Sokrates lebt.

Gestern war so ein Sonntagnachmittag, die Sonne lacht und die Menschin hält nichts mehr in der Wohnung. Einen Spaziergang machen wolle sie. Das.Mungo schläft in der Sonne, Hermann hat keine Outdoor-Bereifung, also darf ein Dillo mit.

Sokrates machte ganz große Ohren: „wie, darf mit – wir dürfen auch vom Regal runter? Drrrrastisch“.

Tja, der liebe Sokrates komm aus einer S-a-m-m-l-u-n-g an Perlsacktieren, die so gut wie neu, unbespielt und sauber, sind. Denn sie saßen immer nur im Regal. Seine Weisheit und sein Wissen, so drrrte er ganz leise, die habe er aus den Büchern, die mit im Regal standen. Immer wenn die Menschen nicht daheim waren, hat er heimlich gelesen und dieses draußen, das kenne er nur aus einem flimmernden Kasten, den diese Menschen Fernseher nannten.

Somit war dann klar, wer die Menschin heute begleiten durfte. Freudig drrrrent machte sich Sokrates auf den Weg zum Balkon. Denn da ist draußen.

„Ne, Sokrates, wir gehen ganz raus“

„Wie… aus der Wohnung raus? Daaaa soll ich raus? Magst Du mich etwa nicht mehr und wirfst mich wieder raus? Ich kenne mich doch gar nicht aus da vor der Türe.“

Fast hatte er Tränchen in den Augen, da habe ich ihm ganz schnell erklärt, dass ich mitkomme und den Weg kenne. Um sein Vertrauen zu stärken, habe ich ihn bis vor die Haustüre erstmal getragen und ihm die Blümchen direkt vor dem Haus gezeigt.

*schnupper* – gar nicht so übel dieses Draußen!

Hier geht’s lang? In den Wald? „Aber, da werd ich doch drrrrrreckig – dann bin ich ja gar nix mehr wert und dann hat mich keiner mehr lieb“.

Hier war wohl ein ernsthaftes Gespräch von Gesicht zu Gürtel dringend von Nöten. Setz Dich mal hier auf’s weiche Moos, Sokrates.

„Lieber Sokrates,
Du bist jetzt kein Ausstellungsstück mehr. Du darfst ein richtiges Gürteltierleben leben. Mit Gummibärchen, Kuscheln, Ausflügen und Flausen im Kopf. Wenn Du Dich mal dreckig machen solltest, dann musst Du eben baden und wäschst Dich wieder sauber. Deswegen haben wir Dich doch nicht weniger lieb.“

„Echt jetzt???“

*Menschin nickt und knuddelt das Drrrr*

Gesprochen, gehört, verstanden und Sokrates war nicht mehr zu halten.

Er hüpfte auf Baumstümpfe…

…erkundete Holzstapel…

..und balancierte über Geländer.

Haste nicht gesehen, wie schnell so ein gerade noch schüchterner Gürtel auf Bäume klettern kann.

*wink*

Verstecken Spielen ist auch ganz drrrrastisch!

Ui, was ist das denn? Kann man das drrren?

Ui, wohnt hier ein Biber? Na lass uns schnell weiter. Nicht dass der noch größer ist, als ich.

Hier lang…

…über Stock…

…und Stein.

Ist der Wald hier etwa schon zu Ende?

Herrrlich *drrrrr die Ohren im Wind*

Pause?

*drrrrrpfüüüüüü*

To Be Continued.

9 Gedanken zu „Sokrates lebt.“

  1. Oh wie schön… *schmacht* Nun darf Sokrates Dillo sein und genießt dieses Leben in vollen Zügen. Aber sagt mal – habt ihr auch eine Impfung gegen FSME? Ich finde, wer soviel im Wald rumdrrrt kommt da nicht drum herum, nicht dass Sokrates und Frauchen noch an einer Gehirnhautentzündung erkranken. *snief*

  2. Die Faule Socke und das Tapir-Rudel hatte auch kein Interesse am Gruppenfoto. War ja auch – so gewünscht – ein Dillo-Gruppenfoto.

    Der Bommel ist eben so sehr damit beschäftigt, meine Massen an Tee zu verwalten, da bleibt keine Zeit für Ausflüge.
    Aber – ich kann’s ja schonmal verraten – man munkelt, er hat was vor 😉

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