Ganz viele Bohnen ganz ohne Dosen

Mögt ihr auch so gerne diese dicken Bohnen in Tomatensoße? Ich liebe die ja als Abendessen (zu frisch gebackenem Brot dazu).

Aber leider sind die zur Zeit kaum irgendwo zu bekommen. Was machen die Menschen eigentlich alle mit diesen Konserven und dem Klopapier?
Selbst ist Das.Mungo und so haben wir da eine Quelle (Danke, Menschinnenmama) gefunden, die – nicht ganz so große aber ganz ähnlich schmeckende – Bohnen aufgetrieben hat.

Die sollten so für das ein oder andere Abendessen reichen.

Da es sich ja lohnen soll die Küche einzutomaten, haben wir gleich mal reichlich davon in einen großen Topf geschüttet und Wasser drauf, dass die über Nacht einweichen können.

Solange schonmal Gläser gespült und bereitgestellt. Wer braucht schon Blechdosen.

Am nächsten Morgen haben wir ganz schön irritiert aus den Streifen geguckt. Wir hatten das wohl etwas unterschätzt wieviel Wasser so eine Bohne schlürft und wie dick die dann über Nacht wird. Der Topf, der ist jetzt jedenfalls zu klein.

Nur gut, dass wir noch den ganz großen Marmeladenkochtopf im Schrank stehen hatten. Also sind die Bohnen eben umgezogen.

Während die Bohnen leise vor sich hin blubberkochen, kümmern wir uns um die Tomatensoße. Na etwas kreativer (und mehr) werden wir da schon, lieber Guinness.

Genau, erstmal *schniiief* Zwiebeln kleindrrrren.

Och nö, das italienische Olivenöl ist alle und das jetzt wo wir doch so schnell kein neues kaufen können so ohne Urlaub und so.

Möhren sind noch da. Einmal klein-d-r-r-r-e-n.

Die Zwiebeln – in nicht italienischem – Öl schön andrrrren…

…und mit den Möhren und jeder Menge Gewürzen wird eine lecker duftende Tomatensoße drrrraus.

Mittlerweile sind die Bohnen weich geworden und kommen – unter strenger Aufsicht des Rudelschefs – in die wartenden Gläser.

Jetzt schnell die noch blubbernde Tomatensoße drauf…

…und die Deckel ganz feste zugedrrreht. Ja, das sind viele Bohnen geworden und es hat sich mal wieder bewährt, dass wir so viel Bionella und Mandelmuß mampfen; so sind immer noch irgendwo ein paar leere Gläser zu finden. Und so lohnt es sich jetzt die Küche zu putzen von der Menschin putzen zu lassen.

Das kleine Glas da, da gibt es heute zum Abendessen. Ich bin gespannt!

lecker Fressen selbstgebröselt

Wer nicht raus darf, der experimentiert eben drinnen mit lecker Fressen. Wir haben da vor Kurzem ein Rezept für veganes Mett im Internet gesehen. Das müssen wir ausprodrrrren!

Eine kleine Zwiebel braucht drrrr. Die is aber groß.

Nun da wir nicht so die Freunde von rohen Zwiebeln sind, haben wir gleich mal im ersten Schritt gegen das Rezept verstoßen und die Zwiebeln mit etwas Kokosfett braun angedrrrt.

Währen die Zwiebeln lecker duftend vor sich hin bräunen, kommt die Hauptzutat dran. Reis- und/oder Maiswaffeln. Was halt gerade daheim ist.

Wir haben uns für drei aus jeder Tüte entschieden.

Die Waffeln müssen zurück in ihre ursprrrüngliche Form gedrrrt werden. Erstmal drauf rum hüpfen und dann noch ein Wenig mit dem Kochlöffel nachhelfen.

Das ging nicht so ganz ohne Sauerei (gut, dass die Menschin die Küche heute erst zwei Mal gesaugt hat)….

…und Krümelbauch. Kann mich mal einer abbürsten, bitte?

