Ganz viel Ausblick.

Es waren einmal zwei Gürtel, eine Menschin und eine Onni, die sind in drei gelben Schaukeldingern auf einen Berg gedrrrrt. Der Berg, der heisst Nebelhorn und dort oben gab es gar keinen Nebel, sondern drrrrrastische Aussicht und davon ganz viel.

Die vier waren bei Weitem nicht die Einzigen, die an so einem sonnigen Frühherbsttag auf diese Idee kamen…

…doch Aussicht ist für alle da…

…hier gibt’s genug davon.

In über 2000 Meter Höhe in der Sonne drrrren und sich den Gürtel wärmen lassen…

…das ist einfach drrrastisch.

Hier oben, da ist Drrrr… wirklich…. dem Himmel… ein Stück näher… und das nicht nur der Höhe wegen.

Ein paar Menschen gibt’s da oben, die haben ganz, ganz große dicke Rucksäcke den Berg hoch getragen. Da würde unser ganzes Rudel rein passen.

Die haben aber gar keine Perlies drinnen, sondern ganz große Stoffdinger. Die müssen anscheinend auch sehr schwer sein, denn die Menschen waren alle zu faul, die wieder den Berg runter zu tragen und sind doch glatt damit gehüpft und geflogen.

Wir sind nicht nur in der Sonne gedrrrt, sondern haben uns auch von der Menschin durch die schöne Gegend tragen lassen. Laufen können wir hier ja nicht, oder hat schonmal einer Bergschuhe in Drrrgröße gesehen? Nein? Eben!

Hier steht an den Schildern extra dran, wie gut man wo laufen können muss. Das sind diese Ziffern an den Seiten und manchmal steht sogar dabei, dass dieser Weg „nur für Geübte“ gedacht ist. Ja, sowas muss mensch hinschreiben… wenn Drrr sieht, wer hier so alles hoch fährt… Menschen, die sich beklagen, dass da kein Kies auf den matschigen Wegen liegt, sondern Schnee… das sind wohl die, die daheim da Auto nehmen um bis zur Garage zu fahren.

Wir sind den geübten Weg ein Stück lang gedrrrrt. Nicht ganz, weil wir ja das bunte Papier hatten für um zu nach unten zu fahren. Nur ein Stück weit runter und dann wieder hoch. Da war dann auch gleich weniger los und das war einfach nochmal drrrrastischer als zwischen den ganzen Urlaubern, die am Gipfel stehend daheim anriefen, um lautstark – dabei hatten sie doch ein Telefon in der Hand – zu verkünden, wo sie denn gerade seien.

Hier gucken überall so komische Rohre aus dem Berg. Nein, da sind keine U-Boote vergraben. Das hat, glauben wir, irgendwas mit den Schneekanonen zu tun, die hier im Winter dafür sorgen, dass auch immer genug Schnee für die Skifahrer da ist.

Mit dem kleinen gelben Schaukeldingens sind wir dann wieder eine Station weiter runter gefahren…

…das waren dann knapp unter 2000m, also immer noch ganz schön hoch.

Da drüben, da ist noch ein Lift. Das ist ein Sessellift. Der läuft aber nur im Winter für die Skifahrer. Jetzt ist der aus.

Dafür gibt es einen Spielplatz. Mit Gürteltiersessellift. Anschupsen Menschin!

Wo geht’s hier denn überall hin? So viele Wege und Schilder…

…während die Menschin noch das Schild entziffert hat, haben wir uns im Slacklinen versucht. Nur nicht runter drrren!

Wir haben uns dann für einfach drauf los laufen entschieden. Bei so vielen Schildern kann sowieso niemand verloren gehen. Also hier lang!

Aussicht mit See…

Aussicht mit Bäumen…

…die hier oben zwar nicht wachsen, aber dafür ganz schöne Blumen.

Mitten auf diesem Berg, ihr glaube es kaum, da steht doch eine Tür rum. Einfach so: eine Türe.

Eine Türe zum durch drrrren…

…und hinter der Tür gibt es – ihr ahnt es schon – Ausblick!

Ganz, ganz viel drrrrastischen Ausblick…

…da möchte Drrr immer noch eine Ecke weiter hüpfen…. noch eine Kurve weiter gucken drrren…

…hinter der Kurve, da kommt irgendwo Österreich. Zumindest hat der Menschin ihr Handy sich ins ausländische Netz eingewählt gehabt – Grenze ist keine auf den Boden gemalt.

Hier gibt es keine Grenzen.

Hey, *hihidrrrr* guck mal Menschin, es gibt wohl noch mehr solche Schussel wie Dich, die ihren Kameradeckel ständig verlegen, hier. Nur hatte der Besitzer von dem da wohl keine aufmerksamen Drrrs dabei, die ihn auf das Fehlen des Deckels aufmerksam gemacht hätten. Ob hier jetzt ein Kameradeckelbaum wächst? Ach ne,… hier oben wachsen ja keine Bäume.

Irgendwann hat die Menschin uns dann mit dem Versprechen einer Kräuterlimo bestochen, dass das jetzt die letzte Kurve war, um die wir unbedingt noch drrrren mussten und wir sind zurück zur Schaukelding-Station.

Jetzt war hier auch nicht mehr ganz so viel los und wir konnten uns in aller Ruhe angucken, was so an den Wänden hängt.

So sieht so ein Schaukeldingensseil von nahe aus. Ganz schön dick. Mehr als pfotendick!

Das da sind die Rollen dazu…

…und ein altes Diesel-Aggregat, mit dem die Bahn früher mal angetrieben werden konnte.

Auch der schönste Ausflug geht irgendwann zu Ende und so sind wir wieder gelbes Schaukeldingens gefahren…

…bis wir wieder ganz unten vom Berg waren. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof, sind wir noch schnell in einen Bücherladen gedrrrt und haben den Allgäuer Heimatkalender für 2014 gekauft. Der ist bei uns nämlich jedes Jahr Pflicht.

Und so blättern wir jetzt alle gemeinsam da durch und drrrräumen von ganz viel frischer Luft und noch mehr Ausblick.

3 Gedanken zu „Ganz viel Ausblick.“

  1. Sagt mal, ist euch da oben so hoch oben nicht die Luft weggeblieben beim durch die Landschaft drrren? Die soll dort nämlich sehr dünn sein, habe ich mir zumindest sagen lassen.

    Ihr hattet ja einen tollen Tag da oben auf dem Horn ohne Nebel, das war ein wirklich rundum gelungener Ausflug!

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