Knoblauch an Soße

Der Menschinnengeburtstag sollte nicht nur mit Kuchen begangen werden, sondern auch ein Raclette wurde als angemessen empfunden. Natürlich aus Käse ohne totes Tier.

Auch Frrranziska war eingeladen und wie wir alle wissen, liebt Frrranziska Knoblauchsoße. Allerdings dieses Mayozeugs aus der Flasche. Das kommt uns ja nun nicht in den Gürtel, aber die Menschin hatte da eine Idee. Es gab einmal ein Rezept, das kannte sie von ganz ganz früher und das ist ohne Mayo, dafür mit viel Knoblauch.

Gesagt, gedrrrt:

125g nackige Mandeln
5 Scheiben eingeweichtes altes Weißbrot (Vollkorntoast geht auch)
5 Zehen Knoblauch
6 EL Öl
2 EL Essig
Salz und Pfeffer

Ich kümmer mich um den Knoblauch, schäl Du die Mandeln, Sunset!

Mandeln schälen. Wie soll das denn gehen? Die sind doch viel zu klein für den Gurkenschäler. Soll ich etwa alle Schalen abknabbern? Das dauert aber…

Doch die Menschin hatte einen Trick auf Gürtel. Drrr wirft die Mandeln kurz in kochendes Wasser, fischt sie (mit einem langen Löffel) wieder raus und dann ist den Mandeln so warm geworden, dass sie ihre Schalen freiwillig ausziehen. Nur kurz (Vorsicht: heiss!) mit der Pfote auf die Mandel drücken und *flutsch* sind sie alle nackig. Drrrrastisch!

Fünf Knoblauchzehen stehen im Rezept. Wir machen sicherheitshalber gleich doppelte Menge, denn bei Knoblauch, da müssen alle Drrrs was abbekommen, sonst müssen die, die nix gedrrrt haben die Nacht wo anders schlafen. Ach was, nehmen wir die ganze Knolle. *schäldrrr*

Wie viel Olivenöl brauchen wir? Na das wird doch auch die ganze Flasche

Die geschälten Knoblauchzehen und die nackigen Mandeln zusammen mit dem nassen Toast in eine große Schüssel, Öl, Essig und Gewürze dazu und kräftig mit dem Zauberstab verdrrrrren. Spätestens ab diesem Zeitpunkt riecht die Wohnung dann nicht mehr nach frischem Kuchen, sondern unumgänglich nach Knoblauch.

Aber die Mühen und das Lüften hat sich gelohnt, die Expertin hat das Ergebnis für drrrrastisch empfunden. (Die Scheibe Brot war nur Alibi für’s Foto. Danach hat sie direkt zum Löffel gegriffen).

Gut, am nächsten Morgen riecht die Wohnung immer noch nach Knoblauch und (gefühlt) sogar die Kater… aber lecker war’s und wird jetzt wieder öfter gedrrrt!

2 Gedanken zu „Knoblauch an Soße“

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