Pauline und die Birnsiche

Ob nun Birnen oder Pfirsiche – Pauline hat heute bei Sinela in der Küche gezaubert. Aber lest selbst, was Paulines April-Gummibärchentütenöffnerin spannendes zu erzählen hat:

Als ich mich heute in die Küche aufmachte um mein Mittagessen zu machen, drrrtte es ganz laut – Pauline wollte unbedingt mit und mir helfen. Das fand ich unheimlich lieb von ihr, zumal meine Dillos alle Küchenmuffel sind (nur wenn es ans mampfen geht, sind sie dort zu finden). In der Küche angekommen fragte Pauline, was wir denn kochen wollen und ich sagte „Birnenteig“. „Was ist das denn? Habe ich ja noch nie gehört“, drrtte sie. „Na, dann lass dich mal überraschen“. antwortete ich ihr. Pauline las das Rezept und begutachtete dann die Zutaten, die ich auf die Spüle gestellt hatte – fehlte auch nichts?

Nein, alles da – und los ging es. Zuerst befreite Pauline die Pfirsiche (nicht irritieren lassen, weil die Mahlzeit „Birnenteig“ heißt, man kann sie auch mit anderem Obst machen) aus ihrer Dose:

um sie dann zum abtropfen ins Sieb zu schütten (sie dürfen nicht zu feucht sein):

Während die Pfirsiche abtrockneten. schmierte Pauline eifrig Magerine in die Auflaufformen und fragte „Gut so?“

„Perfekt“, antwortete ich ihr, worauf sie die Pfirsiche auf dem Boden der Formen verteilte:

Nun mussten diese Zutaten verarbeitet werden:

Nachdem Pauline alles zusammengemamscht hatte, kam die „Brühe“ in den Topf und wurde aufgekocht:

Anschließend nahm Pauline das Ganze vom Herd und rührte kräftig weiter bis ein dicker Kloß entstanden war:

Zum Schluss rührte Pauline noch die Eier unter den Klumpen und dann füllte sie alles in die Auflaufform:

Diese schob die kleine Maus dann in den Backofen und nun hieß es eine gute halbe Stunde warten:

Wie lange denn noch?

Fertig!

Mit stolz geschwellter Brust trug Pauline ihren mit Birnenteig gefüllten Teller ins Wohnzimmer, wo sie dann ein paar der Dillos zum essen einlud:

Nun liegen Pauline und ihre Kumpel mit dicken Bäuchen im Dillodome und schlafen. Abspülen – das darf dann ja wohl ich. *grummel*

Und hier ist das Rezept für den Birnenteig:
Zutaten:
3 Birnen (oder eine kleine Dose Obst)
0,5 l Milch
250 Mehl
150 g Butter oder Magerine
30 g Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Birnen schälen, entkernen, vierteln, leicht vorkochen, mit Zucker abschmecken, in eine Auflaufform legen (nicht zuviel Saft dazu). Milch, Butter (Magerine), Zucker und Salz aufkochen, Mehl dazugeben, kräftig rühren, bis sich ein Kloß bildet, Eier hineinrühren, den Teig auf den Birnen verteilen, obenauf Butterflocken verteilen, bei 175 – 200 C° eine gute halbe Stunde im Backofen garen.

Tipp:
Man kann auch anstatt der Birnen anderes Obst wie zum Beispiel Pfirsiche nehmen. Und anstatt frischem Obst auch Obst aus der Dose, da erspart man sich das schälen, vierteln und leicht vorkochen. Und Vorsicht: Der Birnenteig macht sehr schnell satt!!

Guten Appetit wünschen Pauline und Sinela.

6 Gedanken zu „Pauline und die Birnsiche“

  1. Danke für das interessante Rezept, ihr Lieben.
    Die Backfraktion des roten Regals lässt allerdings fragen, ob das No-Egg da nur zur Deko steht, oder ob die nicht-Eier in den Mengenangaben Osterei gespielt haben und sich verstecken 😉

    LG,
    Das.Sonnenkind

  2. Ich habe noch was vergessen. *rot werd* Wenn man die Milch, die Magerine und den Zucker zusammengemanscht und auf den Herd gestellt hat, kommt das Mehl hinzu (ich habe auf dem Foto aus Versehen die Eier hingestellt anstelle des Mehls *mit dem Kopf an die Wand hau*) – zum Glück steht das ja im Rezept.

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