Einfach vegan backen

Anscheinend haben wir oft genug gequängelt. Tatsächlich haben wir DAS Backbuch bekommen.

Womit fangen wir denn an? Hier steht was leckeres. Nein, hier. Ne hier hinten….

Menschin, strampel Du mal bitte einkaufen. Wir brauche – wie… mitkommen… ne, es regnet!

Kurzer Pfote haben wir Nüsse klein gehackt…

… Möhren geraspelt…

…Schokolade nach Art von Pauline portioniert…

…und rühren gelassen.

Nach ganz viel Werkeln, drrrrühren, einem Schokoladenbad – nein, Menschin, das Foto zeigst Du nicht *Gürteltierblick* – und noch mehr prrrrobieren hatte wir ein knusprig fluffiges Möhren-Walnuss-Brot…

….eine himmlisch duftende Schoko-Kokos-Tarte, bei der wir noch nicht so recht wissen, wie wir sie unbeschadet aus der Form bekommen sollen…

…und Kokosöltapser in Buch. Kratz mich doch einer am Gürtel, das ist doch…. egal, dafür ist es ein Backbuch geworden.

Danke liebe Menschinnenmama für das Buch und Danke lieber Jérôme Eckmeier für die tollen Rezepte.

Bananenbrot a la Pauline

Der Sommer scheint nun tatsächlich vorbei. Nur noch trübe und grau ist es da draußen. Das drrrrrt doch geradezu nach leckerem Kuchen, frisch aus der Gürtelküche.

Da trifft es sich hervorrtastisch, dass Pauline – es geht ihr übrigens gut und sie lässt alle grüssen – uns kürzlich am Telefon von einem leckeren Bananenbrot berichtet hat, das sie zwischen die Pfoten bekam.

300g Mehl… Bananen….. veganen Sauerrahm…. Zimt…

Während Nutello noch voll konzentriert die Zutaten notierte, wanderte das Mehl direkt in eine große Rührschüssel.

Menschiiiiiiiin, wir haben keine Maisstärke mehr da. Nein, Kartoffelmehl ist auch alle. Geht auch Kokosmehl? Das ist doch auch staubig und lecker?

Natron soll da rein? Haben wir das immer noch nur in diesem unpraktischen Tabletten da?

…einmal kleinhüpfen (und die Küche fegen), bitte!

Von Vanille und Zimt hat Pauline auch was gedrrrt..

…und ein Wenig Muskat. Aber nicht zu viel, sonst schmeckt’s hinterher nach Kartoffelbrei!

Guuuut umdrrrrren das Ganze, hat sie gesagt.

Bananen brauchen wir. Vier ömmelige Bananen. Wir hätten nur Zwetschgen im Haus. Und Äpfel. Und Weintrauben… nein? Na dann drrrren wir doch mal einen Blick ins Gefrierfach. Dort frösteln jede Menge Bananen rum. Ob die nun im Smoothie oder in unserem Bananenkuchen landen, da werden die einfach nicht gefragt.

Ab in den Mixer mit den Fröstlingen und einmal angeschalten. Dann wird denen schon warm werden.

Sojamilch haben wir auch keine da, derderweil die bei uns keiner wirklich mag. Aber entsaftete Lupinen tun es bestimmt auch.

Die ganzen flüssigen Zutaten gut durchgemixert und dann gut zugeredet, dass sie auch wieder raus kommen aus dem Mixer.

Nachdem alles gründlich zusammengerührt war, ab in backofentaugliche Behältnisse mit dem Teig.

Jetzt ganz schnell die Küche verlassen um der Menschin nicht beim Saubermachen im Weg zu stehen.

Wenn die Küche sauber ist der Kuchen fertig gebacken ist, ganz schnell Deckel auf die Gläser. So hält der Kuchen vielleicht bis sich Pauline wiedermal bei uns sehen lässt.

Jetzt haben wir Birnen im Glas…

…Zwetschgen im Glas…

…und Bananenbrot im Glas!

Eine Portion davon hat gar nicht erst einen Deckel bekommen. Schließlich wollen wir ja … wie, auskühlen lassen? Warum das denn? … direkt prodrrrren, was wir da zusammengebacken haben.

Das Bananenbrot, direkt aus dem Glas gelöffelt, schmeckt drrrrastisch lecker. Also ob da noch was über ist, bis Pauline…. und da kann das Haltbarkeitsdatum…. Menschin, wir wollen dieses Backbuch haben!

*Gürteltierkulleraugenblick*