Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.

Köstlichkeiten aus der Genussmanufaktur

Kennt ihr schon Das Bernsteinzimmer, die Genussmanufaktur für vegane Schokoladenköstlichkeiten? Das ist kein Großkonzern, der sich totverwaltet und die Rohstoffe containerweise für Hauptsache-billig anschleppt. Nein, das sind zwei Menschen, die eine Idee hatten. Eine verdammt leckere Idee, die wirklich jeden Cent wert ist.

Angefangen hat es bei uns mit einer Teetasse vor Weihnachten, die wir unbedrrrt haben wollten und in der Konfekt aus dem Bernsteinzimmer drinnen war. Kaum war das erste Stückchen im Mäulchen, da waren wir auch schon infiziert. Wir mussten einfach mehr davon haben. Also haben wir die Menschin überdrrrrrt, dort unbedingt nochmal zu bestellen.

Ganz besonders das Erdnuss-Salz-Karamel hatte es uns angedrrrrt, so dass wir einfach eine ganze Tüte davon haben mussten!

Geniessen… und ・haps・

Die Menschin meinte irgendwas von „das Porto soll sich ja lohnen“ und so reiste der erdnussige Traum nicht alleine.

So lag dem Paket ein Brief bei, der erklärte was von Videochat und Zauberhänden.

Und davon, was sich alles in der kleinen, feinen Schachtel versteckt. Crunchmunch, Ingwer-Zitrone, Lavendel, Banatonka, Kokosblüte-Koriander…. und…

…wo geht das hier auf?

Drrrrrrrrastisch!

So viel Schokolade und das alles für die ganze Familie uns alleine.

Ein Stück Bananashape mit MaplePecan-Zimt lag auch noch dabei.

・meins・

Also…. Wir geben unsere Gürtel ja nicht für Werbezwecke her, aber in diesem Fall müssen wir Euch einfach empfehlen… wenn ihr Schokolade liebt, für die niemandem weh getan wurde… oder vielleicht sogar mal in die Nähe von Wuppertal kommt, denn dort kann man sogar lernen, wie diese Köstlichkeiten hergestellt werden.

Naja und so lange gibt’s den Onlineshop, in dem wir sicher nicht das letzte Mal bestellt haben.

Rohköstliche Leckerein

In einer Woche ist Weihnachten schon bald überstanden. Da wird es höchste Zeit Kekse zu drrrren. Unsere Lieblingsplätzchen schlummern seit gestern Abend in der Dose und warten drauf verschnascht zu werden. Doch wir wollten da mal was Neues ausprodrrrren.

Rohköstliche Plätzchen sollen es werden. Also Plätzchen ganz ohne Kochen und Backen.

Erstmal brauchen wir Datteln.

Eine Tasse Ein Einmachglas voll von. Die haben wir klein geschnipselt und über Nacht in einem großen Schluck Wasser aufweichen lassen.

Auf die Datteln, fertig drrrrrrr – alles zu einem einheitlichen Matsch verzauberstaben (und dann die Wand abputzen).

Zusammen mit etwa genauso viel Mandeln in eine große Schüssel…

..das Lebkuchengewürz nicht vergessen…

…und so viel Kokosmehl dazu…

…dass sich der Teig gut anpfoten lässt ohne am Schnäuzchen pappen zu bleiben.

Die Hälfte des Teiges aus der Schüssel werfen und den Rest mit einem Löffel voll Kakaopulver perfektionieren.

Das haben wir dann die Menschin zusammenkneten lassen, denn Menschinnenfinger lassen sich doch einfacher waschen, als Gürteltierflauschpfoten.

Der fertig verknetete Teig klebt immer noch ein (großes) Wenig, so dass drrrr ihn zum Ausrollen am besten zwischen zwei Blätter Butterbrotpapier sperrt. ∙hauuuuruckdrrrr∙

Aus der hellen Hälfte haben wir Monde ausgestochen.

Ganz viele Monde, die direkt – samt Papier – in das Sieb des Drrrrautomaten verteilt wurden.

