Einmal Spätsommer und zurück

Einmal Spätsommer und zurück

Letzten Freitag, kurz nach Feierabend und kaum dass das Holz für den Winter seinen Weg in den Keller gefunden hatte, haben die Menschen das Auto voll gestopft. Und ich durfte mit. Ich könne das Rudel mal ein Wochenende lang alleine lassen. Murphey passt auf, haben sie gesagt.

Na da habe ich mich nicht bitten lassen und ganz schnell den Platz mit der besten Sicht im Auto eingenommen.

Wir sind an Bergen vorbei gefahren, die sahen gar nicht wie unsere aus. Die sind viel steiler und da sind viel weniger Bäume drauf. Schweiz nennen die Menschen das.

Als wir zwischen ganz vielen Bergen durch gefahren waren, ging es durch jede Menge davon direkt durch. Tunnel nennen die Menschen das.

Unter allen Berge kann man nicht durch fahren und auch nicht außen rum. Da gibt es welche, über die muss man drüber mungon. Pass nennen die Menschen das.

Nach ganz, ganz, ganz, ganz vielen solcher Kurven war ich – ja ich geb’s ja zu – etwas grünlich um die Streifen. Aber dafür war der Ausblick um so besser. Und windig.

Wir sind ganz oben auf diesem Pass mal kurz ausgestiegen und zu Fuss nach Italien gehüpft. Um das Auto und den Mungomagen ein Wenig auskühlen zu lassen. Also mehr den Mungomagen, als das Auto… *verlegen aus den Streifen guck*

Auf der anderen Seite des Berges, ging es mindestens genauso viele Kurven wieder runter.
Durch ein verlassenes Dorf, das schon fast gespenstisch aussah. Da ist alles aus Steinen gebaut. Sogar die Hausdächer.

Auf der weiteren Fahrt kamen nur noch normal viele Kurven und ich bin eingemungot… als ich wieder aufgewacht bin, lag ich auf der Luftmatratze im Zelt.Die Menschen hatten mich wohl einfach mit in den Schlafsack gesteckt. Sehr zuvorkommend, meine Menschen.

Am nächsten Morgen gab es erstmal einen Kaffee.

Also dafür, dass die Menschen das im Dunkeln aufgebaut haben, steht unser Zelt doch richtig gerade, oder?

Rund um das Zelt wuchs uns das Frühstück direkt ins Mäulchen.

Die Äpfel sind schon reif (und haben sehr lecker geschmeckt).

Den Granatäpfeln tut ein Wenig Sonne noch ganz gut…

…und die Oliven sind auch noch ziemlich grün.

Guck mal, Menschin! Menschiiiiiin, hier gibt es einen Flummi-Flipper!

Wie… kein Kleingeld…. na gut… aber vielleicht… na gut, wir erkunden erstmal die andere Richtung. Wo geht es hier denn hin?

…to be continued.

Ein Gedanke zu „Einmal Spätsommer und zurück“

  1. Wie schön, so ein spontaner Ausflug! <3
    Und das bißchen Magengegrummel hält man für die Abwechslung und den neuen Ausblick doch dann gerne mal aus… (oder eben nicht – also echt, wer fotografiert denn ein Mungo beim Göbeln… tsstsstss)

    Bin schon gespannt auf die Fortmungozung…

Schreibe einen Kommentar