Korbinian in Granollers

Am Pfingstmontagabend ging die Freizeit dann zu Ende. Aus dem Ausflug wurde die Dienstreise. Wir sind mit dem Bus wieder zum Flughafen gefahren, haben dort ein Auto abgeholt und sind nach Granollers, einen Vorort von Barcelona gefahren.

Dort ging es in ein richtiges Hotel. Komischer Kasten…

Nach drölf Mal im Kreis fahren und letztendlich am Empfang fragen, haben wir dann auch die Tiefgarage gefunden. Die war ein echtes Abenteuer…. mit einem fremden, nagelneuen Auto… aber die Menschin schafft alles!

Sogar aus der Garage wieder raus haben wir gefunden.

Hier gab es auch keinen stylischen Haustürschlüssel mehr, sondern eine hochmoderne Plastikkarte.

Die Zahnptzbecher sind in Plastikfolie eingewickelt…

…und das Klo hat eine Banderole.

Daneben steht eine Erdferkelbadewanne. Nein? Ich soll da raus? Aber ich bin doch noch sandig! Raus? Na gut.

Was ist das denn für ein seltsamer Liegestuhl? Da kommt der Koffer drauf? Einen Liegestuhl extra für den Koffer? Das ist ja ein Luxus hier.

Das Hotelzimmer ist auch ausgesprochen perlsacktierfreundlich. Sogar ein extra Regal gibt es. Ob ich hier schlafe….

….nein. Ich schlafe hier. Du darfst rechts schlafen, Menschin.

Ich habe einen Schuhlöffel gefunden…

….und eine Flimmerkiste plappert hier rum…

…und im Schrank gibt’s einen Safe. Kommen da die unartigen Waschbären rein?

Ein echter Kulturschock, dieses Zimmer. So nach der kuscheligen Unterkunft mit altersschwachem Aufzug im Zentrum von Barcelona. Hier steht es auch: das ist kein Hotel zum wohlfühlen, das ist ein Hotel für Dienstreisen.

Aber der Ausblick, der ist gut.

Und die Nachbarschaft, die ist auch toll. Ein Obstladen!

Ein Paradies!

Das Abendessen, das wurde ein Festmahl!

Dazu gab’s Kanariengrasmilch. Kennt ihr Kanariengrasmilch? Die ist köstlich und ich sehe uns schon in Deutschland alles umkrempeln, um die aufzureiben.

*schlemmer und den Ausblick genieß*

Die nächsten beiden Tage, die habe ich in der Tasche verbracht und der Menschin beim Schulen zugehört. Ich habe zwar kein Wort verstanden, aber die spanischen Menschinnenkollegen, die haben das Englisch genannt und wohl verstanden und das ist gut.

Aber abends, wenn es leckere Oliven gab, dann bin ich natürlich aus der Tasche raus gekrochen. Wie Menschin, Du willst auch was ab? Och komm…

…to be continued.

2 Gedanken zu „Korbinian in Granollers“

  1. Das war ja wirklich ein Kulturschock , aber ein Erdi bringt ja bekanntlich so schnell nichts um. *zwinker* Ich will auch gar nicht wissen, was du in den beiden Taschen-Tagen so alles ausgeheckt hast. *grins*

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