Tiefkühlelch an Schnee.

Wir waren gerade am Lüften und drrrrillosophierten darüber, wie viel Kälte von den für letzte Nacht vorhergesagten -20ºC noch übrig sind…

…da hat es an der Tür gedrrrrt. Erst dachten wir, da hat sich mal wieder jemand verklingelt, aber halt: da saß ein Tiefkühlelch.

Natürlich haben wir ihn sofort herein gebeten und mit den Auftauarbeiten begonnen. Korbinian stellte großzügig seinen Schal zur Verfügung..

…eine warme Decke war auch schnell gefunden…

…Gummibärchen für’s Auftauen der Seele…

…und aus der Küche kam auch ganz gleich warmer Tee.

So ganz langsam knackte das Geweih nicht mehr beim Bewegen und der Tiefkühlherr stellte sich als Elch Emil vor. Er habe vom roten Regal gehört und sei so erfreut gewesen, auserwählt zu sein, genau dort hin zu reisen, dass er gar nicht an was Warmes zum Einpacken oder gar die frostige Nacht gedacht hat.

Ach übrigens, unsere Menschin ist im Gehege inzwischen wohl bekannt. Sie rief aus der Mittagspause im Gehege an, um eigentlich ein ganz bestimmtes Drrrr zu adoptieren, das war aber nicht mehr da und kommt so schnell auch nicht wieder und so wurden zwei andere erwählt, die auf die schriftliche Bestellung warteten. Wenn sie diese bis 15 Uhr tätige, klappt das noch mit dem Versand am selben Tag. Leider zickte der Onlineshop auf dem Handy zu sehr, so dass die Bestellung erst, nach Feierabend, um viertel nach vier erfolgte. Die Versandbestätigung erfolgte binnen Minuten; haben die etwa auf uns gewartet?
Auf der Rechnung stand auf jeden Fall ein persönlicher Gruss von Vera. Danke!

6 Gedanken zu „Tiefkühlelch an Schnee.“

  1. Sag mal, ist das ein Weichei-Elch? Diese kommen doch aus dem hohen Norden und können Kälte deshalb normalerweise gut ab. *zwinker* Es ist aber schön, dass die Perlis alle mitgeholfen haben, das Geweih – und den Rest natürlich auch – aufzutauen.

    Den persönlichen Gruß finde ich sehr nett, wir Foris sind halt berühmt-berüchtigt. *lach*

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