Ganz viele Bohnen ganz ohne Dosen

Mögt ihr auch so gerne diese dicken Bohnen in Tomatensoße? Ich liebe die ja als Abendessen (zu frisch gebackenem Brot dazu).

Aber leider sind die zur Zeit kaum irgendwo zu bekommen. Was machen die Menschen eigentlich alle mit diesen Konserven und dem Klopapier?
Selbst ist Das.Mungo und so haben wir da eine Quelle (Danke, Menschinnenmama) gefunden, die – nicht ganz so große aber ganz ähnlich schmeckende – Bohnen aufgetrieben hat.

Die sollten so für das ein oder andere Abendessen reichen.

Da es sich ja lohnen soll die Küche einzutomaten, haben wir gleich mal reichlich davon in einen großen Topf geschüttet und Wasser drauf, dass die über Nacht einweichen können.

Solange schonmal Gläser gespült und bereitgestellt. Wer braucht schon Blechdosen.

Am nächsten Morgen haben wir ganz schön irritiert aus den Streifen geguckt. Wir hatten das wohl etwas unterschätzt wieviel Wasser so eine Bohne schlürft und wie dick die dann über Nacht wird. Der Topf, der ist jetzt jedenfalls zu klein.

Nur gut, dass wir noch den ganz großen Marmeladenkochtopf im Schrank stehen hatten. Also sind die Bohnen eben umgezogen.

Während die Bohnen leise vor sich hin blubberkochen, kümmern wir uns um die Tomatensoße. Na etwas kreativer (und mehr) werden wir da schon, lieber Guinness.

Genau, erstmal *schniiief* Zwiebeln kleindrrrren.

Och nö, das italienische Olivenöl ist alle und das jetzt wo wir doch so schnell kein neues kaufen können so ohne Urlaub und so.

Möhren sind noch da. Einmal klein-d-r-r-r-e-n.

Die Zwiebeln – in nicht italienischem – Öl schön andrrrren…

…und mit den Möhren und jeder Menge Gewürzen wird eine lecker duftende Tomatensoße drrrraus.

Mittlerweile sind die Bohnen weich geworden und kommen – unter strenger Aufsicht des Rudelschefs – in die wartenden Gläser.

Jetzt schnell die noch blubbernde Tomatensoße drauf…

…und die Deckel ganz feste zugedrrreht. Ja, das sind viele Bohnen geworden und es hat sich mal wieder bewährt, dass wir so viel Bionella und Mandelmuß mampfen; so sind immer noch irgendwo ein paar leere Gläser zu finden. Und so lohnt es sich jetzt die Küche zu putzen von der Menschin putzen zu lassen.

Das kleine Glas da, da gibt es heute zum Abendessen. Ich bin gespannt!

Gesichtsschlüppis für die Gummibärchentütenöffner

Habt ihr schon gehört, wenn Mensch ab Montag einkaufen geht, dann muss er Gesichtsschlüppi tragen. Da haben wir uns gedacht, wenn die schon so seltsame Vorschriften (was ist denn bitte ab Montag anders als heute oder vorgestern?) machen, diese was-zu-sagen-Haber der Menschenwelt, dann muss die Umsetzung ja nicht auch noch gruselig aussehen oder gar sonstwasverseuchtes von weit weg hergekarrtes Wegwerfmüllzeugs sein.

Ich habe ja mein munogmässiges eins-für-alles Halstuch. Aber die Menschen, die haben sowas ja nicht.

Also sind wir heute ganz fleissig gewesen. Wir haben die Stoffrestekiste geplündert und erstmal – ja, freiwillig – gebügelt:

N-e-u-n-u-n-d-d-r-e-i-s-s-i-g, sieben im Sinn, drei abgezogen.

Man soll die Dinger ja an den Ohren festbinden können. Gummiband ist aus. Stellt Euch vor, sogar der Hüpfgummi in der Spiezeugabteilung ist ausverkauft, sagt die Menschin. Die spinnen doch diese Menschen. Also nehmen wir eben Bändel ohne Gummi.

Ähm, kann hier mal jemand ziehen, bitte?

Alles schön mit Nadeln zusammenstecken (Heftfaden ist nämlich auch aus)…

…und durch die Nähmaschine gescheucht.

Jetzt noch umkreeeeemp*hülpfe*eln.