Anmerkung der Menschin: das Bild des vor Lachen sich den Bauch haltenden kitzeligen Gürteltiers, sodass die Bürste dann doch wieder nicht an den Bauch kam und die Krümel in den Ohren landeten haben sie mir verboten hier zu verwenden.

Zu den vor lauter Rumdrrrren fast schwarz gewordenen Zwiebeln, kommt dann ganz schnell Rauchsalz und Tomatenmark dazu.

Eine große Pfote voll scharf darf nadrrrlich auch nicht fehlen.

Wenn alles gut verdrrrt ist, ab in ein Glas damit.

Hmmmm…. In ganz haben die Waffeln aber schon viel mehr Platz gebraucht.

Deckel drauf!

Und ab in den Kühlschrank damit. Gleich neben die nun zwei halben Zwiebeln, da uns anscheinend beim letzten Mal Kochen die Zwiebeln, die wir gerade da haben, auch schon zu groß waren.

Während alles gut durchzieht, könnte drrrrr ja noch ein Brot dazu backen…

Egal ob auf selbstgebackenem, oder selbstgekauften (Ja, der Bäcker darf noch offen haben) Brot, ganz wichtig sind die Essigdrrrrken oben drauf!

Also ob das Zeug nun Mett heissen muss oder einfach leckerer-Brotaufstrich-aus-Krümeln-und-Pampe sei mal dahingestellt. Wir finden das Zeug auf jeden Fall ganz drastisch lecker!

Das Draußen von drinnen.

Was machen eigentlich Gürteltiere, wenn die Menschen drinnen bleiben müssen?

Auch wir sehen das Draußen derzeit nur vom Drinnen aus.

Denn auch wenn es bislang keine zuverlässigen Studien gibt ob Gürteldillos diesen ollen Menschenvirus, wegen dem gerade alles auf den Kopf gestellt wird, bekommen oder übertragen können, so zeigen wir uns doch mit unseren Menschen solidarisch und bleiben daheim.

So vertreiben wir uns die Zeit in virtuellen Draußen-Welten…

…spielen Gemüsequartett…

…und kuscheln mit den Plüschmitbewohnern, die sowieso nie nach draußen gehen.

Wir haben auch versucht der Menschin im Homeoffice zur Pfote zu gehen…

…doch wir würden ihr viel mehr helfen, wenn wir die Kaffeeversorgung übernehmen, hat sie gesagt. Auch gut.

So halten wir uns alle gegenseitig bei Laune, lesen besser nicht zu viel von diesen Menschennachrichten und machen uns die Welt eben selber bunt.

Klopapier ist genug im Haus.

Und selbst wenn uns die Gummibärchen ausgehen sollten, dann haben wir ja immer noch Brauseufos!

Bitte passt alle auf Euch auf und denkt an die Seife.

Denn wie unsere Wohnungstüre uns (schon immer) warnt: die Welt da draußen ist komisch; zur Zeit noch ein großes Wenig mehr als sowieso schon.

Von Wichteln und Einhörnern

Hier steht noch so eine Keksdose mit irgendwas drinnen rum. Die hat die Menschin angeschleppt, weil sie ein paar Dullen hat und sie deswegen wohl keiner kaufen wollte. Unsere Menschin mal wieder…

Was ist denn das alles….Mehl… Zucker…. ein Keksbausatz!

Nur gut, dass vom Plätzchenbacken vor Weihnachten noch eine Alsan übrig war. Die hat zwar keine nur ganz wenig Dullen, aber die muss auch ganz dringend mal weiter.

Hmmmm… in dem Büchlein aus der Keksdose, da wird beschrieben wie Wichtel aus den Einzelteilen Kekse bauen. Wichtel sind aber gerade aus. Da müssen wir wohl selber Pfote anlegen.

Die Alsan gleich mal schschschschauuuumiiiiig rrrrrrrrüüüührrrrren (lassen)…

….den Zucker und das Einhorn-Mehl dazu. Öhm, Einkorn Mehl natürlich – wir backen hier doch nicht mit tierischen Zutaten!