Aus der Schokohälte wurden Sterne.

Alles auf den Drrrerling gestapelt und den ∙schuuuups∙ Deckel drauf.

Dass das ganze auch rohköstlich bleibt, den Temperaturregler schön weit runter drehen…

…einstecken (sonst drrrrt da nix, wir haben es versucht)…

…und den Gürtel von Keksduft bepusten lassen.

Wie lange das jetzt dauert, das wissen wir selbst noch nicht. Aber wir werden berrrichten.

Ob unsere Zutaten alle wirklich Rohkostqualität mitbringen, dafür wollen wir die Pfote mal nicht über den Adventskranz halten, aber es ging uns ja auch darum das einfach mal auszuprodrrrrren und das eben mit Zutaten, die sowieso daheim waren.

Nachtrag – mit inzwischen ganz drrrastisch warmen Gürteln: die Kekse sind sehr lecker.

Einfach vegan backen

Anscheinend haben wir oft genug gequängelt. Tatsächlich haben wir DAS Backbuch bekommen.

Womit fangen wir denn an? Hier steht was leckeres. Nein, hier. Ne hier hinten….

Menschin, strampel Du mal bitte einkaufen. Wir brauche – wie… mitkommen… ne, es regnet!

Kurzer Pfote haben wir Nüsse klein gehackt…

… Möhren geraspelt…

…Schokolade nach Art von Pauline portioniert…

…und rühren gelassen.

Nach ganz viel Werkeln, drrrrühren, einem Schokoladenbad – nein, Menschin, das Foto zeigst Du nicht *Gürteltierblick* – und noch mehr prrrrobieren hatte wir ein knusprig fluffiges Möhren-Walnuss-Brot…

….eine himmlisch duftende Schoko-Kokos-Tarte, bei der wir noch nicht so recht wissen, wie wir sie unbeschadet aus der Form bekommen sollen…

…und Kokosöltapser in Buch. Kratz mich doch einer am Gürtel, das ist doch…. egal, dafür ist es ein Backbuch geworden.

Danke liebe Menschinnenmama für das Buch und Danke lieber Jérôme Eckmeier für die tollen Rezepte.

Zwei Gürtel im Land des fiets

Letzte Woche sind wir wirklich verdammt lange Autogefahren mit den Menschen.

Da es für unser Zelt dann doch schon etwas zu kalt ist um diese Jahreszeit, durften wir in einem Hotel schlafen. Dort gab es Kaffee inklusive!

Stellt Euch vor, die Menschen hatten unser Lieblingsfortbewegungsmittel dabei. Lotta im Land der Fahrräder. Wie drrrrastisch!

Das ist wirklich ein Paradies für Fahrräder. Nicht nur dass es ganz viele Fahrradwege gibt und die Autos einem unglaublicher Weise tatsächlich die Vorfahrt gewähren, nein es gibt sogar eigene Fahrradampeln.

Auf den Knopf mit dem Radfahrer gestupst…

…kurz gewartet…

…und los!

Echt praktisch!

Wir sind dann direkt in den Fahrradkorb gehopst und die Menschin hat uns durch die Dünen gestrampelt.

Merke: in den Dünen kommt der Wind IMMER von vorne. Doch am Ende der Dünen wird drrrr belohnt.

Da ist es: das Meer.

Gürteltierspuren im Sand…

Hallo Meer! Lange nicht gesehen. Schön, dass Du noch da bist.

Nun gut, viel näher haben wir uns an diesem Tag nicht ran getraut, denn das Meer war ganz schön mieß gelaunt und hat uns angeschäumt.

Trotzdem ist es am Meer nie zu kalt mal die Schuhe in die Hand zu nehmen und die Pfoten in den Sand zu stecken. Einfach nur den Moment geniessen, bevor wir uns haben weiterstrampeln lassen.

Es ist ja schliesslich ganz schön anstrengend sich bei so viel Gegenwind im Fahrradkorb festzuhalten.

Haaaalt, stooopp, da ist ein Kaffeeladen!