Und siehe da, es kamen Gesichtsschlüppis in Menschengrösse dabei raus. Hier seht ihr das Model Erdbeere mit Marienkäfer.

Am Ende konnten wir irgendwie gar nicht mehr aufhören damit und werden dann die Menschin mal verteilen schicken. Es gibt ja noch mehr Menschen da draussen, die am Montag Gummibärchen kaufen gehen wollen.

Und wenn der ganze Wahnsinn dann irgendwann mal vorbei ist, dann haben wir hier alle unsere eigene Hängematte:

Seltsame Zeiten erfordern… na ihr wisst schon:

Bezauberte Würfel

Heute Morgen bin ich doch ganz aus Versehen so früh aufgewacht, dass ich mit der Menschin zur Arbeit mungon konnte.

Während die anderen Menschen ihre Autoscheiben freigekratzt haben, haben wir uns warm angezogen und ich habe mich auf unserem Lieblingsfortbemungomittel zur Menschin ins Büro strampeln lassen.

Guck mal, die Berge haben noch ihre Schneemützen auf.

Die meiste Zeit habe ich mich ganz still und brav in der Schublade verkrochen.

Aber ich habe der Menschin auch geholfen und den Telefondienst übernommen.

Bis mir das langweilig wurde. Die Menschen, die da angerufen haben, hatten alle so komische Fragen. Da habe ich lieber noch ein Wenig der Menschin ihre Schubladen durchwühlt. Nein, da sind keine Gummibärchen drinnen. Also jetzt nicht mehr.

Mitten im Durcheinander habe ich ein paar nackige Würfel gefunden. Menschin, was machst Du damit?

Was es mit diesen Holzwürfeln auf sich hat, hat mir die Menschin in der Mittagspause gezeigt. Da hat sie das Telefon mal kurz aus der Hand gelegt und ist mit mir (und den Würfeln) zu einem komischen Gerät gemungot.

Da ist ein Fenster dran. Huhu? Jemand da drinnen?

Aha, hier geht das Ding auf. *anpfot*

Da sollen die Würfel rein? So? Ui, das Ding macht bunte Vierecke. Wie.. gefährlich… Mungo beschriften? Nein!

Schnell wieder raus hier und den Deckel wieder zu machen. Die Menschin hat dann da irgendwo drauf rumgepfotet, bis es hinter dem dunklen Fenster grün wurde.

Zauberei! Jetzt steht da was drauf auf dem Würfel!

Noch ganz oft den Deckel auf und wieder zu machen und jede Menge grünes Leuchten später, stand auf den Würfel ganz viel drauf. Zahlen und Buchstaben.

Wer hat’s erkannt? Genau, das ist ein Kalender geworden. Ein Würfelkalender!

Wofür wir diesen Würfelkalender brauchen? Na lasst Euch überraschen!

lecker Fressen selbstgebröselt

Wer nicht raus darf, der experimentiert eben drinnen mit lecker Fressen. Wir haben da vor Kurzem ein Rezept für veganes Mett im Internet gesehen. Das müssen wir ausprodrrrren!

Eine kleine Zwiebel braucht drrrr. Die is aber groß.

Nun da wir nicht so die Freunde von rohen Zwiebeln sind, haben wir gleich mal im ersten Schritt gegen das Rezept verstoßen und die Zwiebeln mit etwas Kokosfett braun angedrrrt.

Währen die Zwiebeln lecker duftend vor sich hin bräunen, kommt die Hauptzutat dran. Reis- und/oder Maiswaffeln. Was halt gerade daheim ist.

Wir haben uns für drei aus jeder Tüte entschieden.

Die Waffeln müssen zurück in ihre ursprrrüngliche Form gedrrrt werden. Erstmal drauf rum hüpfen und dann noch ein Wenig mit dem Kochlöffel nachhelfen.

Das ging nicht so ganz ohne Sauerei (gut, dass die Menschin die Küche heute erst zwei Mal gesaugt hat)….

…und Krümelbauch. Kann mich mal einer abbürsten, bitte?

Anmerkung der Menschin: das Bild des vor Lachen sich den Bauch haltenden kitzeligen Gürteltiers, sodass die Bürste dann doch wieder nicht an den Bauch kam und die Krümel in den Ohren landeten haben sie mir verboten hier zu verwenden.