Als alles zusammengerrrrührt war, hatten wir doch tatsächlich Schokoplättchen übrig. Ob wir die einfach…. eben im Gürtel… verschwinden…

Na gut, wir haben sie dann doch – entgegen dem Rezept – mit in den Teig geknetet.

Den Teig in den Kühlschrank schupsen…

…oooops. Wie… den Teig in Rollen rollen, bevor der in den Kühlschrank kommt? Aber der ist doch schon drrrinnen?

Nein, wir waren das nicht!

Dank eines fleissigen Herrn Schneemanns – dem ist ja sonst auch langweilig in unserem Kühlschrank – kamen dann nach einer Stunde gut gekühlte Teigrollen aus seinem Zuhause raus.

Die mussten wir nur noch in kleine Scheiben schneiden…

…und das prodrrrren nicht vergessen – ein echter Keksbäcker, der prüpft die Qualität scheinest Werkesch ja schon am Geschmack desch rohen Teigesch.

Ab auf das Backblech damit und…

…Felix, mach mal den Ofen auf! Wie, Du hast die Schokolade gefunden? Aber die ist doch schon drinnen?

Ganz hinten im Buch wäre gestanden, dass die Schokolade, zusammen mit dem Puderzucker, den wir irgendwie auch übrig haben, auf die fertig gebackenen Kekse geklebt werden hätte sollen?

Zu spät. Was schreiben die das auch ganz hinten ins Buch – oder wir sind eben doch keine Wichtel.

Egal ob mit Schokolade drinnen oder drauf, die duuuuften! •vorsichtig vom Blech schups•

So viele Kekse…

…die passen ja gar nicht alle in die Dose! Da müssen wir wohl gleich was von aufessen. So viel, bis der Deckel zu geht.

Denn auch ohne Puderzucker und mit eingebackener Schokolade, sind unsere Kekse sehr drrrrrastisch geworden. Wer braucht schon Rezepte, wenn es frei Schnäuzchen (mindesten genauso) lecker wird •hihidrrrrr•

Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.

Köstlichkeiten aus der Genussmanufaktur

Kennt ihr schon Das Bernsteinzimmer, die Genussmanufaktur für vegane Schokoladenköstlichkeiten? Das ist kein Großkonzern, der sich totverwaltet und die Rohstoffe containerweise für Hauptsache-billig anschleppt. Nein, das sind zwei Menschen, die eine Idee hatten. Eine verdammt leckere Idee, die wirklich jeden Cent wert ist.

Angefangen hat es bei uns mit einer Teetasse vor Weihnachten, die wir unbedrrrt haben wollten und in der Konfekt aus dem Bernsteinzimmer drinnen war. Kaum war das erste Stückchen im Mäulchen, da waren wir auch schon infiziert. Wir mussten einfach mehr davon haben. Also haben wir die Menschin überdrrrrrt, dort unbedingt nochmal zu bestellen.

Ganz besonders das Erdnuss-Salz-Karamel hatte es uns angedrrrrt, so dass wir einfach eine ganze Tüte davon haben mussten!

Geniessen… und ・haps・

Die Menschin meinte irgendwas von „das Porto soll sich ja lohnen“ und so reiste der erdnussige Traum nicht alleine.

So lag dem Paket ein Brief bei, der erklärte was von Videochat und Zauberhänden.

Und davon, was sich alles in der kleinen, feinen Schachtel versteckt. Crunchmunch, Ingwer-Zitrone, Lavendel, Banatonka, Kokosblüte-Koriander…. und…

…wo geht das hier auf?

Drrrrrrrrastisch!

So viel Schokolade und das alles für die ganze Familie uns alleine.

Ein Stück Bananashape mit MaplePecan-Zimt lag auch noch dabei.

