Kastanienwäsche

Unsere Waschnüsse haben heute mal Pause, denn wir haben in den unendlichen Weiten des Internetzes gelesen, dass drrrr Wäsche auch mit Kastanien sauber bekommt.

Sowas müssen wir natürlich ausprodrrrrrren. Also nichts wie raus in die Herbstsonne und Kastanien sammeln.

Hier liegen so viele davon rum, da können wir getrost ein paar Pfoten voll einsammeln. Glänzen die nicht drrrrastisch?

Sicherheitshalber mit Schutzhelm? Ja gut, diese Kastanien fallen einem doch gerne einfach auf den Kopf. Eine ist uns sogar ganz von alleine direkt bis in den Fahrradkorb gepurzelt. Schlauer Baum.

Ab in den Fahrradkorb damit. Los Menschin, nach haus strampeln!

Na hoffentlich funktioniert das mit dem Waschmittel, denn der Menschin ihre Hose, die hätte etwas Waschmittel nun dringend nötig nach dem Sammeln.

Zuhause angekommen, glänzen die Kastanien immer noch ganz drrrastisch.

Zum Ausprobieren nehmen wir erstmal ein paar einzelne Kastanien. Gut waschen…

…abtrocknen…

…und in Stücke drrren.

Die Stückchen kommen in ein kleines Glas…

…werden mit Wasser bedeckt (Ähm, wie war das mit dem Abtrocknen?) und dann kommt der Deckel drauf.

Jetzt kommt das – ihr ahnt es schon – W-a-r-t-e-n.

Über Nacht ist das Wasser trübe geworden und wenn drrrr das Glas schüttelt, dann schäumt’s. Das sieht doch schonmal gut aus.

Jetzt müssen die Kastanienstückchen wieder raus, denn die wollen wir nicht in der Waschmaschine haben. Also alles durch ein Sieb kippen…

…und mit der trüben Brühe ab zur Waschmaschine drrrren.

Dann stopfen wir mal die ganze dreckige Wäsche in die Waschmaschine. Auch die muffeligen Snoopysocken.

Die Kastanienbrühe kommt ins Waschmittelfach…

…und los geht die wilde Fahrt!

Dann werdet mal alle schön sauber da drinnen!

Eine halbe Stunde später können wir bestätigen: das funktioniert!

Die Wäsche sieht sauber aus, riecht sauber und der Tomatensoßenfleck auf der Menschin ihrem Pullover ist auch ganz raus gegangen.

Wir sind dann mal noch mehr Kastanien sammeln…

Wir kochen Wiese.

Es ist nun nicht unbedrrrt so, dass wir zu wenig Sirup daheim hätten…

…aber kürzlich gab es unterwegs etwas zu trinken, das schmeckte so drrrastisch lecker, dass wir es nachdrrren müssen. Heublumensirup heiss das Zeug. Heu + Blumen + Sirup… das kann eigentlich nicht so schwer sein.

Heu liegt im Allgäu prinzipiell genug rum.

Da haben wir uns ein paar Pfoten voll gemopst. Deswegen wird schon keine Kuh verhungern.

Deckel drauf….

..und ab in den Fahrradkorb damit. Los geht’s Menschin, nach hause strampeln!

Daheim angekommen haben wir die Menschin erstmal verschnaufen lassen und uns direkt ans Sirupkochen gemacht. Wiese, Zucker, etwas Zitrone und Wasser.

Ein kg Zucker in 1 1/2 Litern Wasser auflösen.

Einen guten Schluck Zitronensaft dazu und alles blubbernd kochen lassen.

Jetzt kommt die Wiese dazu. Gut ausschütteln, denn wir wollen ja keine Wiesenbewohner ertränken.

Die Wiese ohne Bewohner gut in das Zuckerwasser untertauchen. Voila: Wiesensuppe. Wie war das mit diesen Veganern, die nur Gras und Steine essen können? *hihidrrr*

Deckel drauf und warten.

Ziemlich genau zwei Tage lang haben wir die Wiese im Topf stehen lassen. Bevor es dann aber doch zu Silo geworden wäre, haben wir die Wiese wieder raus gefischt aus der Flüssigkeit. Die großen Halme mit einem Sieb, dann kam ein Kaffeefilter und zu guter Letzt haben wir noch alles durch ein (sauberes) Geschirrtuch gekippt.

Den Sirup nochmal auf- und so lange einkochen lassen, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dann in Flaschen abgefüllt, beschriftet und fertig!

Ach ja, wir haben da noch Lavendelblüten gefunden… ob man die… also… wir haben sie mal.. spontan.. in Zuckerwasser gedrrrt…

Smoothies mal anders.

Seit wir diesen neuen Kühlschrank mit extra kaltem Kellerabteil haben, gibt es bei uns nicht nur Smoothies, wenn die Bananen gerade weg müssen. Tiefkühlobst ist nämlich echt was Tolles. Das ist fast genauso gesund, wie ganz frisches Obst, aber drrrr kann ganz einfach mal zwei Erdbeeren, 1/4 Scheibe Ananas und zwei Stückchen Mango verdrrren, ohne dann gleich eine Obstfliegenzucht in der Küche zu haben.

Doch die Menschin hat da mal wieder noch was anderes angeschleppt. Gefriergetrocknetes Obst in kleinen Papprollen.

100% Frucht *hmmmm*

Na so ein klein Wenig erinnert das ja schon an Katzenleckerlies…

…auch gefriergetrocknet in Papprollen.

Smoothie wollten wir drrren. Ist es schon nach 8, aber noch vor zwölf Uhr und auch nicht zu spät am Abend oder Sonntag, so dass der geräuschärmere Zauberstab…. oder dürfen wir den richtigen Mixer nehmen?

Den Inhalt der Papprolle mit einer beliebigen Flüssigkeit im Mixer vereinen…

…ne, erstmal verkosten. Sieht aus wie Schaumstoff, riecht wie Banane, schmeckt wie Banane!

Also rein damit! Ohne Katzenleckerlies. Dann wäre der Smoothie ja nicht mehr vegan.

Nein, Kiwi kommt keine(r) mit rein!

So sehen also die Freunde der Bananen aus. 16 Cranberrys sollen in so einer Papprolle sein. Hmmm… 1,2,….3,4,5,….7,… ach egal.

Als Flüssigkeit haben wir uns für kaltes Leitungswasser entschieden. So drrren wir das mit dem TK-Obst auch immer. Das darf (meistens, also außer wir vergessen es) schon abends in einem Einmachglas mit einem Schluck Wasser in den Kühlschrank und wird dann morgens verzauberstabt.

30 Sekunden soll das Ganze verdrrrt werden. Na dann mal… *35″Programm antaps*

Sieht aus wie Smoothie…

…und schmeckt wie Smoothie.

Nur leider – wie eben alle drrrastisch leckeren Sachen – war das Glas dann doch viel zu schnell leer.

Unser Fazit

Schmeckt lecker, ist einfach zu machen, aus den Papprollen lässt sich bestimmt was drrrastisches basteln…. doch ganz billig ist der Spaß nicht. Vielleicht knabbern wir die übrigen Röllchen doch lieber so leer und bleiben für die Smoothies beim altbewährten Tiefkühlobst zu einem Bruchteil des Preises.