Zu den vor lauter Rumdrrrren fast schwarz gewordenen Zwiebeln, kommt dann ganz schnell Rauchsalz und Tomatenmark dazu.

Eine große Pfote voll scharf darf nadrrrlich auch nicht fehlen.

Wenn alles gut verdrrrt ist, ab in ein Glas damit.

Hmmmm…. In ganz haben die Waffeln aber schon viel mehr Platz gebraucht.

Deckel drauf!

Und ab in den Kühlschrank damit. Gleich neben die nun zwei halben Zwiebeln, da uns anscheinend beim letzten Mal Kochen die Zwiebeln, die wir gerade da haben, auch schon zu groß waren.

Während alles gut durchzieht, könnte drrrrr ja noch ein Brot dazu backen…

Egal ob auf selbstgebackenem, oder selbstgekauften (Ja, der Bäcker darf noch offen haben) Brot, ganz wichtig sind die Essigdrrrrken oben drauf!

Also ob das Zeug nun Mett heissen muss oder einfach leckerer-Brotaufstrich-aus-Krümeln-und-Pampe sei mal dahingestellt. Wir finden das Zeug auf jeden Fall ganz drastisch lecker!

Von Wichteln und Einhörnern

Hier steht noch so eine Keksdose mit irgendwas drinnen rum. Die hat die Menschin angeschleppt, weil sie ein paar Dullen hat und sie deswegen wohl keiner kaufen wollte. Unsere Menschin mal wieder…

Was ist denn das alles….Mehl… Zucker…. ein Keksbausatz!

Nur gut, dass vom Plätzchenbacken vor Weihnachten noch eine Alsan übrig war. Die hat zwar keine nur ganz wenig Dullen, aber die muss auch ganz dringend mal weiter.

Hmmmm… in dem Büchlein aus der Keksdose, da wird beschrieben wie Wichtel aus den Einzelteilen Kekse bauen. Wichtel sind aber gerade aus. Da müssen wir wohl selber Pfote anlegen.

Die Alsan gleich mal schschschschauuuumiiiiig rrrrrrrrüüüührrrrren (lassen)…

….den Zucker und das Einhorn-Mehl dazu. Öhm, Einkorn Mehl natürlich – wir backen hier doch nicht mit tierischen Zutaten!

Als alles zusammengerrrrührt war, hatten wir doch tatsächlich Schokoplättchen übrig. Ob wir die einfach…. eben im Gürtel… verschwinden…

Na gut, wir haben sie dann doch – entgegen dem Rezept – mit in den Teig geknetet.

Den Teig in den Kühlschrank schupsen…

…oooops. Wie… den Teig in Rollen rollen, bevor der in den Kühlschrank kommt? Aber der ist doch schon drrrinnen?

Nein, wir waren das nicht!

Dank eines fleissigen Herrn Schneemanns – dem ist ja sonst auch langweilig in unserem Kühlschrank – kamen dann nach einer Stunde gut gekühlte Teigrollen aus seinem Zuhause raus.

Die mussten wir nur noch in kleine Scheiben schneiden…

…und das prodrrrren nicht vergessen – ein echter Keksbäcker, der prüpft die Qualität scheinest Werkesch ja schon am Geschmack desch rohen Teigesch.

Ab auf das Backblech damit und…

…Felix, mach mal den Ofen auf! Wie, Du hast die Schokolade gefunden? Aber die ist doch schon drinnen?

Ganz hinten im Buch wäre gestanden, dass die Schokolade, zusammen mit dem Puderzucker, den wir irgendwie auch übrig haben, auf die fertig gebackenen Kekse geklebt werden hätte sollen?

Zu spät. Was schreiben die das auch ganz hinten ins Buch – oder wir sind eben doch keine Wichtel.

Egal ob mit Schokolade drinnen oder drauf, die duuuuften! •vorsichtig vom Blech schups•

So viele Kekse…

…die passen ja gar nicht alle in die Dose! Da müssen wir wohl gleich was von aufessen. So viel, bis der Deckel zu geht.