・meins・

Also…. Wir geben unsere Gürtel ja nicht für Werbezwecke her, aber in diesem Fall müssen wir Euch einfach empfehlen… wenn ihr Schokolade liebt, für die niemandem weh getan wurde… oder vielleicht sogar mal in die Nähe von Wuppertal kommt, denn dort kann man sogar lernen, wie diese Köstlichkeiten hergestellt werden.

Naja und so lange gibt’s den Onlineshop, in dem wir sicher nicht das letzte Mal bestellt haben.

Rohköstliche Leckerein

In einer Woche ist Weihnachten schon bald überstanden. Da wird es höchste Zeit Kekse zu drrrren. Unsere Lieblingsplätzchen schlummern seit gestern Abend in der Dose und warten drauf verschnascht zu werden. Doch wir wollten da mal was Neues ausprodrrrren.

Rohköstliche Plätzchen sollen es werden. Also Plätzchen ganz ohne Kochen und Backen.

Erstmal brauchen wir Datteln.

Eine Tasse Ein Einmachglas voll von. Die haben wir klein geschnipselt und über Nacht in einem großen Schluck Wasser aufweichen lassen.

Auf die Datteln, fertig drrrrrrr – alles zu einem einheitlichen Matsch verzauberstaben (und dann die Wand abputzen).

Zusammen mit etwa genauso viel Mandeln in eine große Schüssel…

..das Lebkuchengewürz nicht vergessen…

…und so viel Kokosmehl dazu…

…dass sich der Teig gut anpfoten lässt ohne am Schnäuzchen pappen zu bleiben.

Die Hälfte des Teiges aus der Schüssel werfen und den Rest mit einem Löffel voll Kakaopulver perfektionieren.

Das haben wir dann die Menschin zusammenkneten lassen, denn Menschinnenfinger lassen sich doch einfacher waschen, als Gürteltierflauschpfoten.

Der fertig verknetete Teig klebt immer noch ein (großes) Wenig, so dass drrrr ihn zum Ausrollen am besten zwischen zwei Blätter Butterbrotpapier sperrt. ∙hauuuuruckdrrrr∙

Aus der hellen Hälfte haben wir Monde ausgestochen.

Ganz viele Monde, die direkt – samt Papier – in das Sieb des Drrrrautomaten verteilt wurden.

Aus der Schokohälte wurden Sterne.

Alles auf den Drrrerling gestapelt und den ∙schuuuups∙ Deckel drauf.

Dass das ganze auch rohköstlich bleibt, den Temperaturregler schön weit runter drehen…

…einstecken (sonst drrrrt da nix, wir haben es versucht)…

…und den Gürtel von Keksduft bepusten lassen.

Wie lange das jetzt dauert, das wissen wir selbst noch nicht. Aber wir werden berrrichten.

Ob unsere Zutaten alle wirklich Rohkostqualität mitbringen, dafür wollen wir die Pfote mal nicht über den Adventskranz halten, aber es ging uns ja auch darum das einfach mal auszuprodrrrrren und das eben mit Zutaten, die sowieso daheim waren.

Nachtrag – mit inzwischen ganz drrrastisch warmen Gürteln: die Kekse sind sehr lecker.

Einfach vegan backen

Anscheinend haben wir oft genug gequängelt. Tatsächlich haben wir DAS Backbuch bekommen.

Womit fangen wir denn an? Hier steht was leckeres. Nein, hier. Ne hier hinten….

Menschin, strampel Du mal bitte einkaufen. Wir brauche – wie… mitkommen… ne, es regnet!

Kurzer Pfote haben wir Nüsse klein gehackt…

… Möhren geraspelt…

…Schokolade nach Art von Pauline portioniert…

…und rühren gelassen.

Nach ganz viel Werkeln, drrrrühren, einem Schokoladenbad – nein, Menschin, das Foto zeigst Du nicht *Gürteltierblick* – und noch mehr prrrrobieren hatte wir ein knusprig fluffiges Möhren-Walnuss-Brot…

….eine himmlisch duftende Schoko-Kokos-Tarte, bei der wir noch nicht so recht wissen, wie wir sie unbeschadet aus der Form bekommen sollen…

…und Kokosöltapser in Buch. Kratz mich doch einer am Gürtel, das ist doch…. egal, dafür ist es ein Backbuch geworden.

