Summerbreeze 2016

Letzte Woche sind die Menschen einfach nicht zur Arbeit gegangen. Statt dessen haben sie das Auto voll gestopft bis oben hin und haben was von Urlaub gedrrrrt. Da musste ich doch mit.

Wo geht’s denn hin?

Ab auf die Autobahn und erstmal in den Stau eingereiht, ging es Richtung Dinkelsbühl.

Mit ganz, ganz vielen anderen Menschen zusammen auf einer großen Wiese angekommen, wurde das Auto wieder ausgeräumt. Den Zeltaufbau habe ich den Menschen überlassen und mich – so bald sie hing – in meine Hängematte begeben. Von dort aus hat Drrrr den besten Überblick.

Als alles stand, gab es erstmal ein Bier.

Den ersten Abend haben wir ganz ruhig auf dem Zeltplatz verbracht. Zusammen mit ganz ganz vielen anderen Menschen.

Morgens einen Kaffee…

..und Frühstdrrr.

Frisch gestärkt habe ich erstmal dafür gesorgt, dass wir weiterhin kaltes Bier haben. Dazu hatten wir ein Solarpanel im Gepäck.

Das hält (zusammen mit ein paar Kabeln und der Autobatterie) das Bier schön kalt. Sonnengekühlt sozudrrren.

Um für den Abend perfekt vorbereitet zu sein, habe ich die Aufgabe des Taschenlampe aufdrrrrenens übernommen. Feste kurbeln… das gibt Strom.

Ach… oder einfach in die Sonne legen? Na das hättet ihr mal auch früher erwähnen können. Jetzt hab ich Pfotenkater.

Während die Sonne unser Bier kühlte und die Taschenlampe aufdrrrte, ging es dann auch endlich los. Mit Musik. Mit ganz viel Musik.

Die ganzen vielen Menschen haben sich die Musik angedrrrrrt.

Mir wurde es – so ein schwarzer Schlafanzug (den hier aber irgendwie alle an hatten) ist nicht die beste Wahl in der Sonne – bald zu warm und ich habe mir der Menschin ihren Windmacher ausgedrrrt.

Zwischendurch gab es (eingeschmuggelte) Ravioli…

…und noch mehr Musik.

Sogar Onni kam aus der Tasche gekrochen und hat mit geheaddrrrrt.

Bis es dunkel wurde.

Am nächsten Tag gab es wieder Musik…

…den ganzen Tag…

…bis es dunkel wurde.

Und am nächsten Tag wieder. Ein Abend wurde leider ein wenig feucht. Das waren keine 10 Minuten, die es geregnet hat. Die aber dafür gründlich. Doch so eine Sonne ist echt praktisch. Die kann nicht nur Bier kalt machen, sondern auch Gürtel und Klamotten trocken.

Einfach in die Sonne setzen und trocknen.

Wenn sie richtig scheint, dann geht das ganz schnell. Guckt mal, wie das drrrrrt.

Auch ich war ganz bald wieder trocken. Also nur von außen *hihidrrr*

Am Sonntagvormittag war dann leider alles vorbei. Warum muss Urlaub immer so schnell um sein? Die Menschen haben wieder Autotetris gespielt und wir mussten nach Hause fahren.

Fahren wir da nächstes Jahr wieder hin? Bitteddrrrrr!

6 Gedanken zu „Summerbreeze 2016“

  1. Das liest sich richtig gut – eine sehr geniale Auszeit. und vor allem: das einzige Festival in diesem Jahr, das nicht ins Wasser oder wegen Wasser ausgefallen ist!

    Was hat denn euer Bier da oben für einen komischen Verschluß?

    Und was wurde denn da für Musik gedrrrrt?

    Die scharzen Schlafis sind bei Menschen übrigens auch sehr beliebt. Besonders bei denen mit gutem Musikgeschmack.

    1. Das Bier hat einen bleibt-beim-Umfallen-in-der-Dose Verschluss. Voll praktdrrrrr bei schusseligen Gürteln und hektischen Menschen.

      Die Musik war einfach nur drrrastisch. Am besten haben uns ja Eisbrecher und Subway to Sally gefallen. Aber dann waren da noch 106 andere. Moment, ich bin mal der Menschin ihren Pullover abknipsen….

  2. Klingt nach einem fantastischen Urlaub. Welche Bands habt ihr denn gesehen?
    Also Halligen, es war nicht das einzige Festival! Das M’era Luna ist auch nicht abgesoffen 😀

    Mit Gürteltier auf dem Festival ist auf jeden Fall die beste Sache die man machen kann. Mephisto winkt seinem Zwillingsbruder.

    1. Ja, das M’era wäre schon auch interessant gewesen; wenn die nur nicht immer so knapp aufeinander wären… und dann noch so viele Kilometer…

      Bands haben wir ganz viele gesehen. Subway to Sally, Feuerschwanz, Versengold und Eisbrecher waren ein absolutes Muss. Genauso wie Lord of the Lost und Equilibrium. Es waren auch eine ganze Menge „unbekannter“ dabei, die wirklich hörenswert waren. One I Cinema, Thundermother und Hell City sind nur die, die mir jetzt auf Anhieb noch einfallen. Na ihr wisst ja, die Menschin und Namen.

      Nur bei Slayer haben wir uns dann ins Zelt verkrochen. Ganz so viel Geschrei tut den Dilloohren nicht gut.

      LG,
      Das.Sonnenkind

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