Denn auch ohne Puderzucker und mit eingebackener Schokolade, sind unsere Kekse sehr drrrrrastisch geworden. Wer braucht schon Rezepte, wenn es frei Schnäuzchen (mindesten genauso) lecker wird •hihidrrrrr•

Bunte Zahlen und seltsame Bildchen

Letzten Sonntag ist die Menschin, mit dem großen Rucksack auf dem Rücken, in einen Zug geklettert. Ein Ausflug? Ein Ausflug ist immer spannend •in die Tasche hüpf•

Nach einer ganzen Weile im Zug sitzen und noch länger im Zug rumstehen sind wir – draußen war es schon ganz dunkel – in einem Hotel angekommen. Ahja, das wird also ein mehrtägiger Ausflug. Spannend, spannend,…

Ein Hotelzimmer mit Wasserkocher: a-u-s-s-c-h-l-i-e-ß-l-i-c-h- f-ü-r W-a-s-s-e-r.

Ja wofür denn sonst?

Die Menschin hatte das wohl schon geahnt und eine Reisedose voll von unserem Lieblingstee eingepackt – drrrrum war der Rucksack also so voll. Sie hatte wie immer an alles gedacht!

Übrigens ein sehr gürteltierfreundliches Hotel. Hier gibt es das Shampoo in Drrrrrgrösse!

Noch ein Schildchen ? Hmmm.. Handtücher aufhängen… ja was denn sonst?

Aber wir sind da sogar noch umweltfrrreundlicher und haben unser eigenes – ohne Chemie gewaschenes – Handtuch dabei.

Da es draußen schon ganz dunkel und wir müde waren…

…haben wir an diesem Abend nicht mehr viel entdeckt, sondern es uns mit Brüllwürfel…

…und einem guten Buch bequem gemacht. Ja, drrrrum war der Rucksack so voll. •hihidrrr•

Am nächsten Morgen bestätigte sich die Gürteltierfreundlichkeit des Hotels. Nutella zum Frühstück und das an einem Montag! Wie drrrastisch!

Nach einem ausgiebigen Frühstück – für die Menschin gab es Gras und Steine, wie immer – haben wir einen Spaziergang gemacht. Dieser führte uns bis zu einem Haus, vor dem sich die ganze Welt im Wasser gedrrreht hat.

In dem Haus waren noch eine ganze Menge anderer schlauer Menschen (leider alle ohne Gürteltiere) und die wollten sich was beibringen lassen. So wie wir.

Die haben da ganz komische Sachen mit dem Computer gemacht.

Mit ganz vielen Zahlen und lustigen Bildchen aus Zahlen.

So ganz wirklich… habe ich das ja…. Also nur teilweise… nicht wirklich… die haben aber auch nicht mit Gummibärchen gerechnet, sondern mit Prüfmengen und Maschinen und Fähigkeiten und… und meine Fähigkeiten habe ich dann gerne mit dem Buntstift unter Beweis gestellt.

Nach einem langen Tag mit ganz vielen Zahlen und jeder Menge bunter Bildchen aus Zahlen sind wir wieder weiter spaziert. Noch nicht gleich zurück in das Hotel, sondern erst noch in einen großen Supermarkt. Die haben hier echt lange auf. Schlafen diese Menschen hier denn nicht?

Dort gab es nicht nur eine ganze Kühltheke voller veganer Salate und Aufstriche, sondern auch ein Schokolinsenparadies!

Ob man die auch zählen und statistisch auswerten… nein, wir zählen die jetzt nicht, Menschin!

Ehrlich gesagt haben wir uns nach dem anstrengenden Tag dann tatsächlich lieber für Vleischsalat und Marakujalimo entschieden. Ohne Zählen. Dank Vordach vor dem Fenster hatten wir einen Kühlschrank im ersten Stock •hihidrrr• des Hotelzimmers.

Irrrrgendwie war der Tag aber echt anstrengend und so •chapfüdrrrrr•

Noch ganz viele bunte Zahlen und komische Bildchen auf dem Computer später haben wir am Donnerstagmorgen wieder alles in den großen Rucksack gestopft…

…und sind noch im Dunkeln zum Bahnhof gedrrrt.

Von dort aus sind wir zurück in die Zivilisation gebummelzugt….

…und so spannend drei Tage bunte Zahlen und lustige Bildchen auch waren…die Menschin sagt ja, sie habe das alles verstanden und es sei total interessant gewesen – ja, manchmal hat sie einen echt seltsamen Humor – so waren wir doch beide froh am Mittag nicht nur die Sonne, sondern auch einen Zug ins Allgäu zu sehen.