Danke liebe Menschinnenmama für das Buch und Danke lieber Jérôme Eckmeier für die tollen Rezepte.

Zwei Gürtel im Land des fiets

Letzte Woche sind wir wirklich verdammt lange Autogefahren mit den Menschen.

Da es für unser Zelt dann doch schon etwas zu kalt ist um diese Jahreszeit, durften wir in einem Hotel schlafen. Dort gab es Kaffee inklusive!

Stellt Euch vor, die Menschen hatten unser Lieblingsfortbewegungsmittel dabei. Lotta im Land der Fahrräder. Wie drrrrastisch!

Das ist wirklich ein Paradies für Fahrräder. Nicht nur dass es ganz viele Fahrradwege gibt und die Autos einem unglaublicher Weise tatsächlich die Vorfahrt gewähren, nein es gibt sogar eigene Fahrradampeln.

Auf den Knopf mit dem Radfahrer gestupst…

…kurz gewartet…

…und los!

Echt praktisch!

Wir sind dann direkt in den Fahrradkorb gehopst und die Menschin hat uns durch die Dünen gestrampelt.

Merke: in den Dünen kommt der Wind IMMER von vorne. Doch am Ende der Dünen wird drrrr belohnt.

Da ist es: das Meer.

Gürteltierspuren im Sand…

Hallo Meer! Lange nicht gesehen. Schön, dass Du noch da bist.

Nun gut, viel näher haben wir uns an diesem Tag nicht ran getraut, denn das Meer war ganz schön mieß gelaunt und hat uns angeschäumt.

Trotzdem ist es am Meer nie zu kalt mal die Schuhe in die Hand zu nehmen und die Pfoten in den Sand zu stecken. Einfach nur den Moment geniessen, bevor wir uns haben weiterstrampeln lassen.

Es ist ja schliesslich ganz schön anstrengend sich bei so viel Gegenwind im Fahrradkorb festzuhalten.

Haaaalt, stooopp, da ist ein Kaffeeladen!

Kaffee ist immer gut. Ok, die Luft in diesem Kaffeeladen war etwas muffelig… und der Kuchen schmeckte auch sehr würzig… aber Kaffee geht ja immer.

Mit vollem Gürtel sind wir seelig im Fahrradkorb eingeschlummert und die Menschin hat uns – wieder gegen den Wind, versteht sich – zurück ins Hotel gestrampelt.

Sag Mal… Merlin…., waren die Linien auf diesem Teppich schon immer so krumm?

Familienzuwachs am Samstagnachmittag

Gerade hochkonzentriert am Wochenendbrot mungon…

…klingelt es an der Tür. Davor sitzt ein kunterbuntes Drrr, eine echte Schönheit mit ganz platten Pfoten, so weit war es gelaufen.

Verfolgt wurde es von einer b-r-a-u-n-e-n S-a-u.

Bei uns ist jeder willkommen, der uns mag. So haben wir das bunte Drrr direkt hereingebeten.

Gegen platte Pfoten, da hilft eine ganzdrrrrrige Pfotenmassage…

…während derer direkt eine riesige Tasse Tee bereitstand…

…und dazu Bananenbrot, versteht sich.

In unserem bunten Haufen, da darf sich jedes Drrrr zuhause fühlen, ganz egal woher es kommt oder was es schon alles erlebt hat.

Auch wenn die braune Sau sich hier im Treppenhaus sichtlich wohl fühlte, kam sie zögerlich hinterher; sehr skeptisch ob der unterschiedlichen Mitbewohner bei uns.

Doch es wird uns schon noch gelingen dieser Sau zu zeigen, wie schön Vielfalt ist. Gerne mit gefusselter Plüschpower!

Und dabei singen wir aus vollen Gürteln…