Ein Topf und Eintopf

Der Sommer hat sich verabschiedet, morgens braucht die Menschin jetzt schon Handschuhe zum Radeln und gestern hat es dann auch noch geregnet. Neben Wolldeckensofateestrickkuscheln schreit das doch geradezu nach Suppe. Oder nach Eintopf? Also einen Topf haben wir. Braucht’s nur noch Inhalt.

Erstmal Kartoffeln bürsten. Schälen mag die hier nämlich keiner. Das macht immer so pappige Pfoten. Also schälen wir die nicht, sondern bürsten sie ganz sauber und drrrren die Schale dann mit.

Ein kleines Tänzchen mit dem Ingwer… und eins und drrrr und zwei und drrr…

…eine Runde Zwiebelkarussell… *huiiidrrr*…

…und die Kartoffeln, zusammen mit einer Möhre in mäulchengerechte Stücke schnipseln. Oben drauf kommt noch ein Ast Liebstöckl, aber den haben wir die Menschin vom Balkon holen lassen, denn wir, also WIR haben keinen Regenschirm. Die Menschin schon. Sogar zwei.

Dazu brauchen wir noch jede Menge Erbsen…

…und einen Kochlöffel, um alles in den Topf zu schupsen. In den einen Topf. Aber also… Meeeeeeenschiiiiiin, wie oft haben wir Dir schon gesagt, dass Holzlöffel nicht in die Spülmaschine gehören? Guck Dir das doch mal an… ganz krumm… wenn Du schon immer nach dem Kochen hinter uns her räumst, dann mach das doch bitte wenigstens ordentlich und gewissenhaft, ja? Jetzt müssen wir ganz um die Ecke rrrrrrühren.

Nachdem Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren kurz angebraten waren, alles mit Wasser aufgießen und die Erbsen rein schupsen. Immer schon einzeln *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*… *ploppp*…

Kurz bevor alles weich gekocht war, haben wir noch Bauernknacker im Kühlschrank erbeutet und klein gedrrrrt. Keine Angst, die sind nicht aus Bauern gemacht. Die heissen nur so und sind voll pflanzlich. Drrrrrrastisch!

Die Würstelschnipsel noch eben mit warm werden lassen und dann war er fertig: unser Erbseneintopf. Wie der duftet…. drrrrrastisch!

Tut uns leid Frau Suppentasse, auch wenn Sie noch so bedrrrröppelt gucken, Sie werden jetzt leer gelöffelt!

Da wir – wie immer – den Suppentopf natürlich nicht für einen einzelnen Teller angeworfen haben, blieben noch drrrrei Portionen zum Einfrieren. Schön eingetuppert und tiefgefriert und wir freuen uns jetzt schon ganz drrrrrastisch drauf, die bald wieder aufzutauen.

2 Gedanken zu „Ein Topf und Eintopf“

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