manchmal kommt die Post zu euch ja gar nicht so weit…

    Hat ja gut geklappt mit dem Wegfinden und dem guten Wetter dabei (nicht auszudenken, hätte es geregnet!) und mit netten Katzen.

    Aber da sieht man, daß das zwei echte Glücksbringer sind – auf daß sie dolle wirken mögen!

  2. Oh man, das war ja eine richtige Odysee! Da wollte wohl jemand nicht, dass die Glücksbringer zu euch kommen. Nur gut, dass sich diese nicht abschrecken ließen und sich ihren Weg zu euch erfragen konnten.

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