Pauline und die Karlsruher Baustellen

Pauline hat Karlsruhe erkundet und dabei so einiges erlebt:


Pauline wollte selbstverständlich die Stadt besichtigen. Das erste, was man in Karlsruhe sehen muss, ist das Schloss. Leider sieht man nicht viel von ihm, weil alles hinter Baugerüsten versteckt ist! Anscheinend wird das ganze Gebäude ringsherum gerade aufgehübscht.

Dafür ist es im Schlosspark umso schöner. Die Frühlingssonne hat Horden von Menschen ins Freie gelockt, die auf den Wiesen herumsitzen und -liegen.
Da kann sich auch drrr ihr Bäuchlein bräunen lassen!

Nach einer kurzen bis längeren Ruhepause auf der Wiese ging es weiter. Pauline traf diesen Herrn, der sich als Karl Friedrich, Großherzog von Baden vorstellte. Er steht da oben auf seinem Sockel und schaut sehr misstrauisch Richtung Marktplatz.
Wie sich zeigen sollte, gibt es allen Grund für das Misstrauen.

Was ist denn hier los? Die buddeln alles auf! Den Marktplatz kann man gar nicht richtig anschauen.
Mommy erklärte, dass in Karlsruhe ein Tunnel für die Straßenbahn gebaut wird und dass die Innenstadt für etliche Jahre eine einzige Baustelle ist. Alle sind wohl ziemlich genervt davon. Mommy nennt es „die kürzeste und überflüssigste U-Bahn der Welt“.
Der nette Bauarbeiter wollte Pauline gleich mitnehmen und ihr die Baustelle zeigen, aber das hat sie sich doch nicht getraut.

Da ratterte nämlich ein riesiges gelbes Monster quietschend durch die Gegend.

Shoppen macht auch nicht viel Spaß, wenn man die ganze Zeit aufpassen muss, dass man nicht in die Baugruben fällt!

Hurra, endlich ein Platz ohne Baustelle! Hier gefällt es mir schon besser. Das hinter mir ist übrigens die Stephanskirche, sagt Mommy.

Noch eine Kirche und gleich wieder der nächste Bauzaun. Die spinnen, die Karlsruher…

3 Gedanken zu „Pauline und die Karlsruher Baustellen“

  1. Eine schöne Rundreise durch Karlsruhe. Das mit der unterirdischen Straßenbahn ist doch nicht schlecht, die gibt es in Stuttgart schon seit den 70iger Jahren. *zwinker*

    1. Na klar, wenn man lieber 800 Millionen oder mehr auf den Kopf haut, damit ein (inzwischen ehemaliger) Oberbürgermeister sich ein Denkmal setzen kann, statt eine bestehende Trasse auszubauen, die um die Innenstadt herumführt, was vielleicht 1% davon gekostet hätte… Außerdem finden wir es nicht lustig, abends in diese unterirdischen Haltestellen hinunter zu müssen, statt sicher auf belebter Straße auf die Bahn zu warten. Die Wege werden länger, was gerade für Leute, die schlecht laufen können, ein Problem wird. Und so weiter. Völliger Blödsinn, das Ganze.

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