Fraktales Mittagessen.

Die Menschin hat uns gestern vom Wochenmarkt fraktales Gemüse mitgebrachte. Was das ist? Dazu gleich mehr.

So sieht es auf jeden Fall aus und es heißt Romanesko.

Es sieht ein Wenig aus wie ein Blumenkohl. Nur grüner. Und spitzer. Und mit kleineren Blättern. Aber es muss auch erstmal erlegt werden, bevor es in den Kochtopf kommt.

Tja und wenn man diese einzelnen Röschen dann auseinander geschnitten hat, dann sehen die alle gleich aus. Also sie sind verschieden groß, aber in sich, da haben sie das selbe Muster und die großen, die bestehen aus vielen kleinen und die ganz großen aus vielen großen, die aus vielen kleinen bestehen. Und immer so weiter.
Warum das jetzt Fraktal heisst? Also das kommt vom lateinischen „frangere“, was „brechen“ bedeutet. Sozudrrren ganz oft auseinander gebrochen, oder eben auch zusammengebaut, es kommt immer das selbe Muster raus. Drrrrrastisch, nicht?

Aber wir wollten ja unser Mittagsmampf eigentlich nicht berechnen, sondern futtern. Ab ins Wasser mit den Fraktalen, denn da ist noch Erde dran und die stört das Muster.

So lange eine unfraktale Tomate kleindrrren…

…und dann alles zusammen in den schon ordentlich eingeweichten Römertopf.

Noch eine Briese Zaubersalz drüber…

…und *hau ruck* ab in den Ofen damit.

Während unsere Fraktale nun vor sich hin garen, haben wir noch ein Schnäuzchen voll frischer Balkonkräuter gepflückt. Es soll nämlich Kräuterquark dazu geben.

Drrrrrrastisch, sieht das lecker aus. Auf die Fraktale, fertig, mampf!

5 Gedanken zu „Fraktales Mittagessen.“

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