Ein Karton voller Wassertropfen

Ihr wisst ja, dass wir für so ziemlich jeden Blödsinn mit ausreichend Neugierde gesegnet sind, ihn ausprobieren zu müssen.

So kam auch dieser bunte Karton von Waterdrop in unsere Pfoten. Etwas neuartiges zu Trinken soll da drinnen sein. Das klingt spannend.

Eine Wasserflasche ist da drinnen. Aus Glas im Neoprenanzug. Die sieht ja schonmal toll aus und davon kann man ja eigentlich nie genug haben.

Was genau ist das da? Ist das der Inhalt für die Flasche? Kann drrrr das trinken? Sieht trocken aus.

Da ist ein Aufreisspenüpsel dran *zerrrrr*

W.a.s i.s.t d.a.s d.e.n.n? Das sind ja lauter kleine Müllberge.

Da haben wir wohl die Beschreibung falsch gelesen. Das ist gar keine Kartonverpackung. Das ist gruseliges Plastik. Können wir das …. nein, können wir nicht mehr zurück schicken? Steht schon zu lange hier rum… das ist aber… doof.

Nun gut, wenn es jetzt schonmal da ist, dann probieren wir das eben auch. Einen solchen kleinen Würfel von seiner Plastikbehausung befreien und in die Flasche (mit Wasser drinnen) schupsen.

Dann beim Auflösen zugucken.

Das sprudelt.

Für jede Flasche Blubberwürfelgetränkt bleibt eine Pfote voll Plastikmüll über.

Ne, also das war ein echter Fehlkauf. Wir bleiben bei Sirup und Tee ohne Plastikverpackung. Die schmecken dann wenigstens auch nicht nach einer Mischung aus Klostein und Ahoibrause, bei der jemand den Zucker vergessen hat.

Ein extra langes Wochenende in Auslandien

An so einem extra langen Wochenende, da hält zwei Gürtel nichts auf dem roten Regal. Mit den Menschen ins Auto gedrrrt und los ging es.

Erstmal durch ziemlich viel Rrrrrregen….

…haben wir das Land verlassen.

Das Wetter wurde in Auslandien auch nicht besser, aber wir sind trotzdem gut angekommen. Für das Zelt ist Ende Oktober zu kalt, also habe wir die Menschen ein Hotelzimmer suchen lassen. Das haben die auch wirklich gut gemacht.

Ein Bett für die Menschen und ein Stapelbett für die Gürteltiere. Ist das nicht drrrrastisch?

Nur eben schnell das Gepäck abgestellt, sind wir auch gleich wieder weiter gedrrrt. Auto in der Tiefgarage gut versteckt und ab in die U-Bahn – ja, wir sind in einer großen Stadt…

…und beim Aussteigen standen wir vor einem großen Riesenrad.

Das Riesenrad hat sich zwar, wegen zu viel Wind, nicht gedreht, aber jetzt wisst ihr bestimmt, wo wir das Wochenende verbracht haben.

Genau, in der Stadt der Mozartkugeln, des Kaffees und der Schnörkel (aber dazu später mehr): Wien.

Da das mit dem Wetter leider nicht so gürteltierfreundlich war, wie das mit den Hotelbetten, haben wir die Menschen kurzer Hand in ein Museum gescheucht. Davon gibt’s in Wien jede Menge und es ist drinnen warm und trocken. Und Wind geht auch (fast) keiner.

Wir treffen uns in vier Stunden da hinten links, Menschen. *losdrrrrr*

Eine echte Dampflokomotive steht hier einfach so im Museum rum.

Das Berühren ist zwar überall untersagt, aber von Anpfoten steht da nix!

Hey, guck mal da drrrüben!

Da wächst Gemüse im Regal. Ein hydroponischer Garten, wie direkt von Star Trek kopiert.

Hach, ist das alles spannend!

Eine Mondlandefähre…

…ganz alte Autos…

… ganz neue Autos…

…und sogar Legomännchen stehen hier zur Schau.

So drrrrastisch viele Sachen gibt es hier zum Angucken, das schaffen acht Pfoten gar nicht an einem Tag. Waren da doch noch Musikinstrumente, Computer, Schreibmaschinen, Bücher, Küchengeräte und und und und und und eine Blitzmaschine.

Da mussten wir uns die Ohren zuhalten und dann haben wir echte Blitze ganz nah gesehen und gehört.

Nach so vielen spannenden Sachen, (haben wir uns aus dem Museum raus tragen lassen und) hatten wir uns eine Pause aber wirklich verdient. Auch das mit dem leichenteilfreien Essen ist in so einer großen Stadt total einfach. Wir hatten eine drrrrastische Auswahl und haben uns für Burger mit Salat entschieden.

Ja, die waren so lecker, wie sie aussehen.

Das mit dem Wetter… lassen wir das. Wozu gibt es schließlich so total viele Museen in einer großen Stadt. Nach dem ganzen vielen „nicht berühren“ haben wir die Menschen in ein Museum zum Anfassen geschleppt. In das Museum der Illusionen. Das ist ein kleines, aber feines Musum, in dem es ganz viel zu Gucken und jede Menge auszuprobieren gibt.

Wenn drrrr dieses Bild ganz lange anguckt und irgendwie durch das Bild durch guckt, dann sieht es eine ganze Kaffeetasse.

Sehr ihr sie?

Hmmmm… und hier… was versteckt sich da da hinter?

