C6H12O6 ——-> 2 CH3-CH(OH)-COOH

Genau, ich habe Sauerteig angesetzt und wage mich mal wieder ans Brot selber Backen:

50g Roggenmehl
100ml Wasser

Die Temperaturen in meiner Wohnung sind zwar recht gär-unfreundlich und derzeit steht das Honigglas, das heute Morgen passender Weise leer wurde, sicherheitshalber auf der Heizung, aber wir werden sehen.

Update gut 48 Stunden später: Trotzt übler Beleidigungen und Beschimpfungen tut der Inhalt meines Honigglases gar nicht der gleichen sauer zu werden… von „fütter mich“ keine Spur…. ich lass ihn mal stehen, aber ich fürchte das Experiment muss auf Sommer vertagt werden. Schade eigentlich.

Der Aufstieg des Kekses

Nein, nicht zu „von und zu Schokolade“, sondern vom Unterteller zum Tassenrand.

Da habe ich doch glatt Plätzchenausstecher der Marke „muss ich haben“ entdeckt und diese helfen den armen die Welt vom Unterteller aus sehen müssenden Keksen dazu den Überblick zu bekommen und die Sache vom Tassenrand aus überblicken zu dürfen – da freut sich der Keks.

Die Sonne ist aus Lebkuchen, das Herz ist ein ganz simples Butterplätzchen aus Butter, Puderzucker, Mehl, Vanille und einer Priese Salz.

Das funktioniert wirklich

Wie z.B. auf Amazon gesehen, gibt es nun doch schon Ausstecher für Kekse mit Text.

Musste ich natürlich haben und ausprobieren. Tja und wenn der Teig die richtige Konsistenz hat und die gewählte Beschriftung nicht zu viele Buchstaben benötigt, dann funktioniert das wirklich:

Und hier noch das Rezept dazu:

1/2 Becher Rübesirup (dieses gelben Grafschafter-Becher)
25g braunen Zucker
50g Butter

Lebkuchengewürz
250g Mehl
etwas Backpulver

mischen, kühlen, ausrollen, ausstechen und dann 14 Minuten bei 150°C backen.

Lecker !!!

Experimentalfrühstück

Seit eben kann ich meinen eigenen Joghurt machen. *freu*

Kaum war das Geschenkpapier abgewickelt – ok abgerupft *lach – habe ich mich auch gleich in die Küche gestürzt und meinen ersten eigenen Joghurt angesetzt. Man nehme 150g Joghurt, einen Liter Milch und einen Joghurtbereitern (Danke Elke!) und etwas Geduld. Klingt machbar.

Eine nähere Inspektion meines Kühlschrankes ergab neben einer undefinierbaren Menge Landliebe-Joghurt unbekannten Verfallsdatums genau einen Becher Bio-Joghurt von Lidl. H-Milch habe ich, aus der Zeit da ich Kaffee ohne Milch nicht runter bekam, sowieso noch in ausreichender Menge daheim.

Also Gläser ausspülen:

Auffüllen:

Und jetzt waaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten……

Ach ja man merke:1 Liter Milch + 150g Joghurt unter der Randbedingung „Vermischen mit dem Zauberstab“ = Aufwischen , da so viel Milchschaum entsteht, dass ein 1.2 Liter Gefäß einfach überläuft.

Es ist ein Bienenstich.

Nachdem mich am vergangenen Samstag mal wieder ein akuter Anfall von Kuchen Backen heimsuchte und ich mich einfach nicht dagegen wehren konnte, war das Ergebnis ein Bienenstich, welchen meine Kollegen heute ausbaden mussten.

Da nun von allen Seiten Lob kam, will ich das Rezept nicht vorenthalten.

2 Eier
120g Zucker
120g Margarine

375g Mehl
1 Backpulver
ein großer Schluck Milch

ergeben den Teig. Diesen auf ein Backblech fabrizieren und oben drauf den Belag.

Der Belag besteht aus:
300g Zucker und 2 Vanillezucker in
1 Stück Butter (geschmolzen) auflösen
200g Mandeln (Plättchen) und
100g Kokosraspel reinrühren

Das Ganze etwa 30 Minuten bei 180°C backen und in handliche Stücke schneiden.

Die g-Angaben sind wie immer bei meinen Rezepten nicht so ganz genau zu nehmen, es muss halt eine Teig-Konsistenz geben und naja wer nimmt schon 7/8 Eier oder lässt 50g Butter über.

Btw, für den Belag muss es Butter sein, Margarine karamelisiert nicht so schön.