Kaffee ist immer gut. Ok, die Luft in diesem Kaffeeladen war etwas muffelig… und der Kuchen schmeckte auch sehr würzig… aber Kaffee geht ja immer.

Mit vollem Gürtel sind wir seelig im Fahrradkorb eingeschlummert und die Menschin hat uns – wieder gegen den Wind, versteht sich – zurück ins Hotel gestrampelt.

Sag Mal… Merlin…., waren die Linien auf diesem Teppich schon immer so krumm?

Familienzuwachs am Samstagnachmittag

Gerade hochkonzentriert am Wochenendbrot mungon…

…klingelt es an der Tür. Davor sitzt ein kunterbuntes Drrr, eine echte Schönheit mit ganz platten Pfoten, so weit war es gelaufen.

Verfolgt wurde es von einer b-r-a-u-n-e-n S-a-u.

Bei uns ist jeder willkommen, der uns mag. So haben wir das bunte Drrr direkt hereingebeten.

Gegen platte Pfoten, da hilft eine ganzdrrrrrige Pfotenmassage…

…während derer direkt eine riesige Tasse Tee bereitstand…

…und dazu Bananenbrot, versteht sich.

In unserem bunten Haufen, da darf sich jedes Drrrr zuhause fühlen, ganz egal woher es kommt oder was es schon alles erlebt hat.

Auch wenn die braune Sau sich hier im Treppenhaus sichtlich wohl fühlte, kam sie zögerlich hinterher; sehr skeptisch ob der unterschiedlichen Mitbewohner bei uns.

Doch es wird uns schon noch gelingen dieser Sau zu zeigen, wie schön Vielfalt ist. Gerne mit gefusselter Plüschpower!

Und dabei singen wir aus vollen Gürteln…

Bananenbrot a la Pauline

Der Sommer scheint nun tatsächlich vorbei. Nur noch trübe und grau ist es da draußen. Das drrrrrt doch geradezu nach leckerem Kuchen, frisch aus der Gürtelküche.

Da trifft es sich hervorrtastisch, dass Pauline – es geht ihr übrigens gut und sie lässt alle grüssen – uns kürzlich am Telefon von einem leckeren Bananenbrot berichtet hat, das sie zwischen die Pfoten bekam.

300g Mehl… Bananen….. veganen Sauerrahm…. Zimt…

Während Nutello noch voll konzentriert die Zutaten notierte, wanderte das Mehl direkt in eine große Rührschüssel.

Menschiiiiiiiin, wir haben keine Maisstärke mehr da. Nein, Kartoffelmehl ist auch alle. Geht auch Kokosmehl? Das ist doch auch staubig und lecker?

Natron soll da rein? Haben wir das immer noch nur in diesem unpraktischen Tabletten da?

…einmal kleinhüpfen (und die Küche fegen), bitte!

Von Vanille und Zimt hat Pauline auch was gedrrrt..

…und ein Wenig Muskat. Aber nicht zu viel, sonst schmeckt’s hinterher nach Kartoffelbrei!

Guuuut umdrrrrren das Ganze, hat sie gesagt.

Bananen brauchen wir. Vier ömmelige Bananen. Wir hätten nur Zwetschgen im Haus. Und Äpfel. Und Weintrauben… nein? Na dann drrrren wir doch mal einen Blick ins Gefrierfach. Dort frösteln jede Menge Bananen rum. Ob die nun im Smoothie oder in unserem Bananenkuchen landen, da werden die einfach nicht gefragt.

Ab in den Mixer mit den Fröstlingen und einmal angeschalten. Dann wird denen schon warm werden.

Sojamilch haben wir auch keine da, derderweil die bei uns keiner wirklich mag. Aber entsaftete Lupinen tun es bestimmt auch.

Die ganzen flüssigen Zutaten gut durchgemixert und dann gut zugeredet, dass sie auch wieder raus kommen aus dem Mixer.

Nachdem alles gründlich zusammengerührt war, ab in backofentaugliche Behältnisse mit dem Teig.

