Weihnachtsmuffins

Unsere Menschin hat – nun wirklich endgültig – verkündet, dass die Weihnachtsbäckerei abgeschlossen ist. Aber, also morgen ist ein Besuch beim Menschinnenopa geplant und so lieb wie wir ihn haben, Kuchen mit Tier drinnen essen wir einfach nicht. Da ist es doch der beste Plan, um Diskussionen einzudämmen, einfach was leckeres Selbstgebackenes mitzunehmen. So ganz fit sind wir in veganem Backen noch nicht, aber dafür gibt’s ja Backbücher. Also ein Backbuch. Aber das reicht. Da steht jede Menge leckeres Mampf drinnen.
Die sehen drrrrastisch aus. Machen wir die?

Wir brauchen…

…helles Weizenmehl. Ne, da nehmen wir Dinkel Vollkornmehl. Da hat die Menschin in weiser Voraussicht (Wochenende, Mehlbeisse laut, Nachbarn und so,…) gestern schon gemahlen und wir müssen nur nochmals nachwiegen, ob das auch genug ist. Passt.

Wir mischen einfach einen großen Löffel voll Kakao dazu, das sieht das kein Mensch mehr, dass da Vollkorn drinnen ist. Und Drrr darf das ja ruhig sehen. Wir mögen Vollkorn.

Dazu kommt noch Zucker, Lebkuchengewürz, Zitronenschale, kandiertes Obst, angemalte gemahlene Haselnüsse,…

…und gut rühren. Auch da brauchen wir den im Rezept beschriebenen Handmixer nicht. Gürtelkraft, Pfotengeschick und ein Holzlöffel machen das mit viel mehr Liebe, als so ein lautes Brumm.

Ein Schluck Apfelessig kommt noch dazu. Moment, der steht im Bad – bin gleich wieder da.

Rapsöl soll noch mit rein. Raps haben wir nicht. Das schmeckt uns nicht soooo drrr. Olivenöl hätte ich gefunden. Eine ganz kleine Menge von… ob das auch geht?

(….wir haben uns dann auf Nussöl geeinigt.)

Schokolade darf natürlich keines falls fehlen! Schmeckt die denn auch? *probiedrrrrr* Lecker.

Alles gut verdrrrt und in die kleinen bunten Förmchen gelöffelt kommt das Warten und – genau – DAS OFENBILD:

Nach einer guten halbe Stunde Gürtel am Backofen wärmen, waren sie fertig gebacken.

Die sehen ja schonmal echt drrrrastisch aus. Und duuuuuuuften tun die…. Nur also, wer die Muffinförmchen dann spült, das haben die irgendwie vergessen, im Rezept anzugeben.

Aber egal, wir sind hier noch nicht fertig, wir kümmern uns noch um die optische Aufhübschung unsere Muffins. Ist ja schließlich Weihnachten, da macht sich jeder chique.

Das sind aber nicht mehr viele bunte Streusel.

Meeeeeeeeenschiiiiiiin, Eiiiiiiinkaufszeeeetteeeeeel!

Da müssen wir sparsam sein. Die Streusel die noch da sind, müssen wir also guuuut auf den Muffins festdrrren. Dazu erstmal Schakalode abwiegen *jonglierdrrrr* (und natürlich probieren)…

… und etwas Puderzucker sieben.

Schakalode und tierfreier Butter schmelzen fast von alleine, wenn Drrr sie in eine Schüssel frisch aus der Spülischine legt. Praktisch.

Dann den Puderzucker dazu rühren, die Streusel aufkleben und alles gut trocknen lassen. Feeeeertig.

Oh, Du mein Muffin…!

4 Gedanken zu „Weihnachtsmuffins“

  1. Da komme ich ja doch wieder in Backlaune, nach einem 11Std-Samstag (danke für die Motivierungs-SMS!) und zwei Tagen Familien-Besuch.

    Das „Meeeeeeeeenschiiiiiiin, Eiiiiiiinkaufszeeeetteeeeeel!“- Foto ist SO KÖSTLICH, ich hab echt laut gequietscht, als ich das sah! Toll, daß ihr euch die gute Kamera gekauft habt, ihr könnt aber auch echt damit umgehen!!!

    DRRR!

    Halligen

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