Das aller Schönste an Ausflügen ist ja doch immer das nach Hause kommen, nicht wahr?

Gute-Laune zum Kugeln.

Gute Laune Bällchen

Draußen ist es ziemlich trist. Der erste Schnee ist schon wieder weggeregnet worden und irgendwie ist alles bäh.

Da wollen wir Gute Laune auf den Teller zaubern. Gute-Laune-Bällchen (andere nennen die Energiebällchen) sollen es werden.

Hier waren doch noch irgendwo… ·schlepp·…Datteln.

Freiheit für die Datteeeeeeel!

Na gut, so viel Freiheit dann auch wieder nicht. Ab in ein Schüsselchen mit Wasser damit, denn ganz so trocken sind die getrockneten Datteln dann doch zu trocken.

Während die Datteln vor sich hin plantschen einen Blick in den Knabberschrank, was sich dort alles an Nüssen findet.

Das ist eine gute Ausbeute. Da lässt sich was draus zaubern.

Lebkuchengewürz? Nein, Lebkuchengewürz darf nie fehlen!

Zunächst haben wir versucht hat die Nüsse sonntagmittagangemessen von Hand klein zu bekommen…

…doch unser Fluchen und Schimpfen beim wiederholten Einsammeln der halben Nüsse in der gesamten Küche war auch nicht viel leiser, als es es die elektrische Schreddermaschine ist. Sorry werte Nachbarn, da müsst ihr Euch eben kurz die Ohren zuhalten beim Mittagsschlaf.

Gibt Gas!

So ein Löffelchen Kakao kann ja auch nie schaden. Egal in was, oder?

…ähm… ein LöffelCHEN?

Wir haben uns auf einen Teelöffel geeinigt, einen halben Tag mit anderen Spässen verbracht und dann auch schon das Dattelbad wieder abgelassen.

Das heben wir erstmal auf, das gibt uns mehr Spielraum zwischen zu trocken und zu nass. Außerdem ist das schön süss und irgendwie zu schade zum Wegkippen.

Diese Datteln hätte man wohl – Memo für das nächste Mal – besser über Nacht eingeweicht. Doch am Ende hat der Zauberstab gesiegt und wir hatten eine ordentliche Pfütze Dattelmatsche…

…und eine neu dekorierte Küche.

Die mit Kakao, Gewürzen und einer Priese Salz vermischten Nüssen kommen dann löffelweise in die Dattelmatsche…

…bis das ganze ein zäher Teig geworden ist.

Aus diesem kugeln wir kleine Portionen, die noch eben durch eine Pfütze Kokosraspeln rollen dürfen…

…und ab auf einen Teller, der (irgendwie) noch in den Kühlschrank passt.

Nicht ohne vorherige Qualitätschkontscholle, versteht sich.

Fertig!

Wir hoffen, dass die Kugeln im Kühlschrank noch ein wenig fester werden (oder nehmen nächstes Mal doch weniger Wasser)… aber so wirklich lange leben die hier bestimmt sowieso nicht.

Auf Ohrensesseljagd.

Da stellt die Menschin sich doch tatsächlich für einen ganz normalen Samstag den Wecker. Das muss eine Grund haben. Also habe ich mich präventiv in Ihren Rucksack – ohne den sie nirgendwohin geht – geschlichen und es hat sich gelohnt!

Nachdem sie mich zum Bahnhof getragen hat um ein Stück mit dem Zug zu drrrren, sind wir in ein Auto umgestiegen. Das war das Auto der Menschinnenmama und die hat uns mitgenommen.

Wieder ausgestiegen sind wir auf einem ganz großen Parkplatz mit vielen Menschen und noch mehr Autos. Da habe ich mich dann doch nicht aus der Tasche gedrrraut. Erst als wir drinnen waren in dem großen Haus, das zum Parkplatz gehört hat. Möbelhaus haben die das genannt. Da wohnen die Möbel. Also alle die Möbel, die noch von niemandem adoptiert worden sind.

Jetzt ging mir auch ein Kronleuchter auf. Die Menschin quasselt doch schon seit Wochen von einem Sessel, den sie sich wünscht. Zum Lesen, Stricken und Gürtel kraulen. Wir sind also hier um einen Sessel zu adoptieren. Wie spannend!