Jetzt ganz schnell die Küche verlassen um der Menschin nicht beim Saubermachen im Weg zu stehen.

Wenn die Küche sauber ist der Kuchen fertig gebacken ist, ganz schnell Deckel auf die Gläser. So hält der Kuchen vielleicht bis sich Pauline wiedermal bei uns sehen lässt.

Jetzt haben wir Birnen im Glas…

…Zwetschgen im Glas…

…und Bananenbrot im Glas!

Eine Portion davon hat gar nicht erst einen Deckel bekommen. Schließlich wollen wir ja … wie, auskühlen lassen? Warum das denn? … direkt prodrrrren, was wir da zusammengebacken haben.

Das Bananenbrot, direkt aus dem Glas gelöffelt, schmeckt drrrrastisch lecker. Also ob da noch was über ist, bis Pauline…. und da kann das Haltbarkeitsdatum…. Menschin, wir wollen dieses Backbuch haben!

*Gürteltierkulleraugenblick*

SummerBreeze 2018

Die Menschen haben Urlaub und es regnet. Da ist doch flux das Auto voll gestopft und los geht’s Richtung Sonnenschein!

Nach gar nicht mal so lange fahren und auch nur einem klein Wenig Schlage drrrrren haben die Menschen das Auto auch schon wieder ausgepackt. Mitten auf einer großen Wiese. Zusammen mit ganz vielen anderen Gürteln Menschen.

Selbstverfreilich war auch die Gürteltierhängematte mitgereist.

Wir sind in einem großen Haufen lieber Menschen und ganz viel toller Musik gelandet.

Musik bis die Sonne untergeht…

…und noch viel länger.

Zwischendrrrrrch ein großen Schnäuzchen voll Kaffee…

…und noch mehr Musik.

Ist noch kaltes Bier da?

Wo wir gewesen sind? Dort, wo es uns jeden Sommer hin zieht.

Ob das irgendwann langweilig wird? Niemals!

Letztes Wochenende

Stellt Euch vor, was uns letzte Woche passiert ist.

Da kuschelt man sich ganz unbedacht in die gemütliche Reisetasche der Menschin, einfach nur so, weil’s da so gemütlich ist….

…und auf einmal wird es dunkel.

Nach drei Stunden Schaukeln und brummeln später bekommt man den Reissverschluss endlich von innen auf und ist ganz wo anders!

Wir wurden entführt!

Moment, ich drrrrrieche Futter!

Wo sind hier die Kekse?

Und wo sind wir überhaupt? Los, wir erkunden die Gegend.

Öhm… doch… hier lässt es sich aushalten.

Anscheinend wurde wir ins Paradies entführt. Das ist erlaubt.

Obst mal anders.

Wir bekennen uns offiziell smoothiesüchtig. Eigentlich so ziemlich jeden Tag vermatschen wir zumindest eine große Pfote voll Obst um es dann ohne Kauen zu genießen. Doch was hat die Menschin da denn wieder angeschleppt?

Eine Smoothie Bowl. Einen Smoothie zum Löffeln. Mit Krümel oben drauf.

Hmmmmm… das sieht echt spannend aus – schmeckt auch sehr lecker – aber müssen wir da wirklich jedes Mal ein Glas und ein Plastikdingens kaufen?

Die Krümelzutaten sind vorhanden.

Die lassen sich prima in ein leeres Marmeladeglas (oder das leere Smoothie Bowl Glas von der gekauften Variante) füllen.

Tiefkühlobst haben wir doch noch in reichlicher Menge im Haus.

Der Zauberstab bekommt das klein (den Mixer düirfen wir ja nicht vor 7 Uhr)

Noch ein paar frische Blaubeeren dazu *werf*

Irgendwo war doch noch… ja…. Kokosmilchjoghurt!

Gut verzauberstabt (das Prodrrrren nicht vergessen!) packen wir die Pampe in den kleinen Isolierfutternapf.

Bitteschön liebe Menschin, Dein Mittagessen!