Pauline in der Chorprobe

Dass Pauline sehr musikalisch ist, hat sie schon oft gezeigt. Da lasst sie sich natürlich auch nicht draus bringen, wenn jemand seine Noten bunt anmalt.


Pauline weiß vom letzten Mal noch, dass Mommy ziemlich gut singen kann. Russell hat erzählt, dass sie das auch mit vielen anderen zusammen tut – man nennt das einen „Chor“, wenn viele Menschen gleichzeitig singen – und dass es sich da noch viel toller anhört.
Davon musste Pauline sich mit eigenen Augen und Ohren überzeugen.

Damit alle wissen, was sie singen sollen, gibt es große Bücher mit vielen komischen schwarzen Zeichen, die zwischen je fünf Gitterlinien eingesperrt sind. Das sind die Noten. Sie sehen schrecklich kompliziert aus. Vor allem muss man wissen, welche davon man zu singen hat. Aha, die rosa angemalte Reihe ist unsere.

Pauline hat sich mit in die Chorprobe eingeschlichen, und wir konnten nur ein schnelles heimliches Foto schießen…
Der da in der Mitte ist der Dirigent, der allen zeigt, wann sie lossingen sollen, wie schnell und wie laut. Auf den muss man also gut achten. Sonst würde alles durcheinandergehen.
Die Damen da hinten singen alle Sopran, das ist ganz hoch. Wir singen Alt und sitzen deshalb auf der anderen Seite. An der Wand hängen Plakate von den vielen Konzerten, die der Chor schon gegeben hat.
Ach ja, die Noten, das ist übrigens die c-moll-Messe von Mozart.

2 Gedanken zu „Pauline in der Chorprobe“

Schreibe einen Kommentar