Ein Spiegel, in dem sich jeder so rum sieht, wie einen andere Menschen Gürtel sehen. Sozusagen „richtig rum“… oder ist das dann nicht eigentlich „falsch rum“?

Noch ein Spiegel!
Uiuiui… so viel Streifen… da wird es einem ja fast schwindrrrlig.

Guckt Euch mal dieses Bild an. Und dann sagt die Farben der Buchstaben, die zu Worten gedruckt sind laut vor Euch auf. Ganz einfach? Na erstmal ausprodrrren!

Ein Wenig schwindrrrrlig und wohl auch etwas schielend, haben wir, als das Wetter sich dann entschieden hatte doch trocken zu bleiben, die Stadt erkundet. Getragen im Rucksack der Menschin, versteht sich. Mit Ausblick.

Wir haben uns dafür an der Navigation beteiligt…

…und ohne Umwege in den Manner Laden gefunden *hihidrrr*

Mit vollem Bauch lässt es sich so eine Stadt doch am besten erkunden und da gibt es jede Menge Statuen…

…und Kirchen…

…und Häuser mit Schnörkeln.

Überhaupt hat in dieser Stadt irgendwie alles Schnörkel. Sogar die Litfasssäulen haben Schnörkel!

Es gibt ja so viel zu sehen in so einer großen Stadt und wir haben nur einen ganz kleinen Teil davon gesehen in der kurzen Zeit, aber der war wirklich toll.

Kastanienwäsche

Unsere Waschnüsse haben heute mal Pause, denn wir haben in den unendlichen Weiten des Internetzes gelesen, dass drrrr Wäsche auch mit Kastanien sauber bekommt.

Sowas müssen wir natürlich ausprodrrrrrren. Also nichts wie raus in die Herbstsonne und Kastanien sammeln.

Hier liegen so viele davon rum, da können wir getrost ein paar Pfoten voll einsammeln. Glänzen die nicht drrrrastisch?

Sicherheitshalber mit Schutzhelm? Ja gut, diese Kastanien fallen einem doch gerne einfach auf den Kopf. Eine ist uns sogar ganz von alleine direkt bis in den Fahrradkorb gepurzelt. Schlauer Baum.

Ab in den Fahrradkorb damit. Los Menschin, nach haus strampeln!

Na hoffentlich funktioniert das mit dem Waschmittel, denn der Menschin ihre Hose, die hätte etwas Waschmittel nun dringend nötig nach dem Sammeln.

Zuhause angekommen, glänzen die Kastanien immer noch ganz drrrastisch.

Zum Ausprobieren nehmen wir erstmal ein paar einzelne Kastanien. Gut waschen…

…abtrocknen…

…und in Stücke drrren.

Die Stückchen kommen in ein kleines Glas…

…werden mit Wasser bedeckt (Ähm, wie war das mit dem Abtrocknen?) und dann kommt der Deckel drauf.

Jetzt kommt das – ihr ahnt es schon – W-a-r-t-e-n.

Über Nacht ist das Wasser trübe geworden und wenn drrrr das Glas schüttelt, dann schäumt’s. Das sieht doch schonmal gut aus.

Jetzt müssen die Kastanienstückchen wieder raus, denn die wollen wir nicht in der Waschmaschine haben. Also alles durch ein Sieb kippen…

…und mit der trüben Brühe ab zur Waschmaschine drrrren.

Dann stopfen wir mal die ganze dreckige Wäsche in die Waschmaschine. Auch die muffeligen Snoopysocken.

Die Kastanienbrühe kommt ins Waschmittelfach…

…und los geht die wilde Fahrt!

Dann werdet mal alle schön sauber da drinnen!

Eine halbe Stunde später können wir bestätigen: das funktioniert!

Die Wäsche sieht sauber aus, riecht sauber und der Tomatensoßenfleck auf der Menschin ihrem Pullover ist auch ganz raus gegangen.

Wir sind dann mal noch mehr Kastanien sammeln…

Musik bis sich die Streifen kringeln

Letzte Woche, da war es wieder so weit. Die Menschen haben das Auto vollgestopft und sich auf in die dritte Hochzeitsreise gemacht.

Nach gar nicht mal so viel Autobahn haben wir uns in eine mungomässig lange Reihe an Autos eingereiht.

Nach Dinkelsbühl rein…

…und wieder raus. Auf zum SummerBreeze!

Während die Menschen das Zelt aufgebaut haben, habe ich schonmal die Aussicht genossen. Freier Blick auf die Mainstage!

Den ersten Abend habe ich vor lauter Aufregung wohl irgendwie verschlafen; in der Menschin ihrem mungomässig bequemen neuen Stuhl…

…bis die Sonne wieder aufging.

Am nächsten Morgen erstmal Kaffee…

…für alle Eventualitäten gerüstet…

…ging es in die Menge!

Mittendrinnen, statt nur dabei!

Zwischendurch eine kleine Erfrischung…

…und ab zur nächsten Band!

Mit zunehmender Vermatschung musste mungo ein Wenig aufpassen, so man hinpfotet…

…aber auf der Menschin ihrer Schulter war der Sound sowieso viel besser.

…bis Sonnenuntergang…

…und noch viel länger.

Tolle Musik, so weit die Streifen reichen…

…und ganz viele entspannte Menschen dazu…

…einfach abschalten. Mungomässig!

Am Sonntag war dann leider alles wieder vorbei.

Wir haben uns von unseren neuen Freunden verabschiedet…

…die Erinnerungen eingepackt…

…und alles wieder ins Auto gestopft.

Bis nächstes Jahr dann!