Da gibt es welche mit Blümchen…

…welche mit Ausschlag…

…und sogar welche für Prinzessinnen.

A-a-c-h-t-u-u-n-g S-c-h-a-u-u-k-e…. *hui* der bewegt sich, wenn drrr drauf hopst.

Nein, einen Schaukelsessel wollen wir nicht. Da schläft die Menschin abends ja noch schneller ein, als sowieso schon.

Mittendrinnen haben wir unser Drrraumsofa entdeckt!

Leider Zum Glück hing da schon ein Schild mit „verkauft“ dran, so konnten wir nicht in Versuchung geführt werden.

Der da sieht doch toll aus!

Doch dann haben wir auf das Preisschild…

*Schockstarre*

Das kommt dem, was die Menschin sich vorstellt schon sehr nahe… vielleicht noch ein katzenkrallenresistenterer Stoff….

…aber die Menschin hat gesagt, das Preisschild soll ich besser nicht lesen, sonst müsse sie mich wieder tragen.

Da waren noch zo viele Sessel und Sofas und Tische und Schränke und tolle Sachen, die aber *ausmess* irgendwie alle nicht…

….das Passende waren.

Die Pfoten wurden immer platter und wir haben schon fast nicht mehr dran geglaubt doch noch mit mehr als einem neuen Badteppich (den die Menschin auch ganz brav durch’s halbe Möbelhaus getragen hat) nach hause zu kommen. Doch plötzlich… nach den Lampen, den Gartenmöbeln und siebenunddrrrrölfzig Ecken weiter: da stand er!

*probehops*

Unser Sessel!

In so vielen verschiedenen Farben gibt es den *blätter*.

Wir haben uns für gänseblümchenwiesengrün entschieden.

Darauf erstmal ein leckeres Eis!

Jetzt heisst es Warten. Dreizehn Wochen Warten müssen wir. Dafür kommt der Sessel dann von alleine bis zu uns in Wohnzimmer.

Wie viele Eisbecher sind dreizehn Wochen Warten gleich nochmal?

Haferflockenverarbeitung oder auch: Kekse.

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt. Aber das Glas, sagt sie. Schön, das Glas ist drrrrastisch, aber was wer drrrt die ganzen Haferflocken? Wir sind doch alles keine Müslitiere.

Heute Morgen hat sie dann ganz tapfer welche davon in ihr Frühstück gemischt.

So viel Einsatz will belohnt werden und wir haben kurzer Pfote beschlossen beim Freimachen des Glases für andere tolle Dinge zu helfen. Kekse gehen immer und irgendwo in den unendlichen Weiten des Internetzes haben wir da doch mal was von Haferflockenkeksen gedrrrt.

Dazu braucht drrrr Bananen. Die gibt’s bei uns doch bestimmt noch….

..genau: tiefgefroren als Smoothiezutat. Zwei Stück brauchen wir. Wieviele Scheiben sind gleich nochmal zwei Bananen?

Da blieb wohl nix anderes über als zu puzzeln. „Mir fehlt ein Randstück. Hat jemand ein Randstuck gesehen?“

Als die ungefähre Menge an Banane ziemlich genau ermittelt war, kamen die Haferflocken dazu: 200 Gramm pro 2 Bananen.

Noch eine Pfotenspitze voll Vanille und ein großer Löffel gemahlene Mandeln und dann alles gut durchdrrrren.

Nachdem die ganze Pampe gut aufgetaut und durchgeweicht war, ab auf’s Backblech damit in kleinen Häufchen.

Unsere Häufchen haben gut 20 Minuten bei 150°C gebraucht, bis sie aussen braun und innen noch ganz leicht weich waren.

Um nicht zu riskieren, dass die Kekse doch noch zu gesund werden (so ohne Zucker und Fett), haben wir in der Zwischenzeit reichlich Schokolade geschmolzen….

…und die halbwegs ausgekühlten Kekse dann damit hübsch gemacht.

Beim Aufräumen Zusehen wie die Menschin die Küche putzt kam uns dann noch in den Sinn, dass diese Kekse bestimmt auch ganz einfach in rohköstlich umzusetzen wären: Dörrturm statt Backofen und andere Schokolade. Oder die Schokolade weglassen. Nein: rohköstliche Schokolade.

Das prodrrrren wir dann demnächst mal aus, es sind ja noch reichlich Haferflocken da.